#278 Körpergewicht, Ernährung und Training: mit Coach Max Kinzlbauer
Shownotes
In dieser Folge sitzt Christoph ohne Flo im Studio, der aus gutem Grund fehlt und nächste Woche selbst erzählen wird, was dahintersteckt. Kurzfristig springt Trainer Max Kinzlbauer ein, und gemeinsam sprechen die beiden über ein Thema, das im Radsport immer wieder für Druck sorgt: Körpergewicht, Ernährung und die Frage, wie viel Optimierung wirklich sinnvoll ist. Max erklärt, warum Erholung genauso entscheidend wie Belastung ist, und weshalb der Blick auf die Waage oft mehr verwirrt als hilft.
Sie diskutieren, wie individuell der ideale Körperfettbereich ist, warum extreme Diäten selten nachhaltig funktionieren und wie schnell der Wunsch nach Leichtigkeit in ungesunde Bahnen geraten kann. Gleichzeitig betonen beide, dass man Ernährung verstehen muss, um Training gut zu versorgen – besonders, wenn es um Kohlenhydrate geht. Die immer höheren Empfehlungen zur Zufuhr pro Stunde ordnet Max ein und zeigt, wo Theorie und Praxis auseinandergehen.
Zum Schluss werfen sie einen Blick auf alte Ultracycling-Mythen wie das „Anfuttern“ vor dem Race Across America und warum solche Strategien heute kaum noch Sinn ergeben.
Website Max Kinzlbauer - Training: https://max-training.pro/
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen bei Sitzfleisch.
00:00:03: Dem Podcast mit Christoph Strasser, aber ohne Flo Kraschitzerhäute.
00:00:18: Der Flo ist heute leider verhindert, er hat sich den Termin heute nicht freischaufeln können und jetzt so wie mir überlegt, okay, was kann ich machen?
00:00:26: und ich habe jetzt schnell mein Trainer angerufen in Max, in Max Kinselbauer Beer heute Abend, mehr oder weniger kurzfristig, spontan Zeit hat und Die Antwort war er fröhliche Weise.
00:00:39: Ja.
00:00:39: Und... Max, super, dass du so kurzfristig Zeit hast.
00:00:44: Servus.
00:00:45: Ja.
00:00:48: Wie du weißt, sind wir beide... Ich manchmal mir ein bisschen gezwungen, aber so nachteilen im Arbeitsmodus.
00:00:55: Und... Ja, das ist kein Riesenproblem, dass wir das da machen.
00:01:01: Hast du eigentlich Strava irgendwie im Blick?
00:01:05: Schaust du da manchmal, oder?
00:01:07: Wenigant.
00:01:09: Das ist fast ein bisschen Platz für mich, aber Strava ist für mich, ich mag Strava irgendwie gar nicht.
00:01:16: Ich hab, weiß ich, nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich irgendwo zwischen acht und zehn Plattformen, glaube ich, wo ich verschiedene Sachen mache, trainingsmäßig oder planungsmäßig.
00:01:27: Aber Strava, da wäre ich nicht warm.
00:01:30: Also ich schaue zwar manchmal so ein bisschen Social Media-mäßig eine und... Und schon die wenigen Leute, denen ich folge, sie machen, aber die meisten sind ja bei mir.
00:01:42: Und da sehe ich das auf meine andere Plattformen genauso.
00:01:46: Fulgst du?
00:01:47: Ich bin auch überhaupt kein Straber-Fan.
00:01:49: Ich fulg ja wie drei Leuten.
00:01:52: Und einer davon ist der Flo.
00:01:54: Flo Kraschitz.
00:01:55: Fulgst du in Flo auch?
00:01:57: Ich glaube schon, ja.
00:01:58: Also ich weiß, meine Listen gar nicht ehrlich gesagt.
00:02:01: Nein, weil ich mich halt eigentlich nur auf das aussieht.
00:02:03: Wir brauchen da jetzt nicht abschweifen über Straber.
00:02:05: Aber, wo ist jemand wissen, wie wir rund auf Loh heute keine Zeit hat?
00:02:09: Er hat aufs Traber was gepostet und wird uns in die nächste Woche sicher ein bisschen was davon erzählen.
00:02:19: Ja, und es ist ja so, es ist immer so, Max, wenn wir, wir haben jetzt auch schon einige Episoden aufgenommen mit dir und wir kriegen immer super Feedback und es sind sehr viele positive Rückmeldungen, wenn du bei uns zu Gast bist.
00:02:31: Deswegen glaube ich passt es heute und immer gedacht, wir reinen ein bisschen über.
00:02:35: Ernährung, speziell so jetzt vielleicht noch den Weihnachten, wo man, also nicht nur noch den Weihnachten generell, das Thema Körpergewicht ist ja immer wieder, gerade beim Rat vor einer Thema.
00:02:48: Es ist ein sensibles Thema, aber trotzdem ist natürlich nicht schlecht, wenn man weniger Gewicht mit sich herumführen muss und trotzdem kann es ja zu brutal werden, wenn man es mit aller Gewalt versucht, Wicht abzubauen, kann es eine negative Auswirkung haben.
00:03:03: Über das mischt noch ein bisschen Red und dann über Ernährung im Training und im Rennen und über die die Kohlenhydratzufuhr, der jetzt in aller Munde ist, nämlich wie viele Kram pro Stunde und da kommen teilweise schon so hohe Zollen, außer wo ich mir gar nicht mehr sicher bin, ob das überhaupt noch realistischerweise umsetzbar ist.
00:03:23: Ja, naja, wenn wir schauen, was macht das?
00:03:27: Muss gleich das fabrizieren.
00:03:29: Ja, aber zuerst möchte ich noch mal... Danke so und zu dir, weil du hast mir jetzt nicht meinen Trainingsplan ein bisschen angepasst.
00:03:34: Ich war jetzt ja in Deutschland der ganze Woche unterwegs.
00:03:36: Es waren richtig coole Vortragstermine.
00:03:39: Es war super Publikum, wir haben super schöne Locations gehabt und viele gute Leute kennen gelernt und nette Leute wieder getroffen.
00:03:46: Aber es war halt echt anstrengend.
00:03:47: Ich habe in meinem Hotel geschlafen und Tagsüberhauts gehabt, minus sieben Grad ungefähr im Durchschnitt.
00:03:54: Radfahren war nicht möglich und ich habe mir jetzt auch meinen Indoor-Trainer nett mitgenommen.
00:04:00: Weil das, dass wir uns irgendwo zwischen dem Hotel auschecken und weiter reisen für eine Stunde, wo hinsteht, da war man von der Stress zu groß, da fehlt dann eine Stunde, irgendwo fahren kann.
00:04:11: Aber du hast das alles irgendwie berücksichtigt.
00:04:12: Und jetzt bin ich zwar noch ein bisschen erschöpft, aber jetzt bin ich wieder im Training drinnen.
00:04:18: War glaube ich auch nicht der längsten Auszeiten, abgesehen von Off Seasons, die wir je gehabt haben.
00:04:25: Aber ja, wie du richtig sagst, also man muss schon den Gesamtstress ein bisschen im Blick haben.
00:04:30: Wenn man da jetzt noch aufbiegen und brechen, unbedingt noch irgendwelche Stunden reinballert, dann ist das vielleicht gar nicht das Beste an meinem Vorher gut Umfänge gehabt und Intensitäten und haben das quasi ein bisschen als Recovery genutzt.
00:04:45: Und jetzt haben wir ja schon wieder hochgefahren und von daher an die vier Tage wird es nicht scheitern.
00:04:54: Ja.
00:04:57: Es wird jetzt an diesen vier Tagen nicht entscheiden, ob ich im Sommer beim Rennen ganz vorn bin oder der Langsamste bin, sondern das große ganze Bütest und das, was erzählt.
00:05:08: Genau.
00:05:09: Da muss man immer ein bisschen realistisch sein und nicht zu sehr getrieben, weil das kann ja natürlich auch relativ schnell nach hinten losgehen.
00:05:18: Ich glaube, wir haben mich schon manchmal drüber gesprochen, aber ... Wenn man sich die Zeiten freischaufhüllt und dann bis zur letzten Minute immer Training reinpresst, dann vergisst man ganz leicht immer die Recovery Phasen.
00:05:32: Und das Training an sich, den Stress braucht man natürlich, aber dass du besser wirst, dazu brauchst du auch die Erholung.
00:05:41: Und wenn man die, das lasst die Augen verliert, dann kann das Ganze auch sehr schnell in Stagnation oder sogar in Verschlechterung dann münden irgendwann.
00:05:52: Man übertraining ist ein bisschen zu sehr übertramatisiert, also dass man wenigstens übertraining kommt, da muss man sich schon richtig bemühen.
00:06:00: Aber dass die Leistung einmal ein bisschen rückgängig ist oder sehr einfach nicht so entwickelt, wie er hofft, das kann schon aufgrund von externen Stressoren sein, die man vielleicht gar nicht so am Schirm hat.
00:06:14: Und da passt das heutige Thema dann eher wahrscheinlich ganz gut dazu.
00:06:17: Ernährung und Abnehmen oder man versucht noch die letzten Programme irgendwie loszuwerden oder Kilos und ja, ist vielleicht gar nicht so gut.
00:06:29: Ja, wollt ihr eine elegante Überleitung, wo bist du Podcast-Profi?
00:06:36: Es ist schon spät aus der Hand, man muss einfach so schauen, dass man...
00:06:41: Ja, ich war nämlich so als Einleitung gedacht so, Weihnachten ist schon lange vorbei, oft ist nach Weihnachten der Wunsch da wieder.
00:06:47: Also sie die üblichen Festtage wieder ein bisschen abzubauen, wenn sie es körperlich irgendwo niedergeschlagen hat.
00:06:53: Oder Neujahrsvorsätze sind auch zum Thema, ich möchte irgendwie an meiner Körperzusammensetzung oder so arbeiten.
00:07:00: Aber grundsätzlich ist ja das alles ein Blödsinn, weil das sind so ganz, ganz kurze Effekte, aber wo es halt beim Radfahren schon ist, da sind wir so der Wunsch, die verankert ist in den meisten Leuten, die den Sport betreiben, dass man halt leicht ist.
00:07:15: Spätestens wenn du bergauf warst, spürst du, wenn du ein schweres Rad hast, wenn du eine schwere Ausrüstung hast oder wenn du einfach selbst mehr Kilo hast.
00:07:26: Und die Frage ist jetzt schon, inwiefern ist es sinnvoll, eine Gewichtsreduktion von seinem Körpergewicht zu denken, wo ist das dann vielleicht nicht sinnvoll?
00:07:39: Und so ein Thema kurzfristig, langfristig, wie langfristig muss man da denken?
00:07:46: Geht es schnell, wenn es sein muss, weil Jan Ulrich oder so, ich weiß nicht, ob es ein Mythos ist oder wie sehr das alles stimmt, aber er hat im Winter viele, viele Kilos mehr gehabt als im Sommer und hat dann im Frühling halt drastisch Gewicht verloren.
00:08:00: Da hat er sechs Stunden Training sein, hat nur Wasser getrunken und das ist natürlich ein ganz extremes Beispiel, aber ich glaube, so denken halt manche Leute und das ist, glaube ich, in so kurzer Zeit, obzunehmend, ist sicher nicht das beste Nachhaltigste, oder?
00:08:15: Ja.
00:08:16: Ich glaube, man sollte in erster Linie auch gleich einmal trennen, ob man tatsächlich sein Geld damit verdient und um den Profi-Sport sozusagen verankert ist.
00:08:26: Weil dann wird man über kurz oder lang nicht drum herumgekommen, wenn man irgendwo im Profi-Pelleton landet, dass man sie mit dem Team auseinandersetzt, wenn man jetzt in irgendwelche Tatmarinen fährt oder keine Ahnung was, wie du richtig sagst, die Physik sollte da gnaden lassen, wenn man zu viel mitschläbt, dann... hat man halt einen Leistungsnachteil.
00:08:47: Wenn man das allerdings jetzt nicht professionell macht, dann glaube ich nicht, dass man das jetzt bis zu Spitze treiben muss, weil es ist, Gott sei Dank, jetzt eh im Pro-Belo-Tonage und so, dass immer wieder echt gute Vorauskommen.
00:09:03: Und der Abrahamson ist ja ein gutes Beispiel, hat ja, ich weiß nicht mehr genau, aber der hat etliche Kilo zugelegt und zwar eine Muskelmasse und Kraft, und jetzt ist er erst richtig gut.
00:09:16: oder für sich selber beschreibt das ja einfach als Bestform.
00:09:19: Und da muss man den Sweets baut, der hat noch nicht aus den Augen verlieren, zwischen genug Substanz zu haben, dass man hohe Leistung bringt, weil wenn ich jetzt nur abnehme, dann oder versuche, so leicht wie möglich zu sein, dann geht das sehr oft da zu Lasten der Muskelsubstanz.
00:09:38: Und das ist natürlich... gerade für ein gesundes, relevanten Faktor eher fatal.
00:09:44: Und alle, die im Profi-Sport sind, sind eher gut betreut.
00:09:49: Die haben ja, also jedes Team hat genug Ernährungsberater.
00:09:54: Und die, die nicht im Profi-Sport sind, da ist es wichtig, dass sie sich echt gut mit der Thematik auseinandersetzen.
00:10:01: Jetzt reden wir wahrscheinlich eher so von den Leuten, die eh schon schlank sind und die noch schlanker werden wollen, die da auch irgendwelchen Idealen vielleicht noch jagen.
00:10:11: Muss man auch sagen, jeder hat einfach auch nicht den Körperbau, dass er jetzt auf sechs Prozent Körperfett runterkommt und das relativ leicht unter Anführungszeichen.
00:10:23: Manche sind eher atletische Typen, eher muskulöse Typen, die werden halt dann einfach auch nicht ganz, ganz leicht werden.
00:10:29: Und da ist einfach die Genetik ein bisschen mit zu berücksichtigen.
00:10:36: Aber ansonsten grundsätzlich das Thema abnehmen ist kein wahnsinnig kompliziertes.
00:10:43: Es geht immer um die Bilanz und dass man weniger zu sich führe, dass man verbraucht.
00:10:50: und über den Verbraucherhöhen kann man ja schon mal, gerade im sportlichen Bereich, auch noch im Winter.
00:10:59: Gramm oder Kilo verlieren und ansiedelt so sehr langfristig sein natürlich, weil das mit so einem Nachhaltig ist.
00:11:06: Also von diesen ganzen Jojo-Geschichten halt die natürlich auch ganz weniger, also wenn man im Winter dann sich gehen lässt und dann nimmt man ja keine Ahnung, zwanzig Kilo, das macht ja auch was mit dem Hormonsystem dann.
00:11:17: Inwiefern glaubst du, ist es gut, wenn man sehr vermisst oder wenn man sich auf so eine Gefühle verlost hat?
00:11:25: Man kann natürlich Körperfettmessungen machen, regelmäßig.
00:11:28: Du kannst immer jeden Tag auf die Waage stellen, du kannst alle möglichen Sensoren auf dir tragen oder welche Geräte, welche quasi deinen Schlaf tracken und deine Herzratenvariabilität tracken.
00:11:40: Du kannst so viel tracken, aber beim Körpergewicht zum Beispiel habe ich das auch.
00:11:45: Das ist doch jetzt schon einige Jahre her, ich habe Arbeiten den fixen Vorsatz im Kopf gehabt.
00:11:50: Ich muss auf seventy-fünf Kilo obby kommen.
00:11:52: Also ich habe... Meistens um die Achtzig und ich wollte unbedingt fünfundsiebzig kommen, dann kann ich schneller bergauf fahren und dann ist das irgendwie alles besser.
00:12:01: Dann habe ich Achtundsiebzig, das ist recht gut gegangen, siebundsiebzig war schon, da habe ich mich schon richtig bemühen und zusammenreißen müssen und fünfundsiebzig habe ich ganz kurz erreicht.
00:12:11: und die habe ich gemerkt, umso mehr ich da halt versuche, einfach beim Essen noch ein bisschen genauer zu schauen, ein bisschen weniger zu essen.
00:12:22: Ich bin nicht immer schwächer geworden, ich habe gute Tage gehabt, wo ich eine gute Trainingsleistung gehabt habe.
00:12:28: Ich habe das Gefühl gehabt, dass ich bergauf besser fahren kann.
00:12:32: Logischerweise, aber ich habe mir das Gefühl gehabt, am nächsten Tag, ich bin schlecht regeneriert mit und die Beine weh.
00:12:37: Ich habe vielleicht nur jeden zweiten Tag richtig gut trainieren können.
00:12:43: Ich weiß nicht, wenn ich mehr auf mich gefühlt verlassen habe, wenn ich dann nie mehr jeden Tag auf die Wok gestiegen bin und mich gezwungen habe, dann bin ich wieder ungefähr zu achtzig Kilo hinkommen und dort fühle ich mich am Wohlsten.
00:12:52: Da pendelt sie mir körperautomatisch immer wieder ein.
00:12:55: Da kann ich die besten Leistungen bringen, die besten Wartwerte treten und fühle mich am Wohlsten.
00:12:59: Und da muss ich jetzt auch nicht jeden Tag mich messen, sondern da kommen wir automatisch hin.
00:13:04: Das ist ja für die Frage.
00:13:07: Haltest du viel von den täglichen Messungen oder mehr vom Körpergefühl?
00:13:15: Also wenn ich jetzt ein Reihen so von Gewichtsabnahme spreche, dann würde die Waage komplett außen vorlassen.
00:13:26: Dann würde ich entweder Kaliberzange nehmen, immer die gleichen Hautfalten messen oder mit einem Maßband oder ein Nose Impler einfach ins Spiegel schauen.
00:13:37: Weil das, was man verlieren möchte, ist ja in der Regel Fettmasse.
00:13:40: Und es gibt natürlich Wagen, die da ein Biomepetanzsystem haben.
00:13:46: Nur die sind jetzt auch nicht immer gleich gut.
00:13:51: Wichtig ist, dass man immer zur selben Zeit misst.
00:13:53: Aber wenn man es jetzt mit der Waage macht, dann immer am besten eigentlich morgens nach dem Aufstehen in der Toiletten an.
00:14:02: Und auch das andere Messen immer zur gleichen Zeit.
00:14:06: Aber die Schwierigkeit ist immer so, das Abschätzen bei der Waage, was ist jetzt Muskelmasse und was ist Fettmasse?
00:14:14: Und da ist die Waage alleine sicher nicht der beste Ratgeber, weil man eher schon mal kommt, dass gespeicherte Glycogen oder die gespeicherten Konidrate, Scheregeschichtshucke im Körper, die haben natürlich auch Gewicht und binden auch Wasser.
00:14:33: Gerade diese Schwankungen, die sind nicht enorm.
00:14:37: Wenn du eine harte Trainingseinheit hast und du bist komplett leer und bist vielleicht am nächsten Tag leichter, dann fühlst du die Speiche wieder.
00:14:43: In drei Tagen bist du wieder deutlich schwerer.
00:14:46: Das macht ja auch was im Kopf, wenn du wieder schwerer bist.
00:14:48: Kein Mensch nimmt irgendwie eine Kilo Fett innerhalb von zwei, drei Tagen zu.
00:14:54: Deswegen ist einfach der Spiegel da deutlich besser den Rat geben.
00:14:58: Das ist auch so, wie du das beschrieben hast.
00:15:00: Also die meisten, die sich da sehr stark mit dem auseinandersetzen und da schon mal probiert haben, wirklich radikal herunterzukommen.
00:15:09: Jeder hat irgendwo seinen Sweetspot, nennt man es einfach mal.
00:15:13: Also die Körpermasse, als ich da fühle, sind wohlsten, da kann man am meisten Dampf draufbringen.
00:15:19: Und es ist ja wichtig, dass das wichtigste an sich ist, dass das Training schön konstant ist.
00:15:24: Weil, wenn ich nicht gescheitert trainieren kann, dann wird die Leistung natürlich nicht besser werden.
00:15:30: Und da braucht man gewisse Substanz oder Treibstoff, der auf der Vorhanden sein muss, wenn ich ständig um den Defizit bin, dann kämpft der Körper natürlich auch immer gegen Widerstand.
00:15:45: Und ich habe so psychisch sehr stressig gefunden, wenn du immer Und das denkst du im Hinterkopf.
00:15:52: Und das ist dann ein schlechtes Gewissen, wenn es dann wieder mal einen Tag hast, wo du über den Humor gegessen hast und du warst, jetzt geht das Gewicht gerade wieder Richtung oben.
00:16:03: Und das ist auch im Kopf nicht gut, glaube ich, wenn du ... wenn du überhaupt nicht frei bist und ich möchte dann auch jetzt noch gleich sagen, dass das generell ein sehr sensibles Thema ist, gerade wenn es Richtung Essstörungen geht oder im extremen Fall vielleicht Marga sucht, dass man auch hin und wieder lesen kann, dass man für davon betroffen sind.
00:16:22: Das ist dann halt der Bereich, wo man auf keinen vorhin möchte, wo man kann dazu reden, dass er quasi sich mit Gewichtsreduktion so stark beschäftigt.
00:16:31: Ja.
00:16:32: In die Richtung wird man sich eh.
00:16:34: also kennen niemanden der in die Richtung immer muss geraten.
00:16:40: Natürlich kann sowas sich entwickeln, aber man muss jetzt schon auch sagen, wenn man sie mit dem Thema auseinandersetzt, dann muss man über kurz oder lang schon auch mal tracken, weil du musst ja ein Gefühl kriegen.
00:16:55: Wie viel nimmst du eigentlich pro Tag zu dir?
00:16:58: Was nimmst du eigentlich zu dir?
00:16:59: Wie ist der Kohlenhydratanteil, der Proteinanteil, der Fettanteil?
00:17:03: Vielen ist es tatsächlich nicht so richtig bewusst.
00:17:07: Oder wie viel Kohlenhydrate sind das eigentlich, wenn ich einen Dela Nudeln habe?
00:17:11: Oder wenn ich jetzt einen anderen auswärts essen gehe und da im Gericht möchte, wie ist die Zusammensetzung von dem?
00:17:18: Also diese Makronährstoffe, Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, dass man die... Zumindest gut einschätzen kann.
00:17:25: Das ist schon was, was man können muss, damit man es auch noch Gefühl machen kann.
00:17:30: Ansonsten bewegt man sich immer in der, ich glaube, Grenzenzone, wo wahrscheinlich passt das.
00:17:37: Aber vielleicht auch nicht.
00:17:38: Und gerade, wenn man das angeht, dann muss man schon ein bisschen planen, weil die Trainingsmuster versorgen.
00:17:44: Das steht, glaube ich, komplett aus der Frage.
00:17:47: Und auf mein Triggerwort Low Cup geht es gar nicht so großartig ein.
00:17:54: Die Kohlenratte, die ich am Tag zur Verfügung habe, nein, jetzt einfach einmal, wenn ich in eine Defizit gehe, dann muss ich die schon so planen, dass das Training wirklich gut sein kann.
00:18:03: Das heißt, ich muss vor dem Training in eine Kohlenratte aufnehmen, dann auch für die Generation.
00:18:08: Ich brauche auf jeden Fall eine gewisse Menge an Proteinen, ich habe den Gefühl, dass man fährt und wenn man das dann zusammenrechnet, dann bleibt ich nicht mehr viel über, dass ich dann in Defiziten bin.
00:18:19: Das heißt, der letzte Rest geht dann fürs Fett drauf.
00:18:23: Und Fett ist ja auch essentiell.
00:18:24: Das heißt, manche Fettsäuren müssen wir ja zuführen.
00:18:28: Und die ... ja, somit ist die Fettauswahl ja schon wieder ein bisschen eingeschränkt.
00:18:34: Also, man muss sie mit ihm schon auseinandersetzen.
00:18:37: Und je ... je weniger ... Potenzial, das man hat zum Abnehmen, weil man vielleicht schon relativ schlank ist, dass du schwerer ist das ganze Jahr, dass du mehr musst du mehr auseinandersetzen oder umgekehrt, wenn ich relativ viel Potenzial habe, weil ich vielleicht ein bisschen einen höheren Körperfett antelebe, dann geht das relativ schnell am Anfang.
00:18:55: Aber ich muss ja ständig nachjustieren, weil der Grundumsoz ändert sich.
00:18:58: Ich werde leichter, dadurch werden auch Aktivitäten weniger oder haben weniger Energie verbraucht an der Durchung.
00:19:07: Die ganze Abnehmkurve flacht dann ein bisschen ab und da guckt man nicht dran vorbei, dass man sie mit der Thematik auseinandersetzt.
00:19:15: Und wenn du Muskelmasse aufbaust, dann steigt der Kalorienverbrauch oder der Grundumsatz?
00:19:21: Genau, ja.
00:19:22: Und ist auch absolut anzuraten.
00:19:24: Wenn ich einen Sandsradl fahre, dann denke ich, Krafttraining hat schon viel Sinn in dieser Hinsicht.
00:19:35: einen höheren Grundumsatz auf Dauer gesehen, bringt ja natürlich mehr.
00:19:40: Also wenn es jetzt ein bisschen vielleicht untertrieben für das Publikum, wenn ich zwei oder drei Meter Woche eine Stunde Radelfarm gehe, weil da ist der Kalorienumsatz überschaubar.
00:19:49: Da reisen wir mal mehr an Schokoriegel aus und dann ist das schon wieder herinnen und alles.
00:19:57: Deswegen ist Krafttraining von gesundheitlicher Sicht und aus der Hinsicht, dass man beim Abnehmen der Unterstützung hat, auf jeden Fall ein gutes Tool plus.
00:20:08: es hilft beim Radelfahren genauso.
00:20:12: Gibt es einen Punkt, wo man sagen kann, bis dorthin ist es irgendwie sinnvoll und dann auch wie jetzt vielleicht bedenklich oder irgendwie nicht mehr gut.
00:20:21: Man kann man das einfach sagen, eine gewisse Prozentzahl an Körperfett.
00:20:26: dass man da vielleicht nicht runtergehen sollte, oder ist es so individuell, dass das für jeden Körperbau und für jeden Menschen eigentlich dann auch anders ist?
00:20:33: Ja, es ist schwer zu definieren.
00:20:37: Es gibt schon Personen, die von Hause also einfach einen niedrigen Körperfett anteilen und die vom Stoff wechseln sind das schwer zu nehmen.
00:20:48: Und es gibt natürlich auch die andere Seite des Spektrums.
00:20:53: Aber jetzt für Radfahrer, die gut austrainiert sind, wird das wahrscheinlich irgendwo im Bereich zwischen acht und dreizehn Prozent Körperfett liegen.
00:21:03: bei den Männern und bei Frauen ist irgendwo fünfzehn bis zwanzig schon weniger.
00:21:09: Und ob man dann leicht dort hin kommt oder nicht so leicht, das ist die andere Seite der Story.
00:21:19: Aber ich sage jetzt einmal so, unter den Fünfzehn Prozent, das ist jetzt keine wahnsinnig große Herausforderung und da kommen die Regeln je näher aus meiner Richtung zehn Prozent kommt.
00:21:30: Das ist so schwierig gewesen.
00:21:30: natürlich, unter zehn Prozent ist es schon richtig hart.
00:21:33: Da muss man entweder schon echt viel trainieren oder sich richtig viel miteinander setzen, da wird es schon so.
00:21:39: Du brauchst, glaube ich, auch von der Psyche her schon, was eine stabile Psyche, damit, wie du zuerst erwähnt hast, dass das nicht irgendwo in eine falsche Richtung dann einmal abwirkt.
00:21:51: Also, das ist eine persönliche Meinung jetzt von mir.
00:21:54: Und bei den zehn Prozent reden wir jetzt immer von den Männern, bei den Frauen ist unter fünfzehn Prozent da schon echt wenig.
00:22:00: Und da ist es ja nochmal dramatischer, also dramatischer.
00:22:05: Man muss denn den Zyklus da im Blick behalten, weil, ja.
00:22:09: Da natürlich auch so hormonell dann was tut.
00:22:14: Ja, der Flo hat ihm schon mit die Idee gehabt, dass man mit jemanden Episode aufnimmt, der aus dem Bereich, wie Physik oder so kommt, ja, uns da ein bisschen mehr oder näher ist, da zu sagen kann, was bei welcher Steigungsprozent am Berg oder welches Systemgewicht, Körpergewicht plus Radgewicht, sie beim Radelforn in Geschwindigkeit oder in Luftwiderstand wie auswirkt.
00:22:36: Das wäre natürlich auch immer sehr interessant.
00:22:39: Das ist dann natürlich die andere Seite des Themas, aber eben über das Körpergewicht glaube ich, kann man da schon einiges machen.
00:22:46: Ich finde übrigens, dass ich mir das jetzt ein bisschen weit hergeholt habe.
00:22:51: Ich finde es sehr gemein, wenn jemand sich ein neues Rad kauft und dann hört man so einen Kommentar her, wieso braucht er so ein gutes leichtes Rad, der kann was im Körpergewicht oder doch was machen.
00:23:01: Aber man kann auch mit dem, was es nicht wird, Man kann mit einem Toucher fahren oder mit einem Mercedes fahren.
00:23:12: Also kein Mensch braucht ein Mercedes, weil ein Toucher bringt die auch von A nach B. Aber es fühlt sich halt schon ein bisschen geschmeidiger an, wenn man mit einem Mercedes drinnen sitzt.
00:23:20: Keine Ahnung, auch
00:23:21: die
00:23:22: Autofette schießt.
00:23:24: Aber auf jeden Fall mit einem besseren Auto fährt man halt lieber.
00:23:27: Und mit dem Rad ist es genauso.
00:23:30: Schlechtes und ein gutes Rad gefahren ist, der was das ist.
00:23:32: Und
00:23:34: das darf sie nicht nur jemanden Rad kaufen, der sein Körpergewicht quasi schon optimiert hat, sondern auch von jemanden, der gerne gute Radl hat, schöne Radl hat, der das sammelt oder der Spaß dran hat oder der keinen Bastel, der keinen Schraubt.
00:23:46: Das kann auch ein super Hobby sein.
00:23:48: Absolut kleine
00:23:50: Themen.
00:23:55: Wenn ich jetzt zurück denke, kannst du dir noch an die an die Race Across America Geschichten aus den wilden Nullerjahren erinnern.
00:24:04: Ich habe z.B.
00:24:04: noch so vor Augen der Andrea Claver-Detscher aus Lichtenstein, der das Jahrzehnte einst gewonnen hat, in sein Buch geschrieben, dass er halt wirklich vormrennen sie ordentlich Reserven angegessen hat, dass er wirklich bewusst Körpergewicht zugelegt, Fettreserven angesetzt.
00:24:19: Das Jahrzehnte sechs hat er Danny Wiss gewonnen und da habe ich auch noch die Fotos vor meinen Augen, die waren richtig ordentliche Schicht quasi sich noch angegessen hat.
00:24:31: Und da war immer die Philosophie, du brauchst vor dem Start zu so einem ganz langen Rennen einfach ein paar Fedreserven mehr als im Alltag oder im Trainingsalltag, im Rennalltag.
00:24:43: Und das sieht man halt nicht mehr so.
00:24:47: Wie siehst du das?
00:24:48: Weil du hast das mir jetzt zum Beispiel auch nie empfohlen, aber ihr habt einfach die Gedanken noch im Kopf und die man so unreicht dürften, die ihr auch nicht gehabt haben, weil die haben das reimt und jeweils gewonnen.
00:24:58: Ja, die Frage ist, hätten sie es auch gewonnen, wenn es normalgewichtig gewesen wäre, also auf einen normalen Gewicht, und da würde ich jetzt zu neinhalb Prozent zum Jahr, weil so die Mengen, die umgesetzt werden und die man dann auch zuführt, die halten sich schon halbwegs die Waage dann.
00:25:18: Das ist nicht ausbalanciert und das geht sich nicht aus.
00:25:22: Aber es ist nicht so, dass man da Angst haben muss, dass man irgendwo im Missouri vom Radl gibt, wenn man zu wenig Fettere Serven hat.
00:25:32: Da redet man sich ein bisschen schöner, dass man im Vorfeld ein bisschen genüsslicher das Ganze angeht.
00:25:39: Ja, ich meine, man nimmt jetzt, ob es jetzt beim Ram ist, weil da kann ich sagen, da waren es jetzt um die vier Kilo Körpergewicht in den Ochtungen.
00:25:48: der ich verloren habe zum Beispiel, da kann man es auch vernünftig messen, weil da hat man eine Waage mit dabei zum Kontrollieren.
00:25:55: Im Transcontinental kann ich es nicht sagen, weil du musst dich immer in einem Airbnb oder in einer Unterkunft irgendwo vor dem Start mit einer fremden Wog abwiegen und dann im Ziel wieder, dann hast du die ganzen Wassereinloggerungen, das ist ja nicht wie völlig ungenau.
00:26:10: Ich wiege mich gar nicht ab am Transcontinental, aber optisch und gefühlt verliert man natürlich schon Gewicht.
00:26:17: Kann man jetzt trotzdem sagen, wenn man schon mit sehr wenig Körperfettanteile am Start steht, dass es unterwegs vielleicht schwierig wird oder kritisch wird, dass man zumindest nicht.
00:26:29: Keiner steht am Start und sagt, jetzt haben wir mehr am Monat hinkommen.
00:26:33: zu dem Start von den fünftausend Kilometer Rennen.
00:26:36: Wenn man das normal angeht und sie normal verpflegt, ohne dass man Defizite eingeht im Alltag, dass man die Trainings gut verpflegt, dass man nach den Trainings das wieder gut auffüllt, dann ist man auf jeden Fall gut gerüstet.
00:26:50: Du brauchst ja nur dein Beispiel nehmen, wenn du vier Kilo abnimmst beim Ram, das ist fünf tausend Kilometer und du fährst da nicht wenig Watt.
00:27:00: alleine die Überlegung hätte, das ist auch nicht vier Kilogramm Fettmasse, weil da ist sicher einiges, eine Muskelmasse auch draufgegangen und wie zach das eigentlich ist, wie schwer das ist, dass man so viel Fett dann quasi nur los wird, wenn man schon ein gewisses Level hat und mit der Zufuhr, die man dann hat, das geht sich gut aus.
00:27:24: Also da braucht man ganz sicher keine Angst haben.
00:27:28: Und es gibt ja leichte Fahrer.
00:27:33: Rein von der Wahrnehmung her gibt es nicht so viele, die jetzt so ganz, ganz leicht sind.
00:27:38: Aber die haben ja da deutlich weniger Umsatz dann, weil sie da weniger Körpergewicht haben.
00:27:42: Und wenn die auch relativ normal essen, also im Sinne von, sie verpflegen so, wie man sie verpflegen soll bei Langstreckenfahrten, dann werden die auch kein wahnsinniges Defizit aufreißen.
00:27:58: Ja.
00:27:59: ist logisch nicht umso mehr Gewichten hat, umso mehr Muskelmasse hat, umso mehr ist auch der Chlorin bedarf.
00:28:04: Das spürt man da unter langen Rennen halt schon auch.
00:28:09: Es wird ein bisschen komplizierter, weil man halt sehr, sehr viel essen muss.
00:28:13: Erstens logistisch, Einkaufen, Nachschub mit Transport, was auch immer.
00:28:19: Und auch in der Praxis, du bist halt einfach permanent um Essen und du hast einfach permanent Hunger, wenn du groß und schwer bist.
00:28:28: Ja, da muss ich nicht aufs Radl steigen, weil sie permanent noch ist.
00:28:34: Aber jetzt sind jetzt die vor- und nachteile von beiden Seiten leichter.
00:28:38: den Vorteil, wenn es um diesen Kalorienumsatz geht und nicht unbedingt um den Kone Draht zuvor, aber um den Kalorienumsatz.
00:28:48: Schnell ist ein Berg, schwerer hat aber vielleicht ein Standgas einfach mehr Wart und ist in der Ebene vielleicht schneller dann.
00:28:54: Aber wenn er mehr Fläche hat, dann sieht die Aerodynamik vielleicht ein bisschen schlechter, aber da werden wahrscheinlich die Bad trotzdem überwiegend zu einem Vorteil, aber der muss dann natürlich auch mehr essen.
00:29:07: Aber es ist Bierbauch, man sieht ganz oft irgendwie so geheileitet auf irgendwelche Webseiten, dass... oder in welche Magazine oder Postings das Bier braucht, tatsächlich aerodynamische Vorteile, hat.
00:29:18: also ideal wäre, wenn man schlank ist, am Großteil des Körpers und am Bauch.
00:29:27: Also quasi das Körpergewicht, das wir zu viel zu nur im Bauch sind, so Tropfen für mich.
00:29:31: Nimmst
00:29:31: du, der war mal tropfen ist, aber
00:29:33: der
00:29:34: Kurbeln ist ja zu schlecht.
00:29:38: Jetzt haben wir eh schon Ernährung im Rennen irgendwie angesprochen.
00:29:43: Die Kram Kohlenhydrate pro Stunde.
00:29:46: Das ist jetzt gerade so ein sehr heiß diskutiertes Thema oder zumindest der Bereich, was sich sehr, sehr viel verändert hat die letzten Jahre.
00:29:55: Man hat irgendwie, man hat zum Beispiel aus den Sechzig Gramm pro Stunde, achtzig Gramm pro Stunde, teilweise bis zu hundert Gramm pro Stunde, ist möglich, wenn man, wenn man seinen Darm und seinen Verdauungstrakt irgendwie dran gewöhnt.
00:30:08: Mittlerweile sind wir schon deutlich hundert oder über hundert Gramm pro Stunde, ich glaube im Triathlon.
00:30:13: Hat man gelesen, bis zu hundertsechzig Gramm pro Stunde.
00:30:19: Wie kann das funktionieren, wenn so enorm hohe Mengen zuführt bei einem Wettkampf oder bei einem intensiven Training?
00:30:27: Ja, wir bewegen uns sicher weg von dem Sport, worum wir, oder worüber wir sprechen, so von den Ultrasightling-Geschichten, weil da ist es fast ein bisschen mit Kanonen auf Sparzen geschossen.
00:30:43: Aber so wie du ansprichst, ja, dreht lang gibt es auch deutlich höhere Werte, das ist ca.
00:30:48: ca.
00:30:48: ca.
00:30:49: das ist ca.
00:30:49: ca.
00:30:50: das ist ca.
00:30:51: das ist ca.
00:30:53: das ist ca.
00:30:54: das ist ca.
00:30:54: das ist ca.
00:30:55: das ist ca.
00:30:57: das ist ca.
00:30:57: das ist ca.
00:30:57: das ist ca.
00:30:59: das ist ca.
00:30:59: das ist ca.
00:31:00: das ist ca.
00:31:00: das ist ca.
00:31:01: Natürlich hat der Sportler das alles drauf gepackt und so ist das okay gewogen.
00:31:06: Und nur wie viel, du weißt es selber, wenn du jetzt eine Flasche trinkst, wie viel bleibt über?
00:31:12: Nimmst du das Gel?
00:31:13: Wie viel bleibt nur drinnen?
00:31:15: Aber es sind ja hundertsechzig Gramm, zum Beispiel auch schon irrsinnig hoch.
00:31:19: Unterscheiden muss man halt immer zwischen der Toleranz und der Absorption, also der Aufnahme, weil tolerieren kann man natürlich gleich einmal relativ viel.
00:31:30: Also, dass man es aufnehmen kann.
00:31:31: Aber sonst kommt mir auch kein Riesenfuhrspaketti essen oder sowas.
00:31:35: Weil das sind ja natürlich auch enorm viele Gramm Kohlenhydrate dabei.
00:31:39: Nur, wie viel es aufgenommen wird, ist es dann abhängig von der Transportkapazität von da an.
00:31:44: Und ja, die Forschung an sich, die geht von den siebziger Jahren an, oder zumindest sind es die ersten Schulen, die kennen und dann
00:31:55: ...
00:31:56: Die Jahr hat man dann angefangen mit der C-III-Methode, dass man da Kohlstoff markiert und schaut, wie viel es aufgenommen werden kann.
00:32:07: Und dann hat sich das Ganze erhöht, soweit ich jetzt noch up to date bin.
00:32:13: Das letzte Mal, dass ich mit dem beschäftigt habe, war ich vor zwei Wochen.
00:32:19: markiert man hauptsächlich die Glucose, d.h.
00:32:21: die Fruktose, mit der man dann ja sehr viel arbeitet, die wird quasi dann einfach hochskaliert, weil man weiß, dass die Glucose eine gewisse Grenze hat von der Transportkapazität.
00:32:34: Die ist jetzt nicht ganz starr, die ist so entwickelbar, die ist individuell, aber die ist irgendwo um die sechzig Gramm pro Stunde oder ein Gramm pro Minute.
00:32:45: Und alles, was man zusätzlich dann zuführt, das macht man dann über die Fruktose.
00:32:49: Nur die Fruktose kann man schlecht markieren.
00:32:53: Das sind diese Docken zu tun.
00:32:56: Aber ich sage kein Spezialist nicht.
00:32:59: Aber da hat man dann vor allem über die Verträglichkeit geschaut, wieviel kann man dann vertragen.
00:33:06: Und auch wenn es jetzt Langstrecken dreht, lang ist, aber man muss schon immer bedenken, es ist ein zeitlich sehr begrenzter Rahmen.
00:33:14: bei den Kurden ja irgendwo zwischen sieben und acht Stunden.
00:33:17: Und sieben und acht Stunden, wenn ich das schwimmeln abziehe, wo wir dann vielleicht noch nehmen, einfach mal eine Stunde weg, das schwimmeln natürlich deutlich schneller, aber eine Stunde weg, dann sind wir schon bis sechs bis sieben Stunden.
00:33:31: Und beim Laufen, während es jetzt auch nicht diese wahnsinnig hohen Mengen sein, dann kann man schon wieder ein bisschen was abziehen und dann wird das mit der Toleranz schon ein bisschen plausibler.
00:33:41: dass einfach sehr hohe Mengen gut toleriert werden können.
00:33:44: Das ist für den Vom Radl vielleicht sogar ein Ziel, weil man beim Laufen nicht so viel aufnehmen kann über diese Aufabbewegung.
00:33:53: Die ist etwas schwieriger gemacht, kann man genauso trainieren.
00:33:57: Aber wenn ich jetzt schon quasi was im Darm gebunkert habe, was dann langsam losgelassen wird beim Laufen, dann profitiert der Sportler natürlich genauso davon.
00:34:09: Ja, so kommen diese hohen Mengen zustande.
00:34:12: Und bei den Profiradelfahrern ist es ein ähnliches Prinzip, wobei man da sagen muss, da gibt es auch ein paar Szenarien, die man dann durchspielen kann, dass jetzt eine verbesserte Regeneration ist, ob das ist, dass vielleicht bestimmte Abschnitte nicht gut verpflegt werden kann, ob das ist, dass die seit zehn Jahren einfach schon so hohe Mengen zu sich nehmen oder zehn Jahre vielleicht nicht, weil so lange noch nicht diese hohen Mengen, aber die üben das täglich.
00:34:38: Und da sind natürlich auch die Fructosekanäle anders geschult, als bei jemandem, der der Fructose nicht so häufig ausgesetzt ist.
00:34:45: Und da ist die Aufnahmefähigkeit sich auch besser und war jetzt so diesen Bogen.
00:34:54: aber spannend.
00:34:55: zu der Langdistance.
00:34:57: Da macht es meines Erachtens auch nicht wahnsinnig viel Sinn, dass man das angeht.
00:35:02: Weil auch diese hohen Mengen, weiß man, dass sie wieder das Glycogen schonen, dass sie vom Energiebereitstellungsprozess an Benefit hätten.
00:35:14: Weil mehr Carps verschirbt eigentlich das Ganze mehr in Richtung Kohlenradabhängige Energieerzeugung und pusht das Fett ein bisschen raus.
00:35:24: Ich sage auch so, wenn du mehr Laktate zeigst und wenn du viel Kohlengratte zunehmst, dann zeigst du automatisch wahrscheinlich ein bisschen mehr Laktat.
00:35:31: Und den Abbau vom Laktat zum Energie ist jetzt einfach mal ein bisschen salopp.
00:35:39: Das pusht immer das Fett raus aus der Gleichung.
00:35:44: Und da ist es wahrscheinlich gescheitert, wenn man sie mit den... gut trainierten Glucosekanälen beschäftigt, weil einerseits das vertrocknet gut, dem ist man im Alltag auch ausgesetzt, weil wenn wir was essen, dann ist es sehr oft stärker und stärker ist nichts anderes als Glucosemoleküle zusammengekettet.
00:36:04: Das heißt, die Kanäle trainieren wir ja quasi ständig.
00:36:10: Fructose oder noch den Nachteil, wenn es es nicht ständig zuführt, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass das irgendwie zu einer Magen-Damen-Verstimmung führt über kurz oder lang.
00:36:20: So wie wenn du einen Litter frischen Apfels auftrinkst, dann bist du da der Fructose ausgesetzt.
00:36:28: Ja, oder der Floh mit einer frutitimare, aber das hat da noch nicht andere Gründe gehabt.
00:36:33: Ja, das müsste der frutitimare gewesen
00:36:36: sein.
00:36:39: Summa Summarum ist man einfach auf der Safe-Side, wo man sie eher in Richtung Glucose orientiert und mit Glucose man nicht nur die Glucose, weil das ist der Traubenzucker, das heißt da die größeren Moleküle, das ist klasse, das ist Maltodextrin.
00:37:00: Maltodextrin hat enorm viele Vorteile bei der Langstanz, weil es geschmacklich einfach nicht süß ist oder nicht so süß ist und sie aber Gleichverhalt wie die Glucose, also gleich schnell ins Blut geht.
00:37:14: Und dazu noch einen leichten Fructoseanteil, wenn man über die Sechzig Gramm pro Stunde geht, hat auch den Vorteil, dass man weiß, dass die Oxidationsraten deutlich höher sind relativ gesehen.
00:37:29: Also, wir wollen eine hohe Menge hinzuführen.
00:37:31: Also, wir wollen eine Hundertzwanzig Gramm zuführen, dann oxidiert schon mehr.
00:37:36: Es bleibt dann mehr liegen, also dass die Oxidation seitens nicht ganz so hoch.
00:37:39: Und wie gesagt, bei sechs, sieben Stunden ist das kein wahnsinniges Problem.
00:37:44: Kann aber sein, es sieht man ja immer wieder, wenn sich die Triathlon übergeben müssen, weil es einfach zuviel war.
00:37:50: Wann weniger im Darmen liegen bleibt und mehr einfach durch kann, dann habe ich euch einfach auf viel weniger Probleme im Gastrointestinal traktan.
00:38:00: Jetzt muss ich kurz einmal zwischendurch grätschen und das ein bisschen zusammenfassen, was du hast.
00:38:08: Ich bin jetzt mitgekommen, aber ich hoffe, dass auch alle, die uns zuhören, mitgekommen sind.
00:38:14: Wenn ich das jetzt so zusammenfasse, dann kann man sagen, dass man in der Stunde so das Maximum an Glucose ist.
00:38:21: Falls man wirklich mehr zu sich nimmt, dann soll der Frugdose ein Teil höher werden, weil man in der Stunde so eine Hundert Gramm Glucose geht nicht mehr.
00:38:29: Glucose ist, kann man sagen, mit etwa eine Stunde.
00:38:32: Das Maximum.
00:38:33: Und jetzt ganz einfach sagt, in welchen Lebensmitteln ist Krokose alles drinnen, das ist unter Anführungszeichen, normaler Zucker, Honig, Getreideprodukte, Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Rei, da jetzt ganz was einfach ist, ich würde es einfach nur gerne so in einfachsten Worten quasi wiedergeben.
00:38:51: Ja, die Glucose an sich würde ich nicht so in diesem Glucose-Kanal, aber da geht alles durch, wo Glucose drin ist.
00:38:58: Und wenn du jetzt sagst, seh mal oder so was, das ist Stärke und das sind einfach viele, viele Glucose-Moleküle.
00:39:05: Und es muss erst aufgespalten werden, das heißt, der Prozess dauert auch und da kann man fest essen, muss man flüssig trinken.
00:39:13: eher schon in der Thematik.
00:39:16: Die Spaltung von so einfachen Sachen wie Weißbrot geht relativ schnell.
00:39:21: Aber wenn es jetzt ein bisschen länger dauert, wie wenn es trinkt, geht es trotzdem relativ gut und unproblematisch.
00:39:29: Und geht dann durch diese Gluckhosekanäle durch.
00:39:32: Wenn ihr einen Haushaltszucker habt, ihr habt eine Gluckhose- und Frugdose.
00:39:36: Auch das geht natürlich schnell, weil da braucht ihr nicht viel Spalten.
00:39:42: Es wird wieder in der Mitte durchschneiden und dann ist eine Gluckhose in einer Frugdose.
00:39:48: Das Problem ist sehr oft die Süße.
00:39:53: Je einfacher der Zucker ist, desto süßer ist er.
00:39:56: Und die Gluckhose, der Traumzucker an sich, die ist auch sehr süß.
00:39:59: Das heißt nur Gluckhose, sechzig Gramm und genau, dreißigfünfzigsechzig Gramm Fructose.
00:40:06: Ich glaube, das kann keiner trinken, weil das ist so abartig süß.
00:40:11: Und das Problem hat man mit dem Haushaltszucker, wenn man den dann ins Wasser mischt und weiß man, das ist schon sehr, sehr süß dann.
00:40:18: Und deswegen gibt es dann auch diese Derivate oder diese Mehrfachzucker, oder die mehr Verbindungen haben.
00:40:28: Wie im Maltodextrin ist es ein relativ großes Molekül, oder amylopectin zum Beispiel ist auch ein Riesenmolekül, wo sehr viel Glucosemolekül einander gebunden sind, der so etwas sehr leicht abgebaut werden kann.
00:40:39: Dadurch, dass aber so viele gebunden sind, schmeckt es einfach nicht so süß.
00:40:45: Malterextrin werden viel erkennen, kann man sich ja super gut und billig organisieren und die meisten Sportgetränke verwenden das auch.
00:40:56: Malterextrin und Flugdosen, dann ist vielleicht, dann macht man irgendwo ein bisschen was dabei, wie Textrose oder so was.
00:41:02: Aber prinzipiell das einfachste Produkt ist, ihr nehmt Wasser soviel wie pro Stunde nehmen.
00:41:09: Und fülle noch Maltodextrin rein.
00:41:11: Sechs Gramm.
00:41:12: Und wenn ich mehr habe, möchte ich dann noch ein bisschen Fructose dazu.
00:41:16: Das wäre super-simple.
00:41:18: Und schmeckt nicht so süß.
00:41:20: Also die Frage, was für Ansprüche hat man?
00:41:23: Weil es schmeckt ja da
00:41:25: heiden,
00:41:25: sag ich jetzt einmal.
00:41:28: Maltodextrin gibt es wirklich geschmacksneutral zu kaufen, aber gibt es das bei Fructose?
00:41:34: Ja, Fructose
00:41:35: gibt es auch zu kaufen.
00:41:38: ist es jetzt nicht so leicht zugänglich, also muss man schon suchen, aber gibt es auf jeden Fall, ja, das ist kein Problem.
00:41:45: Und bei Maltodextrin gibt es verschiedene Kettenlängen dann auch, also da gibt es die, bitte die Zwölfer zum Beispiel, das ist so ein Mittelding zwischen sehr langen, sehr kurze Ketten, die schmeckt relativ neutraler, das ist das, was ich am meisten verwende.
00:42:00: Und ja, je... Je länger die Ketten werden, desto stärker ähnlicher wird das Ganze und desto länger dauernd aufgespalten zu werden.
00:42:11: Aber jetzt im Langstrecken-Sport eigentlich völlig wurscht.
00:42:14: Weil wenn ich jetzt in Dorf das beste Sportgetränk gehe und dann haue ich mir aber beim nächsten Tankstück aus Nico Seine und vielleicht noch ein Semmel, dann ist das sowieso im Morgen schon wieder gemischt und das verzögert sowieso wieder alles.
00:42:28: Also da brachten wir jetzt nicht übertrieben.
00:42:34: Geizig sein in die Einsicht.
00:42:36: Ja, und weil du vorhin gesagt hast, dass im Triathlon teilweise so extrem hohe Mengen zu sich genommen werden, vor allem während der Radstrecke, damit man da auch nicht beim Laufen von diesem Inhalt im Magen damit sehren kann, weil man beim Laufen nicht so viel zu sich nehmen kann, das gibt es ja bei Ultra Cycling-Events auch.
00:42:55: Da hast du manchmal... Tragebassagen, Schiebepassagen oder ganz tüchtelische Sachen, da haben wir wieder die Parallel zum Triedeln.
00:43:01: Und so üben wir sie vielleicht vorher, solange man auch gut rollt ordentlich.
00:43:08: Ja, es ist auch zum Beispiel, der Pasti war ja letztens zu Gast und das ist das Atlas Mountain Race, das jetzt ansteht dann am Freitag.
00:43:18: Ah, da macht es schon Sinn, als ich zu überlegen, wann man vielleicht viel zu sich nimmt.
00:43:24: Das ist bei Passagen, wo man sich leicht verpflegen kann, weil wenn ich jetzt in einer Abfahrt bin mit dem Mountainbike und es ist Finster, dann werde ich wahrscheinlich nicht sehr oft zur Flasche greifen.
00:43:33: Das ist das Gescheiter, wenn ich vielleicht im Anstieg oder wenn eine Flachpassage ist, vorher, wenn ich da relativ viel zu mir nehme, dass ich dann in der Zeit, wo ich halt nichts zu mir nehmen kann, ja, kein Defizit nicht generieren, sondern dass ich das halt vielleicht ein bisschen... und wo sehr gute Beispiele dafür gibt, die bei den Ultratrail laufen, so wie beim UTMP oder beim Mont Blanc.
00:43:59: Ich weiß es nur von den letztjährigen Gewinnern, die extrem beniebelt geplant haben, bei welchen Passagen, dass sie mehr zu sich nehmen, wo sie weniger zu sich nehmen, und das war so ein bisschen ... Mittlerweile wird das Ganze immer mit dem Fancy-What-Carb-Cycling zusammengefasst, wie Sie dieses Carb-Cycling anlegen.
00:44:20: Und wie du richtig sagst, also kann man absolut auch so in die Richtung weiterspinnen, gerade bei der Off-Road-Passage.
00:44:30: Ich meine, das würde ich jetzt zum Beispiel sagen, dass das irgendwie eine körperliche Sache ist.
00:44:35: ob ich mich wohl fühle, wenn ich in einer gewissen Zeit sehr viel esse trinke und auch in einer gewissen Zeit nichts oder ob es möglicherweise, wenn die Situation das tut, das Besser ist, immer konstant sich zu verpflegen, immer komplett gleichmäßig.
00:44:50: Es kann nicht jeder viel auf einmal in sich rein werfen.
00:44:55: Manche kennen das besser, ich kann es sehr sprechen.
00:44:58: Da gibt es so lustige Beispiele von Hotdog-Wettessen.
00:45:04: Und da gibt es einen drittener Joey Chestnut, der mehrjährige Champion beim Hot-Up-Wettessen.
00:45:14: Und die trainieren nämlich einen Magen auf diese Wettkämpfe hin.
00:45:19: Das ist einmal die Sinnfrage, die lassen wir uns ein bisschen außen vor.
00:45:23: und da die vielleicht ethische Sicht mit Essen so was zu machen.
00:45:28: Aber die trainieren einer Mahndahm, dass sie einfach enorm viele Mengen aufnehmen können.
00:45:35: Ich weiß jetzt die Zahl nicht mehr, weil ich bin jetzt nicht so in der Szene, aber die essen ja keine Ahnung.
00:45:41: Sechzig, Achtzig, Hotdogs oder so in zwei Minuten, drei Minuten, so was.
00:45:46: Und das muss ich mal Platz haben und das kann man schon trainieren.
00:45:49: Es gibt auch die Trainingsmethoden, das man sagt, wenn man jetzt in dieser Toleranz trainieren möchte, dass man auch absichtlich auch manchmal ... nach dem Essen aufs Radl steigt und trainieren geht und dann halt quasi weiter verpflegt, damit der Magen und vor allem der Darm damit umgehen lernt mit diesen Mengen da drinnen.
00:46:11: Ja, super interessant.
00:46:13: Also ich meine jetzt nicht diese Essenswettbewerbe, wie finde ich das komplett?
00:46:16: Komplett.
00:46:18: Katastrophal, die ganze Geschichte, aber es ist interessant, dass auch der Magen sich so extrem ausdehnen kann.
00:46:25: Ja, das
00:46:26: ist ja plastisch das ganze System.
00:46:30: Also, genau jetzt haben wir quasi die Möglichkeit, wenn man wirklich, wenn es die Situation erfordert, dass man das üben kann, mehr Farme zu essen und dann längere Zeit und dann fängt es euch an, damit durchzukommen.
00:46:43: Wenn ich jetzt zum Beispiel die Wahl habe, regelmäßig essen trinken oder große Mengen auf einmal entlänger wird und nichts, was ist besser oder ist das unterm Strich egal?
00:46:55: Also, es gibt... Da schauen wir in die Richtung an, die Untersuchungen, die jetzt keine großen Unterschiede feststellen zwischen große Mengen auf einmal oder gleich verteilte Mengen.
00:47:08: Allerdings muss man einschränken und sagen, das sind nicht meistens so Trainingsstudien von zwei bis vier Stunden vielleicht einmal Radfahren.
00:47:16: Aber die Tendenz würde ich sagen, die zeigt schon sehr in Richtung regelmäßig, weil bei einem gewissen Punkt sind die Glückungen.
00:47:25: Speicher, so gelehrt, dass sie gelehrt sind.
00:47:31: Ganz niedrig sind sie nicht, aber der Körper gibt nichts mehr her.
00:47:36: Und dann geht es einfach darum, dass mein Blutzuckerspiel konstant hält.
00:47:39: Und den heute natürlich ein bisschen besser konstant war, nicht die Mengen einfach verteilen.
00:47:44: Da hilft jetzt auch kein Slow-Carb oder sonst irgendwas, weil das ist ja, wir haben das schon mal besprochen, aber das ... dann zieht sich meine Logik komplett.
00:47:56: Ich kann mir noch erinnern, du hast auch mal das herrliche Zitat gesagt, du brauchst kein Slowkab oder fastkab, sondern wenn du das in quasi kleinen Schlucken mit ein bisschen Abstand dazwischen bringst, dann ist es automatisch slow.
00:48:08: Wenn du es langsam zu dir nimmst, dann ist es langsam.
00:48:11: Ja, genau, wenn die Mengen nicht dementsprechend gerinnt sind, dann hat man, also ich verstehe den Benefit nicht von solchen Produkten, aber das geht es jetzt nicht, aber dass der Damit man ständig quasi den Glukose ans Blut liefert, macht es natürlich mehr Sinn, wenn man das relativ regelmäßig macht.
00:48:32: Wir waren jetzt in einer, nach einer halben Stunde, zwei Gels mehr Eindruck und dann kommt das Ganze geballt und wird natürlich auch mit einer ein bisschen anderen Dynamik ausgenommen, als wir uns jetzt langsam dahin geht.
00:48:49: Aber es ist immer immer sehr situationsabhängig.
00:48:54: Ich weiß jetzt nicht mehr ganz genau, wie wir beide das machen oder was du mir das relativ genau vorgibst, dass du mir sagst, wie viele Kram pro Stunde ich im Training zu mir nehmen sollte.
00:49:06: Das hast du nicht immer so gemacht oder das hast du jetzt seit ein paar Jahren implementiert.
00:49:10: Und mir fällt auf, dass jetzt manchmal Einheiten sind, natürlich intensive Einheiten in der Walle.
00:49:16: Zwitspot Training, da stehen natürlich so siebzig, achtzig Gramm pro Stunde oder so, dann gibt es Grundlagen, Einheiten, da schreibst du manchmal relativ selten, irgendwie nur dreißig Gramm pro Stunde oder so, aber auch bei den Grundlagen einheiten manchmal sechzig Gramm pro Stunde.
00:49:31: und ich weiß, dass du das dir gut überlegst und dass du dann einen Plan dahinter hast und dass du weißt was Gutes für mich, ich mache das, aber Ich habe es nicht immer hundertprozentig sogar uns verstanden, warum heute manche Einheiten viel Versorgung brauchen und bei manchen Einheiten weniger Versorgung brauchen.
00:49:50: Also gleich vorweg muss man sagen, im Zweifel versorgt man sich einfach immer höher.
00:49:57: Das heißt, die Qualität des Trainings steht und folgt ja irgendwie mit der Verpflegung und ich würde fast keine Session machen mit nichts.
00:50:08: Die muss schon eine Stunde oder weniger sein, dass ich drauf schreibe, nur Wasser.
00:50:15: Aber man kann das Ganze, also jetzt, wenn man den ersten Step hat, dass man regelmäßig trainiert und das vielleicht schon ein paar Jahre und sich gut verpflegt, Tringsqualität ist supergut, dann hat man einfach Leistungsprünger.
00:50:29: Da kommt man nicht dran vorbei.
00:50:32: Und wenn man dann vielleicht noch versucht, ein paar kleine Akzente zu setzen, dann kann man sich über so ein Carbcycling Gedanken machen.
00:50:40: Das heißt, dass man versucht auf muskulärer Ebene noch ein bisschen mehr Einfluss zu nehmen, was dort passiert.
00:50:50: Und da kann sein, dass Low Carb, und wenn wir von Low Carb sprechen, ist es niemals Low Carb, dann kann Low Carb ... durchaus Sinn machen.
00:51:03: Ein klassisches Beispiel ist, dass man einen ersten Tag ein hoch intensives Training hat.
00:51:08: Das wird voll verpflegt.
00:51:09: Da geht man voll geladen rein, damit die Qualität des Trainings einfach gut ist.
00:51:12: Weil in der Regel, wie man da irgendwelche V-Zweimax-Systeme vielleicht beeinflussen oder ein gutes Schwellentraining machen oder was auch immer.
00:51:24: Bei dem Training verbraucht man aber sehr viel von seinen zuckerspeichernen Muskeln.
00:51:30: Egal wieviel du zuführst, das ist ein Punkt.
00:51:32: Also eine Thematik.
00:51:34: Je mehr du zuführst, also wenn ich jetzt wieder hundertzwanzig denke, desto schneller wird das Glycogen entleert.
00:51:41: Gibt es eine ganz, ganz feine Untersuchung aus den letzten Jahren.
00:51:46: Und diese Entleerung, die kann man sich dann zu Nutzen machen.
00:51:50: Also warum kann man sich das überhaupt zu Nutzen machen?
00:51:53: Der erste Punkt.
00:51:55: Wenn der Muskel oder die Muskelzelle Also Wart leisten muss, dann muss ja die Energie generieren.
00:52:05: Und es gibt es im Prinzip zwei Systeme.
00:52:06: Es gibt das System, wo der Grundstoff für diese Energieproduktion aus einem Ehrraumstoffwechsel kommt, sprich also der Beta-Oxelation, oder dann nehmen wir es einfach mal ganz übergewornt, Fettverbrennung, oder aus den Kohlenhydraten.
00:52:21: Und das hat die Regel immer mit Lactat zu tun.
00:52:25: Also nicht, dass man jetzt wahnsinnig viel Laktat aufbaut, aber es wird einfach um die Glucose abgebaut wird, um das Laktat, um das Laktat abgebaut.
00:52:31: Und wenn dieser Grundstoff aus Laktatstoffwechsel kommt, dann wird die Betoxidation oder die Fettbrinnung rausgepusht aus der Gleichung.
00:52:41: Und wenn ich aber jetzt wenig Zucker habe, kann ich auch weniger Laktat produzieren.
00:52:47: Also ist ein bisschen vereinfacht formuliert und dadurch kann ein größerer Anteil aus der Fettverbrennung kommen.
00:52:57: Der erste ist ein Grund und der zweite Grund ist, wenn die langsame Muskelfasern, die täglich Brotsahnen von den Langstrecken fahren, wenn die ermüdigt sind, dann müssen die nächsten Fasern einspringen.
00:53:15: Und das sind die FD- oder das Schnellzug in den kräftigen Phasern.
00:53:19: Da gibt es dann Intermediär-Phasern und dann die ganz schnell.
00:53:21: Aber wichtig ist einmal, dass die FD-Phasern nicht müde sind.
00:53:26: Und über diesen Low-Carb-Ansatz kann ich auf jeden Fall deutlich mehr FD-Phasern ansteuern.
00:53:36: Und dadurch kann ich am besseren Ehrrobenreiz auf diese Phasern setzen.
00:53:43: Das Ganze kann ich noch... Toppen, indem wir mehr Intensität reinbringen, weil es gibt so ein Rekrutierungsschema und je höher die Leistung ist, desto früher springen die FT-Phasen an.
00:53:57: Und wenn ich beides kombiniert, dann habe ich das zum Beispiel nach einem harten Tag, also nach einer Hitteinheit am nächsten Tag, Sweetspot-Training oder ein Sweetspot mit vielleicht sogar niedriger Kartenzen, damit ich noch mehr Kraft entwickeln muss.
00:54:12: Und wann ich das dann... sehr, sehr oft mache, weil der Reiz an sich ist, dass ich sehr viele Reize setze auf diese kräftigen Phasen.
00:54:27: Ein kurzer Exkurs, die man jetzt solche Muskelphasen z.B.
00:54:31: nehmen und das Ganze in der Petrischale mache ich also im Labor und denen dann einfach dauerhaft Reize setze, dann wandeln sie relativ schnell in diese ST Phasen, in diese langsamen Phasen um.
00:54:43: Und das Ganze braucht aber natürlich wahnsinnig hohe Exposition.
00:54:47: Das heißt, die muss die immer wieder triggern.
00:54:49: Und wenn ich das halt Jahre oder Jahrzehnte mache, dann werde ich sehr, sehr viele FT-Fasern in ST-Fasern umwandeln können.
00:54:57: Und dieser Low-Cup-Ansatz ist einfach ein kleiner Zusatztrigger für das Ganze.
00:55:04: Also, FT steht für Fast Twitch und ST für Slow Twitch.
00:55:08: Genau, und die Langsamen sind diese ökonomischen, die halt sehr lang, sehr gut arbeiten und die einen sehr guten Erobenstoffwechsel haben, wo die Mitochondren hauptsächlich lokalisiert sind.
00:55:21: Und die FT-Phasen sind ja die kräftigen, die machen zum Beispiel im Krafttraining als Schult.
00:55:26: Und genau die will man in der Regel als Ausdauersportler eher in Richtung Erobenstoffwechsel trimmen.
00:55:37: dass sie dort natürlich auch länger gute Leistung bringen.
00:55:41: Und das ist vielleicht auch noch eine kurze Geschichte dazu, wann die ST-Fasern ermüdigt sind und die ST-Fasern einspringen, dann habe ich einen höheren, also höheren metabolischen Kosten.
00:55:53: Das heißt, die sind einfach, die muss ich mehr versorgen.
00:55:58: Das Ganze nennt sich Tension-Kost.
00:56:00: Für die Spannung brauche ich mehr Energie.
00:56:03: Und wann ich jetzt dann ... Jetzt alle denken, ja, wenn man das Zimmel sich auch zum Schluss hat und da dann die FD-Phasen richtig, richtig einspringen müssen, dann ist es nicht verwunderlich, dass jetzt dann bei manchen dann hier Krämpfe auftreten oder einfach dann der Blackout schon fast da ist, weil diese Phasen es halt einfach nicht gewohnt sind.
00:56:20: Und das kann man halt im Training relativ gut simulieren, indem man einfach mit der Vorermüdung ein bisschen spielt.
00:56:27: Und jetzt nochmal quasi in unserem Seatsflash.
00:56:32: Sprecht zu bleiben in unserem Runny Gag.
00:56:34: Also wenn du im Hummelmodus unterwegs bist, du fährst über deine Verhältnisse, du startest zu schnell, du hast einfach ein schlechtes Pacing, dann schirst du deine eigentlichen Muskelfasern, nämlich die Langsamen, die du auf der Langstrecke in erster Linie brauchst, bald einmal ins Nirwana.
00:56:52: Und das will man vermeiden.
00:56:53: Das heißt, man will eigentlich die langsamen Fasern, die natürlich gut trainiert sind, die leichter zu versorgen sind, so lang wie möglich.
00:57:00: fit halten, durch gute Versorgung und intelligentes Tempo, dass man fort.
00:57:05: Genau.
00:57:07: Weil wenn die einmal in Niederspreis ... Das kann man suppotelnieren,
00:57:09: aber schlecht Wettkampf fahren.
00:57:11: Ja, genau.
00:57:17: Und das heißt, mit den Kram pro Stunde im Training steuerst du das ein bisschen, welche Muskelfasern im Prinzip in erster Linie da beansprucht werden, wie die belastet werden.
00:57:28: Genau.
00:57:28: Also es ist ... Ah, das, das ist kein Tod mehr nicht.
00:57:32: Wenn ich jetzt aufgrund von, keine Ahnung, die Lebenssituation, es ist Geburtstagsfeier und ich sitze da und sage, ich muss jetzt Low Cup machen, weil manchmal habe ich ein Training, das Low Cup sein soll, dann macht das auch keinen Spaß nicht.
00:57:47: und es heißt ja nicht automatisch, dass dieses Training auch sinnlos ist, weil jedes Training hat Sinn.
00:57:52: und macht Sinn.
00:57:54: Nur, man kann einfach nur ein bisschen fein justieren.
00:57:56: Wenn man Abon an das vielleicht einmal einfließen lässt, dann kann man Abon einmal ein bisschen einen größeren Reiz setzen.
00:58:04: Diesen Reiz muss man dann aufpassen, dass der nicht zu stark wird, also dass man nicht zu sehr eine kippt.
00:58:11: Weil wenn man dann nur noch Lok haben macht, dann schießt man sich wieder ins eigene Knie, weil dann wird die Leistung massiv drunter leiden, weil da wird die Fettoxidation zwar super gut werden, aber Die Absolutleistung wird auf jeden Fall sinken.
00:58:26: Und das will man natürlich auch nicht.
00:58:28: Nein, das will man auch nicht.
00:58:29: Und es gibt immer wieder mal, wenn ich es wieder zurückdenke, an einen Rennen oder eine lange Tour oder was auch immer, gibt es ja einfach trotz allem, wenn man jetzt auch darauf achtet, dass man nicht übertreibt oder so.
00:58:42: Es gibt ja einfach manchmal Passagen, die dir einfach wirklich eine hohe Leistung abfahren, wenn du einen richtig steilen Anstieg hast und langen, du vielleicht nur irgendwie geback mit dabei hast, was auch immer, dann... Wüsst du vielleicht gar nicht zu schnell fahren, aber du musst, weil sonst kommst du da nicht drüber.
00:58:58: Ja, und das ganze kann man im Training halt dann auch gut simulieren.
00:59:02: Man muss aber auch dazu sagen, weil wir jetzt da von dem sprechen bei dir, wenn ich jetzt von zehn Stunden vielleicht auf fünfzehn Stunden pro Woche erhöhen kann, dann habe ich von dem sicher deutlich mehr, als wenn ich in den zehn Stunden dann mit diesem Carbcycling... Also wenn ich die zehn Stunden endet, ausweiten kann und ich habe auf der Basis schon super gut trainiert, dann wäre das der nächste Step für die zehn Stunden.
00:59:28: Aber wenn ich sage, ich kann nur mehr trainieren und auch gute Holen gleichzeitig, dann bringt das sicher deutlich mehr, weil es einfach mehr Reize ist in Summe in der Woche.
00:59:41: Ja und das ist auch, was mir immer schon aufgefunden ist, also auch bevor ich jetzt quasi mit dir trainiert habe oder bevor ich jetzt auch diese, so geht es mal.
00:59:49: Kohl-Nhydrat-Revolution irgendwie gekommen ist.
00:59:51: Man merkt es einfach auch, wenn man wenig ist oder sich zu wenig versorgt.
00:59:57: Weil man vielleicht im Hinterkopf jetzt wieder der Brücken-Schlag ganz zum Anfangsthemen ein bisschen an der Körpergewicht denkt, was natürlich ein Blödsinn ist, wenn man während dem Training ganz, ganz wenig ist.
01:00:06: Aber man erholt sich einfach wahnsinnig schlecht.
01:00:08: Und das ist halt der Punkt.
01:00:11: Ich muss mich im Training gut versorgen.
01:00:13: Sog ich jetzt aus meinem praktischen irgendwie ... aus meinen praktischen Erfahrungen, weil wenn ich meinen Training nicht gut versorge, kann ich einfach nicht die Trainingstunden durchhalten, die aber wichtig werden.
01:00:24: Weil ich einfach schlechter regeneriere und ich bedurne am nächsten Tag die Beine weh, wenn ich am Vortag zu viel trainiert und dabei zu wenig getrunken und gegessen habe.
01:00:32: Das spürt man ganz, ganz deutlich.
01:00:34: Ja, absolut richtig.
01:00:35: Und das ist gerade, wenn man solche Umfänge fährt wie du oder andere, dann ist es immens wichtig, dass man danach, also die Recovery ist, Kohlenhydratspeicher füllen.
01:00:48: Und nach einer richtigen Harte eine dauert das eh relativ flammend.
01:00:51: Das kann man schon auf der Vierzigstunden rechnen damit.
01:00:55: Egal was man einschirbt.
01:00:58: Aber... Wenn ich jetzt zum Beispiel nur zwei, dreimal die Woche vor, dann brauchen wir das keine Gedanken machen.
01:01:03: Weil da ist so viel Zeit dazwischen, dass sich das sowieso wieder bei normaler Ernährung, sozusagen mal vernünftige Ernährung, von selber wieder füllt.
01:01:12: Und da braucht jetzt keinen wahnsinnig großen Fokus drauflegen.
01:01:16: Aber wenn ihr am nächsten Tag wieder fit sein will, dann muss ich die Recovery schon beim Ausfahren quasi von der Einheitsstaaten und vielleicht dort schon zusätzlich... Kohlenhydrate zuführen, weil die gehören super schnell in den Muskeln und brauchen da wenig bis kein Insulin.
01:01:34: Und dazu die Proteinversorgung.
01:01:37: dann dann noch noch, dann ist die Recovery gut.
01:01:41: Und am nächsten Tag kann man sicher deutlich besser wieder ins Training starten, als wenn man das Minderversorgte hat und vielleicht dann auch auch nicht wenig ist, außer man will das Ganze.
01:01:52: Also das sind wir wieder bei der Der netten Formulierung ist kontravern.
01:01:58: Aber in der Regel ist die Tringsqualität deutlich wichtiger, gerade bei vielen Umfängen.
01:02:02: Und ich muss mich einfach gut versorgen.
01:02:04: Und jetzt am Schluss muss ich da Frage stellen.
01:02:08: Ich glaube, ich kann es mir selbst beantworten.
01:02:09: Aber das ist jetzt vielleicht so für dich.
01:02:13: Da beweise ich, ob ich jetzt das Verstaunten habe oder nicht Verstaunten habe, was wir gerade geredet haben.
01:02:19: Vor vielen Jahren habe ich immer das Gefühl gehabt, ich kann ein bisschen abnehmen, wenn ich weniger trainiere, weil dann habe ich weniger Hunger, sprich, ein, zwei Stunden Training, vielleicht gar nicht super intensiv, klassisches Grundlagentraining und am Anfang ist das gleich ein normales Essen, da werde ich einfach gemerkt, die kann ich konstant über ein paar Wochen weg einfach ein bisschen Körpergewicht abbauen, was sagen wir heute, ich wollte.
01:02:43: Wenn ich aber richtig viel trainiert habe, habe ich nicht mehr abgenommen, weil ich meistens dann einfach viel, viel mehr Essen habe müssen.
01:02:51: und ich glaube, Wenn ich es jetzt richtig verstaunt habe, was da immer mein Denkfehler war und was ich damals auch so gemacht habe, ist, ich würde einfach sehr, sehr wenig essen beim Training.
01:03:00: Der Klassiker, man fährt fünf, sechs Stunden Radel, ist in der Früh, hat unterwegs nur das Nötigste mit, vielleicht ein, zwei Regeln, weil da hat sich noch das Denken gegeben, Essen ist ein Zeichen von Schwäche und wenn du richtig fit bist und wenn der Stoffwechsel gut ist, dann brauchst du nichts essen bei sechs Stunden.
01:03:15: Aber danach halt natürlich am Mörderhunger und am Abend Heißhunger und du ist dann wahrscheinlich unterm Strich einfach... Vor allem zur falschen Uhrzeit viel zu viel, weil du unter dem Training zu wenig versorgt hast.
01:03:26: Was kommt ausser mal, holt sie schlecht, hat am nächsten Tag schwere Beine und ist Körpergewicht, geht eigentlich fast ein bisschen nach oben, obwohl man wahnsinnig viel trainiert.
01:03:35: Ja, die Kombination aus beidem wäre es nicht, dass vieler Training, die vielen Reize und die gute Versorgung, dann schaut sich ja am meisten da ausser, weil weniger trainieren kann, sonst sei das mal besser.
01:03:48: Das ist ein individuelles Beispiel, dass man ein bisschen abnehmen kann.
01:03:53: Der heiße Hunger ist wirklich von oben, weil das Defizit nur minimal war.
01:03:58: Genau, weil es einfach zu wenig versorgt ist.
01:04:03: Aber du hast da weniger Trainingsreize.
01:04:04: Das viele Training ist nicht der Fehler gewesen, sondern wie du richtig sagst, die viel zu wenig Verpflegung.
01:04:11: Die Mengen, die du essen musst pro Tag, die ist bei viel Trainieren ja Wahnsinn.
01:04:18: Gerade vor kurzem, vor ein paar Tagen, die V-Zwe-Max-Zahl von Christian Blumenfeld rausgekommen mit einem über hundert Milliliter pro Kilo pro Minute V-Zwe-Max.
01:04:29: Die Zahl ist ja letztes Jahr schon mal rumgegeistert durch sein Trainer.
01:04:36: Und wann der trainiert, der trainiert seit zehn Jahren, glaube ich, vierzehn Stunden die Woche oder mehr.
01:04:40: und wann er frei hat, dann trainiert er fünfzehn Stunden.
01:04:45: Was der für einen Kalorien umsortzt, also der ist ja pro Tag.
01:04:48: Ich weiß es nicht genau, aber der muss sieben bis zehn Tausend Kalorien pro Tag essen, damit er das leisten kann.
01:04:54: Und sonst, wenn der mit drei, vier Tausend Kalorien ankommt, dann ist der, dann fährt der nicht diese Umfänge und hat sicher nicht diese Leistungsfähigkeit hierher.
01:05:05: Und er ist sicher sehr viel während Training und nicht nur vorher und dann am Abend.
01:05:11: Ja, absolut.
01:05:11: Und dann
01:05:11: kann er sich schon
01:05:12: halb pensionen.
01:05:14: Haltpension, Frühstücken, alles was geht, oben dessen, alles was geht, ist nicht der richtige Weg.
01:05:20: Ja, das ist richtig, ja.
01:05:23: Also, kurz bei Trainingslogan, das Herr schmunzeln, weil ja, in meinem Video, was kriegt er nach, wie das Ladeverhalten am Befedern ist.
01:05:36: Also, das muss in der Regel nicht so arg sein, wenn man aus dem Tag richtig gut verpflegt und auch hoch verpflegt.
01:05:44: Aber gut, wenn man aus dem Training-Slogan mit vielleicht einem Kilometer heimkommt, ist das nicht das Schlimmste, gerade im langstricken Bereich.
01:05:54: Und im normalen Alltag geht es dann eh schnell wieder weg.
01:05:58: Ja, wenn es dann mit einer lässigen Trainingsgruppe ist und es macht einfach Spaß, wenn man ist gemeinsam, ist das ganz was anderes.
01:06:04: Aber so die Grundidee ist schon faszinierend, dass man sagt, man trainiert so viel und nimmt dann eigentlich zu, weil man halt so einfach... nicht zur idealen Seite sich verpflegt, nämlich ideal bei der Trainingseinheit.
01:06:17: Und es hat auch der Flo erzählt, er ist heute leider nicht da, aber er hat gesagt, wie er für das Transcontinental trainiert hat letztes Jahr, dass er da so gut Obdmann hat, ohne dass er weniger gessen hat.
01:06:27: Also er hat quasi Körpergewichtobd, weil er während dem Training sich so gut verpflegt hat, nämlich nach deinen Vorgaben.
01:06:34: Und er hat gesagt, am Abend hat er dann gar nicht viel mehr essen müssen als normalerweise, oder als ohne dem großen Training.
01:06:40: Weil er halt auf den kaum Defizit gehabt hat von der Einheit.
01:06:43: Also es ist auch so, wenn man absteigt vom Rad und man hat einen richtigen Heiß und man kann alles essen, dann ist es ziemlich sicher, dass man zu wenig verpflegt hat am Rad.
01:06:52: Und irgendwie findet es einen schönen Abschluss oder so eine Ernährung beim Rennen, beim Training und Zusammenhang mit Körpergewicht und so weiter sind wir zum Schluss wieder zusammengekommen irgendwie.
01:07:06: Ja plus es ist ja echt spät.
01:07:09: Ja.
01:07:13: Ich sage danke, dass du dort die Zeit gewonnen hast.
01:07:18: Wir beide werden uns sowieso sicher wieder hören.
01:07:20: Wir werden uns mit dem Flow auch wieder hören.
01:07:22: Aber ihr alle dort draußen werdet es auch vom Max wieder mal was hören.
01:07:26: Hoffe ich zumindest.
01:07:28: Der Flow und ich mögen uns auch in der nächsten Woche wieder.
01:07:32: Danke Max und ich hoffe, du hast für die nächsten Wochen keine zu großen Schweinereien für mich, die ihr überlegt war.
01:07:41: Nicht, dass ich mir jetzt seit sechs Tagen ein Trainingsfrei gewöhnt habe, aber ich muss sagen, es war schon auch einmal angenehm.
01:07:46: Einmal im Jahr, sechs Wochen ein Trainingsfrei.
01:07:49: Ist gut.
01:07:50: Irgendwann muss man wieder zum Schöpfen anfangen, wenn du
01:07:52: hast den.
01:07:52: Ja, richtig.
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