Sitzfleisch mit Sportmediziner Dr. Rainer Hochgatterer
Shownotes
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Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 24.02.2022 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust!
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In dieser Episode unterhalten sich Straps und Flo mit Mag. Dr. Rainer Hochgatterer, der in seinem Fachgebiet als Orthopäde und Sportmediziner über einen riesigen Erfahrungsschatz in der Betreuung von Ausdauer-Athleten verfügt. Bevor Rainer als Trainer und Teamchef von Christoph Strasser aktiv wurde, war er bereits mit Wolfgang Fasching und Gerhard Gulewicz beim Race Across America. Zwischen 2011 und 2014 war er mit Straps vier Mal beim RAAM und führte seinen Schützling zu drei Siegen und den beiden Rekorden, in denen die Siegerzeit unter 8 Tage betrug.
Heute arbeitet Rainer in Linz, leitet eine Ordination, ist Teamdoc beim Fussballklub LASK und steht dem Team Strasser noch als „Präsident“ zur Verfügung. Nein, das mit dem Präsidenten ist natürlich nicht ernst gemeint, aber man kann die Namen Hochgatterer, Strasser und Co unmöglich ohne eine Pointe aussprechen.
Rainer war aber nicht nur Teamarzt und Crewchief, sondern hat mit seinem Humor immer zur guten Stimmung im Team beigetragen, und Christoph auch mental geholfen, seinen Fokus im Rennen zu behalten. Die heutige Episode gibt faszinierende und lustige Einblicke in das RAAM und in die persönlichen Geschichten der drei von Rainer betreuten Athleten. Außerdem erfahren wir, wie sich das RAAM im Laufe der Jahre verändert hat, und was innerhalb eines Teams und im Kopf des Athleten abgeht.
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00:00:04: Podcastwerkstatt.
00:00:07: Herzlich willkommen bei SitzFleisch, dem Ultrasighting-Podcast für Freaks und Fans des Race Across America mit Florian Kraschitzer und Christoph Strasser!
00:00:25: Das Intro klingt so als hättest du lang gekrübelt und dran auch gedacht aber perfekt abgestimmt auf unseren heutigen Gast.
00:00:34: Ich bin immer der von uns zwar, der versucht beim Intro ein bisschen seriös zu bleiben und gleich aus Thema hinzuweisen.
00:00:40: Und für jemanden, der vielleicht zum ersten Mal einsteigt, gleich wieder auf den Weg zu geben warum es bei uns geht du bist eher für die guten Pointen zuständig.
00:00:49: Du bist das nächste mal wieder dran!
00:00:52: Aber es wird heute wieder ums Fraser Cross America Gain und zwar nicht einfach nur geplaudere von uns zwei sondern wir haben uns an extrem hochwertigen und raren Gast eingeladen.
00:01:04: Raar ist das
00:01:05: richtige Wort, also wirklich schwer zu bekommen der gute Mann.
00:01:09: Aber er kann auf eine unglaubliche Ram-Erfahrung zurückblicken und freut mich drauf!
00:01:14: Also wir reden heute mit einem reiner Hochgatterer und wir haben spaßmäßig dich immer als Präsident der Strasserklub bezeichnet weil du warst ja viele Jahre mein Trainer, du hast viele Jahre Teamchef vom Team Strasser Und dann hast du ja eines Tages zurückgezogen, weil es familiär.
00:01:33: Nämlich so gut passt da oder weil du andere Dinge gehabt hast, die halt viel vereinnahmen.
00:01:38: und dann hab ich immer gesagt Du bist jetzt vom Teamchef aufgestiegen zum Präsidenten!
00:01:43: Und du hast nicht auf Zeit.
00:01:45: und jetzt hat uns auch noch mal jemand geschrieben.
00:01:48: er wird's cool finden wenn wir mit ihm reden und dadurch du ist leider gerade momentan ein bisschen im Krankenstand bist haben wir jetzt doch einmal geschafft dass du Zeit hast für uns Reiner, wir freuen uns, dass du halt Zeit hast für uns.
00:02:02: Ja ich freu mich auch, dass ich eingeladen wurde und herzlich willkommen!
00:02:06: Wie geht's dir?
00:02:08: Du hast ja eine unfreiwillige Pause jetzt, Grotung mehr Zeit als eigentlich geplant ist alles am heilen nach dem kleinen Hopperler was du erlebt hast.
00:02:18: Ich habe vor dreieinhalb Wochen mir den linken Unterschenkel beim Skifahren gebrochen und hab wieder mal feststellen müssen das es einfach nicht gut ist wenn man so langsam fährt.
00:02:28: Ich bin auf einer Planpiste verletzt.
00:02:33: Aufgrund der langsamen Geschwindigkeit ist eben nur der rechtliche Aufgangen unter Linke nicht und habe mir den Unterschenkel gebrochen, bin dann mit dem Hubschrauber, beim Seil ins Krankenhaus transportiert worden oder operiert worden.
00:02:47: Ja ich glaube die mühsamste Zeit ist vorbei, aber wir dürfen jetzt vier Wochen gar nicht drauf steigen und dann vier Wochen noch ein bisschen drauf stecken und dann werden wir sehen was die Heilung bringt.
00:02:55: Aber schon langsam wird es besser.
00:02:59: Ja, so mühsam es ist.
00:02:59: Es ist gar nicht so schlecht, dass man ein bisschen mehr Zeit hat Dinge zu reflektieren und neue Pläne zu schmieden.
00:03:06: Aber wo viel Zeit haben?
00:03:08: Der Flo und ich spülen manchmal so als würden wir uns mit einem Gesprächsgast spontan verplaudern Und das gibt so viele coole Geschichten.
00:03:14: und dann plötzlich sagen wir Wir müssen eine zweite Episode machen.
00:03:18: aber heute haben wir auf den Vornherein gesagt Weil mit dir gibt es einfach so viele Dinge zu besprechen.
00:03:24: Und deswegen haben wir gesagt, wir machen heute zwei Episoden!
00:03:26: In der ersten reden wir über Racer Cross America und in der zweiten machen wir dann einen Einblicke- und Trainings-Tipps für Leute die sie mit Ultra Cycling beginnen auseinanderzusetzen.
00:03:38: Aber als erstes ist die Frage verdienst du als Teamarzt vom LASK wirklich mehr?
00:03:46: Als damals ehrenamtlich hinter Strasser Crew?
00:03:50: Ja... mich verdient ein Vielfaches von Ehrenamtlichen Gehäut.
00:03:56: Also wie ist das?
00:03:56: Du bist ja der Mathematiker Null mal viel, ist immer nur Null.
00:04:00: Man verdient natürlich im Fußball schon ein bisschen Geld.
00:04:02: Das ist vom Aufwand irgendwie ganz was anderes weil wenn man jetzt einen Sportler oder mehrere Einzelnsportler betreut ist das ganz anders wie beim Fußballclub, wo jetzt bei uns beim LASC zum Beispiel einfach fast dreißig Profis sind.
00:04:17: Dann gibt es den zweiten Verein in die Schule und da sind nur mehr von zwanzig Sportlern.
00:04:20: Da gibt's einen Frauenverein, dann gibt es Nachwuchsmannschaftel also da kommen schon relativ viele Sportler zusammen, die da Probleme haben können.
00:04:33: Sportmedizin ist aber etwas mit dem man sein Lebensunterhalt nicht wirklich verdienen kann und man muss das natürlich immer ein bisschen mit Herzblut machen.
00:04:41: Und nicht nur wegen der Marie!
00:04:44: Bevor wir da weiter reden, möchte ich noch mal kurz darauf hinweisen dass sich der Steyrer, der Strabs voll in den Nesseln gesetzt hat indem er den Lask als den größten Club Oberösterreichs bezeichnet hat.
00:04:56: Aber das ist nur eine Seitnaht.
00:04:59: Wo war du genau der Fehler?
00:05:03: Das lassen wir offen für unsere Zuhörerinnen, glaube ich.
00:05:06: Die Diskussion.
00:05:12: Aber du hast das angesprochen?
00:05:14: Es ist ein Hobby und dein Brotberuf ist nicht ganz so spektakulär.
00:05:21: Du bist stinknormaler Arzt!
00:05:27: Also im Brotberuf bin ich eine orthopedische Chirurg, also ich arbeite in Krankenhaus und habe nebenbei für seine Wahlerzordination.
00:05:33: Mein Hauptberuf ist eigentlich das Operieren hauptsächlich an der unteren Extremität, Hüfte alles rund ums Knie und den Fuß.
00:05:41: Das ist nicht immer langweilig es ist manchmal auch sehr herausfordernd.
00:05:48: Es ist eine medizinische Tätigkeit wo es nicht um Leben und Tod geht aber um die Lebensqualität von Menschen die durchaus recht wichtig ist.
00:05:56: Und was die Sportmedizin betrifft, mich hätte immer so einen amerikanisch bekannten Sportarzt zitieren, der gesagt hat Make Sports Medicine your dessert and not your main course.
00:06:08: Also die Sport-Medizin ist das Sahnehäubchen und die normale Medizin ist die, die sozusagen auch das Leben finanziert und ein Spur weniger anspruchsvoll und als im Sport wo auch doch viel Druck und Leistungsgedanke herrscht.
00:06:31: Weil sie sind.
00:06:32: nämlich zum Beispiel, wenn wir jetzt in die Materi Race aus Amerika einsteigen, wenn Christoph An-Ram nicht funktioniert weil du nicht gesund bist oder dir den Ziel kommst ist ein halbes bis ein ganzes Jahr für dich eigentlich eine ziemliche Niederlage, oder?
00:06:45: Das war in deinem Sport sowieso immer das ganz Schwierige.
00:06:48: ja, weil es halt nicht die Möglichkeit gibt viele Rennen in einem Jahr zu machen wie im Tennis, wie beim Skifahren, wo man es am nächsten Wochenende wieder rehabilitieren kann.
00:06:58: Sondern da hängt sehr viel an einen Wettkampf für uns.
00:07:01: Deswegen ist immer gut wenn das geht und nicht in die Hosen geht.
00:07:06: Da sind wir jetzt mitten in der Materie drin.
00:07:07: Wie bist du eigentlich überhaupt zum Ram-Command?
00:07:12: Wie bist Du zum Ultrasport-Kohren?
00:07:14: Also ich hab nach meinem Medizinsturm in Linz mit dem Turnus begonnen... ...und dann eigentlich schon ab zwei Jahrzehnte eine Möglichkeit gesucht Nachdem ich ja Sportwissenschaften fertig studiert habe, Leistungstiagnostik und der sportmedizinische Betreuung zu machen.
00:07:29: Und auch Trainingspläne usw.
00:07:32: Bin da in Linz in eine bestehende Ordination eingestiegen als Untermieter beim Helmut Ozeanasek, der damals schon viele Jahre den Wolfgang Fasching betreut hat und auch den Manfred Gutthardt, den sicher auch viele kennen, der das Restaurant Austria mehr oder weniger vor circa dreißig Jahren begründet hat.
00:07:51: Ich habe mir das Basiswissen erfahren, und der Zwei-Tausend-Sieben ist eben der Wolfgang Fasching sein letztes Ram gefahren.
00:08:00: Und da bin ich als Betreuer in der Arzt mitgefahren.
00:08:03: Das war sozusagen das erste Ram!
00:08:06: Und es war ja auch damals so dass es in diesem Sport wenig Stellen gegeben hat wo es viel Erfahrungswerden und viel Knowhow gegeben hat.
00:08:13: und die haben mich sozusagen auf die Erfahrung vom Helmut Ozeanassig berufen Und mich natürlich in die Materie hineingetiegert, weil es einfach ein spannendes Thema war und einfach so zu sagen für mich ist es immer noch sportmedizinisch was vom Anspruchsvollsten und Spannendsten.
00:08:30: Was es eigentlich gibt!
00:08:31: Dann ist man heute mal bei dem An-Sportler und dann hören die anderen etwas davon, dann habe ich begonnen den Gerhard Gullwitz auch zu betreuen.
00:08:39: Also die Wahl im Juni, das waren sieben beim Ram mit Fasching und zu Weihnachten Sagen wir nach Australien gefahren, um diesen Rekord dann an der Zubrechen beim Gehard Gullwitz und eigentlich parallel dazu haben uns wir schon so kennengelernt Christoph auf Vermittlung von Wolfgang.
00:08:56: Ja das ist richtig!
00:08:57: Du bist jetzt ein bisschen schnell durchgrauscht durch deine Erzählungen weil ich wollte schon noch irgendwie kurz davor die Frage stellen ob du quasi vom Dr.
00:09:06: Ozzi Nasek, der ja das gekründet hat und du warst quasi der was dort neu angefangen hat, hat dir gesagt Das wäre was für dich, oder du sagst, das ist eigentlich der Sport, der für dich super faszinierend ist und du hast irgendwie aktiv den Zugang dazu gesucht.
00:09:22: Und die Frage ist dann halt, was dich an diesem Ultrasport im Vergleich zu anderen Sportarten so begeistert?
00:09:28: Weil du hättest sicher mehr Athleten mit Leistungstests und Trainingsplänen und sportmedizinischen Untersuchungen betreuen können, die vielleicht andere Sportort machen weil Langstrecken, Ralfore gibt es nicht so viele.
00:09:42: Also was mich sicher immer interessiert habe ist, dass es eine Nische ist.
00:09:46: Was außergewöhnliches ist gerade die Sache halt, dass man nach Amerika fährt und auch mit langsamer Geschwindigkeit den ganzen Kontinent durchquert, besser gespannt gefunden.
00:09:56: Dann muss ich sagen das in meiner früheren Jugend mein erster Sport, den ich selbst betrieben hatte war eigentlich Tennis also mein Zimmer war voll ein Poster von Tennisspielen.
00:10:06: und dann der zweite Sport war eigentlich Mountainbike Und ich bin immer schon Führer gefahren.
00:10:13: Daher auch das Interesse für den Radsport und deswegen habe ich es einfach easy nicht spannend gefunden.
00:10:19: Weil du sagst langsam durch Amerika zu fahren, danke fürs Stichwort!
00:10:24: Ich wollte nämlich vorher fragen, aber ich hab sie irgendwie vergessen... Du hast dir gesagt, lange und schnell Radelfahren ist total langweilig.
00:10:34: Das will jeder und das machen so viele.
00:10:36: Du meinst da mal ganz kurz und langsam Radelforn einen Kontinent oder ein Land an der breitesten Stelle durchqueren, sondern vielleicht einmal Österreich an der schmalsten Stelle so langsam wie möglich zu durchquieren.
00:10:50: Und bist du eigentlich am Weg dorthin?
00:10:52: Ist da kein Backfuh im Gange?
00:10:56: Ja das ist eines meiner größten Ziele weil... Es ist wirklich einfach, die vom Nordkap nach Sizilien zu fahren und Österreich an der längsten Stelle zu durchqueren.
00:11:07: Das finde ich völlig langweilig.
00:11:09: Viel besser ist es eben an der kürzesten Stelle.
00:11:11: Das ist übrigens dort wo Salzburg an Italien grenzt.
00:11:13: Das sind Dinge, die die wenigsten Leute wissen.
00:11:15: Wir wissen das weil wir viele Nächte uns schon die Ohren geschlagen haben.
00:11:20: Und da wäre es immer interessant wie langsam man eben diese Fünfzig Kilometer fahren kann!
00:11:25: Die arbeitet jetzt einfach schon dran.
00:11:26: deswegen haben wir das Bein gebrochen.
00:11:29: Hast du eigentlich mitgekriegt, dass der neue Stundenrekord gefallen ist?
00:11:33: Mit der kürzesten Distanz.
00:11:35: Das
00:11:35: macht man ein bisschen Angst, weil ich glaube es waren nur neunhundert Meter und das wird schwierig zu topen!
00:11:41: Aber zurück so ein bissel was Ernsteres.
00:11:46: Wir haben immer wieder in dem Podcast schon darüber geredet
00:11:49: wie sehr sich
00:11:51: das RAM in den letzten Jahren verändert hat und nur um das so ein bisserl in Perspektive zu rocken.
00:12:00: Jetzt nicht so lange her, aber wir haben vorher recherchiert.
00:12:03: Das erste iPhone gab es ab November zu kaufen.
00:12:10: Das heißt deine ersten Erfahrungen waren ja ohne dein Alter verraten oder ich als sehr alt darstellen zu wollen.
00:12:18: Aber das war zumindest in der Steinzeit des Ultrasiklings.
00:12:23: Es spurt danach weil... war es so, dass man bei jeder Zeitstation, wo man die Durchgangszeit gemeldet hat, war das immer ein Münztelefon.
00:12:35: Wir waren aber durch die Fragen vom Wolfgang schon so gut aufgestattet, dass wir damals schon so eine Delettentelefone mit gehabt haben.
00:12:43: Aber beim Wolfgang sind den ersten Rams der gewonnen hat, im Jahr zwei tausend zwartausend vier, hat er erzählt, dass ist damals zum Beispiel so, weil die Film Crew hat auf VHS gefilmt hat auch Kassette fertig gemacht, hat es mit der Post nach Österreich geschickt.
00:12:58: Das ist dann bei Express zwei, drei Tage später in Österreich gewesen, ist hier geschnitten worden und dann im ORF hat es den Bericht gegeben – drei Tage später!
00:13:05: Also das sind so Dinge wo man sich dort keine Drohnen geben und keine Superzeitlupe.
00:13:11: Das waren schon spannende Zeiten.
00:13:15: Du wirst vielleicht nicht glauben oder vielleicht wirst du gar nicht dran erinnern?
00:13:18: Es war aus dem Sieben einen Fernseherbericht geben im ORf Sport Plus über Spracer Cross America Und Daniel Biel natürlich gesehen.
00:13:26: Und da ist ihm der Wolfgang damals zweiter geworden, hinterm Jury Robich und ich habe dann den Wolfgang danach einmal gefragt ob er vielleicht jemanden hat, der für mich sportmedizinisch mir betreuen kann, der vielleicht für mich in Zukunft beim Raimer mal mitfahren könnte?
00:13:43: Und er gesagt ja!
00:13:43: Er hat auch so einen jungen Arzt mit dabei gehabt, den Rainer Hochgarterer.
00:13:48: Mit dem macht er mir immer bekannt und so.
00:13:50: Wir uns dann eigentlich kennen gerne und ich hab von diesem Film Nach Aussuchsucht gibt es eine Passage, wo du ein kleines Interview gibst und man hat damals schon gehört.
00:14:01: Wir haben dann sehr viele lustige Sachen mit dir besprochen und wir haben teilweise tagelang Spaß gehabt beim unterwegsen und du bist echt einer der extrem viel lustigen Sachen auf Lager hat.
00:14:11: Und ein bisschen was von deinem Talent originell zu antworten, hat man damals schon gekehrt!
00:14:16: Ich möchte deinen Einspieler jetzt vorspielen, weil ich glaube, du wirst ihn nicht mehr kennen.
00:14:24: Der Plan ist, wir lassen den Rufgang um jetzt zur Tempo-Dorfer fahren.
00:14:28: Dorf über den Wolf Creek Pass, halbzeit auch schon vier Meilen und wir schauen halt so mal die Abfahrt macht er dann einmal, dann werden wir wahrscheinlich zehn Minuten seine Powerbreak einlegen, wo wir noch ein bisschen pflegen werden und dann schauen wir mal wie es weitergeht.
00:14:42: Jetzt geht dann ein bissel bergab zwei Berge kommen noch und unsere Porter gesagt hat dann geht's nur mehr bergauf aber nicht körperlich.
00:14:51: Wahnsinn!
00:14:55: Nicht die jocke Mountain sind für mich deswegen ziemlich schwierig, weil es einfach so hoch hinauf geht.
00:15:00: Man fährt über dreitausend Meter hinauf und da ist die Luft einfach enorm dünn und die sind extrem lang auch wenn sie nicht immer ganz so steil sind und man hat ja dann doch schon weit über tausend Kilometer in den Weinen.
00:15:11: und die folgen dann Schlag auf Schlag diese Berge und das sind schon eine ordentliche Belastung für den ganzen Organismus und die Abfahrten sind extrem kalt.
00:15:20: Ich bin dann immer wieder froh, wenn ich die Rock im Anderns verlassen kann.
00:15:23: Naja, ähm... Ich kam mir an das sieben Jahr gar nicht mehr an alles erinnern.
00:15:35: wollen wir mal zum Beispiel erinneren können ist dass wir über die Rockes gefahren sind, dass es ihr sie nicht kalt, ihr sie noch schirr war und ich glaube auch geschlafen habe gerade im Auto und eigentlich dann irgendwann aber ganz überrascht wird, dass man da schon drüber fahren.
00:15:50: Damals war es ja auch ein recht hartes und ein recht heiß umkämpftes Rennen.
00:15:55: Da ist der Jury Robitsch ja nur mitgefahren, der Gerhard Gullwitz ist uns hinten immer aufgesessen und das ist zum Schluss hin sehr, sehr spannend und sehr knapp geworden.
00:16:06: Wir haben es halt irgendwie nicht geschafft dass wir zweiter geworden sind.
00:16:10: Und jetzt bin ich fast ein bisschen überrascht, dass du das jetzt vorspielst... Was mich damals schon ein bisschen so fasziniert hat ist, der Wolfgang ist damals ja schon viele Rams und lange Rennen gefahren Und trotzdem haben wir das Problem gehabt, dass am zweiten, dritten Tag der Hinternwund war.
00:16:24: Dann habe ich mir gedacht, das gibt es ja irgendwie nicht und da habe ich schon ein bisschen gemerkt, dass einfach das Thema spannend ist, dass man denkt okay, das kann man doch alles verbessern.
00:16:33: und dann hab ich damals einfach begonnen zu überlegen wie kann ich verhindern, dass der Hintern wund wird?
00:16:39: Weil solange er Hintern nicht wohnt ist, kann man auch aufhören.
00:16:41: Der Wolfgang hat damals auch noch weitere Probleme entwickelt.
00:16:44: Das, was du gesagt hast, dass das körperlich nicht bergab geht bis ins Ziel, hat sie leider nicht ganz bewahrheitet weil er mit den Nacken zu kämpfen gehabt hat.
00:16:52: Genau!
00:16:52: Das war eigentlich für dich wahrscheinlich auch brutal, das mitzuerleben.
00:16:58: oder wenn jemand so ein Problem sicher rumschlagen muss mit dem sogenannten Schirmasnack?
00:17:03: Ja ich muss sagen, ich hab da mir es einfach noch nicht gewusst, dass es Schirma Snacks überhaupt gibt.
00:17:07: und Auch noch einmal ist er, glaube ich, das siebte, acht oder neunte Mal mitgefahren.
00:17:13: Er hat viele lange Rennen gefahren und hat das erste mal dieses Problem bekommen – zwei, drei Tage vor dem Schluss!
00:17:19: Und gerade am Ende ist es problematisch aber da wird's natürlich ein bisschen kurvenreicher.
00:17:26: Es geht bergauf, es geht berгab und es gibt ein bisschen so Sicherheitsthemen die man vielleicht in Colorado nicht so hat.
00:17:33: Dann ist er dann irgendwie mit dem Improvisieren losgegangen.
00:17:36: Wir haben eine Sense-Deepneck verwendet, alles Mögliche haben wir irgendwie probiert und wir haben ihn dann aber noch ins Ziel gebracht.
00:17:44: Und da habe ich für mich auch irgendwie gelernt das sozusagen.
00:17:50: Das Rennen ist erst zu Ende wenn es zu Ende ist und auch wenn's große Probleme gibt vieles kann man in Griff bekommen.
00:17:57: der Wunder hindern war nach fünf Tagen wieder verheilt und auch das mit dem Genick ist irgendwie gegangen dass wir den zweiten Platz nur gerettet haben.
00:18:05: Vielleicht sollten wir noch kurz erklären, Schirma-Snake ist das Phänomen.
00:18:11: Wenn die Nackenmuskulatur so ermüdelt der Kopf nach unten hängt und nicht mehr aus eigener Kraft gehoben werden kann?
00:18:18: Genau!
00:18:19: Das ist ein bisschen unungenehm.
00:18:21: Und zweitens schränkt es den Sichtfeld ein und bei Abfahrten bekurvigen ein großes Sicherheitsrisiko.
00:18:30: Das ist etwas, wo ich jetzt zum Beispiel beim Racing und Austria vor europäischen Straßen, was noch viel kurviger ist immer raten würde, das Rennen abzubrechen einfach aus Sicherheitskranken.
00:18:39: Aber es ist natürlich immer eine individuelle Entscheidung des Teams und des
00:18:42: Sportlers.".
00:18:44: Du hast ja schon gesagt du hattest dann gepackt das Fieber?
00:18:47: Und du warst von Anfang an getrieben, das Ganze zu optimieren.
00:18:52: Hast du denn... ...zweitausend acht, zweitausende neun, wo du mit Gerhard Gullewitz beim Ram warst Was umsetzen können?
00:19:00: oder hast du da
00:19:01: noch
00:19:02: weiter gelernt?
00:19:03: Also ich habe bei jedem Ram noch gelernt.
00:19:08: Deswegen gehört Gullivitz, der war ja zwischen Ram-II.
00:19:12: und
00:19:12: Ram-III.,
00:19:13: die Australien durch Gewährung nach, wo Gerhard Gulliwitz dreihundert Kilometer vor dem Ziel einen schweren Sturz gehabt hat.
00:19:20: Und seit damals vier Zähne ausgeschlagen hat an Ofergiefer Fraktur gehabt hat eine Mittelhandfraktur aber eben damals nicht bewusstlos war.
00:19:29: Und damals war der Helmut Ozzi Nassig auch mit.
00:19:32: Da waren wir zwei Ärzte und dann haben wir halt beraten, was man machen.
00:19:35: Was ich dort zum Beispiel gelernt habe ist, wie es einem im Gerhard im Krankenhaus gewesen hat... ...und für ihn ist es sozusagen außer Frage gestanden dass er das Rennen nicht zu Ende fährt!
00:19:47: Wir sind reingang und haben gesagt naja so und so schaut's aus und vielleicht was gescheitert?
00:19:52: Wir machen uns nicht fertig und die hat das sofort kategorisch ausschliessen.
00:19:54: Ich fahre das zu Ende.
00:19:56: Und nachdem keine neurologischen Ausfallserscheinungen und sonstigen Dinge waren, war es auch zu verantworten.
00:20:02: Wir haben gesagt okay wir probieren's und er hat sich dann wirklich quasi mit einem Brocheren Knochen an der Hand und dem Brochern im Oberkiefer aufs Rad gesetzt und ist dann noch dreihundert Kilometer ins Ziel gefahren.
00:20:15: In der Nacht davon Autobahnen.
00:20:17: in Australien dürfen wir auf der Autobahn am Bannenstreifen fahren.
00:20:20: das war ein bisschen grenzwertig weil dort die schnellsten Fahrzeuge sind die großen Trucks mit den drei Anhängern Und ich glaube, bin da zehn Stunden beim Autotrassen gehängt und habe mir mit der Taschenlappenangleich ober-ewoch ist.
00:20:33: Aber es ist dann eigentlich irgendwie gegangen und er ist zu Ende gefahren.
00:20:42: Da kann man ein bisschen wieder auf das zurückdecken, dass man gesagt hat wie wichtig es ist einen solchen Rennen wenn du eine so eine Aktion in einem halben Jahr hast.
00:20:49: Dann bedeutet das, wenn wir sagen okay das machen jetzt nicht zu Ende Dann ist das ganze halbe Jahr schlecht und dann gibt es finanzielle Probleme, Beziehungsprobleme und alles möglich.
00:21:00: Also man hat eine große Verantwortung.
00:21:03: Und im Jahr twohundert acht ist er beim RAM.
00:21:06: leider das gleiche passiert noch nach tausend Kilometern.
00:21:09: Beim Wechseln einer Jacke der einmal in den Vorderreifen gekommen ist er wieder gestürzt quasi wieder die gleichen Verletzungen.
00:21:15: nur er hatte halt eine Gehirnerschütterung er hat sie nicht erinnern können und das war noch viertausend kilometer und somit haben wir damals abbrechen müssen.
00:21:24: Also das ist oft eine schmale Grenze, wo man erkennen muss, welche Seite heute richtiger ist.
00:21:32: Jetzt hast du eigentlich schon über das Thema und ich glaube es macht sich ja in Gerhard Gullwitz und Wolfgang Fasching außen mich eine starke Psyche oder ein gutes Mindset.
00:21:45: was ist dir endlich so auffallen?
00:21:47: Oder wie würdest Du das sagen?
00:21:48: Es ist ja auch die Frage Körper oder Geist?
00:21:50: Was ist wichtiger?
00:21:52: Beziehungsweise gibt es körperliche Voraussetzungen, Talent oder so als Trainingsmäßig zu erarbeiten.
00:22:00: Hast du irgendwie durch deine Erfahrungen von den verschiedenen Betreuungen?
00:22:04: Du irgendwie was erkennen können zum Muster, wo es gute Athleten ausmacht?
00:22:08: Also wenn man's jetzt auf das Resigros America nimmt, gibt's aus meiner Sicht immer so drei Kategorien von Läufen.
00:22:15: Es gibt meistens zwei, drei vier vielleicht die um den Sieg mitfahren... ...es gibt zwei, dreivierti vierter, fünfter, sechster Platz mitfahren und dann gibt es diese once in a lifetime Fahrrad die halt.
00:22:27: was drum geht das ist sich beweisen dass sie's schaffen.
00:22:31: Und Körper und Geist wenn man diese zwei Dinge jetzt nimmt.
00:22:36: ich denke den Körper entscheidet ob du mein Sieg mitfährst, ob du meinen fünften Platz mitfahrst oder ob du am letzten Platz durchkommst und der Geist entscheidet heute wahrscheinlich wie viel du aus deinem Potenzial herausholen kannst.
00:22:53: Wenn ich auf die eure Episode mit dem Kinselbarmag zurückgehe, wo die Frage war ob man es im Esel ein Rentwerk machen kann würde.
00:23:00: Ich würde das so beantworten du kannst aus einem schnellen Esel machen aber kein Rentwerk.
00:23:09: Talent denke ich ist in einem in einem Ausdarsport gibt es körperliche Voraussetzungen die man halt hat oder nicht hat größer der Organe und so weiter, dass das die Proportionen, dass alles passt.
00:23:23: Aber das meiste ist dann schon Arbeit- und langjährige Anpassungen an das was man tut.
00:23:30: Und es ist sicherlich so und das war es auch durch Studien, dass in jedem Sport einen Unterschied macht ob ich jetzt über die Jahre tausend, zweitausend dreitausend fünftausenden Stunden dieses Sport betreibe ihn einfach nur ohne Know-how betreibe, er wird es nicht so effizient sein als ich hätte den besten Trainer der Werte alles in Know-How hat und die macht von diesen fünftausend Stunden einfach viertausender achthundert Stunden das Richtige.
00:23:55: Und dann will sicherlich besser sein!
00:23:58: Und die unterschiedlichen Athleten... Also es gibt sicherlich kopflastigere Athleten.
00:24:03: Es gibt Athleten zu denen ich dich zählen würde, die einfach Radelfahrer sind und Spaß am Sport haben am Rennen haben und dieses Radrennen fahren wie ein Radrenne.
00:24:16: Andere sehen das eher, wie wir zuerst schon eingangs erwähnt haben als Projekt.
00:24:22: Wieder andere wollen irgendwas beweisen und es gibt die diese irgendwie eine Trans hineinfahren können über Stunden.
00:24:31: Das war vielleicht beim Gerhard Gullwitz oft so der hat da zwanzig Stunden lang sich in einen transähnlichen Zustand hinein fahren können.
00:24:42: wiederum ist bei dir oft so, dass wir eigentlich fünf Tage lang eine Radiosendung moderieren und du nebenbei rauf warst.
00:24:48: Und das fällt eigentlich gar nicht so auf!
00:24:50: Das ist alles lockerer... und ich muss immer wieder schmunzeln wenn er im siebten Tag irgendwas beleidigen will und es kommt einfach nur bleibt ein Schmeizbuch.
00:25:02: Wie zum Beispiel dieses... Ich kann gerade nicht schneller fahren Und die sagt dann ja, dann bemüht ihr halt.
00:25:09: Das geht nicht mit jedem!
00:25:10: Ja und Siegst du?
00:25:10: Ich hab damals nicht gewusst wozu das gut sehen wird dass man auch da durchgehend plötzlin redet und währenddessen Radelford.
00:25:16: und heute machen wir ein Podcast.
00:25:17: also ich habe damals schon fürs Leben gelernt Sonst wäre jetzt nicht so eloquent hinter dem Mikrofon
00:25:24: Genau.
00:25:25: Eigentlich haben wir jetzt noch ein paar andere Fragen vorbereitet, aber Rainer du hast jetzt gerade angesprochen dass wir da was ziemlich Lustiges gehabt haben beim Raim und immer wieder viele bläde Sachen kredit haben.
00:25:37: Ich habe dann natürlich auch ein paar Dinge vorbereitet.
00:25:39: Ein paar meine Lieblingsausschnitte und an davon...
00:26:02: Geil.
00:26:02: Ja?
00:26:05: Wo war das noch mal, weißt du das noch?
00:26:09: Das ist
00:26:09: eine
00:26:12: Szene nach zwei Drittel der Distanz irgendwo in Ohio oder so und die weiß ich nicht aus welchem Jahr das war.
00:26:19: In einer von den GoPro's quasi dass ganze Rennen durchgelaufen ist und da haben wir dann echt alles im Nachhinein angeschauts.
00:26:26: hunderte Stunden Beim Heimtrainer fahren im Winter und da wird ein paar von den lustigen Passagen gefunden.
00:26:31: Und ich zeige das an meine Vorträge her, also... Da wird immer sehr viel gelacht!
00:26:35: Und natürlich mit Untertitel, wie ich war.
00:26:40: Ja, sehr klar.
00:26:44: Man muss ja die Wahrheit sagen, man darf hier nicht lernen.
00:26:47: Manchmal ist es einfach beschissen.
00:26:49: aber das ist das was ... Was ich beim RAM eigentlich von allen Fahrern und von dir den Besonderen gelernt habe, dass es auch wenn's nur so schlecht läuft irgendwann wieder besser wird.
00:26:58: Und man glaubt das nicht und das ist vielleicht ein Tipp für alle die mit sowas anfangen.
00:27:04: Je öfter man erlebt hat, dass noch eine ganz schlechte Phase wieder besser werden kann, dann kann man damit umgehen.
00:27:10: oder wie sich das tut?
00:27:12: Definitiv!
00:27:13: Man lasst ihn immer so leicht beunruhigen.
00:27:15: also du bist dort beim ersten Mal in einer richtigen Krise Echt richtig fürchterliche Krise erlebst.
00:27:22: Und du warst drei Viertel des Rennens an noch vor dir, hast natürlich keine guten Gedanken im Kopf.
00:27:30: Du denkst es wird wahrscheinlich immer schlimmer und schlimmer.
00:27:32: Wenn der Zustand sich weiterhin so entwickelt nach unten hin ist das bald unerträglich.
00:27:38: aber wenn man dann erlebt dass es wieder besser wird und einfach teilweise nur auszusitzen eine große Erleichterung.
00:27:47: oder beim nächsten Mal, wenn du eine schlechte Phase hast eben schon die Gewissheit hast.
00:27:51: Es wird sicher nicht definitiv immer schlechter sondern es ist vielleicht jetzt gerade ein Tiefpunkt und im nächstem Moment wirst dann gleich bergauf gehen wieder.
00:28:00: Das Schwierige als Betreuer oder halt vielleicht auch als Teamchef und Orts ist halt ein bisschen... Man glaubt immer man ist verantwortlich für das was da jetzt gerade alles passiert Und das geht ja allen Betreuern so und wenn's im Vora schlecht geht ist sie einfach nicht schön anzuschauen Und da fühlt man sich selber nicht gut.
00:28:17: Das ist immer schöner, wenn man halt einer mit einem Dreißelkeimhaar vorbeifahrt als mit Sechzehnkeimhar in der Ebene und man muss jetzt irgendwie lernen zu unterscheiden ob das jetzt einfach ein normales Tief ist weil man heute einmal müde ist und weil es nicht immer so gut geht oder vielleicht ein bisschen näher ums Defizit gibt oder ob es die Hydrierung ist oder ob's wirklich ein Problem gerade gibt.
00:28:39: Da helfen natürlich die Erfahrungswerte und da hilft eine penible Dokumentation.
00:28:43: Und das ist irgendwie logisch, wenn man fünf Stunden lang nur ein Hundertzwanzig Kalorien zu sich nimmt, dass manchmal noch mal langsamer wird... ...und es ist auch irgendwie logische, wenn wir immer siebenhundert Kalorieren in der Stunde sind,... ...dass er irgendwann einmal schlecht wird.
00:28:57: In Kombination mit der Hitze, mit der Kälte und allen diesen Dingen.
00:29:01: Das müssen wir jetzt irgendwie richtig einordnen können!
00:29:05: Und ich glaube, das war immer unsere Stärke auch als Team.
00:29:09: Dass da jeder so ein bisschen seinen Gespür hat sagen können und der gefällt mir nicht oder nein, das kennen wir eigentlich so... ...und es ist aber ganz wichtig dass wenn drei Leute im Betreuerauto sitzen und draußen geht's einem ganz gut, dass alle drei sagen, na ja wir sind eigentlich der Meinung, es passt uns und es wird schon wieder werden!
00:29:26: Wenn dann noch einer zögerlich ist, dann sage ich, ah, ich weiß nicht!
00:29:30: Vielleicht wird es Tonics, dann ist das natürlich schlecht und kann ganz viel Energie- und Zeitkosten und Probleme machen.
00:29:38: Kurz ist er schon angeklungen.
00:29:40: nach deinem ersten Ram mit dem Wolfgang Fasching hast du ein Mail vom Christoph Strasser kriegt oder der Wolfgang?
00:29:53: Ich
00:29:55: habe damals aber nicht das iPhone verwendet, weil ich kenne dieses Gerät bis heute nicht.
00:29:59: Wenn du es vorher erwähnt hast... Das ist zwar aus dem Sieben-Auserkommunikation, hat sie das schon durchgesetzt heute?
00:30:03: Ist das noch aktuell?
00:30:04: Ja,
00:30:05: gibt's doch was!
00:30:06: Gibt's so
00:30:06: was?!
00:30:06: Ich
00:30:08: hab ja damals einen Viertelanschluss gehabt und hab ja ein Festnetz gehabt mit Wildscheiben.
00:30:13: Ehm,
00:30:13: am Festnetzel wird die nicht erreicht, da sind wir halt eine E-Mail geschrieben Und wir haben uns dann getroffen und ich wollte ihm vorhin schon fragen Ob du mich damals getestet hast, weil wir haben darüber geredet.
00:30:26: Ob du vielleicht beim Racer Run Slovenia mit mir mitfährst als Betreuer erstmals, dass ich halt von dir Trainingspläne kriege und dass du beim Rennen dabei bist?
00:30:33: Und das war damals der absolute Zenit von Jure Rabi jetzt.
00:30:37: Der hat damals alle Rennen gewonnen vom Rhein über Slowenien, im Prinzip alles was er bestritten hat!
00:30:43: Und du hast mich gefragt wer wird beim Race Around Slovenia
00:30:47: gewinnen?!
00:30:50: Ich hab mir gedacht, naja.
00:30:53: Wahrscheinlich schon der Robitsch.
00:30:55: Der gewinnt immer!
00:30:57: Du wultest dann aber von mir her, dass ich sag... ...der Strasser wird binnen und ich habe es halt selber irgendwie nicht wirklich glauben können.
00:31:05: Aber du hast mir so gekommen, dass da bist du nicht so hineingefühlt ob ihr ein Typ bin, der man selber sehr viel zutraut oder ob ihr einer bin, die ja ins TÜV fahren will und damit zufrieden ist.
00:31:15: Oder weil vielleicht wirklich ganz, ganz viele erreichen möchte.
00:31:19: in Zukunft War das einfach nur eine blöde Frage, weil du oft blödlustige Fragen stellst?
00:31:24: Oder war da für dich in der Gedanke dabei und du wolltest mir mehr auf den Zahn fühlen.
00:31:28: Das waren natürlich keine blöden Fragen!
00:31:31: Ich glaube dass dies die allerwichtigste Frage ist, die man sich im Sport selbst stellen muss... ...und wenn man um drei in der Frau aufweckt, dann wird der Pistole geschossen, die Antwort kommen.
00:31:42: Nämlich die Frage warum mache ich es?
00:31:47: Wenn ich gewinnen will, muss man es natürlich auch selber zutrauen.
00:31:50: Wenn du mit der Einstimmung hier reingest an das Rennen, dass eigentlich eher wahrscheinlich ein anderer gewinnt, dann wirst du niemals während des ganzen Rennens und der Vorbereitung so handeln, dass dein Sieg eintreten kann.
00:32:04: Da wird's immer irgendwelche Ausreden geben!
00:32:06: Und ich glaube, dass dies einfach die allerwichtigste und entscheidendste Frage ist... Wenn du selber im Kopf glaubst, der Jure gewinnt das dann wirst du es nicht gewinnen können.
00:32:16: Weil zufällig gewinnst du das nicht weil er einfach zu gut ist.
00:32:20: und wenn man sich selber dies aber zutraut dass das doch geht, dann ist es auch so ein bisschen durchaus realistisch.
00:32:28: vielleicht nicht beim ersten Mal oder beim zweiten Mal oder vielleicht auch beim dritten mal.
00:32:31: Aber wenn's im Kopf schon mal nicht drin ist, dass man gewinnen kann wird man auch nicht gewinnern bin ich fest davon überzeugt.
00:32:37: Zwar das sind auch dieses nicht gelungen, aber wir waren zwischendurch nach zwei Tritteln derzeit.
00:32:43: Ich glaube auf zehn-fünfzehn Minuten wieder an ihn dran.
00:32:46: also da war es schon ein bisschen absehbar und ich habe ihn irgendwie gemerkt okay?
00:32:51: Da könnte was gehen vielleicht... Es hat halt in diesem Jahr nicht funktioniert.
00:32:54: Der Robitsch war noch zu stark Aber da ist mein erstes bewusst von hey!
00:33:00: Da geht etwas.
00:33:00: Das ist nicht total unmöglich.
00:33:02: Da bin ich heute noch im Prinzip dankbar für die Erfahrung, weil das hat man dann schon zu denken geben in positiven Sinne.
00:33:09: Ja und ich glaube, wenn es dieses Restaurant Slovenia war... Und wo wir da so knapp beieinander waren, ist glaube ich gleich eine Passage, bei der ich relativ flach fahre.
00:33:18: und ich habe gerade zu dir gesagt du sollst einfach schneller fahren!
00:33:22: Dass immer diese Diskussion.
00:33:24: kann ich schneller fahren?
00:33:26: Man muss es dann irgendwann einmal nur ausprobieren und es hat eigentlich relativ lange funktioniert dass du schneller gefahren bist als glaubt hast.
00:33:33: Das ist ein bisschen so, dass viele Jahre einen ganz guten Ausspruch, den ich mir beworkehrt habe.
00:33:38: Man darf es sich von der Zahl nicht blockieren lassen.
00:33:40: Das ist irgendwie so... Siebener-Dreiß-Kmh ist schnell aber man kann ja vielleicht neuner Dreiß gefahren und wenn wir immer zweihundert Watt sich viel anhorchen, zweihundertvierzig gängern vielleicht auch das war mal ein bissl koptes Thema bei verschiedenen Rennen.
00:33:55: Also ich glaube, dass du das dann schon gerochen hast.
00:33:57: Aber das ist ja jetzt ein bisschen so wie... Jetzt bist du da Jure und mit deiner Erfahrung ist es einfach trotzdem jesinnig schwierig dich zu schlagen.
00:34:03: aber vielleicht kommt irgendwann einer.
00:34:06: Ich glaub der Flo hat auch noch was zum Sagen dazu wenn man mehr vorder als eigentlich geht.
00:34:11: Der weiß nicht wie man das nennt im Fach sogar.
00:34:15: Jetzt hast den schönen Moment zerstört weil der Rainer sagt vielleicht kommt da
00:34:19: mal einer und du
00:34:20: schaust mir ganz hoffnungsvoll an Ich werde zumindest keine Rucke mehr.
00:34:27: Na, man muss halt
00:34:28: schon die körperlichen Voraussetzungen auch mitbringen weil nur schnell angehen allein
00:34:34: reicht dann doch nicht.
00:34:36: Dann brennt man
00:34:37: vielleicht.
00:34:38: Hey Steck!
00:34:39: Mulvodos!
00:34:42: Du warst so das Jahr, was sich der Strabs eigentlich auch schon angestrichen hatte im Kalender für seine erste Ram-Teilnahme.
00:34:49: So der ist es dann nett gekommen.
00:34:52: Du warst dann soweit, aber du warst da trotzdem normal mit Gerhard Kullewitz beim Rhyme.
00:34:59: Wie ist das gekommen?
00:35:01: Das war für mich ein bisschen eine unangenehme Situation, die ja durchaus emotional ein bisschen belastend war.
00:35:09: Wenn man zwei ähnlich gute Radsportler in derselben Sportart betreut ... Beim selben Rennen ist es irgendwie schwierig und ich finde Christoph die Trainingsbinde gemacht und ich denke er hat genauso und historisch weiß jetzt so dass im Jahr in Australien der Gerhard diesen Sturz gehabt hat, im Jahr auch beim Ram der Gerard diesen Sturtz gehabt und die bei dem Dresi Thomas versprochen, dass wir das im Jahr des Neuens noch einmal angehen.
00:35:32: Und dieses Versprechen habe ich auch gehalten und deswegen habe ich im Jahr den Gerhard beim Rennen betreut und wir haben es dann glaube eigentlich während des Rennens sehr clean auseinandergehalten, Telefonate mit Mannen gibt.
00:35:50: Es gibt natürlich da immer so ein bisschen, man unterstützt sich gegenseitig aber wir haben es damals glaube ich eigentlich relativ straight gemacht und das gut auseinandergehalten.
00:35:57: Definitiv!
00:35:58: Das haben wir uns vorher gut ausgeredert.
00:36:00: Ihr habt Fragen stellen können, du hast Fragen beantwortet, aber es war ganz klar als er bald des Rennens startete, hab' ich meine Crew... Du bist Zeidel der Gerd Gulwitz-Crew und da war man glaube ich alle sehr professionell so demnach in einem schlechten Stimmung geben gar nix.
00:36:14: also das sagt glaub ich einfach dass muss ich auch so Situationen, die ein bisschen verzweigt sein könnten.
00:36:20: Wenn man sich das gut und klar ausredet, dass es gut passen kann.
00:36:24: Jetzt haben wir aber noch einen heißen Brei herum geredet weil weder Rennend war das ein neuen Ausgang sind, haben wir jetzt noch nicht gehört?
00:36:34: Wenn ich jetzt ganz richtig im Kopf habe... Das ist ja alles schon so lange her.
00:36:40: Was alle wissen ist der Christoph ist krank geworden hat die Lungenproblematik gehabt.
00:36:43: das war natürlich sehr dramatisch.
00:36:45: Bei uns mit Gerhard war es so, dass wir gerade heute irgendwie gesund ins Ziel gebracht haben.
00:36:50: Und im Jahr zwei Jahrzehnt neun war er das große Duell.
00:36:53: Wüß Robitsch oder?
00:36:56: Richtig ja und ihr seid dann zweiter geworden weil der Joer Robitschnäden ins Zug vorne ist, der Danny Wüssgunen hat.
00:37:04: Das hat übrigens auch schon mal in einem von unseren Podcasts erzählt.
00:37:08: wie das.
00:37:08: damals war extrem spannend gewesen seine Geschichte und Gerhard Gullwitz ist dann Zweiter worden.
00:37:15: Die Langezeit auf Platz drei gegen natürlich und war glaube ich mit unter sein bestes Ergebnis oder?
00:37:21: Acht Tag, zwei Rundzwanzig, acht Tag, drehr zwanzig Stunden.
00:37:24: Aber die Siegerzeit war ja glaube ich acht Tag sehr niedrig.
00:37:26: Acht Fünf oder so war ein sehr schnelles Ram damals.
00:37:30: Also im Jahr Zwei-Tausend Neun schraubste Rookie-Ram nicht so gut gelaufen.
00:37:37: Ein bisschen finanziell daruntergelitten deswegen ausklassen.
00:37:43: Und in dem Jahr Zwozehn neu aufgestellt?
00:37:47: Erstmals mit dir als Teamchef dann am Start.
00:37:50: Genau, im Jahr war es so das Jahr, wo wir versucht haben, das Problem des newen Aufgetretenes zu lösen.
00:37:58: Ich habe da mit vielen fiedernen Ärztekollegen gesprochen... die Taktik überlegt, versucht Sicherheit zu bekommen.
00:38:08: Weil im Jahr zwei Jahrzehnte man da ist ... Man kann ja in so einem Rennen nie garantieren dass man gesund ins Ziel kommt und das ist ja, sagen wir mal als Orts diese mehr große Angst auf Verkühlung.
00:38:18: Zwei Tage vor dem Start dieser Katastrophe.
00:38:20: und dann bin ich mal am hinteren Tag vom Start dieser katastrophe.
00:38:27: Das war das Hauptziel des Zehnerjahres, dass wir in den letzten Jahren ein gutes Konzept haben um die Gesundheit ins Ziel zu bringen.
00:38:39: Wir haben damals schon gewusst, wenn du gesund bleibst und ins Ziel kommst, dann schatzt es ganz gut aus für das Rennen.
00:38:49: Es war quasi ein Projekt!
00:38:54: Ja, das Projekt ist glaube ich... Für viele Leute ist das wichtigste, gesund ins Zirkum.
00:39:01: Ansonsten braucht man nicht über Platzierungen oder über finnische Zeiten reden.
00:39:06: Das ist immer die Basis und ich kann mich da auf dich verlassen.
00:39:10: Die Lungenproblematik gibt es ja bei vielen anderen auch.
00:39:13: Das sind übrigens der größeren Probleme im Langstrecken-Radsport.
00:39:17: Und für mich war klar jemand, der in Wolfgang betreut hat unten Gerhard Gullwitz wird hundertprozentig wissen wie das funktioniert und die Überagustika und ihr Vertrauen.
00:39:28: Und wir haben dann halt sehr viele Sachen gut gemacht, und ich bin beim Projekt RAMX und ins Ziel gekommen sogar mit Platz eins.
00:39:39: Genau!
00:39:39: Ich glaube es ist ein bisschen so die Zeit schon gewesen wo man den Grundsteilen gelegt hat für die weiteren schnelleren Rams und auch für diese mentale Geschichte.
00:39:53: Ich glaube wir haben immer viel Zeit draufgelegt für Wert darauf gelegt, die Ziele richtig zu definieren.
00:40:01: Ich möchte gesund bleiben und ich will schnell sein.
00:40:03: Und irgendwie in der Zeit oder schneller – also so auf Kleinigkeiten haben wir schon geachtet und das ist eigentlich muss man ganz ehrlich sagen mit jedem Rennen immer besser und immer professioneller
00:40:13: geworden.".
00:40:15: Was war für dich das Größte?
00:40:20: Wie man neut hat, sagt Learning aus.
00:40:25: Was hast du für dich?
00:40:27: Und für die weiteren Rams am prägensten gefunden oder mitgenommen?
00:40:34: Ich glaube, das war das erste Ram wo der Christoph für sich erkannt hat.
00:40:38: Oder wir alle irgendwie es zahm pocht haben dass wir in einer Situation schaffen wo der Radfahrer nur Radfahrt uns nicht tut.
00:40:47: Oder möglichst wenig tut.
00:40:50: Links und rechts abbetreten war so der Schmäh von uns.
00:40:54: Wenn wir hinten das Gefühl gehabt haben, der Gang ist zu hoch, dann haben wir gesagt ein anderer Gang und er hat es gemacht.
00:40:58: Und wenn man das Gefühl hatte, den Gang ist so niedrig?
00:41:00: Und wenn wir gesagt haben bitte eine andere Jacke, dann hat's vielleicht ein bisschen Diskussionen gegeben.
00:41:07: Aber ich glaube das war also der Grundschnitt und das ist was vom allerwichtigsten, dass der Radfahrer nur Rad fährt und den Rest sozusagen mental auch abgibt wird.
00:41:13: Das kostet irrsinnig viel Energie.
00:41:16: Wenn du selber immer die Frage stellst, boah!
00:41:18: Ist das jetzt gescheit?
00:41:19: Und das ist etwas, wo sich einfach der Christoph von Jahr zu Jahr glaubt besser... gekonnt hat, was aber glaube ich große sich für ein Fahrer eher sinnisch schwierig ist.
00:41:28: Weil wir sehen ja immer nur diese acht bis zwölf Tage von dem Rennen und die dreihundertfünfzig anderen Tage wo das alles vorbereitet wird oder finanziert wird, wo Trauhardt drauf trainiert wird.
00:41:37: Das sieht der normale Beobachter nicht.
00:41:41: Du hast jetzt gerade das angesprochen links-und rechts obitreten.
00:41:45: Da habe ich auch eine Szene vorbereitet Und zwar war das noch eine Schlafpause.
00:41:52: Du schmuntest schon, vielleicht passt jetzt was kommt und ich bin ziemlich schlaftrunken am Radl sehr langsam unterwegs.
00:41:59: Bin absolut nicht wirklich munter im Kopf und vor allem sehr langsam an Tempo dahin und du sitzt hinten am Mikrofon und rederst mit mir und ich hoffe man versteht es.
00:42:11: wir haben dann natürlich nicht nach der Schrift gesprochen während dem Rennen.
00:42:17: Ja, wo kommen wir hin?
00:42:24: Wo ist der Dach gestern, dass wir die Schloppause machen?
00:42:32: Konzentrierte.
00:42:34: Vier Tieren, Tieren drucken, Tiern drucker Frequenzart.
00:42:37: Komm!
00:42:37: Tieren drücken, tieren drucken, heche herrgangen oder heiche herrgaan.
00:42:43: Fert hinterher rein und das schreit vorn nach Geschein oder was auch immer.
00:42:48: Ah, das riecht ja wieder.
00:42:49: Da fahren jetzt zwei gerade rein.
00:42:52: Ja genau, sagen wir mal.
00:42:54: Was glaubt du, dass man die Schluppause macht?
00:42:58: Ja, Plumiten... Ja, wir haben ihn dabei mal hin.
00:43:01: Und die Schlagpass war zugemacht, dass man in Ersteinsverleid machen.
00:43:05: Die Nächsten?
00:43:06: Genau!
00:43:08: Das ist eigentlich schon der letzte große Arschlager.
00:43:10: Da hast du noch einmal bis zum ... Bis an Apoles.
00:43:14: Wir sind schon so weit und mittwochs am Montag.
00:43:21: Das ist einer meiner Lieblingssprüche... Ist
00:43:23: ja nimmer weit.
00:43:26: Das is auch einer meiner lieblings Sprüche und ich weiß noch wie ich mich gefreut hab.
00:43:29: Ehrlich, dass Du gesagt hast es ist nimmerweit.
00:43:32: Am Mittwoch sind wir dort und heute ist eh schon Montag.
00:43:34: Es ist eigentlich brutal!
00:43:36: Und ich habe das auch manchmal bei Vorträgen drinnen, dann lachen wirklich immer die Leute und die Leute glauben mir, dass sie völlig gestört werden.
00:43:45: oder es ist ja eine Katastrophale nachrichtig.
00:43:47: Das sind Bad News und ich bin da wirklich gefreut.
00:43:53: Es sind nur mehr zwei Tage.
00:43:56: Und es war jetzt so eine Szene nach einer Schlafpause, wo ihr mit Unterhaltung, Unterhaltungen halt mich irgendwann unterkriegt habt.
00:44:04: Ja ich finde die Nachricht gar nicht so schlecht weil es hätte ja auch schon zwei Tage davor sein können und man muss ja eigentlich realistisch bleiben.
00:44:15: Ich kann mir wirklich noch ganz gut an diese Situation erwähnen, weil glaubt eins der Probleme für dich nach dieser Schlafpose war das wie die Reihenfolge der Zeitstationen irgendwie wieder verwechselt haben Du irgendwie Richtungsproblem gehabt hast oder ich das falsch gesagt habe und das andere Problem war irgendwie in dem Rennen, dass du einfach glaube ich schon fünf Tage kein Radlfahrer mehr gesehen hast.
00:44:35: Wenn wir so weit fahren waren?
00:44:37: Das war wirklich ganz streng weil ihr habt es mir erklärt, Radlrennen, Rekordkurs und ihr habt immer noch gedacht welches Radlein man soll best bieten sein.
00:44:45: was ist das für ein Scheißrennern?
00:44:46: Ich hab seit fünf Tagen keinen Radl-Fahrer gesehen und hab halt euch eher so im Verdacht gehabt ihr dazu jetzt mal da irgendeinen Schwachsinn oder ihr habt's mir ein bisschen am Schmäh und das entspricht nicht der Wahrheit.
00:44:56: Wenn du das gerade ansprichst, ich glaube dass das auch ein ganz wichtiges Ding ist bei so einem Rennen.
00:45:03: Und ich glaube in jeder Firma oder in jeder Familie was man versucht haben wir anzufangen ist, dass man zumindest zwei mal am Tag abgleichen ob das Team und der Fahrer nur das gleiche wollen.
00:45:13: Das ist zum Beispiel die Situation.
00:45:15: Wir wollen einen Rekord weil wir irgendwann einmal gesagt haben Rekorde wäre super.
00:45:19: Man umführen in der Frur.
00:45:21: Zwei Tage vom Ziel ist vielleicht für die der Rekorder mehr wichtig sondern es geht eigentlich darum zu gewinnen und es dauert oft zwölf bis zwanzig vierundzwanzig Stunden, bis man eigentlich kapiert, dass nicht mehr alle das Gleiche waren.
00:45:35: Dass der Fahrer eigentlich das Ziel hat, ist was er dauernd verloren oder jetzt das Team übertreibt in dieses Etwas, das meine ich immer, hab klären muss.
00:45:44: und ja, das sind... Man hat wieder ein kleines wirklichen Leben auch so und für mich sowieso, weil irgendwie das ganze Leben konzentriert auf acht Tag.
00:45:57: Was du da jetzt angesprochen hast, das ist ja euch... ...zw.
00:46:02: ein bisschen zu verhängen waren oder?
00:46:05: Dass da die Zielsetzung nicht hundertprozentig klar und einheitlich war.
00:46:11: Beziehungsweise dass es einfach einer schneller gefahren ist.
00:46:15: Ich glaube zwartausendzwölf haben wir schon gewusst, dass es um eine Folge geht aber nach zwartaußen zwölf wieder Motivation zu finden.
00:46:24: Das war glaube ich ganz schwer!
00:46:26: Also ich würde jetzt nicht sagen, dass man... also wir haben sicherlich vielleicht den Reto-Schoch unterschätzt oder irgendwie wusste es gut.
00:46:31: aber wie gut hat ja keiner so genau gewusst.
00:46:34: und das andere ist halt wieso?
00:46:37: Dass er das Rennen vielleicht nicht so ganz gut klaffen muss.
00:46:39: Und dass der Verdauungsproblem am Anfang was Ungewöhnliches war und was Neues war.
00:46:47: Es muss man auch sagen, in allen diesen Sportorten geht's halt auch nicht immer gut.
00:46:53: Man hat das am Rennen einfach auch lange Zeit Fehler zu machen.
00:46:59: Obwohl ich persönlich finde, dass es im Jahr zwölf und dir eine unglaublich gute Leistung war, also dass wir in der Zittern mit dem Kopf in den Sand gesteckt haben, dass wir wieder aufgeholt haben und zum Schluss jetzt einfach nicht hitzig gereicht und wir haben eben die Art des Samen gebraucht.
00:47:14: was wir dann versucht haben bei den anderen Fahrern zu erreichen, dass sie mir ein möglichst schnelles Willen oder den Glauben an einen Sieg nehmen Den haben wir uns relativ lange nicht nehmen lassen.
00:47:25: Mir freut es jetzt, dass ich noch ein Kompliment kriege zehn Jahre später so nach dem Motto ... Ganz egal was die anderen sagen... Ich finde du hast das super gemacht!
00:47:39: Das war ja auch im Prinzip so ein Witz, da wir uns gleich mal wie zwanzig Mal am Tag gegenseitig gesagt haben bei irgendwelche bedlanglosen Dinge.
00:47:45: Ach ja?
00:47:47: Ja, dann sind sie immer noch als einer der besten.
00:47:49: Wie schön, dass du die Klassik aufhörst.
00:47:51: Uns egal was die anderen sagen!
00:47:57: Aber der Straps zumindest hat im Jahr zwölf nach dem Ramm ein kleines Motivationsproblem gehabt und da hast Du ihm und der Crew ganz gut rausgeholfen.
00:48:08: Das ist auch etwas wo ich immer wieder gerne dazu sage Ein guter Coach macht nicht nur gute Trainingspläne sondern er findet auch zur richtigen Zeit die richtigen Worte.
00:48:18: Manchmal muss man... Bremst werden, manchmal muss man auch antrieben werden.
00:48:22: Und nachdem in deutschen Zeiten platzt, war das ein Zwölf, wo du aber Mailer ins ganze Team geschrieben, der uns alle glaube ich sehr gut staunen hat und sehr wichtig war.
00:48:36: Burschen
00:48:37: geht es euch vielleicht auch so wie mir?
00:48:39: Wir sind unter Wert geschlagen worden!
00:48:41: Der Sieg beim Ram gehört nach Österreich in die Steiermark.
00:48:44: Das Sieg bei dem Ram gehört Christoph Strasser.
00:48:48: Im Jahrzeiten dreizehn sollte er sich wieder zurückholen und zwar in einer Manier, wie sie noch nie gegeben hat.
00:48:55: So dass die Gegner nicht einmal auf die Tee kommen ihn anzugreifen.
00:48:58: Sie werden verzweifelt am Straßen reinsitzen und rätseln und das Hand durchwerfen.
00:49:03: Christoph kam mit unserer Hilfe eine Zeit von deutlich unter acht Tagen beim Remferen Und ich meine deutlich unter Acht Tagen.
00:49:10: Rechnet man die Etappenbesszeit des Jahr-Zw.Elef und zwölf zusammen und baut nur die üblichen Schlafbasen ein.
00:49:16: Könnte er es unter sieben Tagen und zwölf Stunden
00:49:19: fahren?
00:49:19: Was heißt, könnte er kann
00:49:21: das?!
00:49:22: Ich glaube daran.
00:49:22: Ich bin mir sicher!
00:49:23: Ich verspricht dass ich das schaffen kann mit unserer Höfe.
00:49:28: Wir werden uns unsterblich machen Burschen.
00:49:30: wir wären Christoph und sterblich Machen.
00:49:34: Jeder kann nicht dazu sagen, dass mir als Oberösterreicher total wichtig war, dass der Remsig noch in die Sterne kommt Und dass der Krogi unsterblich wird, das waren auch noch wichtig.
00:49:49: Nein, ich kann mich nur erinnern.
00:49:50: Da habe ich sicher vielleicht schon einen Saital vorher getrunken gehabt und es war relativ schwer am Ort wie das beschrieben hat.
00:50:01: Und ich glaube, dass schon im Jahr zwölf muss man sich dann ähnlich so ein Päson nicht genommen.
00:50:05: Diese Unteranführung ist selten in Niederlage, da haben wir an zweiten Platz beim WM eine große Niederlauge gezeigt.
00:50:09: Ich glaube, es ist jetzt einfach auch wichtig... In dem, wie du sagst, dann gehst du auf den Markt.
00:50:16: Der Herz führt drinnen und man muss das alles selber persönlich nehmen.
00:50:19: Dann kommt ein bisschen mehr raus, wenn man ein bisschen der Input mal reingeht, desto mehr Output gibt es ja dann!
00:50:26: Es kommt darauf an, wie man den Sport betreibt aber so wie wir das immer betrieben haben wirklich mit dem Gedanken rennen zu gewinnen und das Beste auch sich herauszuholen und einfach wirklich gute Ergebnisse, gute Zeiten zu schaffen.
00:50:39: Es ist in jedem anderen Sport auch so, dass gute Konkurrenz es einfach belebt und man beflügelt sich gegenseitig.
00:50:46: Und ich denke das kehrt halt einfach dazu und ein zweiter Platz ist jetzt ja oft enttäuschend und in diesem Jahr war es jetzt speziell enttuischend.
00:50:53: Für mich war das ganz wichtig in dem Moment, dass ich gemerkt habe, es ist nicht nur für mich jetzt gerade schwer sondern dass das ganze Team eigentlich bis in die Haarspitzen motiviert schon fürs nächste Jahr.
00:51:08: Da ist halt einfach so dieses Gemeinschaftsgefühl ganz stark gewesen und ich war in diesem Jahr wahnsinnig motiviert, das ganze Jahr wieder mich vorzubreiten damit es dann nicht nächstes Jahr viel besser läuft.
00:51:20: Und also mit Psychospielchen oder mit kleinen mentalen Tricks im Vorfeld?
00:51:25: da haben wir uns auch ein paar Dinge überlegt.
00:51:26: wie tritt man auf was gibt man von sich?
00:51:28: Was postet man auf Social Media?
00:51:32: Du dachtest dahinter und das Ganze da irgendwie Spaß gemacht, weil es wird natürlich dann alles irgendwie viel spauender.
00:51:37: Wenn du einfach nur immer auf dich schaust, dann wird's plötzlich versettenreicher.
00:51:41: Du betrochtest den anderen was tut der Andere?
00:51:44: Was tut der andere nicht?
00:51:47: Was tut man selber?
00:51:48: Ob beschäftigt ihn das vielleicht auch?
00:51:50: Und das war davon wirklich Nervenkitzel über das ganze Jahr.
00:51:54: Das war ja dann sicher so dass du irgendwie danach für uns gefahren bist dort hinfahren.
00:52:01: Und das ist auch ganz wichtig, dass da vorne nicht einfach nur so wie jetzt nur umnießt sondern ich glaube du hast fünf Kilometer für uns und der gestohlt.
00:52:12: Und ich glaub zwar zwölf war jedes Jahr was dann von uns von der Überlegung her bis zwei treizend so richtig zur Formel eins geworden ist mit dem Windkanal und Optimierungen der Schlafe und Stehpausen usw.
00:52:24: Da ist dieses runterschraubende Stehzeit so richtig begonnen.
00:52:30: Und ich glaube, was für uns auch ganz wichtig war und auch für Biedern bei den weiteren Rennen ist dass wir es dann irgendwie geschafft haben für ein A-Zertreizeien die Rennhärte bis am letzten Tag beizubehalten.
00:52:43: Weil es ist zwar da lustig das man sagt okay Jacke aus bei der Stopptaufe und zehn Sekunden sparen aber das interessiert in Wirklichkeit am sechsten Tag niemanden mehr.
00:52:52: Aber bei uns hat's uns schon interessiert bis zwei Stunden vor dem Ziel.
00:52:56: Das macht dann halt den Unterschied.
00:52:58: Wie du sagst, ich bin ja für euch von und ich bin auch für den Kogik voran.
00:53:00: Ich will da dass der Kogi unsterblich wird.
00:53:04: Das ist ganz wichtig!
00:53:07: Und obwohl das Rennen so gut gelaufen ist hast Du dann nach einmal in einem E-Mail die richtigen Worte gefunden und hast alle so richtig auf dem Boden zurück runtergekult und nochmal die richtige Motivationen für es ums Jahrzehnt mitgeben.
00:53:28: Soweit du ist klar für mich.
00:53:30: Aber grundsätzlich finde ich, da nimmst du es ein bisschen zu locker.
00:53:34: Sieben Tage zwölf Stunden war ausgemacht und ich finde sowieso.
00:53:38: Du konntest dir ein bisschen mehr bemühen.
00:53:41: Ja oder auch was will man das Bemühen?
00:53:42: Wenn wir uns immer ein Bisschen mehr bemühmen!
00:53:47: Das war natürlich ein bisschen mit dem Augenzwinkern aber durchaus auch ernst gemeint... Der Einzelne war also ein bisschen das mit den unter acht Tagen und das war irgendwie das erste Jahr, wo wir das glaube ich alle wollten haben.
00:54:01: Und früher war es nicht mal so ein Thema, aber die Wahl war halt dann schon so hoch.
00:54:05: Und da habe ich die Frage, wie kann man sich denn überhaupt noch motivieren?
00:54:11: Ich dachte auch ein bissel ansteigen schadet mich.
00:54:12: Ich glaube wirklich dass das natürlich hab ich mir am Anfang auch gedacht, der Reiner ist wieder lustig und er hat mich am Schmäh aber ein paar Wochen später trotzdem gedacht.
00:54:23: Es stimmt natürlich, weil so nach dem Motto auch wenn was super gut klaufen ist und wenn wir das Jahrzehntreizehn das erstmals geschafft haben in unter acht Tagen.
00:54:33: Das heißt jetzt noch nicht dass alles perfekt war und dass es nicht doch noch etwas gibt wo man sich selber verbessern kann.
00:54:39: Und zwar geht's da gar nicht darum, dass man vielleicht unzufrieden mit dem ist sondern es macht einfach wieder mehr Spaß wenn man es überlegt.
00:54:46: Wo kann ich was Neues probieren?
00:54:47: Wo kann man noch ein Ding schrauben?
00:54:52: unstillbarer Ehrgeiz oder Unzufriedenheit mit sich selbst, sondern einfach... Ja.
00:54:57: Ohne neue Ziele hat man im Prinzip wenig Motivation und deswegen habe ich das dann doch cool gefunden, dass du mich daran erinnert hast.
00:55:05: Sieben Tags, zwei Uhr zwanzig ist super aber schneller geht's trotzdem noch?
00:55:11: Ich glaube es war gar nicht schön.
00:55:13: Das war immer bei uns irgendwie relativ wichtig.
00:55:15: Dieses Ziel definieren wir am Anfang der Saison weil wenn man schon viele erreicht hat.
00:55:22: Eigentlich haben wir das trainieren, oder du?
00:55:23: Das Training hast du richtig begonnen.
00:55:24: Du denkst jetzt ist es jetzt das Ziel, oder?
00:55:27: Schon ja!
00:55:28: Definitiv, dass gewisses Fit halten und gewisse Grundtraining geht immer.
00:55:34: aber das ganz, ganz harte Training geht natürlich dann viel leichter wenn man da uns klares und konkretes zuhört.
00:55:40: Es wird irgendwie akkuliert und aufgesteht und muss übergelufbar sein und hat Attraktive, aber das kann man auch lesen.
00:55:47: Das ist ein gutes Ziel aus mir.
00:55:50: Jetzt mehr... So ein bisschen Triviales, ... ... war das der schnellste Ram aller Zeiten.
00:56:01: Also es waren zumindest die reine Rennzeit und die schnellsten Durchschnittgeschwindigkeit.
00:56:10: Was hat das Rennen so speziell gemacht?
00:56:14: Du jetzt aus deiner langjährigen Erfahrung.
00:56:17: Was denkst du an die Faktoren, warum das im Jahr ist so gut grennt?
00:56:22: Ja, ich glaube das eine ist einmal.
00:56:24: wir haben in Summe sehr wenige Probleme gehabt über das ganze Rennen.
00:56:29: Wenig wie die körperliche Natur dann was red ich mir erinnern kann war man relativ schnell vorne.
00:56:36: Das ist immer gut.
00:56:37: alle Sportler sagen ja am Anfang für meine Tempo und ich habe meinen Wattbereich und die konzentrieren überhaupt nicht auf die anderen nur so beide da noch davor ein paar Lichter leuchten von ohne das Tempo von den Anderen Und diesen Stress haben wir relativ schnell mal überwunden gefolgt und dann ist es damals auch um sie hingegangen, so quasi... Wir haben gewusst das waren in Christoph seine Bestseiten auf allen Time Stationen.
00:57:02: Und er hat irgendwie sozusagen eine Bestzeit nach der anderen quasi egalisiert oder war etwas schneller oder ein bisschen langsamer immer sehr nah dran.
00:57:08: Das war jedes Mal eigentlich ein Erfolgserlebnis.
00:57:11: Dann sind wir ganz gut durch die Hitze gekommen, wir sind ganz gut über die Rockies gekommen.
00:57:16: Schlafproblematik war ja nicht so schlimm Und es ist ja dann auch so ein bisschen um Sachen gegangen, dass ich gesagt habe, okay in die Uhrzeit wollen wir zum Beispiel ein Flex-Def sein.
00:57:25: Da gibt's noch Rückenwind und in der Nacht gibt's dort kein Wind mehr und das hat alles funktioniert irgendwie.
00:57:31: Und dann nimmt das Ganze halt irgendwie fahrt auf.
00:57:34: Und immerhin bei allen diesen Rekordern ist natürlich das Wetter ganz wichtig.
00:57:38: Das geht nicht, wenn du die ganze Zeit Gegenwind hast und das geht leichter, wenn man ein bisschen Rücken windet.
00:57:44: aber natürlich muss man sagen können, da sind wir in der Zeit, wo man rückenwind hat auch noch die ganze Zeit fort und auch dort auf der Straße, also wird da ein Pausen macht.
00:57:53: Und ich hab das halt einfach alles kurz zusammen gespürt.
00:57:58: Die Rennhärte haben wir aufrecht erhalten... ...und wir wollten es halt auch!
00:58:04: Wenn man's nicht will dann passiert's auch nicht.
00:58:06: Dann stehst du irgendwann einmal eine Stunde und dann stehst nur mehr halbe Stunde weil er müde ist und dann ist es irgendwie nicht mehr realistisch und dann auf einmal gehts halt nicht mehr.
00:58:14: Und zum Schluss hin war sie ja auch nicht ganz einfach.
00:58:15: Da war der Fox wichtig, da waren so viele Im Team genauso wichtig, weil dann hast du da halt so ein Kostel ganz am Ende und das Ziel hat bis zu aus den Augen verloren was irgendwie logisch ist.
00:58:25: Aber das haben wir eigentlich auch noch ganz gut auffangen können.
00:58:28: Absolut!
00:58:29: Ich sage einmal, dass es wirklich eine Teamleistung, weil so wie du sagst, dort greifen so viele Rädchen ineinander und einfach Leute jetzt nicht... Begleitfahrzeig sitzen, so wie du oder der Flo.
00:58:42: Sondern die teilweise ein bisschen mehr hinter den Kulissen arbeiten im Wohnmobil oder so.
00:58:46: Du ist einfach das Spirit und die Einstellung und die Stimmung von jedem übertragt sich auf die anderen.
00:58:52: Und es war halt in den ganz schnellen Jahren ganz besonders gute Stimmung und ich denke, dass immer so eine Wechsel spült wenn der Fahrer brav fort ist die Stimmung mit dem Crew gut Gurdis ist es schon vorher recht einfach, dass er gut fährt.
00:59:09: Das heißt man kann an beiden Enden anfangen, was Positives beizutragen.
00:59:16: Das Arne färbt aufs Aundreob.
00:59:18: Wenn man mir weiß zum Beispiel als Teamchef immer richtig zu wissen das es sozusagen alle die dabei sind gut geht wenn wir wenn sie gut gehen können sich gut betrauen.
00:59:27: Das ist immer das Arne.
00:59:28: nur wenn alle Haarbecks vom Schlaf kriegen können sie gut betreuen.
00:59:32: und was auch richtig ist und das glaube ich wie in vielen Teams Intuitiv falsch gemacht, dass wenn es dem Fahrer schlecht geht.
00:59:41: Ist wenig Percent und wenn's ihm gut geht, stehen Rollen am Straßenrand und klatschen.
00:59:45: Und das sind also Dinge von so banalen Sachen die man vielleicht bedenkt.
00:59:49: Wenn ich zwei Kilometer nach vorne fahre und der fahrt mit fünfzehn km im Haar dauerts viel länger bis er uns wieder sieht.
00:59:54: Wenn wir nicht zwei Kilometern noch vormfahren, da kommen wir dann mit Eiswärter her, sind auch viele öfters die Betreuer.
00:59:59: Und wenn's einem schlecht geht, ist es einfach unangenehm zu zuschauen.
01:00:01: und wenns ein gut geht, is angenehm.
01:00:03: Und eigentlich muss man das Betreuer immer so machen... Wenn's ihm gut geht braucht er nix!
01:00:06: Und wenn sie im Schlecht geht müssen alle da sein und unterstützen.
01:00:09: Und ich glaub, aus den vierzehn ist es eigentlich sehr selten schlecht gegangen und ihr habt mich trotzdem unterstützt.
01:00:18: Ich finde es ob´s gut gemacht, ganz egal was die anderen sagen.
01:00:22: Ja wir haben es aber nur wegen deltspülen.
01:00:26: Und zwar vierzehnt muss ich auch noch sagen.
01:00:28: am Ende War ja auch noch so, dass du bei allen Ramps eigentlich immer am besten ausschaut und ohne Fragen siehbarum.
01:00:37: Schaut der so gut aus?
01:00:38: Und der Zweite wird es schon schlecht aus.
01:00:39: Der hat ein wenigsten Probleme gehabt, hat einen wenigsten Belast im Star gehabt... ...und deswegen schauen die eigentlich in.
01:00:44: Sie sieht da aus!
01:00:46: Und was dort nur beeindruckend war, warum wir angearbeitet haben... ...wolltest du das Resurient Austria fahren dann oder war das das Resorient Austria?
01:00:55: Bis zwei Tage nach dem Ziel wieder mal so... Symbolisch Art von Gang und das hat eigentlich zum Kotzen für die Regeneration hier sich nicht viel geholfen, oder?
01:01:03: Das war wirklich speziell weil da habe ich vor dem Rhein schon gesagt dass ich zwei Monate später Resurland Austria fahren möchte.
01:01:09: Und ich bin dann drüben zwei Tage nach der Zürnfahrt wieder kleine runde Radfahren gewesen.
01:01:14: Hab damals aber nichts davon gesagt!
01:01:18: Es war wirklich geheim.
01:01:19: Ich wollte nicht dass du es ihren Beantrag mitkrieg weil ich bin mir total schlecht vorkommen.
01:01:23: Ich möchte das kaum nicht sein.
01:01:25: Ich hab damals einen Vorsprung gehabt von einer halb Tag auf Platz zwei Und als der Zweite dann ins Züge kommt, habe ich schon einen Vollrausch und ein Trainingseinheit hinter mir.
01:01:35: Da haben wir echt gedacht das ist einfach respektlos!
01:01:37: Das machen wir still und heimlich.
01:01:40: Ich kann mich nur reden, ich war am Ralford mit einem Dress von Viren, da das plötzlich Reporter herkommt hat er glaubt, ich nimm du für den Interviewen.
01:01:47: Ich
01:01:50: hab einen Ausschnitt noch aus den Crux-Episoden von Ram, dass noch mal ein bisschen Einblick gibt in den Rennen von damals.
01:02:03: Wir sind jetzt in Flagstaff, das ist ungefähr nach achthundertfünfzig Kilometer.
01:02:08: Jetzt geht es dann einmal sehr lang bergab hoffentlich mit rückenwind.
01:02:12: Dann kommt das Monumentuelle in der Nacht, von dem wir mal nie gesehen worden ist Nach einem scheinender Tag über die Rocky Mountains wo man hoffen so schnell wie möglich wieder drüben zu sein um die richtig guten Pausentan auf weniger als tausend
01:02:24: hundert Meter
01:02:25: Seebe machen zu können.
01:02:29: Das ist das Dach des Rennens auf die Höhe von ca.
01:02:32: thirteenhunderte Meter.
01:02:33: Jetzt kommen wir noch zwei weitere, besser über dreideusend Meter klein aber dann geht es eigentlich langsam so graduell der Glaub
01:02:39: bis nach
01:02:39: Krensaas.
01:02:40: Es
01:02:41: sind glaube ich ca.
01:02:41: fünfzehnhundert Kilometer schon hinter uns.
01:02:43: Die Säne läuft perfekt, besser
01:02:45: könnte es nicht stehen.
01:02:47: Man muss ehrlich sagen dass der Christoph sehr sehr
01:02:50: guten Rückenwind
01:02:51: hat im wörtlichen Sinn und natürlich auch nur vertragen kann, wenn's leicht läuft.
01:02:55: Dann bringt er auch mehr Leistung.
01:02:58: Wir haben
01:02:59: einen Plan gehabt, schnell zu fahren
01:03:00: und da sind wir eigentlich nur
01:03:02: noch etwas davor.
01:03:06: Und wir geben so ein Gass bis zum Zürichal was passiert.
01:03:14: Na ihr habt auch viel Glück, also fast mit freundentraining.
01:03:18: kämpfen müssen wir mal.
01:03:19: einerseits ist einfach so gut gegangen an oder andererseits natürlich merkt ich hab mir unser Teamgeist wiederpasst.
01:03:25: Und das wollen wir jetzt aufrecht arbeiten bis ins Tür.
01:03:27: Sonst sind wir alle zuversichtlich dass ein gutes Ergebnis rauskommt.
01:03:35: Die Zeit von zwei bis vierzehn, die steht jetzt seit sechs, sieben Jahren.
01:03:44: Der Floh beim Kopf rechnen!
01:03:47: Du brauchst nicht sagen, wieviel Jahre haben Sie schon stehen?
01:03:49: Wir können einfach so sagen, dass sie steht nach.
01:03:53: Die Zeit vom Zwei bis Vierzehn steht noch... ...die Zeit ist ein ganz knopp an dem was du zu zwei bis dreizehn schon ausgerechnet hast als die damals schnellstmögliche Zeit, wo siegst du derzeit jetzt nicht nur auf dem Straps bezogen sondern allgemein das untere Limit?
01:04:16: oder glaubst du dass wir irgendwann noch deutlich schnellerer Zeiten sehen werden?
01:04:21: Das kommt jetzt darauf an wie schnell mein Unterschenkel verheilt.
01:04:23: wenn ich dann groß komme glaube ich geht es schon ein bisschen schneller.
01:04:29: Spaß beiseite ja ich glaube schneller geht immer bei der aktuellen Strecke dir doch um.
01:04:35: Um einige Meilen länger ist, wird es schwierig sein.
01:04:38: Aber irgendwann wird vielleicht irgendwie mal wieder ein Rennen aufgehen, wo ich vielleicht gesehen gute Wetterbedingungen san.
01:04:47: Aber... Ich glaube das es ziemlich schwierig wird da noch recht viel schneller zu werden!
01:04:53: So ein bisschen wie beim hundert Meter Lauf.
01:04:56: Viel Wert man nicht abknabbern können?
01:04:58: Nein,
01:04:58: ein paar Hunderts sind vielleicht noch drin und auf die sieben Tage fuchten aber ... Ich denke auch, ich muss selber sagen ein paar Dinge habe ich, wo irgendwo Bestzeit oder Strecken-Rekord steht.
01:05:09: Wo ich mir denke da geht es sicher einiges noch und ein paar Dingen gibt's wo ich mich denke das ist jetzt ganz ganz ganz schwer Und ich glaube es wird schwer mehr als tausend sechsund zwanzig Kilometer zu fahren an einen Tag und es wird sehr schwer RAM schneller zu fahren als sieben Tage fünfzehn.
01:05:27: Wobei ja ehrlicherweise die Zeit immer so eine Geschichte ist.
01:05:31: eigentlich zählt die Durchschnittgeschwindigkeit Und es ist jetzt die Streckenführung etwas anders als damals in dem Rekordjahr.
01:05:38: Auf der aktuellen Strecke halt das gar nicht für möglich schneller zu sein, aber vielleicht ist ja das RAM-Organisationsteam eines Tages motiviert und macht Ihnen einen Anfall von Fleiß, von Motivation, vielleicht eine neue Overhead-Präsentation oder eine neue Streckenführung?
01:06:01: Ja, spätestens wenn die Folien komplett zerbröseln.
01:06:03: Wir müssen es neu machen und vielleicht nutzen sie das für eine Neustreckenführung.
01:06:08: Aber Sie haben immer noch wahrscheinlich noch hundert Roadbooks irgendwo ausgedruckt, die wir uns auch noch verbrauchen
01:06:15: können.
01:06:16: Bitte schliebe alle da draußen fort ganz oft des Race Across America damit alle vorgedruckten Roadbooks verbraucht werden, damit's irgendwann eine neue Strecke gibt!
01:06:26: Ich glaube, dass die sieben Fünfzehn jetzt schon auf einem Niveau sein, was tatsächlich um so Dinge geht wie viele rote oder grüne Ampeln hat man.
01:06:33: Und da wird es irgendwann dann einmal einfach schwierig und ein bisschen von Zufall.
01:06:39: Also ich weiß auch nicht, glaube ich mit der Stehzeit und der Schlafzeit ist das sehr weit her unten und da geht's gar nicht mehr so, dass einer jetzt auch kein Haar schneller fahren kann – das glaube ich nämlich gar nicht im Schnitt!
01:06:51: sondern jetzt einfach um diese ganzen anderen Dinge.
01:06:53: Und ich glaube, der Rekord z.B.
01:06:54: von Pete Pencius damals da hat es dreihundert Kilometer ein Radweg gegeben wo eine rote Ampel war.
01:06:59: also das sind Dinge die einfach helfen und das ist glaube ich das wird einfach immer schwieriger.
01:07:04: Und damals hat's keine Aparlachen gegeben, da war auch das Ziel ganz im Süden irgendwo in Florida und da hatten wir uns am Schluss keine Höhenmeter mehr gehabt Irgendwann noch mal dazukommen in die Streckenführung und deswegen hat der Streckenrekorder vieler Jahrzehnte gehalten.
01:07:21: Das sorgt übrigens auch eher selber, das ist jetzt nicht so dass wir seine Leistungen schlechtreden sondern er selbst sorgt, dass er damals schon sehr viel profitiert hat von den flachen Strecken hinten am Ende des Rennens oder vom optimalem Wetter.
01:07:36: aber ja es geht natürlich dazu.
01:07:38: Und sixundzwanzig Komma vier Keim Haar war damals unser Durchschnittsgeschwindigkeit.
01:07:43: Das ist jetzt schon ein Wahnsinn eigentlich für die ganzen Höhenmeter.
01:07:48: Und als Bruder Schnitz, da muss man sich ein bisschen sehr bemühen um hier schneller zu sein.
01:07:57: Egal was die anderen sagen!
01:07:58: Egal
01:07:59: wie haben wir es so gesagt?
01:08:03: Wir machen zwei Episoden und... Wir haben jetzt auch schon recht viel Zeit.
01:08:08: Ihr gehört, du musst jetzt dann kurz einen Power Break machen wie du das selber nennst.
01:08:13: aber als Abschluss von unserer ersten Episode habe ich noch einen Einspieler der einfach nochmal sagt dass Du als Teamchef im Auto des Rhymes sehr oft an Medienanfragen beantworten musst Dass Du das natürlich auch immer gemacht hast.
01:08:28: Ich glaube Dein Lieblingsfrage war Wieviel ist da?
01:08:31: Wieviel trinkt er?
01:08:33: Das hast Du wahrscheinlich sehr sehr oft gehört.
01:08:36: oder
01:08:37: Ja, das sind im Prinzip die ausgelegten Bananen.
01:08:41: von wie viel ist da?
01:08:42: Wie viel trinkt da?
01:08:43: und nur besser.
01:08:44: Ist es gesund?
01:08:46: Das bespreche ich mir in der nächsten Episode.
01:08:48: aber wenn ihr am Radel gesessen bin und mitgekriegt habt, das Handy vom Reiner läutet und ein Journalist ist dran habe ich nachher gefragt und wie war's?
01:08:57: Und dann hast du als Antwort zum Beispiel das geben.
01:09:03: Antenne war schon da, kleine Zeitung, Spots und Post.
01:09:08: Wo ist dabei?
01:09:09: Da habe ich.
01:09:12: Ich glaube die Pralini hat auch angerufen.
01:09:15: Die
01:09:17: Pralinin-Schlusselach hat auch ergriffen!
01:09:19: Aber die Online Ausgabe... Das war mein altes Auto in Braun.
01:09:25: Toyota Landgrösser H-Jetz-Sächsig bei der Fiat
01:09:28: Eighty.
01:09:29: Vier Liter Hubraum, hundert PS.
01:09:33: Und vierzehn Liter Verbraucher.
01:09:36: Nein, nein, nein!
01:09:36: Es waren alle Medien dabei.
01:09:38: Wo muss das nur die Rent-Formate, die wirklich interviel ist?
01:09:40: Wohin gibt es soeins oder was nicht mehr?
01:09:42: Ich wollte gerade sagen vorher haben wir es noch geschickt ums Schiff bei der Alter da zu sehr herauszukehren aber bei dieser Antwort wird's klar wie alt ihr wirklich
01:09:52: seid.
01:09:52: Ich glaube die jüngeren Hörer
01:09:56: explizit Hörern werden nicht wissen welche Magazine da angefragt haben.
01:10:02: Du meinst, die Sparzenposter oder die Praline kennt man nicht?
01:10:05: Ich
01:10:07: würde vorschlagen, wenn ich in den Hörer so eine Minibitliotik gehe und sowas ausleihen.
01:10:13: Kann dein Haarezont erweitern!
01:10:16: Ja und während wir uns jetzt über diese extrem historisch wertvollen... Oder gibt es vielleicht die Sparsenposter gar noch?
01:10:24: Reinert du hast ja
01:10:26: Kinder?!
01:10:28: Ja, ich glaube die gibt es tatsächlich.
01:10:30: Das sind auch ein bisschen heraus aus dem Volksschirr, aber ich glaube sie gibt das noch.
01:10:34: Währenddem wir uns jetzt vielleicht diesen Printformaten hingeben machen wir eine kurze Power Break, eine kurzen Pause beenden unsere erste Episode mit vielen interessanten Schichten zum Race Across America und hören uns in einer Woche wieder mit Tipps von dir oder einfach mit Themen wie kann man für Ultraradrennen trainieren?
01:10:54: Was kannst du Tipps geben Und was kann man als neue Einsteiger vielleicht sich zu Herzen nehmen und berücksichtigen?
01:11:01: Sehr gerne.
01:11:02: Danke, bis nächste Woche!
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