#285 Ulrich Bartholmös: Pair Winner beim Race Around Rwanda

Shownotes

Manche Gäste kehren einfach zurück. Nicht weil man sie einlädt – sondern weil die Hörerinnen und Hörer es einfordern. Hörerin Melli hat es stellvertretend für viele auf den Punkt gebracht: Wo ist der Uba? Was macht er? Lebt er noch? Die Antwort: Ja, und zwar ziemlich intensiv.

Ulrich Bartholmös sitzt in seiner Wahlheimat Girona, frisch aus einer harten Intervalleinheit, und erzählt von einem Rennen, das er eigentlich gar nicht geplant hatte. Anfang Januar 2026 spürt er, dass die Form gut ist. Zu gut, um sie nicht zu nutzen. Also schreibt er spontan gleich zwei Veranstaltern – dem Atlas Mountain Race und dem Race Around Rwanda. Matt, Co-Organisator und Rwanda-Kenner, antwortet schneller. Und dann kommt es, wie es bei Uba eben kommt: Aus einem kurzen Chat werden zwei Telefongespräche, aus zwei Telefongesprächen wird ein Pair-Team. Zweieinhalb Wochen vor dem Start. Mit einem Partner, den er kaum kennt.

Was folgt, ist ein Rennen über rund 1.000 Kilometer durch eines der bevölkerungsdichtesten Länder Afrikas – 130 Starter, 4.30 Uhr morgens Abfahrt in Kigali, konstant 25 bis 30 Grad, 12 Stunden Dunkelheit pro Tag und ein Untergrund, der sich irgendwo zwischen Peanut Butter und Straßenbahnschiene einpendelt. Rwanda hat sich seit Ulrichs letzter Teilnahme vor drei Jahren verändert: mehr Asphalt, mehr Elektromotorräder in Kigali, und ein junger Typ tief im Hinterland, der "Pogačar!" ruft, wenn ein Radfahrer vorbeizieht.

Christoph und Flo fragen nach, was Pair-Fahren im Ultra-Cycling wirklich bedeutet. Uba erklärt es so ehrlich, wie man es selten hört: der Partner als Retter in der Tiefphase, als Motivation, wenn man selbst keine Watt mehr hat, als Stimme gegen die Müdigkeit in der Nacht. Und gleichzeitig die Herausforderung, sich etwas einzugestehen, was man alleine vielleicht weggedrückt hätte.

Am Ende haben die beiden das Ziel in Kigali erreicht – gezeichnet von Schlamm, einer missratenen Schlafsession und einer Regenfront, die sie haargenau dann erwischt hat, als sie zu lange an Checkpoint 3 lagen. Aber: Sieger in der Paar-Wertung und zweitschnellste Zeit overall, und das nach einem gemeinsamen Start, der kaum spontaner hätte sein können.

Ulrich Bartholmös auf Instagram: https://www.instagram.com/ubartholmoes/ Ulrich Bartholmös auf Strava: https://www.strava.com/athletes/4450848 Website Race Around Rwanda: https://racearoundrwanda.com/

Transkript anzeigen

00:00:00: Was ist das für ein Intro?

00:00:04: Ja, ich habe tatsächlich auch richtig Gutes.

00:00:08: Auch raus!

00:00:11: Bin gespannt ob es das auch gut findet.

00:00:14: Herzlich willkommen bei Sitzfleisch.

00:00:17: der wieder auferstandene Podcast

00:00:20: mit Christoph Strasser

00:00:23: und Florian Kraschitzer

00:00:31: Original Intro hast du heute flog.

00:00:35: Du hast ein geniales Intro über Rage und super lustig, ich habe es nicht ganz verstanden.

00:00:41: Ich wollte gerade sagen deine Reaktion haben wir jetzt komplett verunsichert aber...

00:00:48: Geht's um Ostern?

00:00:50: Wir haben ja über Ostern geredet.

00:00:56: Die Folge kommt in der Osterwoche raus oder in der Woche davor.

00:01:01: Soviel bin ich dann nicht theologisch.

00:01:03: und dann sprechen wir mit einem Gast, den man schon vermisst haben und uns schon so angemacht haben aber vielleicht nicht mehr am Leben ist und er ist aber noch im Leben.

00:01:14: Deswegen ist das alles so super zusammengefallen und dann checkst du es nicht.

00:01:18: Das ist sehr, sehr enttäuscht!

00:01:21: Du wirst ja geäst, das ist wirklich, wirklich super

00:01:24: Absolut gut.

00:01:24: Ja, aber wenn man es erklären muss dann ist das vielleicht doch nicht so super.

00:01:29: Vielleicht

00:01:29: habe ich mir jetzt auch nur blöd gestellt damit alle die uns zuhören verstehen um was das geht.

00:01:34: Genau, sagen wir mal so.

00:01:37: Das halten wir dir zugute dass es genau so ist.

00:01:40: Dass bei Ostern irgendwie um Auferstehung geht das wissen hoffentlich alle Oder?

00:01:47: Über das müssen wir es nicht reden.

00:01:50: Ob wie jetzt in der Osternwoche veröffentlichen oder nicht, oder wann Ostern genau ist, das ist eine andere Geschichte.

00:01:56: Vierzig Tage nach Fasching.

00:01:58: Richtig!

00:01:59: Also vierzig Tage nach Aschabis... Lass uns nicht ein, wir haben vorhin oft festgestellt dass man beide theologisch nicht so firm sind um das hier auszuführen.

00:02:11: Aber es ist jetzt ein weiterer Versuch Mit Video Podcast und ich müsste was sagen beim Verkürzen unsere live Termine fixiert.

00:02:22: Und ihr habt dann die Tage drauf, habe irgendwann einmal so einen ganz weiten Traum gehabt und zwar habe ich geträumt dass wir ein Live Podcast haben... ...und ich hab kein Hemd gehabt!

00:02:34: Ich bin dann noch im Backstage-Bereich gestanden.

00:02:36: In einem normalen Faden T-Shirt und ich habe keine Hemd.

00:02:42: Und ich habe jetzt nur zwei Hemden mit, die ich schon mal anguckt hab... Es war ein Drama!

00:02:47: Ein volles Drama!

00:02:49: Das

00:02:52: ist weiß gebadet und munter geworden.

00:02:55: Weiter schlopfen kennen wir uns.

00:02:56: Wie hast du den Traum irgendwie?

00:02:58: Ja das war es ja nicht weil aktuell mein Schlafrhythmus sowieso.

00:03:02: durch andere Dinge unterbrochen wird, wo vorne wach wird und warum ich wach werde.

00:03:07: Und ob ich weiterschlagen kann oder nicht?

00:03:10: Das hängt von äußeren Faktoren ab, die keinen Einfluss haben!

00:03:16: Aber bitte du hast Einfluchs auf deiner Rolle.

00:03:18: Du hast jetzt unlängst damit erzählt... Ich habe gesagt es gibt den Sitzfleisch-Pullover auch in Pink.

00:03:24: Du bist gerade am Schauen wegen einem pinken Anzug für deinen Auftritt als Trauzeugung.

00:03:29: vielleicht schreibst du nur ein Hemd dazu Auf deine Einkaufstiste, einfach damit wir sicher sind.

00:03:37: Vor allem auch zwei Podcasts zu kurz hintereinander.

00:03:40: da muss ich echt... Ja es ist nur dir jedenfalls ersteht auf meine Notizen tatsächlich nicht dass sich das so Unglück passiert.

00:03:51: Ich habe aber jetzt vollkommen apropos of nothing So ist mitkriegt, letztes Jahr in der Worldtour hat so eine riesen Debatte gegeben.

00:04:02: Also direkt nach der Zieleinfahrt haben alle Profis einen rötlich dunkelroten Saft in die Hand gekriegt das die absolute Recovery Neuentdeckung sein soll und es so super sein soll.

00:04:19: Und dann haben sie ein Riesengeheimnis drum gemacht und im Endeffekt hat sich herausgestellt

00:04:24: Es ist

00:04:25: Kirschsaft Das ist einfach nur Kirschsaft.

00:04:27: Dann kann man jetzt überall ganz, ganz treuer kaufen bei allen großen Ampitern die Nutrition und Supplements anbieten.

00:04:35: Und ich habe jetzt entdeckt im Stillsaft sind die gleichen Inhaltsstoffe.

00:04:42: Der StillsaFT ist auch nicht günstig aber ist doch günstiger als der Kirsch Saft von den Nutrition Herstellern.

00:04:50: also falls jemand wirklich Side Recovery aufs nächste Level bringen will... Stillshaft.

00:04:58: Also ich trinke viel davon, aber ich recover mich... also mir hilft er nicht bei der Recovery.

00:05:05: Ja du stillst auch nicht.

00:05:08: Aber wenn Du ein sehr fürsorgender Papa bist, aber... Nein, ich muss ehrlich sagen das mit dem Kirsch oder Sauerkirschsoft, ich habe das nur voriges Jahr beim... oder war es vor zwei Jahren beim Transcontinental mitbekommen, da war das irgendwie während den Rennen so absolut ein Ein Hype der ausgebrochen ist, aber na bei den Profis bin ich da nicht drauf gekommen.

00:05:33: Ich finde das super lustig.

00:05:34: also wahrscheinlich ist jetzt so wenn man das einmal hört dann wird man es in Zukunft auch sehen.

00:05:41: Die Wahrnehmung ändert sich, wenn man auf gewisse Dinge überhaupt nicht acht hat.

00:05:44: Wenn man das gar nicht warst dann sieht man es auch nicht!

00:05:46: Jetzt wäre wahrscheinlich nur Kirschsoft und Stilsaft sehen überall.

00:05:49: Ja und wenn's das nächste Mal durch die Drogeriege ist wir sehen als leer weil alle uns gehört haben und den stillenden Müttern die Kirschefte weg kaufen.

00:06:01: Was du in deinem Heferl drinnen hast heute... ...ist aber andere Geschichte oder?

00:06:06: Also ist es andere Geschichten.

00:06:07: Muss bitte nicht sagen, aber es ist kein Kirschsaft drinnen.

00:06:10: Bleibt kein Heim.

00:06:12: Ist kein Kirchsaft.

00:06:14: Aber ja ganz kurz zu etwas Ernsten und vielleicht ein bisschen Traurigen.

00:06:20: also die Szene ist ständig im Wandel verändert sich ständig rennen kommen rennen verschwinden und leider... Aktuell für uns, wenn der Podcast rauskommt, nicht mehr ganz aktuell hat es jetzt auch die vierundzwanzig Stunden von Keindorf erwischt.

00:06:39: Was sehr schade ist, weil's nicht am mangeligen Engagement oder an der Begeisterung nicht an den Teilnehmerzahlen gescheitert sind sondern tatsächlich am Amtsschimmel und das ist wirklich schade!

00:06:57: immer ein großartiges Rennen, eine super Vierundzwanzigstunden Rennen.

00:07:01: Eine großartige Runde mit Fanzonen... Mit der Durchfahrt durch die Halle, mit der Verpflegung, mit dem Campen dort.

00:07:10: also wirklich top rennen und wirklich wirklich schade dass das also zumindest zwanzig sechs und zwanziger nicht mehr geben wird.

00:07:22: Der Verein ist sehr engagiert Aber das ist natürlich ein Tempfer und schauen, ob sie noch einen Anlauf starten oder ob es jetzt endgültig war.

00:07:30: Was wirklich schade ist für eine sehr coole, vierundzwanzig Stunden Rennen?

00:07:36: Das Thema mit den Behörden und Genehmigungen.

00:07:41: Ich weiß nicht die Details, wo es dann schlussendlich ausschlaggebend waren aber das ist echt schwierig und es wird immer schwieriger.

00:07:52: Veranstalter scheitern entweder Traum oder kommt dieses Problem irgendwie in die Quere und es sollte ja vom Half Iron Man in Graz ähnliche Geschichte geben.

00:08:04: Und da gibt's auch viel Informationen dazu, der echt dennoch denke ich machen warum mit aller Gewalt so was verhindert wird.

00:08:13: teilweise macht wirklich den Eindruck.

00:08:15: Teilweise wirkt es ein bisschen willkürlich Reinen immer noch gibt, die Klassiker sind.

00:08:27: Und das haben wir natürlich froh, dass es neue Veranstaltungen gibt, aber es ist echt traurig wie du sagst, dass so etablierte Veranstaltung, wo richtig viel los ist und die Teile mal richtig hoch sind, dass sie einfach nicht mehr durchgeführt werden können oder dürfen.

00:08:41: Das ist echt bitter!

00:08:44: Danke für den

00:08:45: Fuller Downer jetzt leider.

00:08:52: Gut, dass du das ansprichst und vielleicht ist jetzt eh Zeit, dass wir wieder die Stimmung heben oder?

00:08:59: Und mit dem Ulrich plaudern nach längerer Zeit wieder mal.

00:09:04: Genau!

00:09:05: Die Internetleitung nach Girona ist gestanden.

00:09:09: also wir können jetzt nicht so tun als würden man jetzt erst anrufen sondern dieses Gespräch ist bereits im Kasten und ja war sehr cool.

00:09:19: Er lebt noch, er ist

00:09:21: am Trainieren

00:09:23: und Arbeiten.

00:09:24: Und am Rennen fahren, herzt es euch einfach an!

00:09:27: Und worüber wir reden und warum wir mit ihm reden, das haben wir dann eigentlich alles direkt im Gespräch mit dem Uber besprochen... Wir schalten jetzt um!

00:09:38: Wir haben heute wieder die riesengroße Freude einen unserer Lieblingsgäste dort zu haben.

00:09:45: Ulrich Bartolmös Uber, du warst schon ein paar mal bei uns und es sieht mir wieder große Freude wenn Du die Zeit nimmst unter Biddos.

00:09:53: Erzösst von Deinen letzten Geschichten den Du lebst.

00:09:56: Hi!

00:09:56: Freut

00:09:57: mich daran zu sein und grüß Euch!

00:09:59: Also muss ich gleich ganz so frech sein und kurz erzählen hinter den Kulissen wie das Glauben ist, wie wir auf die Idee kommen sind Dich einzuladen weil der Strabs fragt mit Du Du, was mit dem Ulrich los ist, lebt er noch.

00:10:13: Ich habe auf Social Media schon ewig nichts mehr von ihm gelesen.

00:10:17: Auf Strava ist er nicht?

00:10:18: Ah dann hab ich ihm gleich sagen können na auf Strava.

00:10:20: Er trainiert fleißig.

00:10:21: Er fahrt seine Runden um fünf Uhr morgens immer noch.

00:10:26: aber ja und dann hat er schon...ja hast du ihn selber erzählt ob er noch die Ute und Wasser macht und jetzt bis da.

00:10:33: Genau also live und in Farbe nach einem Schwarmleben nicht totzukriegen.

00:10:39: Also, somit muss ich nicht.

00:10:40: Ich habe mir jetzt nicht jedensofern so angemacht aber wir haben es so ein bisschen Kontakt gehabt und du hast ja mal gesagt dass du in den sozialen Medien jetzt einfach etwas kürzer getreten hast und irgendwie weil da doch sehr viel Zeit drauf geht wenn man das ordentlich macht und für Inhalt irgendwie immer fort online stört und postet und vielleicht erzählst einmal wieder so deine aktuelle Herangehensweise ist oder deine Sichtetinge.

00:11:10: Ja, ich glaube alles im Leben hat irgendwo so ein Stück weit seine Phasen und ich habe jetzt seit bisschen mehr.

00:11:20: Als einem Jahr bin ich beruflich wieder relativ fidel unterwegs und pendel deutlich öfter als zuvor zwischen Zuhause in Spanien und Deutschlandwünchen Und das ist natürlich irgendwo noch so ein zusätzlicher Zeitblock Den ich die Jahre davor irgendwie nicht hatte und wo man dann noch mal so ein bisschen neu überlegt, wie man Prioritäten setzt.

00:11:48: Und wie man seine Zeit einteilt und wieder Flo richtig erkannt hat.

00:11:53: eine Konstante gibt es.

00:11:56: Das ist irgendwo das Training was ich nach wie vor morgens vor der Arbeit gerne gegen fünf Uhr los starte Und ja, da kommt dann einfach so ein bisschen der Effekt raus.

00:12:11: Dass das eine oder andere Thema an Priorität einfach ein bisschen runtergefahren wird weil der Tag hat halt nun mal nur auf hier in zwanzig Stunden und da konzentriere ich mich da lieber auf die Qualität bei einem Rad fahren.

00:12:25: und Ja, dann kommt irgendwo Social Media ein bisschen kürzer aber dafür... Ich lege eher so'n bisschen den Wert auf die Qualität der Inhalte als auf irgendwie die pure Masse.

00:12:38: und meine Güte, so ist das Nummer bei Instagram und Co.

00:12:44: Die Algorithmen stehen halt auf die Masse.

00:12:47: Und wenn ihr die Massee nicht bringt dann geht der Rest gerne im Zweifel auch mal unter.

00:12:52: und wenn man nichts von mir sieht heißt es nicht notwendigerweise dass nichts da ist sondern dass einfach Instagram ein bisschen drüber fährt und das nicht sieht oder es nicht zeigt oder I don't know.

00:13:05: Sehr schön, was gepostet und das ich mir erinnern kann.

00:13:12: Das sagt eigentlich eh in vier Worten relativ viel aus.

00:13:17: Exakt,

00:13:17: ja!

00:13:18: So ein Sticker der auf meinem Computer klebt oder auf meinen Notebook klebt.

00:13:24: Und ja, das erinnert es ein bisschen gerne mal daran, was wirklich wichtig ist.

00:13:30: Es ist schöner, dass wir heute Zeit haben zum Reden Ja und weil

00:13:36: wir uns gerade gefragt haben ob du noch lebst nach der Trainingseinheit, die ich grad hinter dir hast.

00:13:45: Genau jetzt muss ich kurz erzählen wie das heute überhaupt passiert ist.

00:13:48: Ich schreibe dem Flo.

00:13:57: Uber dann schreibe dir, ist es okay wenn wir dreiß Minuten später starten und du sagst ja sehr gern das kommt entgegen weil du bist gerade noch am Training und du stirbst grad tausend Tore.

00:14:06: Und kurz jetzt bevor man gestartet haben wir wieder auf deiner Instagram Story gesehen.

00:14:11: Ganz herrliche Einheit muss das gewesen sein so mit zwanzig Sekunden siebenhundert Watt und an eine Minute vierzig mit vierundfünfzig Watt.

00:14:19: Das ganze achtmal oder so... ...das schaut ungemütlich aus!

00:14:26: Wofür trainierst du gerade aktuell?

00:14:28: Was steht das nächstes an?

00:14:30: Das war jetzt heute tatsächlich die letzte High Intensity, die letzte Session von dem High Intensity Block.

00:14:39: Ich bereite mich grad auf das Lagaba vor.

00:14:43: Das ist in zwei Wochen ein Stückchen südlich vom Taragoner einen Event wo ich fünfhundert Kilometer Gravel-Fahrer ist ein bisschen Eventformat wie das Traker in Girona.

00:15:01: Es gibt drei, vier, fünf verschiedene Kurse und Distanzen also für jeden was dabei von sechzig Kilometer bis bis fünfhundert Kilometer.

00:15:12: Also irgendwie auch ein sehr, sehr einsteiger orientiertes super cooles Event selber Organizer wie The Capitals und Madrid-Barcelona was ich ja auch schon gefahren bin.

00:15:21: Was super coole Veranstaltungen sind und das ist jetzt in zwei Wochen am Ende März und da läuft gerade die Vorbereitungsvorführer und es war jetzt... Ich würde sagen der härteste Teil der Vorbereitung ist jetzt durch!

00:15:39: Ich würde die Hoffnung gehabt, dass wir uns vielleicht beim Unknown Race sehen.

00:15:43: Weil das ist eigentlich zu der Zeit und auch in der gleichen Gegend ein bisschen landeinwärts von Taragona.

00:15:51: also ich glaube Reos spielt mir das richtig aus ja?

00:15:56: Also ich bin immer noch jetzt sicher ob ich mich freien soll oder ob ich traurig bin, dass du nicht dabei bist.

00:16:00: Das wäre sicher sehr spannend gewesen.

00:16:03: Du wärst sicher verdammt schnell gewesen aber du bist leider relativ zur gleichen zeit im Einsatz Auf der Gravel-Veranstaltung.

00:16:12: Genau, ich fahre den Freitag vorher an Rennen und ja, ich hatte tatsächlich kurz oder irgendwie auch länger damit geliebäugelt ob es eine gute Idee ist am Dienstag danach dann direkt noch einen draufzulegen.

00:16:31: aber weil sie nicht die Vernunft hat so ein bisschen gesiegt oder gesagt vielleicht nicht.

00:16:37: Ich möchte jetzt kurz noch, bevor wir dann vielleicht über's Race Around Who Under sprechen.

00:16:43: Weil da ist interessiert uns natürlich besonders etwas vorlesen und zwar habe ich hier

00:16:54: Feedback der Woche.

00:16:59: Die Melly hat uns geschrieben Hallo ihr zwei!

00:17:03: Erstmal natürlich großes Lob für euren Podcast.

00:17:05: Mein Mann und ich sind große Fans.

00:17:08: Wir sind beide seit drei Jahren dem Ultra Cycling verfallen woran ihr nicht ganz unschuldig seid sind schon bei mehreren Rennen meist zusammen gestartet.

00:17:17: Dieses Jahr starten wir gemeinsam beim TCR, weswegen ich aber euch eigentlich schreibe ob ihr nicht wieder mal Ulrich Bartolmöß einladen könntet.

00:17:26: vor kurzem hat er gemeinsam mit seinem Race Partner saustark das race around hohe anwahrt gefinished.

00:17:32: Er hat so eine interessante Vita.

00:17:34: da gibt es sicherlich mal wieder so einiges zu plaudern.

00:17:36: mich würde vor allem interessieren wie er wieder die Lust aufs rennen entdeckt hat und wie es ihm derzeit so geht Und ich wünsche dir auf alle Fälle viel Spaß beim Training, bei der Routenplanung und beim Unknown Race.

00:17:48: Liebe Grüße auch an Flo und PS.

00:17:51: Ich liebe auch Zinsschnecken!

00:17:54: Ist ja cool oder?

00:17:55: Uber Fans von dir melden sich bei uns und sagen bitte

00:18:01: macht sie... Sehr cool!

00:18:05: Ja, mich interessiert es natürlich auch was beim Racer Run to Run abgegangen ist.

00:18:10: also das ist jetzt deine zweite Teilnahme.

00:18:12: da hast du ja Anfinished Business dort gehabt und bis das gemeinsam mit Matt im Zweiher-Team gefahren, den ich kenne aus Chile.

00:18:26: Und der ja irgendwie die Jahre davor in der Organisation involviert war vom Razorland Rwanda.

00:18:36: Ja wie ist das überhaupt zustande gekommen?

00:18:38: Replazieren zwei doch ein ungleiches Paar da am Start gestanden gesagt.

00:18:44: Ja, der Matt ist auch immer noch Co-Organizer mit dem Simon vom Race Around Rwanda.

00:18:53: Matt hat auch sieben acht Jahre lang in Rwander gelebt, kennt die Ecke also ganz gut und war sozusagen einer der Gründerväter von dem Event und begleitete das auch immer noch so ein bisschen mit.

00:19:09: Und ja, es begab sich so'n bisschen.

00:19:13: Anfang Januar ich hatte gar nicht lange geplant sondern irgendwie Anfang Januare habe ich gemerkt die Formen, die ich aus den Weihnachtsferien mitgebracht hab.

00:19:25: Die war eigentlich supergut denn irgendwie hat's mich in den Füßen gejuckt.

00:19:30: Ich habe dann gedacht, eigentlich wäre es total cool Anfang Februar was zu machen und irgendwo einen Rennen zu fahren.

00:19:39: Und da gibt's zwei Möglichkeiten entweder in Marokko oder eben Wanda.

00:19:45: und dann habe ich dem Nerds and Treves vom Atlas Mountain Race geschrieben und der hat aber irgendwie eine Woche nicht reagiert nicht geantwortet.

00:19:55: und dann habe ich den MAD geschrieben.

00:19:59: Und der MAD hat direkt geantworten, er hat gesagt ja logisch kommst vorbei!

00:20:05: Dann hat am selben Nachmittag auch der Nerven geantwortete und hat gesagt Ja Atlas Mountain Race!

00:20:12: Logisch es gab irgendwie ein paar Absagen und wenn du so spontan bist dann herzlich willkommen.

00:20:18: Und ja, dann hatte ich irgendwie die Möglichkeiten und hab mich dann für Rwanda entschieden.

00:20:25: Einfach weil es für mich logistisch ein bisschen einfacher war.

00:20:29: und dann habe ich irgendwie mit dem Mat geschrieben.

00:20:32: Dann hat der Mat erzählt dass er dieses Jahr das Rennen selber fahren wollte mit einem Partner zusammen, der aber ausgefallen ist, weil er in der Familie einen Notfall hat.

00:20:44: und der Matt hat glaube ich so ein bisschen aus dem Spaß herausgesagt, hey wenn du kommst dann lass uns doch zusammenfahren.

00:20:52: Und ich hatte das ehrlicherweise überhaupt nicht auf der Agenda und war da null drauf vorbereitet und war jetzt auch irgendwie nicht wirklich sofort Feuer- und Flammen abgedacht.

00:21:03: zu, nee weiß ich noch nie gemacht und ich war eigentlich immer alleine Damit.

00:21:11: so ein bisschen drüber nachdenken, einen Abend drüber Nachdenken habe ich mir gedacht Mensch jetzt bist du irgendwie so spontan und kurzfristig unterwegs.

00:21:19: Und steigst da eigentlich auf diesen Zug noch auf warum nicht als Pär?

00:21:25: Dann habe ich zum Bett gesagt ja why not lass es uns versuchen.

00:21:30: Und so ging das im Prinzip los, weil sie nicht zwei, zweieinhalb Wochen vor dem Rennen das Wortes verabredet haben, das zusammen zu machen.

00:21:39: Dann haben wir irgendwie eins-zwei Mal telefoniert und ein bisschen das Mindset abgesteckt und die Ziele abgestecke.

00:21:49: ich wusste dass er in Chile total gut dabei war dann aber irgendwie so ein bisschen.

00:21:58: wir waren die letzten jahre immer lose in kontakt und ich wusste das für irgendwie so Go bähnlich ticken ohne dass wir uns irgendwie besonders gut kannten.

00:22:10: Und es war aber irgendwie, so ein bischen Teil der geschichte ist einfach auszuprobieren und mal zu schauen wohin es führt.

00:22:18: und weil das eben jetzt kein großes Ziel war, worauf ich mich irgendwie vorbereitet habe.

00:22:26: Monate lang und weil das ohnehin so eine spontane Aktion war hat es halt irgendwie ganz gut ins Gesamtkonzept gepasst.

00:22:33: warum nicht noch mehr Dinge einfach spontan ausprobieren und einmal mal schauen wohin es eintreibt.

00:22:40: Und dann war das irgendwie nach ein, zwei Telefonaten mit ihm.

00:22:45: War das irgendwie geritzt und wir haben gesagt, gut, dann machen wir das!

00:22:48: Dann haben wir eigentlich angefangen, das konkret vorzubereiten zum Beispiel besprochen.

00:22:53: Ja, dann brauchen wir ja nur eine Luftpumpe mitnehmen.

00:22:56: Haben aber dann irgendwie vergessen und beim Rennen hatten wir irgendwie wieder zwei Luftpumpen dabei.

00:23:00: also... Ich bitte...

00:23:03: Aber ich kann mich erinnern du warst dir bei uns in Graz im Studio Vor wenigen Jahren und du warst damals ja für uns was ganz besonderes, weil das war das erste mal dass wir uns an des thema ansupportet herangewagt haben.

00:23:16: Und ich kann mir rinnen, du hast damals gesagt... Ich weiß nicht ob es in der Aufnahme gesagt hat oder im Nachhinein wie man ein Bild geplaudert habe.

00:23:23: Du hast gesagt wo ist dich schon irgendwo noch mehr reizt?

00:23:27: Ein richtig schnelles Paar mit jemandem zu bilden.

00:23:31: Das gibt's eigentlich sehr selten.

00:23:33: also wenn wirklich zwar die echt schnell vorankennen, gemeinsam antreten ist es was Besonderes.

00:23:39: Das sieht man sehr selten und durch das Daumenstück irgendwie wäre das einmal ein Reiz für die Zukunft und seitdem hast du aber noch nicht gemacht bis halt jetzt zu dem Moment.

00:23:49: Ja ja das hat mich auch in der Tat nie losgelassen und ich hatte das immer mal wieder so phasenweise dass sich darüber nachgedacht habe oder dass Mit dem Justinas zum Beispiel, hatten wir das auch mal irgendwie ins Auge gefasst.

00:24:08: Aber es ist natürlich immer ambitioniert, dass so im Rennkalender irgendwie übereinander zu legen oder irgendwie zusammenzubekommen und deshalb hat's halt irgendwie geplant bislang irgendwie nie geklappt aber dann eben spontan war.

00:24:24: Sehr cool!

00:24:25: Und die Entscheidung kann ich hundertprozentig nachvollziehen.

00:24:27: also wettertechnisch ist Oanda im Februar sicher besser als... Im hohen Atlas und auch im Nachhinein, glaube ich ist die Entscheidung nicht zu bereuen gewesen.

00:24:39: Ja definitiv!

00:24:40: Also ich habe dann auch irgendwie so in der... als ich schon in Juan da war und irgendwie so ein bisschen die ersten Leute in Marokko waren und der Viktor Bosoni mit dem Nils Lengner Fotos gemacht hat, wie der Victor irgendwie durch den Schnee gestapft ist.

00:24:57: Da habe ich irgendwie semi viele schlechte Gewisse oder Gefühle gehabt nicht da zu sein.

00:25:05: Und ja, ich glaube das Wetter dieses Jahr beim Atlas war von irgendwie arktisch bis hitze, weil er alles dabei.

00:25:41: Wir haben schon ganz kurz angerissen, du warst schon mal in Rwanda.

00:25:45: Im gleichen Jahr, wie ich auch war und ich komme jetzt ums Verreckene drauf.

00:25:48: Wann das war?

00:25:49: War das zweiundzwanzig, dreiundzwann?

00:25:53: Dreiundzwanzig

00:25:54: bis dann leider mit Fieber ausgeschieden.

00:25:57: aber jetzt drei Jahre später nachdem auch die U.C.E.

00:26:03: Radwäme in Rwanda war also Rwander das hat man gemerkt.

00:26:07: wie wir dort waren ist extrem dynamisch.

00:26:12: Also reden wir nicht über den politischen Hintergrund, aber das Land verändert sich rasend schnell.

00:26:16: Das hat man einfach gemerkt wie wir dort waren.

00:26:19: und du kommst durch Dörferdurch und dann sagen sie dir ja vor zwei Wochen war die Straße noch nicht ausfaltiert und jetzt nächstes Jahr kommst ist die Straße schon hundert Meter weiter ausfaltet.

00:26:30: Deswegen würde mich interessieren wie auch hat sich das Land verändert in den letzten drei Jahren?

00:26:37: Also du hast diese Veränderung, diese Dynamik.

00:26:41: Die spürst du nach wie vor und auch die RadWM hat da nochmal irgendwie ihren Beitrag zu beleistet.

00:26:49: Es gab irgendwie zwei Sachen, die mich nachhaltig beeindruckt haben.

00:26:56: Das war irgendwie am ersten Tag weitausseilt von Kigali also irgendwie tief im Hinterland fährt auf einmal irgendwie so ein junger Kerl, Anfang zwanzig auf seinem weiß ich nicht dreißig Kilo Stahlrad neben uns her und sagt Pogacar!

00:27:14: Pogaca!

00:27:14: Ja?

00:27:16: Also das ist absurd.

00:27:19: Die hat damit rechnenste Nacht dass da jemand... Ich meine die haben jetzt da draußen, dass die Fernseher und Internet damit großflächig gesegnet sind oder es hat nicht die Priorität glaube ich.

00:27:33: Das hat mich beeindruckt.

00:27:35: und am zweiten oder dritten Tag noch viel weiter im Hinterland und fernab von Kigali.

00:27:45: Habe ich in den Typen gesehen, der eine Trinkflasche am Rad hatte und das ist ja generell irgendwie untypisch.

00:27:51: Die Räder sind da jetzt dazu mit Flaschenalter und so ausgestattet.

00:27:55: Das war so ein selbstgeschweißter Flaschanalter und hat ne UAE-Trinkflache drin gesteckt.

00:27:59: also keine Ahnung wie die dahin gekommen ist aber die ist dann halt auch irgendwie weit gereist.

00:28:05: Ich meine sie sind ja da viel mehr um die Hauptstadt rum unterwegs gewesen auf dem Kurs Aber die hat es dann halt auch durchs ganze Land geschafft und das war irgendwie cool.

00:28:16: Und du siehst diese Entwicklung, die Straßen entwickeln sich nach wie vor weiter.

00:28:24: Der Simon hat gesagt, Sie wären nächstes Jahr das erste Mal in der Lage ein Race Around Rwanda als Straßenversion zu machen weil es mittlerweile Straßen wirklich ums ganze land gibt.

00:28:36: Gutes Track quasi außen rummachen kannst.

00:28:39: aber Road Das ist, glaube ich wahnsinnig cool diese Entwicklung.

00:28:45: Und auch Kigali selbst.

00:28:48: Cloto weiß es die Luftqualität ist wahnsinnlich schlecht.

00:28:52: und was mich da auch beeindruckt hat Es gibt jetzt noch nicht die überwiegende Menge aber es gibt wahnsinnige viele Elektromotorräder Die da halt irgendwie rumfahren und vor drei Jahren gab's kein einziges Elektro-Motorrad Und jetzt fahren da halt, weiß nicht.

00:29:12: ich würde so über einen Daumen gerissen sagen, dreißig Prozent vielleicht.

00:29:17: Sind irgendwie Elektromotorräder.

00:29:20: und bei der Menge an Motorrädern die da irgendwie fahren und was sie da irgendwie alles machen hat das glaube schon ein Impact wenn es in der Geschwindigkeit sich weiterentwickelt hat auch positiv auf die Luftqualität oder so hat vielleicht auch andere Nachteile ein und auch.

00:29:33: aber es ist einfach als Entwicklung deutlich zu beobachten.

00:29:36: Immer wenn man so Fotos, Berichte oder Videos sieht wirkt es so als wäre ein ganz hoher ander durchgehend Publikum an der Strecke.

00:29:47: Es schaut aus wie bei einer Grand Tour wie bei der Tour de France ist immer Stimmung links und rechts egal ob du irgendwo am Berg bist im Dschungel oder durfte.

00:29:59: sowieso sind das einfach nur glückliche Momente wo die Fotos da entstehen durchgehen, quasi Stimmung ist.

00:30:08: Also das ist ja eines der Bevölkerungsdichtesten wenn nicht sogar glaube ich das Bevölkerungstichteste Land in Afrika so Menschen pro Quadratkilometer pro Fläche es einfach wahnsinnig viele.

00:30:26: und also wirklich zwischen halbe stunde stunde vor sonnenaufgang bis in die dunkelheit irgendwie zwanzig uhr das leben findet einfach auf der straße auf den weg statt.

00:30:40: und als ich zwei dreinzwanzig das erste mal an da war dieses erlebnis im rennen das erster mal hatte mich hat es den ganzen ersten tag gebraucht um damit wirklich zurecht zu kommen weil ich sie mein Ihr kennt es ja für mich ist das ein Grund diese Art von Rennen zu fahren weil ich so aus dem Trubel rauskomme und für mich ganz alleine bin.

00:31:05: Und halt irgendwie so meine Art, mich vom Alltag zu lösen und die Ruhe in mir selbst zu finden weil niemand links oder rechts ist.

00:31:16: Und das ist das, warum ich irgendwie so gerne in irgendwelchen einzelnen verlassenen Gegenden unterwegs bin.

00:31:23: Da kommst du nach Juan da und... Also es ist einfach das Gegenteil von der Lein sein ja?

00:31:28: Wenn du kurz anhältst um was aus der Tasche zu krammen oder mal auszutreten oder I don't know Du hast halt eine Traube von hundert Menschen um dich rum.

00:31:40: Es ist das Gegenteil von Einsamkeit.

00:31:43: Und es hat mich zwei Dreiundzwanzig den ersten Tag komplett getroffen, bis ich damit irgendwie zurechtgekommen bin und mich da irgendwie drauf eingestellt hatte, weil das sowas war wo ich gar nicht mit gerechnet habe oder mich miteinander gesetzt hatte.

00:31:59: Dieses Jahr war es deutlich einfacher, weil ich halt wusste was so... Wenn du weißt was auf dich zukommt und dann mit ein bisschen dich angefreundet hast, dann ist das alles okay!

00:32:07: Und die Menschen sind alle wahnsinnig freundlich und interessiert, und irgendwie alles gut.

00:32:12: Es ist einfach nur gewöhnungsbedürftig!

00:32:16: Das kann ich nur bestätigen... Sie dadurch dass jetzt so viel Strecken schon ausfaltiert wurden hat sich die Strecke im Vergleich zu drei und zwanzig geändert oder ist sie mehr oder weniger die gleiche geblieben?

00:32:33: Sie hat sich schon geändert, aber das Verhältnis zwischen Asphalt und Off-Road hat sich nicht geändert.

00:32:40: Das ist nach wie vor irgendwie so, ich weiß nicht... ...vierzig Prozent Gravel und Offroad und ne, anderswo.

00:32:52: Und das verhältnis ist schon noch gleich, aber die strecke ändert sich jedes jahr weil wie du gesagt hast ja da wohl letztes Jahr noch irgendwie ein sieben part war es jetzt irgendwie in a gravel road und der wohne gravel road war ist jetzt irgendwie eine asphalt.

00:33:08: straße und Entsprechung passen so die strecke immer irgendwie so ein bisschen anders.

00:33:12: das verhalten ist.

00:33:16: Ich bin nicht genau auf der Hälfte der Strecke ausgestiegen, also irgendwie nach vierhundertachzig Kilometern.

00:33:22: Und damit hatte ich den zweiten Teil der Stricke sowieso noch gar nicht gesehen und im ersten Teil haben sich vielleicht dreißig-vierzig Prozent so leicht geändert aber es geht nach wie vor in die selben Gegenden.

00:33:37: Im Prinzip einmal Außenrosen ums Land.

00:33:40: Oanda ist jetzt nicht so groß.

00:33:43: mit tausend Kilometer Länge Hat man wirklich, ist mal irgendwie einmal außen rumgefahren.

00:33:48: Ja, das hier für die Westerreicher ganz kurz es ist ungefähr so groß wie Niederwestereich und das Westerland.

00:33:56: Niederösterreich hat sechshundert Kilometer deutlich innerhalb der Grenzen von Niederöstereich.

00:34:02: Wie habt ihr das Ullrich gemacht mit der Ausrüstung?

00:34:05: Wenn wir jetzt quasi direkt zu einem Staat als Peer zu reden kommen durch, so gibt's irgendwie doch versehentlich zwar Luftpunkten dabei gehabt Aber, wie war das sonst so?

00:34:16: Habt ihr sonst noch Ausrüstungen quasi reduzieren können dadurch zu zweitsatz?

00:34:21: Habet ihr gewisse Dinge bewusst doppelt mitten oder braucht man irgendwas vielleicht extra, wenn wir zu zweit fahren, dass man solo gar nicht mitnehmen müsste.

00:34:30: Ich glaube, so ein Stück weit einfach aufgrund der superkompakten Vorbereitung von Zeit waren das mehr so scherzhafte... Diskussionen, die wir geführt haben von Wir können uns eine Tumper sparen.

00:34:44: Wir können ein Multitool sparen und darüber gesprochen Wie viele sehr beschläuche wir mitnehmen und haben gesagt mal wenn jeder einen mitnimmt dann geht sich das schon aus.

00:34:59: Ja wir haben kurz drüber gesprochen kleine Materialteile einzusparen, eine Luftpumpe mitzunehmen.

00:35:06: Wie viele Schläuche nimmt man?

00:35:08: Wenn jeder einen mitnimmt, dann reicht das, ein Multitool einzusparen und das ist es aber im Wesentlichen auch gewesen.

00:35:16: Wir wussten vorher, dass wir zwei Tage unten bisschen, also wir haben irgendwie so fifty Stunden Roundabout angepeilt, also ein bisschen mehr als zwei Tage und hatten uns auch bewusst dafür entschieden mit einem sehr minimalen Kit zu fahren.

00:35:36: Wir haben zum Schlafen aber gar nichts mitgenommen weil wir gesagt haben wir schauen dass es so weit es geht ohne schlaf durchkommen.

00:35:46: Jeder hat eine Rettungsdecke mitgenommen und ich meine woanders.

00:35:50: Ich hätte es vorhin gesagt, die Nächte sind aus supermild irgendwie achtzehn-zwanzig Grad.

00:35:57: da braucht man jetzt nicht irgendwie großes Equipment.

00:36:02: wenn man ein bisschen Schutz findet und mein kurzen Nepp hält dann geht sich das schon aus.

00:36:07: und wir hatten beide nur Framebacks dabei, die basically mit so drei Ersatzteilen und Essen voll waren.

00:36:22: Und dann hatten wir beide einen Hydration Pack auf dem Rücken noch zusätzliche Wasserkapazität einfach und auch an Kleidung.

00:36:35: Wir hatten beide eine Regenjacke dabei und das ist es gewesen!

00:36:41: Und von daher, da gab es ehrlicherweise nicht besonders viel was du einsparen kannst.

00:36:51: und abgesehen davon gab's weiter so ein paar Kleinigkeiten.

00:36:59: Ich bin in Rat mit Dynamo Beleuchtung gefahren und der Matt hatte eine Batterie-Lampe.

00:37:13: Wenn ich alleine mit Dynamo unterwegs bin, habe ich immer noch so eine Zusatzlampe dabei, die ich im Zweifel aus dem Helm tun kann.

00:37:20: Gerade wenn ich nachts irgendwie was reparieren muss oder so, dass sich darlichte.

00:37:26: Das habe ich mir dann auch einfach gespart, weil man eine Lampe hatte.

00:37:30: Gewisse Eton danzen hast du einfach!

00:37:34: Aber ich denke gerade bei so kurzen Rennen und bei den stabilen Team gibt es halt wenig, was du dir wegsparen kannst wenn du ohnehin schon sehr minimalistisch packst und unterwegs bist.

00:37:53: Du warst ja schon einmal in Rwanda und wir sind gemeinsam die allererste Trainingsrunde in Rwandern gefahren unglaubliche Hemmungen gehabt in diese, ich nenne es jetzt einmal Supermärkte reinzugehen weil irgendwie so ausklärt haben als würde wir wohnen und ist natürlich am Anfang eine Umstellung.

00:38:12: Man gewöhnt sich sehr schnell dran und da ist dann kein Problem mehr.

00:38:16: Jetzt hast du aber erst mit dieser Erfahrung schon gemacht und dann hast Du den Mann dabei der in Rwanda gelebt hat selbst.

00:38:23: Hattest Du dadurch irgendwie ein Heimvorteil gehabt?

00:38:26: Hast Du noch irgendwelche Geheimnisse entdeckt die man?

00:38:34: Ja, ich glaube tatsächlich der Heimvorteil war dass der MAD die Sprache ein Stück weit spricht.

00:38:44: Also jetzt nicht irgendwie perfekt aber halt gerade genug um sich mit den Einheimischen zu verständigen Wenn man da zum Laden ist, dann verständigt man sich.

00:39:01: Wir beide haben uns vermutlich mit Händen und Füßen verständigen und auf das gezeigt, was wir haben wollten.

00:39:11: Nicht mal ein Euro oder so ist da auf den Tisch legt und Pech hat und ihn nicht wechseln können, dann nehmen die halt den Schein und laufen einmal durchs ganze Dorf.

00:39:22: Und gehen dann halt irgendwie suchen wo sie Wechselgeld herbekommen.

00:39:27: das ist zum Teil sehr abenteuerlich.

00:39:31: Pauseneffizienz stehst schnell rein, schnell raus und dann geht es weiter.

00:39:37: Dann kann das ziemlich sehr nach hinten losgehen wenn die heute mit dem Schein losmarschieren und Wechselgeld organisieren wollen an der anderen Ende vom Dorf.

00:39:47: Das ist cool wenn du jemanden dabei bist der sich mehr verständigen kann als nur mit Händen und Füßen.

00:39:55: Und was ja in Hwanda auch ganz groß ist, ist dieses sogenannte Mobile Money.

00:40:01: Also die laden im Prinzip Bargeld auf ihr Handy auf und funktioniert so ein bisschen wie Apple Pay oder Google Pay aber aus der Analogenwelt mit so Zahlencodes, die du da dann eingibst.

00:40:17: Und mit diesem Mobile Money kommst du de facto, also da kannst du quasi immer passend zahlen und es gibt's halt auch irgendwie draußen in den Dörfern.

00:40:27: Aber da braucht so einen richtigen Handyvertrag sozusagen einem der auf dein Pass ausgestellt ist oder so... Und wenn du als Tourist für zehn Tage oder zwei Wochen in Rwanda bist, dann nimmst du dir nur so eine Prepaid-Karte.

00:40:41: Dann registrierst du da nicht irgendwie im großen Stil mit Handyvertrag und so weiter.

00:40:45: Wenn du da wohnst hast du natürlich ein Handy Vertrag und dann kannst du auch dieses Mobile mal nie nutzen.

00:40:51: Auch das hat dann punktuell einfach mal einen Zeitvorteil gebracht, wenn wir halt nicht in der Lage waren irgendwie Geld zu wechseln.

00:40:57: Da hat man damit schnell gezahlt.

00:41:01: Es sind halt so Kleinigkeiten.

00:41:03: aber ihr wisst wie es ist.

00:41:05: Wenn dir hier fünf Minuten Spaß und da fünf Minuten Spass, dann hast du irgendwie auch schnell eine Stunde zu sanden.

00:41:10: Und das leppert sich dann.

00:41:11: Ja?

00:41:12: Bist du noch?

00:41:15: Jetzt rutschst du wieder, jetzt rutscht ich wieder gar nicht mehr.

00:41:19: Bringe mir aus dem schönen Schmetterlingshäferl.

00:41:22: Geht es dir schmettern?

00:41:23: Ein

00:41:23: neuer Running-Gig oder immer andere Häfern

00:41:25: gehst du an den Flamingos.

00:41:28: Gehst du mal aus der Zitrone obekroppt?

00:41:29: Ah!

00:41:34: Ich ja...

00:41:52: Heimverteiler, Mobile Money.

00:42:02: Du hast ja Vertreiern, hast du Fieber gehabt.

00:42:06: Hast du es genau analysieren können?

00:42:08: Warst du das genau warnt?

00:42:09: Hast du diesmal in der Vorbereitung... Also vor Ort in der Verbereitung die paar Tage, die man vorm Rennen hat irgendwas anders gemacht?

00:42:16: Hast Du da wie was geschaut aufs Wasser, aufs Essen oder war das halt einfach Bechvertreier?

00:42:24: Vor drei Jahren war das Pech.

00:42:28: Das hat mir auf so ein Stück weit den Schub meines Lebens versetzt.

00:42:33: Ich glaube, es war irgendwie ein oder zwei Tage nachdem wir angekommen sind.

00:42:37: Ich bin abends ins Bett gegangen und habe noch mit meiner Frau telefoniert.

00:42:41: Mir ging's ganz normal.

00:42:43: Drei Stunden später wäre ich wach, hab achtunddreißig Fieber, denkt mir so ungesund... Und nochmal zwei Stunden später habe ich irgendwie einen Vierzig FIEBER gehabt!

00:42:51: Und einen Vierzig FIEBER hatte ich das letzte Mal, I don't know ... Mit fünf?

00:42:56: Sechs?

00:42:56: I don no?

00:42:57: So als

00:42:57: Kleinkind?!

00:42:59: Und ich meine, das jagt einem dann schon wenn man in so einer Umgebung ist.

00:43:06: und ich war das erste Mal irgendwie dann so tief in Ostafrika unterwegs.

00:43:13: Und ich mein, du bereitest dich ja auch vor, gehst irgendwie mal zum Topenarzt, schaust welche Impfungen du brauchst?

00:43:18: Was ist mit malaria?

00:43:20: Ja oder nein vielleicht und so weiter und sofort!

00:43:22: Und wenn es sich dann so aus den Schuhen haut, dann fängst du halt nachts mal an zu googeln und zu schauen.

00:43:29: So die typischen Trockenkrankheiten haben aber alle irgendwie so sieben bis zehn Tage Inkubationszeit.

00:43:34: Also bist du da irgendwie was merkst?

00:43:35: Das dauert erstmal!

00:43:37: Dann gab's irgendwie zwei Krankheiten, die ein bisschen schneller gehen.

00:43:41: Einer davon war Ruhr... ...und ich erinnere mich heute noch dass irgendwie so ein Effekt von Ruhr ist.

00:43:48: Wenn du es hast, dann gehst du besser schnell zum Arzt und die helfen dir.

00:43:51: Ansonsten ist es vierundzwanzig Stunden später auch einfach vorbei.

00:43:55: Also ganz vorbei!

00:43:56: Und da geht natürlich irgendwie so mal schnell die Düse.

00:43:59: und das Erste was ich den nächsten Morgen gemacht habe ist da ins Krankenhaus zu fahren und zum Arz zu fahren.

00:44:05: Und die haben wieder ein großes Blutbild gemacht usw.. und ergebnis der Geschichte war dass sie gesagt haben Was ist denn halt krank?

00:44:13: Wir haben irgendwie eine Virusinfektion, also da war jetzt nichts irgendwie Dramatisches dabei und haben gesagt gehen es halt ins Bett.

00:44:19: Und meine einzige Sorge war ja, weil ich fahre in vier Tagen rennen wird sich das wohl ausgehen.

00:44:27: Weil das war damals wirklich Bad Timing Und hatte glaube ich, also das habe ich entweder auf den Flug eingesammelt oder von zu Hause mitgebracht.

00:44:37: Ich weiß es nicht und insofern hatte das überhaupt nichts mit woanders er überzutun.

00:44:43: Und zwar werde ich jetzt auch in der Vorbereitungszeit da nichts anderes gemacht.

00:44:49: Also ja du schaust halt beim Essen irgendwie ein bisschen drauf die Tage vorm Rennen Aber wenn du sowas vor hast, dann tust du das ja hier in Europa de facto auch irgendwie so ein bisschen.

00:45:02: Es ist jetzt nicht gerade zum Döner geht es sondern irgendwas normal was ist?

00:45:11: Dann versuchst das irgendwie zu kontrollieren und nicht anders habe ichs da gemacht.

00:45:16: Wenn wir jetzt so zum Start vom Rennen gehen wie is So irgendwie die Stimmen kannst du uns dort mitnehmen, also wie viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen gibt's?

00:45:29: Wie groß ist das Starterfeld?

00:45:33: Also nicht einfach die Atmosphäre von den Veranstaltern beim Briefing.

00:45:37: Und dann irgendwie so die ersten Stunden im Rennen.

00:45:41: Ja... Also insgesamt waren es gut hundertdreißig Leute, die in Ruanda gestartet sind der Großteil Einzelstaater wie wirklich und dann halt irgendwie so fünf, sechs, sieben, acht Perrs.

00:45:58: Also schon auch relativ viele Perrs die gestartet sind.

00:46:01: Ich glaube das sieht man gerade bei vielen Veranstaltungen dass doch immer mehr Leute als Pär fahren und es ist einfach eine wahnsinnig coole sehr familiäre Atmosphäre auch bei der Registrierung.

00:46:20: Man bezahlt ja keinem Startgeld in dem Sinne, sondern jeder ist gebeten und aufgerufen um donations mitzubringen also irgendwie Rad Sachen Die man selber irgendwie für die man selber keine Verwendung hat, aber die halt irgendwie noch noch total gut sind.

00:46:39: Die halt mitzubringen, wenn man Bekleidungen hat dann eher so die kleinen Größe S und maximal M weil die Menschen da unten das ist ein Schlafanzug Das sind ja eher schmächtig gebaut und alles was man irgendwie an Werkzeug, Verschleißmaterial, Reisen, Ketten, Pedale, Schuhe usw.

00:47:04: hat.

00:47:06: Es ist mein Gebeten mitzubringen und da freuen die sich wahnsinnig drüber.

00:47:13: Einiges an Reifen einiges an Werkzeuge aber ich habe eine Fahrradpumpe gespendet richtig gute Das war das absolute Highlight.

00:47:24: Also die Reifen sind links liegen gelassen worden, aber diese Fahrradpumpe haben es mir aus den Händen gerissen.

00:47:33: Ich komme in einen Floh und ich habe da noch ein paar Bremsbeläge mitgegeben von meiner Sammlung an fünf Bremsen.

00:47:38: Die Bremskun ist, da habe ich jede Menge gehabt in ein paar Farben auch sogar.

00:47:43: Das sind ein paar andere dann

00:47:45: abgegeben

00:47:45: worden.

00:47:47: Ja, ich hab auch ein Phantom F-Hier... Material mitgenommen irgendwie so, weil sie nicht achtenszwanziger und dreißiger Rennrad reifen.

00:47:58: Ich fahre nur noch alles größer, zwanzig Millimeter und so.

00:48:02: das was sich dann ansammelt ist einfach total cool.

00:48:06: Weil ich warte dass halt in meinem Keller und weiß selber mein eigentlich brauchst es nicht mehr aber zum wegwerfen ist halt aufzuschatt.

00:48:12: Und da habe ich wahnsinnig viel einfach mitgenommen, was einfach nagelneu ist und was halt da wo die Leute sich darüber freuen und richtig anfangen können.

00:48:23: Das war super cool bei der Registrierung!

00:48:27: Der Start ist dann... ...vier Uhr dreißig morgens glaube ich gewesen also super früh so ein Stück vor Sonnenaufgang.

00:48:41: Dann rollste im Prinzip aus Kigali, aus der Haltenhauptstadt raus.

00:48:46: Lange bevor da der Trubel losgeht und kommst dann halt so in die ländlichen Regionen außerhalb.

00:48:54: Ich möchte das Rausrollen nochmal korrigieren.

00:48:59: also zumindest vor drei Jahren sind wir nicht gerollt sondern es war unglaubliches Geballer.

00:49:08: Das war dieses Jahr tatsächlich besser?

00:49:12: Es war nicht so intensiv, ich erinnere mich auch vor drei Jahren nicht nur das Rausrollen.

00:49:21: Also man fährt im Prinzip so im Stadtzentrum los wenn man möchte und fährt dann Richtung Flughafen.

00:49:30: also der Flughaf ist irgendwie so sechs Kilometer außerhalb vom Stadtzentraum richtig zentral.

00:49:35: eigentlich Fährt dann Richtung Flughafen raus, das ist alles asphaltiert.

00:49:40: Also ich glaube die ersten zwanzig Kilometer sind asphaltiert und auch nur so ganz leichtwellig also eigentlich so ein bisschen abschüssig geht super gut dahin irgendwie zum reinkommen Und auf Asphalt ist es dann einfach richtig schnell bis man die erste Grable-Sektion dann irgendwie trifft.

00:50:02: Das war dann bei Sonnenaufgang.

00:50:06: Das ist eine richtig coole Stimmung, weil die Sonne dadurch, dass es so nah am Equator ist.

00:50:15: Ist der Sonnenaufgang anders als in Zentral-Europa?

00:50:18: In Zentral Europa ist das irgendwie so ne Zeremonie.

00:50:21: Sie guckt ein bisschen über den Horizont und dann schiebt sie sich so hoch und da kann man zugucken... ...und im Equator näher ist es eher so Licht an!

00:50:32: Ja, das ist so ein Knips und dann ist die Sonne halt da.

00:50:35: Das ist nicht irgendwie so eine Pfermonie von der alten Stunde wo es immer heller und heller wird sondern... Es ist gefühlt, dass es innerhalb von zehn Minuten, es ist von dunkel aus hell einfach umgestellt.

00:50:45: Und das gibt dann irgendwie so ne coole Atmosphäre.

00:50:48: Das passt da auch total gut zum Start des Films.

00:50:54: Übrigens am Abend genauso.

00:50:57: Also es wirkt gewährlich schalter.

00:50:58: Ein Haus ist ein Stockfinster Langfinster.

00:51:02: Es sind halt dann echte zwölf Stunden Finsternis, deswegen meiner Meinung nach der Dynamo die richtige Wahl.

00:51:13: Ja und wie du gesagt hast also vor drei Jahren war das Tempo noch mal intensiver.

00:51:22: irgendwie den ersten fünf Stunden erinnere ich mich an ein furchtbares Gehacke.

00:51:29: Das war dieses Jahr zivilisierter und wir hatten vor drei Jahren auch sehr, sehr viele Penalties.

00:51:36: Und das war auch im Briefing explizit noch mal gesagt worden.

00:51:40: Sobald es auf den ersten Reveal geht ist vorbei mit Draften und hintereinander fahren.

00:51:48: Da gibt's irgendwie von vor drei jahren gibt so sensationelle Bilder wo ich irgendwie auf der linken Seite vom Grabbel war und halt irgendwie so einen Zug alle in einer Reihe auf der rechten Seite.

00:52:01: Ich bin der einzige, der nicht gedraftet hat und dieses Foto nehmen sie heute noch her um die Regeln zu erklären.

00:52:07: Das fand ich total cool!

00:52:10: Und das hat dieses Jahr viel besser geklappt.

00:52:12: also es hat mit dem Draften aufgehört auf dem Grabbel Und dann ist das Feld auch viel schneller auseinandergerissen und es gab halt irgendwie so kleinen Gruppchen, die drei oder fünf Leute nebeneinander hergefahren sind.

00:52:25: Das hat sich einfach viel schneller in die Länge gezogen und war dann verteilt.

00:52:29: Ganz banale Frage!

00:52:31: Für mich ist das immer persönlich der Horror wenn es Rennen so extrem früh startet weil es aufstehen ist ja nicht so schwierig.

00:52:37: aber dass früh schlafen gehen Wenn du um vier-dreißig startest, wie viele Stunden kannst du in der letzten Nacht vom Rennen starten?

00:52:44: Weil du wirst wahrscheinlich nicht oder doch an sieben am Abend schlafen.

00:52:49: Oder kommst du das?

00:52:50: Naja also für mich ist es jetzt nicht so der ganz große Move gewesen weil mein Training halt so normal irgendwie... Also nicht in der guten Zeit irgendwie fünf Uhr morgens startet.

00:53:02: Also insofern ich bin von vom Gesamtkonzept irgendwie dran gewöhnt, früher aufzustehen und mich wirft das da eigentlich nicht aus der Bahn.

00:53:13: Aber ja ich glaube am Tag vor dem Rennen mit dem Matt noch essen, ich glaube wir waren irgendwie halb fünf um fünf Uhr abends waren wir Essen und ich glaube ich war wirklich um acht Uhr abend im Bett und habe dann auch wirklich bis ... ist nicht mal nicht aufgestanden, so wie in drei Wort dreißig oder so hab dann auch wirklich bis drei oder so durchgeschlafen, das war echt gut.

00:53:38: Und ja ich habe so ein bisschen das Talent wenn ich das möchte, dann lege ich mich hin und schlafe ich in zehn Sekunden, egal wann und wo... Da gibt es noch eine Anekdote da hat das nicht so geklappt kann ich da irgendwie im Rennverlauf noch erzählen?

00:53:54: aber wenn's sein soll dann klappt das ganz gut.

00:53:57: Ja dann gehen wir gleich rein also Strecke ähnlich ist das drunter zu diesem großen See Auf Gravel schon.

00:54:04: Und wie war dann der erste Tag?

00:54:08: Hat man sich als Team schnell gefunden, hat die Kommunikation funktioniert?

00:54:13: oder hat es schon Streit gegeben?

00:54:17: Ne überhaupt nicht!

00:54:19: Wir sind von Anfang an super dabei gewesen und haben richtig Druck gemacht.

00:54:25: unsere unsere Strategie, unser Plan war und das kann man ja sozusagen im Nachhinein auch ganz gut erzählen.

00:54:33: Unser Plan war relativ schnell in der Perbertum einfach auf die Eins vorzufahren und da richtig Strecke zu machen um wegzukommen und so ein bisschen einen Vorsprung zu verschaffen.

00:54:47: und das war so primär viel.

00:54:49: und Sekundärziel war zu schauen, was wir so in der Gesamtwertung irgendwie ausmischen und ausrichten können.

00:54:55: Und entsprechend ambitioniert sind wir auch reingestartet und der erste Tag bis zum Checkpoint eins ist einfach wahnsinnig schnell.

00:55:05: Ich glaube da haben wir auch auf Grubbeln trotz der Green Meter Flodu Reises ein permanentes Rauf- und Runter.

00:55:13: Da haben wir richtig Strecke gemacht und haben glaube ich am Ende vom ersten Tag irgendwie einen Schnitt von Achtundzwanzig, Neunzwanzigt Kmh gehabt.

00:55:21: Also es geht richtig flott dahin und du bist dann im Prinzip am Ende des ersten Tages bis zu an dem ersten Checkpoint da gewesen.

00:55:35: also es kann nicht als es dunkel geworden ist muss irgendwie so gegen sieben gewesen sein oder so nach zwölf dreizehn Stunden Bist du da am ersten Checkpoint und bis dahin war es richtig, richtig schnell.

00:55:50: Und richtig gut ist echt gut dahingegangen.

00:55:55: Ja wenn's so langs läuft gibt´s auch keinen Grund irgendwie zu streiten oder irgendwas.

00:56:00: das war schon gut.

00:56:02: Hat

00:56:04: es dann irgendwann mal eine Phase gegeben wo sich geändert hat?

00:56:08: Also sprich... Es ist vielleicht nicht so gut gelaufen, es hat Potenzial geben für Meinungsverschiedenheiten oder Interessenskonflikte.

00:56:17: Ja also die Potenziale für Interessenkonflikte gibt's denn den findest du automatisch.

00:56:23: ja ich hab irgendwie am Ende vom ersten Tag habe ich irgendwie einen kompletten Hänger gehabt.

00:56:32: das aus den Beinen ist nicht mehr das rausgekommen was typischerweise, um die Zeit nach irgendwie fünfzehn Stunden noch hätte rauskommen sollen müssen dürfen.

00:56:43: Es war irgendwie so ein bisschen schlapp und durch und es gab aber keine wirklichen Grund dafür.

00:56:48: also ich habe nicht gefühlt dass wir überzogen haben oder so, aber das war einfach so'n bisschen die Luft raus und Damat hat aber super gut am Pedal gestanden und ich hab die ganze Zeit nur hinten dran gehangen und halt irgendwie geschaut, dass sich irgendwie hinten dran bleibe.

00:57:04: Und das ist für mich dann auch ein bisschen zu so einer Personal Challenge geworden, weil ich halt irgendwie nicht der Typ bin.

00:57:17: Der von sich gern irgendwie um Hilfe fragt oder der hinten dran hängt und sagt hey lass mal einen rausnehmen sondern ich hab da schon den Ehrgeiz durchzubeißen Und ich habe das auch versucht.

00:57:36: Ab einem gewissen Punkt merkste halt, naja es geht so nicht und das ist glaube ich das Konfliktpotenzial.

00:57:45: Das macht man glaube ich auch immer so ein bisschen mit sich selbst aus.

00:57:49: Sich selbst was einzugestehen und zu sagen hey lass mal irgendwie einen Gang kürzer fahren.

00:57:55: und das haben wir dann auch gemacht.

00:58:00: Dann irgendwie noch gut was gegessen, wir haben nochmal angehalten und dann nochmal irgendwie Getränke nachgefüllt.

00:58:06: Und ein paar Elektrolyte zu mehr genommen und das hat sich auch wieder gelöst.

00:58:11: Irgendwann war sie nicht zwei Tage später, war auf der Druck wieder super da und es ging super weiter.

00:58:17: War halt einfach so einen Durchhänger.

00:58:21: Da aber mit umzugehen in Peria... glaube ich an der großen Herausforderung.

00:58:28: Da fällt jeder mal irgendwie so ein bisschen seine Schlappe hat und ich glaube was wahnsinnig gut ist, was wir dann auch später in der Nacht gemerkt haben gegen zwei drei ist er mit Wahnsinnig müde geworden und wollte sich eigentlich also es war die erste nacht ja Eigentlich auch kein Grund da gewesen, müde zu sein.

00:58:53: Aber wenn halt irgendwie der Mann mit der Müdigkeit Keule kommt und einmal draufschlägt und das ist halt so... Und was dann im Pär natürlich cool ist, du kannst dich unterhalten!

00:59:06: Ich hab dann einfach angefangen zu reden und habe ihn irgendwie voll gequatscht und habe ihm irgendwie tausend sinnlose Fragen gefragt Wenn du einmal diesen Punkt getroffen hast, wo er dann auch so ein bisschen im Reden war.

00:59:24: Und wenn du redest und das Hürden arbeitet, ich meine da ist die Müdigkeit irgendwie weg können.

00:59:28: Dann hat der erzählt und erzählt und erzählt und weiß nicht, dass es irgendwann auch egal was man eigentlich redet... Aber Stab-Service ist kennend vom Ram noch, solange du mental beschäftigt bist und dich jemand bequatscht und was erzählen musst.

00:59:46: Dann pusste das die Müdigkeit weg und es hat wahnsinnig gut funktioniert.

00:59:53: Und so sind wir dann de facto auch ohne zu stoppen durch die erste Nacht gekommen.

01:00:03: Neuer Tag, neues Glück.

01:00:04: Alles gut?

01:00:05: Beim Rhyme war wirklich oft das körperliche Problem bei mir mit unterhäuser Stimme weil halt einfach so viel reden sehr viel hilft und wenn du doggelang viel redest dann hast den wann keine Stimme mehr und das war dann am Ende auch wirklich ganz ganz schlimm weil ich hab da nicht mehr reden können und dann bleibt halt der Effekt aus dass du quasi die Unterstützung hast.

01:00:26: dann redet der Flo mit mir aber ich kann kaum Worten geben.

01:00:32: Also ich glaube, du kannst auch das sehr gut nachvollziehen wie wichtig es ist zu reden.

01:00:38: Egal was!

01:00:39: Ja ganz genau, egal was.

01:00:43: Hauptsache ich hab zufrieden ja.

01:00:45: Aber

01:00:46: jetzt hast Du eilig schon das fast vorweggenommen.

01:00:50: Ich habe mir doch zwei Fragen aufgeschrieben die ich echt gern gestellt hätte.

01:00:54: Ich glaube vielleicht gibt's noch eine Situation wo es dann passt nämlich hat es Momente gegeben wo du gemerkt hast, ihr setzt es zu zweit definitiv schneller als wenn du alleine wirst und hat's Momente gegeben, wo du gesagtest hey jetzt wäre ich lieber allein gewesen oder jetzt werde ich allein schneller vorankommen.

01:01:17: Also ich glaube dass du was dir...was das konstante Pacing anbetrifft Bist du im Zweier gespannt?

01:01:32: Einfach schneller nicht mal wegen Bildschatten fahren.

01:01:36: Ich meine das ist auf Gravel... Und der zweite Teil vom Rennen, also am ersten Tag hat es glaube ich noch wirklich gut was ausgemacht weil es einfach an höhere Geschwindigkeiten waren und auch irgendwie gute Wege und Straßen waren wo man wirklich hintereinander fahren konnte und sich gegenseitig straften konnte.

01:01:55: Ich glaube da hat das schon einen geringen Effekt gehabt Aber dann so ein bisschen ab der Hälfte des Rennens.

01:02:05: Flo, du wirst dich erinnern und dieses Jahr ist es noch viel krasser gewesen.

01:02:10: Der zweite Teil der Strecke ist viel langsamer.

01:02:14: Und dieses Jahr war's noch wesentlich krasser also die Siegerzeit und deshalb hatten wir uns auch irgendwie auf... Das war die Siegerzeit der letzten Jahre, oder so eine gute Zeit hinter den Siegern.

01:02:35: Dieses Jahr ist ich glaube das Sieger, ich weiß jetzt die Zeit gar nicht mehr aber etliche Stunden langsamer gewesen als die Jahre zuvor, etwa weil die ganze Strecke langsame waren.

01:02:48: und Was du aber merkst, MPa.

01:02:52: Das ich gemerkt habe mindestens ist... Ich hab oft bei meinen Rennen Phasen wo wenn der Kopf nicht so richtig da ist und die Konzentration nicht so gut da ist dann eierste es so dahin Und da ist nicht so, also nicht das es körperlich fehlt sondern es fehlt einfach die Konzentration.

01:03:15: Wenn sie ein bisschen leicht bergab geht dann lässt du halt mal so ein bisschen rollen weil er ist gerade gemütlich und du drückst halt einfach nicht so richtig.

01:03:25: Das habe ich schon gemerkt an meiner eigenen Fahrweise wenn du zu zweit bist und irgendwie nicht mal hintereinander sondern einfach nur nebeneinander fährst Es tritt halt immer jemand Und du hast immer irgendwie so einen natürlichen Zug in der Gruppe, der dich in Summe schneller macht.

01:03:47: Ich habe das einfach gemerkt und verglichen mit meiner eigenen Fahrweise wenn ich alleine wäre aus dem Berg ab.

01:03:54: Das ist nach gewissenermaßen keine meiner großen Stärken.

01:03:58: Wenn es irgendwie runter geht, dann lass ich's halt gerne rollen und so.

01:04:01: Es wird frue Zeit!

01:04:04: Und er hat halt einfach richtig auf den Bedei gestanden... ...und wenns irgendwie bergab ging, dann hat er halt noch draufgetreten.. ..und dann schaust du halt dass der dran bleibt.

01:04:12: Also mindestens zu dem was ich fahre hat das... hat das schon schneller gemacht.

01:04:18: Und da sehe ich wirklich einen der großen Vorteile.

01:04:21: und ein bisschen der zweite Teil der Frage, wird man irgendwo langsamer?

01:04:28: Ich glaube wenn mich beide zur gleichen Zeit irgendwie so diese Tiefphase haben, ich glaube dann gibt es diesen Case eigentlich so gut wie gar nicht.

01:04:42: oder weiß ich nicht, es gab jetzt auch wahnsinnig viel.

01:04:45: Ich meine das waren zwei Tage zweieinhalb Tage das jetzt irgendwie auszuprobieren.

01:04:50: wahrscheinlich ist es beim TCA wenn du zehn Tage unterwegs bist dann ist noch mal ganz was anderes weil du halt irgendwie dann auch mit anderen Themen zu kämpfen hast.

01:04:58: aber gerade bei so einem Zwei-Tage-Rennen kann ich mir vorstellen dass du zu zweit das einfach ein bisschen Wetten machst weil auf so Biopausen Ich meine, wenn der eine irgendwie mal muss, dann stellt der andere sich halt auch irgendwie daneben und da kommt schon ein bisschen was raus.

01:05:21: Die Pausen kannst du schon nutzen und das geht sich schon aus und es verdoppelt sich nicht notwendigerweise dass du dann irgendwie doppelt so viele Pinkelpausen hast oder so.

01:05:35: Der Rest bleibt gleich.

01:05:36: und was wir gemerkt haben... Der Matt hatte nicht so viele Erfahrungen.

01:05:44: Das war irgendwie sein drittes oder viertes Rennen und ihm hat halt einfach noch ein bisschen die Pauseneffizienz gefehlt die bei mir eigentlich extrem stark ausgeprägt ist.

01:05:55: Also ich weiß vorher, was ich brauche wenn ich in den Laden reingehe, dann hätte es halt reingestolpert und da hat die ganze bunte Welt gesehen und gesagt ah das oder das war nicht davon noch eins!

01:06:06: Und dann stehst du halt da irgendwie eine viertel Stunde im Laden und guckst ihn beim auswählen vom Kekchen zu.

01:06:12: Das war total gut ja und ich meine da gibt's dann sicher Optimierungspotenzial.

01:06:19: Aber das kann man, glaube ich einfach heben.

01:06:20: Wenn man das so ein bisschen in der Vorbereitung abstimmt und sich ernst hat vorbereitet und halt auch solche Sachen vorher abspricht, was wir nicht getan haben in der Kürze der Zeit, da war was total gut.

01:06:34: Du hast ganz kurz gesagt also natürliches Wetter in Rwanda und wenn es nicht regnet... Also selbst wenn es regnet, regnet es nur kurz und trocknet extrem schnell wieder auf.

01:06:44: Ihr habt keine Schlafsäcke mit gehabt.

01:06:47: Beim Resurrent Rwanda war es vor drei Jahren so, dass zumindest für das erste Drittel des Feldes bei jedem Checkpoint Schlafmöglichkeiten gibt.

01:06:57: Wenn man ein bisschen weiter hinten wird, wird's dann eng und kann sein, dass es keine mehr hat.

01:07:04: Habt ihr euch darauf verlassen, dass ihr weit genug vorne seid um beim Checkpoint zu schlafen wenn notwendig?

01:07:10: oder wolltet ihr euch einfach in den Straßen kommen legen, wenn es wirklich notwendig ist?

01:07:15: Ja, wir hatten eher so auf auf letztes gespielt und haben gesagt naja wenn dann schauen wir einfach wo wir grad sind.

01:07:22: Und dann also werden er aus Powernet spekuliert und gesagt Wenn überhaupt notwendig dann viertel stunde Wo auch immer in der Bushaltestelle oder so.

01:07:34: was sich aber ergeben hat.

01:07:35: das war ein bisschen Also nicht taktische Nachlässigkeit.

01:07:43: Mittags am zweiten Tag an Checkpoint drei, also es gab vier Checkpoints und das Ziel.

01:07:48: Und wir sind am Checkpoint Drei an dem Lekibu am zweiten tag mittags gewesen und hatten auf das zweite Peer ich glaube zwölf Stunden Vorsprung.

01:08:00: Also da war irgendwie nicht mehr in Sicht dass irgendwas anbrennt und waren gesamt auf Rang Vier.

01:08:11: Da haben wir irgendwie entschieden, lass mal jetzt hier an Checkpoint schlafen und irgendwie zwei Stunden Pause machen.

01:08:20: Das war ein bisschen fahrlässig.

01:08:22: Ich habe mich ins Bett gelegt und habe irgendwie zum Bett gesagt, ich stelle ihn weg.

01:08:26: Der hat schon geschlafen, noch während ich irgendwie vom Bäckersprach und ich habe mich hingelegt und konnte nicht schlafen.

01:08:34: Und hab dann halt einfach anderthalb Stunden da gelegen und die Band angeguckt, was so ein bisschen konträr zu dem ist, was ich vorhin erzählt habe, dass ich auf Knopfdruck schlafe.

01:08:43: aber da hat es irgendwie nicht hingauen, was ein bisschen schade war.

01:08:50: Mindestens der Met hat eine halbe Stunde geschlaft und dann sind wir ein Stück weit früher los Damals geplant, was auch okay war.

01:08:58: Was noch mächtig blöd ist... Die zwei Stunden haben uns irgendwie so an den Rand von einem Wetterfenster gebracht und wir sind dann genau in so einer Regenfront reingefahren.

01:09:08: Und wie du gesagt hast, wenn es schüttet, dann schütte es krass!

01:09:12: Normalerweise ist das nach einer halben Stunde wieder rum Aber uns hat's erwischt auf dem Weg hoch in diesem Dschungel an die Grenze von Burundi Und das ist eine Ecke, da ist es wahnsinnig schlammig geworden.

01:09:28: So mit Peanutbuttermatt und irgendwie zwanzig Kilogramm schweren Fahrrädern die dann einfach mit Schlamm zugesetzt sind.

01:09:37: Und der Benedikt... ...und Frischverwirrungen

01:09:38: mit blanken Holzstämmen, die sehr, sehr rutschig werden!

01:09:45: Ja,

01:09:46: und das Schöne ist dass sie diese Holzstämme am Innenfahrt Richtung legen Also nicht so quer, wo du dann einfach drüber rollst sondern halt in Fahrtrichtung wie Straßenbahnschienen und entsprechend hast du dann auch zwischen diesen Stämmen wie bei Straßenbahnschien.

01:10:03: So eine Dille, wo dann gerne mal irgendwie das Rad drin stecken bleibt und du dir echt was kaputt machen kannst.

01:10:08: und wenn er das in der Nacht... Und Du hast viertausend dreihundertzwanzig von diesen Drücken!

01:10:18: Keine Ahnung, alle zwanzig Meter eine ist es Irrsinn.

01:10:22: Also das war super anstrengend.

01:10:24: und der Benedikt der gewonnen hat ich glaube auf der Sektion ist er nach zwei drei Stunden schneller gewesen.

01:10:33: Der ist vor uns da durchgekommen vor dem Wetter Und wir haben halt einfach auf derselben Strecke von zehn Kilometern über drei Stunden gebraucht.

01:10:41: Das war unschastbar!

01:10:43: Deswegen waren wir ja Checkpoint vier und da waren wir dann erst bezeichnet vom Bettern, aber was cool war... Wir haben die Fahrer noch eingeholt, die auf zwei und drei waren Und die haben an Checkpoint vier kurz geschlafen und das hat nochmal so einen richtigen Energieschub, so ein mentalen Schub gegeben.

01:11:06: So gesagt haben hey jetzt lassen wir mal richtig irgendwie Gas geben und den letzten Tag sind nur noch irgendwie zweimatt Kilometer was sich wahnsinnig zieht auch nochmal irgendwie zwölf Stunden.

01:11:18: Wirklich denn den mentalen schub kannst du gut brauchen weil er also Also wenn man von der Grenze vom Purundi wieder Richtung Norden fährt, Richtung Kigali.

01:11:28: Es schaut nicht weiter aus auf der Karte aber der Gravel der das ist super brutal.

01:11:34: also der zieht sie richtig er tut richtig weh unglaublich schwer zu fahren technisch obwohl es Pisten sind eigentlich.

01:11:45: aber es ist so brutal an dem bin ich zerbrochen war drei Jahre an dem stück dass hat mir wirklich Ah, gekillt.

01:11:54: Ja... Es hat sich die zweite Nacht dann jemanden damit geschlafen zu, nicht wirklich oder eigentlich gar nicht.

01:12:01: Habe sie ja die zweiten Nacht ohne Schlaf noch geschafft und war das dann wieder so?

01:12:05: Dass du sagst, dass du sagest, hey, allein wäre es vielleicht schlechter geworden aber zu zweit mit Reden und Spaß haben.

01:12:14: Habts die zweite Nogginvituur trinken können.

01:12:17: Die zweite Nacht sind wir relativ gut durchgekommen, weil bei uns beschäftigt waren.

01:12:22: Also nicht um sieben oder acht hat uns dieses Unwetter erwischt und... Dann hast du damit zu tun irgendwie der Draht vom Schlamm zu befreien und auf den Brücken nicht zu stürzen usw.

01:12:34: Und das hält ja erstmal waff, was dann ein bisschen anstrengend war diese Passage durch den Dschungel.

01:12:45: Das ist so eine Asphaltstraße die... Das sind glaube ich ca.

01:12:49: von rund dreißig Kilometer, mitten im Dschungel Stockfinster und diese Straße ist einfach beleuchtet da stehen alle hundert Meter steht der Straßenlatern mitten in dem Dschungen im Niemandsland und dann hängen da Soldaten rum und bewachen diese Laternen oder diese Grenze die da einfach im Djungle verläuft.

01:13:08: das ist dann halt irgendwie so ein bisschen anstrengend macht wieder müde.

01:13:13: wir sind aber auch gut durchgekommen Und haben es dann bis zu dem Checkpoint vier geschafft und ich habe dann an dem check point vier glaube ich sieben minuten power nap gemacht.

01:13:27: Wir holten sind jetzt in der gesamtwertung auf zwei.

01:13:30: Jetzt lassen wir richtig Gas geben und das gibt ja dann metal doch mal so ein richtigen Also im richtigen Schub.

01:13:36: und wenn dann die bei zwei Stunden oder so bis dann Tageslicht kommt und mit Tageslicht ist dann eh die Mütigkeit erstmal weg.

01:13:46: Und wie der Flo sagt, an dem dritten Tag hält dich dann die Strecke wach.

01:13:54: Es ist echt nochmal Brett.

01:13:59: Wir sind in Kigali angekommen, kurz vor fünf Uhr abends.

01:14:02: Also es hat wirklich einfach noch mal zwölf Stunden gedauert bis wir irgendwie da diese Zwarhundert Kilometer hinter uns hatten.

01:14:09: Das war schon nochmal brutal aber es hält einen dann zumindestens wach und ist gut.

01:14:16: Und dann die letzten zwei Kilometer im Kigale über das legendäre Kopfsteinpflaster.

01:14:24: Ja Wir haben diese legendäre Strecke genommen, wo Ebene Pool an Fogaccia vorbeigeslogen ist.

01:14:37: Da sind wir auch hochgeschlagen!

01:14:42: Also zumindest ist es im Geiste, wenn man das gefilmt hätte wahrscheinlich ganz so dynamisch auch gefühlt haben wir uns definitiv eben

01:15:00: in der Pole.

01:15:09: die Fans dann was in der Tradelfahrer mit uber, uber anfeiern

01:15:14: oder so.

01:15:18: Sehr schön!

01:15:19: Also man hört es raus... Die Begeisterung für das Land ist ungebrochen und es ist wirklich sehr, sehr cool.

01:15:26: Kann ich wirklich jeden nur empfehlen und nochmal hervorstrecken dass es da überhaupt keine Sicherheitsbedenken gibt.

01:15:35: Das ist ein autoritäres Regime mit seinen Nachfern, na warte ich das so genau mal.

01:15:44: Blödsinnig.

01:15:45: Und möchte nur noch einmal herausstreichen dass es da überhaupt keine Sicherheitsbedingungen gibt.

01:15:50: Das ist zwar ein autoritäres Regime aber das Land selber ist sehr sicher.

01:15:56: Jetzt war's ja insgesamt auf Platz zwei.

01:15:59: Das gibt's relativ selten oder?

01:16:02: Hat's uns überhaupt schon gegeben bist du doch historisch irgendwie ein bisschen sicher... Zweier Team so weit vorne ist?

01:16:11: Ich kann es jetzt nicht mit hundert Trotzändiger.

01:16:15: Also ich habe keinen großen Research gemacht, aber ich bin bei dir das ist im allen Fall sehr selten und alles andere als an der Tagesordnung für uns einfach super gelaufen.

01:16:34: Und in Anbetracht der Tatsache, also wir haben danach natürlich auch irgendwie so ein bisschen drüber philosophiert und zum Bisschen geschaut was hätten wir besser machen können?

01:16:44: Was hätte man verbessern können?

01:16:47: In dem, was wir gefahren haben.

01:16:49: Also in den Sechzig Stunden die wir gefahrene haben, haben wir locker irgendwie vier fünf Stunden gefunden, die wir noch rausoptimieren können oder erhoben können ohne irgendwie uns ums großes Bein auszureißen gar nicht irgendwie drum um zu spekulieren, wo hätte man landen können weil das macht ohnehin keinen Sinn.

01:17:09: Weil irgendwelche Rahmenbedingungen können sich immer ändern.

01:17:12: aber so ein bisschen wärmgemerkt wenn wir mehr die Vorbereitung ernst genommen hätten und auch die Zielsetzung nochmal ein bisschen ernst genommen haben was Gesamtwertung oder so anbetrifft Dann wäre da vielleicht auch noch die eine oder andere Möglichkeit gewesen, sich einfach mehr zu strecken.

01:17:30: Weil wie gesagt dieser Stopp an Checkpoint drei den wir gemacht haben der war halt pure... Ja jetzt gibt's irgendwie nichts mehr zu verlieren groß in der Persewertung.

01:17:43: aber weil wir Gesamtwertungen nie so als wirkliches Ziel hatten.

01:17:49: wenn man ein Ziel hat und verfolgt dann ist es vielleicht auch nochmal beim Erreichen was anderes.

01:17:54: Aber man kann es ja wieder probieren.

01:17:57: Wenn man das nicht mehr reden kann, dann macht es ja die halbe Freude im Nachhinein oder?

01:18:26: Ja exakt.

01:18:29: Sehr schön!

01:18:29: Also du hast gesagt... Du startest in zwei Wochen bzw.

01:18:34: wenn die Folge rauskommt ist es noch mal heine Woche.

01:18:37: Genau auf das wollte ich jetzt auch nochmal hinführen.

01:18:40: Ich wollte mich nun eben nebenbei schon aufgeschrieben.

01:18:42: Am sechserzwanzigsten Briten kommt der Podcast raus und Der Start beim Lagarbar ist

01:18:51: am... Am

01:18:53: siebenundzwanzigsten.

01:18:54: Das heißt alle, die uns heute zuhören drucken dir ganz feste Daumen und hoffentlich mir auch bisserl weil um einer dreißigsten Dritten geht es unknown race los Und irgendwo dazwischen.

01:19:07: also wenn du im Ziel bist und die kurz vom Start haben und sagst so ist ich zumindest ein high five ausgehen irgendwo oder eine gemeinsame lockere Ausfahrt oder vielleicht gemeinsam essen gehen

01:19:18: Ja, das kriegen wir hin.

01:19:20: Sehr cool!

01:19:21: Danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast.

01:19:23: Noch mal für mich so a trip down memory lane ein bisschen in der innerung schwelligen von Roanda.

01:19:29: Das war echt ein cooles Erlebnis und danke, dass Du da warst heute.

01:19:35: Danke für die Einladung Jungs.

01:19:36: War noch freudig.

01:19:37: Bis

01:19:37: bald.

01:19:38: Ciao.

01:19:39: Auf bald Servus.

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