#321 ReRide 1926: Auf den Spuren der längsten Tour de France aller Zeiten
Shownotes
Vor 100 Jahren fuhr das Peloton 5.745 Kilometer um Frankreich, und diesen Sommer sind Christoph Hench und Timm Hortig dieselbe Strecke nachgefahren.
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00:00:00: Hallo, Boschur und guten Tag zu Sitzfleisch.
00:00:05: Dem
00:00:05: hundertjährigen Botgast
00:00:08: mit Christoph Strasser...
00:00:11: ...und Florian Kraschitzer.
00:00:17: Muss man als Mikro reinwählen wenn wir sein Name ansagt sonst hört man nicht!
00:00:23: Ja und was wir heute ins Mikro hinein geredet haben ist einmal ein ganz anderes Intro oder eine ganz andere Begrüßung und es hat einen speziellen Hintergrund.
00:00:31: das ist schon eine kleine Hommage an unseren Gast.
00:00:35: Wir haben heute nämlich ein Thema, wo ich sofort gewusst habe als ich quasi den Hinweis gekriegt hab.
00:00:43: Ich hab dir das weiter geschickt und du wirst wahrscheinlich Feuer und Flamme sein für dieses Thema.
00:00:50: Ja, äh... ich bin Geschichte Nerd und gerade so die frühe Tour de France interessiert mich unglaublich, finde ich unglaublich spannend und da haben wir heute den richtigen Gast dafür gehabt um darüber zu sprechen.
00:01:05: Tour de France von neunzundzechs und zwanzig geht es aktuell nachgefahren.
00:01:09: Und bevor wir jetzt zum Christoph Hench schalten, noch ein paar kleine Updates im Vorfeld von uns?
00:01:18: Und was uns da passiert ist in der Zwischenzeit?
00:01:21: Ja also ganz wichtig!
00:01:25: Wir nehmen heute auf, bevor die Folge von letzter Woche veröffentlicht worden ist.
00:01:30: Das heißt, wir können auf euer Feedback noch nicht antworten.
00:01:38: Da müsste uns noch eine weitere Woche Zeit geben aber dann werden wir das in aller Ausführlichkeit und der notwendigen Tiefe machen.
00:01:46: also nicht wundern warum man jetzt noch nicht darauf eingehen?
00:01:52: Ja ich habe glaube ich bei den letzten Aufnahmen wo mit auch über Max Agu und diverse Regelverstöße kredet haben hätte ich noch gerne gesagt habe ich damals vergessen Was wir vielleicht gerne als Feedback hätten, einfach Ideen von euch da draußen.
00:02:08: Wie würde es ihr mit solchen Situationen umgehen?
00:02:12: Wenn solche Dinge eben passieren.
00:02:16: Genau und zwei Dinge kann ich gleich richtig stellen.
00:02:18: Da bin ich in der Zwischenzeit drauf gekommen.
00:02:21: Das braucht's nicht kommentieren aber kommentiert das trotzdem.
00:02:27: Diese Schummlerin bei Berlin Marathon ist nicht Vier-Sebzehn gelaufen sondern Siehe, drei und fünfzig.
00:02:35: Und der Witz an der ganzen Sache ist ja das dann gepostet mit dem Hashtag slowest fast.
00:02:43: Aber am Radl war sie fast.
00:02:47: Du hast mal den Screenshot noch einmal geschickt von diesem Foto wo im See quasi am Gebexträger sitzt vom Vorradl und sich transportieren lässt.
00:02:56: Das ist wirklich... Ja, ich weiß nicht ob es beschämend ist oder lustig.
00:03:00: Ich finde es eher lustig weil's irrelevant ist.
00:03:02: aber natürlich wenn es um die vordersten Plätze geht wie zum Beispiel beim Trans-Pure Knees ist das immer ganz so irrelevant.
00:03:08: und genau über das werden wir dann, über das Feedback dass wir bekommen werden wir in den nächsten Wochen auch noch mehr reden.
00:03:14: Genau und noch was ganz kurz möchte ich noch richtig stellen Die Rodlerin ist nicht vier Jahre sondern zwanzig Monate gesperrt worden hat aber deswegen die olympischen Spiele verpasst.
00:03:23: Deswegen haben wir irgendwie diese vier Jahre im Kopf gehabt
00:03:26: Und
00:03:27: Wir sind Karl auf Podcast und ich möchte euch natürlich wieder damit nerven, dass wir alles wehtut vom Laufen.
00:03:34: Aber einfach weil es gerade vor kurzem passiert ist ein anderes Lecknesund ist ein Halbmacher dann in eins fünfzehn gelaufen.
00:03:43: also es gibt durchaus Radelfahrer die das umsetzen können auch in schnelles laufen.
00:03:50: aber Der Lecknesund ist heute ein anderes Kaliberallfahrer als wir zwar.
00:03:55: Das muss man auch ganz ehrlich sagen!
00:03:58: Aber weil du gerade sagst, dass es die Verbindung gibt zwischen Radfond und Laufen... Ich glaube es gibt noch jemanden dem jetzt vielleicht gerade alles weh tut vom Radfonden vom Laufen nämlich der Alexandra Sandy Meichsner.
00:04:13: Ja, ganz ganz bestimmt.
00:04:15: Die hat einen Triple Decker also einen drei mal zehn Iron Man, also einen dreißigfachen Iron-Man gemacht.
00:04:27: Dabei ein Weltrekord aufgestellt und sie war schlappe.
00:04:31: neunhundert fünfundfünfzig Stunden unterwegs dafür.
00:04:37: Das sind neununddreißig Tage
00:04:41: UND
00:04:43: neunzehn Stunden.
00:04:44: Neunund dreizig Tage und neunzens Stunden durchgehend!
00:04:49: Die Dreißigwoche Iron Man ist dann schwimmen, dann fünftausend vierhundert Kilometer Radl fahren und da noch dreißig Marathons laufen.
00:04:59: Unglaubliche Leistung aller höchsten Aspekte und Hochachtungen vor der Gesamtdicht für die Leistung!
00:05:05: Unglaublich!
00:05:07: Und wir haben gerade un längst einmal den Alli Möstel wieder erwähnt, der hat vor einem Jahr bei uns im Podcast auch diesen Dreißigfach Iron Man gemacht in einer ähnlichen Zeit und das war damals schon so absolut unglaublich.
00:05:20: Und wo seht ihr, wie es so die Überleitung ist?
00:05:23: Sie wurde damit circa viermal so lange unterwegs als der Sieger der Tour de France von nineteenhundertzechsundzwanzig.
00:05:31: Das muss man sich auch noch mal vorstellen!
00:05:33: Die Tour De France war aber die längste Tour de France der Geschichte... ...und viermal solange hat die Sandy Mikesner gebraucht für den dreißigfache Iron Man.
00:05:42: Wobei die Raddistance ungefähr gleich lang war Wie gesagt, die ist halt dann noch dreißig Maradonsklaufen und davor.
00:05:50: Sehr, sehr weit geschoben an das Rechnen.
00:05:53: Ja genau!
00:05:54: Das ist vor allem mental unglaublich also für mich nicht vorstellbar.
00:06:03: Ich glaube jetzt haben wir ganz schön die Brücke geschlagen von den unschönen Geschichten der letzten Woche wo man heute nochmal kurz ergänzt hat zu den sehr schönen Geschrichten den wir nämlich ja heute im Podcast haben.
00:06:17: Und ich erzähl vielleicht früher ganz kurz, was bei mir jetzt so nice ging hat die letzten Tage.
00:06:22: Ich habe jetzt da die letzten harten Radeltrainings hinter mich gebracht.
00:06:27: wie man mit Max besprochen haben war das noch mal richtig mit viel Intensität und einigen Intervallen damit ich halt quasi jetzt wirklich am Monat lang des Radel wegstöten kann.
00:06:38: Jetzt kommt der Urlaub es Radel bleibt zu Hause Wir haben uns Wohnmobil ausgeborgt und es soll Richtung Portugal gehen.
00:06:49: Und ich sage das deswegen bewusst so, weil er gerade unlängst lustige Geschichte erlebt mit einem Freien von mir.
00:06:57: Da haben wir uns getroffen und er gesagt ja, er fährt jetzt Urlaub mit seinem Bus Richtung Frankreich zum Surfen.
00:07:03: wär der Plan?
00:07:04: und ihr habt Spaß mit sich zu sagen naja Hoffentlich kommt es weiter als bis zum Packer Stausee, der da circa vierzehn Kilometer von Grad entfernt ist.
00:07:11: Weil das ist theoretisch auch schon Richtung Frankreich.
00:07:15: Da haben wir beide drüber gelacht.
00:07:16: und was ist passiert?
00:07:18: Drei Wochen später waren die Sabine und ich in Trieste in Italien für ein verlängertes Wochenende nur ein paar Tage kurze Auszeit und wenn treff man tut genau ihn weil sein Auto ist wirklich eingegangen und jetzt nicht weiter kommen als Trieste statt Frankreich.
00:07:33: Und
00:07:34: deswegen sage ich jetzt Weil wenn die Folge rauskommt, bin ich hoffentlich schon in Portugal.
00:07:40: Aber jetzt wollen wir aufnehmen und sind quasi gerade beim Wegfahren.
00:07:42: Und ich hoffe dass ich dann in einer Woche tatsächlich auch in Portugal bin!
00:07:49: Ja... Ich kann deshalb so gut mit der Gesamte mitspülen weil ich gerade da im twenty-fünf Meter Becken ein paar Längen geschwommen bin und versucht habe ein paar länge zu tauchen.
00:08:00: Kann ich nicht?
00:08:02: Oder nicht mal eine Länge, nicht mehr eine halbe Länge.
00:08:04: das war ganz, ganz traurig
00:08:06: Ja, was zum Glück nicht traurig war.
00:08:08: Ich habe jetzt ein paar Vortragstermine noch gehabt und zwar so Firmeninterne.
00:08:12: Ich war z.B.
00:08:13: einmal bei einer großen Bank eingeladen in der Nähe von Würzburg in Deutschland bei der VR Mainbank.
00:08:19: Da waren fünfhundert Besucher oder fünfhunderte Leute die zuschauen worden.
00:08:24: Und das war unglaublich scheinend.
00:08:25: Super Stimmung!
00:08:26: Es war super lustig und ich hab echt das Gefühl gehabt, da ein paar gute irgendwie gedankenden Leuten mitzugeben zum Thema Motivation oder Ziedelsetzung.
00:08:35: Da war selbst Ironie, wenn es einmal nicht gut läuft.
00:08:37: und dann habe ich noch vier Termine gehabt bei einem Transportlogistikunternehmen in Österreich.
00:08:43: Das ist auch ganz schön anstrengend Sicher nicht so anstrendend wie Schwimmen und Laufen Aber das ist gar nicht so ohne.
00:08:50: Und ja, wenn ich dann vom Urlauberitur komme, habe ich auch noch ein paar Termine am dritten Dezember im FOMP in Tirol.
00:08:59: Und weil der erste Termin im Affee um Wien so gut gelaufen ist, haben wir jetzt noch einen zweiten.
00:09:03: Nämlich am vierten Jänner gleich beginnt das neue Jahres wieder im Affeum Wien mit meinem Multimedia-Vortrag und da bin ich fast eine Woche auf Deutschland tour.
00:09:12: Da macht Steven, der rund um Sachsen organisiert, wieder ein kleiner Vortragstour mit mir.
00:09:18: zwischen dem sechserzwanzigsten ersten und einerdreißigsten Ersten bin ich hier in Münster, in Bochum, in Hamburg, Berlin, Chemnitz und Regensburg und dann auch wieder kleine Off-Season brauchen.
00:09:33: Ja, das ist jet set live!
00:09:35: Aber wir weisen auch nochmal hin, obwohl man wenn die Folge rauskommt nicht wissen ob es überhaupt noch Quarten gibt.
00:09:43: aber falls es welche gibt schnell sein.
00:09:46: Wir sind zweimal live einmal in Morpheum, einmal in der Bugmühle Und die Infos die dazu in den Shownots checkt sich Tickets macht sie jemanden.
00:09:58: Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk kommt zu unserem Live-Podcast.
00:10:03: Und jetzt schalten wir zu unserem Gast, oder wollen wir noch irgendeine Promotion machen?
00:10:09: Ja nicht vergessen!
00:10:10: Ihr könnt es uns auf Steady unterstützen dann kennt ihr Sitzfleisch werbefrei.
00:10:15: Nicht nur auf Steity sondern inzwischen auch auf Spotify her.
00:10:20: Aber jetzt geht's zur Promotion der Tour de France, und das Re-Rides.
00:10:29: wir schalten nach Luxemburg-Leipzig, aber das haben wir vorher schon gesagt.
00:10:36: Nachdem jetzt im Intro ein bisschen angekündigt haben, warum es geht, ein wirklich geiles Thema auf des Freien ist und lange schalten wir jetzt noch Leipzig bzw.
00:10:48: statt Leipzig heute ausnahmsweise nach Luxenburg und begrüßen dort den Christoph Hench.
00:10:55: Ja, hallo!
00:10:55: Bonjour und guten Tag aus Luxemburg.
00:11:01: Danke dass du dir die Zeit für uns genommen hast so spät und zweimal verschoben aber wir freuen uns das es jetzt endlich geklappt hat.
00:11:09: Und ja ich bin sowieso Geschichte Nerd und gerade die frühen Tage der Tour de France interessieren mich ganz besonders.
00:11:16: deswegen bin ich auch schon sehr gespannt was du dazu sein hast.
00:11:21: Ja schön, mich freut es auch total dass ihr euch für die Geschichte interessiert und genau das ich hier jetzt in eurem Podcast sein darf.
00:11:27: Voll cool!
00:11:30: Du bist ja von Elften Juli bis Ochten August die Originalstrecke gemeinsam mit einem Mitstreiter also mit einem Freund von dir.
00:11:39: Wie habtest du's zu zweit gemacht bzw war sie wahrscheinlich sogar noch mehrere Menschen im Hintergrund alle mitgeholfen haben, ist als die Original Tour de France Tappen von nineteenhundertzechsundzwanzig nachgefahren.
00:11:51: Das heißt die Tour de Frans vor hundert Jahren und es ist so faszinierend.
00:11:58: fünftausend siebhundertfünfundvierzig Kilometer waren das siebzene Tappens.
00:12:06: wie sowas eigentlich genau?
00:12:09: Die historische Tour neunzehnhundertsechsund zwanzig?
00:12:12: war das die Idee weil in dieser Ausgabe der Tour irgendwas ganz Besonderes war?
00:12:18: oder habt ihr gesagt, einfach hey wir nehmen die Gegenwart und gehen einfach hundert Jahre nach hinten.
00:12:26: Ja tatsächlich war es so dass ich das schon ganz lange im Hinterkopf hatte mal so eine historische Tour de France nachzufahren.
00:12:33: Weil früher war es immer so gewesen, dass die eigentlich bis Anfang der fünftiger Jahre immer in Grenz und Küsten hier entlang gefahren sind.
00:12:41: Eigentlich die immer gleiche Strecke fast in unterschiedlichen Etappenlängen zwar aber die Route war doch meistens dieselbe Und das hatte ich jetzt schon bald glaube ich zehn Jahre im Hinterkopf, dass man das mal irgendwann machen müsste.
00:12:55: Und war jetzt so gewesen, dass ich mit Corinne – das ist meine Partnerin – hier jeweils bei der Tour de France vor Ort gewesen bin.
00:13:06: Wir hatten ein Jahr Auszeit genommen und das Jahr aus Zeit hat quasi begonnen mit einem fast drei-wöchigen Besuch bei der tour de France und es auch so geendet.
00:13:16: Und dann eben, im Jahr von den letzten Etappen, die waren pro Tag je gewesen nach Hause gefahren sind.
00:13:22: Habe ich das mal so vorsichtig angesprochen?
00:13:25: Ob es nicht was für ein Sommer in dem Jahr zum Jahr ist, wäre dann mal das in Angriff zu nehmen.
00:13:31: und dann haben wir so ein bisschen rum recherchiert und geguckt und da eben festgestellt, dass die Tour de force vor neunzen sechsundzwanzig tatsächlich auch die längste gewesen ist.
00:13:39: dies jemals gab Genau, fünftausend siebenhundvierzig Kilometer hast du gesagt.
00:13:43: Das ist ja ungefähr zweieinhalb tausend Kilometer länger als die heutigen Austragungen.
00:13:50: Genau und dann hatten wir das so im Hinterkopf von irgendwannem Winter haben wir dann gesagt naja Dann machen wir es jetzt mal im Sommer.
00:13:57: Und ja haben wir noch gar nicht gewusst was das alles für einen Rattenschwanz nach sich ziehen würde.
00:14:02: aber Genau, das war also eigentlich eher zufällig die Tour de France von neunzen sechsenzwanzig.
00:14:08: dann aber hat sich alle so ganz gut gefügt.
00:14:13: Hast du dann ein bisschen recherchiert?
00:14:15: Warst du außer die Länge und die Strecke irgendwas was bei der Tour sechsundzwanziger, also neunzehntsechsund zwanzig vorgefallen ist?
00:14:23: Hat es irgendetwas, welche besonderen heraussträchenden Ereignisse geben?
00:14:30: Ja, tatsächlich einiges.
00:14:31: Wir haben sehr viel recherchiert an dem Vorfeld weil wir dann auch so im Februar mehr zwar das gewesen die Idee hatten ob er da nicht eine größere Geschichte draus machen wollen.
00:14:42: also Corinne hat gemeint Mensch wenn man doch schon so eine Aktion macht kannst du doch irgendwie so einen Spendenprojekt noch damit verbinden?
00:14:49: Und dann war es halt die Frage, wie man das ein bisschen präsentiert auch für die Öffentlichkeit.
00:14:53: Weil Spendenprojekt heißt, man muss ja irgendwie für Öffentlichkeitssorge, dass die Leute das wahrnehmen und dass da ein bisschen Geld zusammenkommt.
00:15:01: Da haben wir gesagt alles klar, wir recherchieren eben auch des Rennen von vor hundert Jahren.
00:15:05: Die Strecke habe ich ja ihr recherchiren müssen, wo ich am Anfang gar nicht wusste, wie viel man da überhaupt rausfinden kann.
00:15:11: noch Mit unseren bescheiden Mitteln, wenn wir da irgendwo in Leipzig sitzen, können wir nicht irgendwo mal ins Archiv in Paris fahren.
00:15:20: Aber tatsächlich hat sich eben schnell rausgestellt dass die französische Nationalbibliothek eine super gute Internetpräsenz hat.
00:15:27: also man kann da über die digitale Plattform auf sämtliche historischen Zeitungen von vor hundert Jahren zugreifen Und Tour de France ist ja ein Produkt letztendlich von der Zeitungswelt, die Lotto-Vorläuferzeitung von der Legip hat das Rennjahr ins Leben gerufen und dementsprechend haben sie ausführlich darüber berichtet auch im Vorfeld.
00:15:49: Und tatsächlich war die Strecke da ziemlich akribisch beschrieben also fast mit jedem zweiten dritten Dorf und da hat sich das schon super gut rekonstruieren lassen.
00:16:00: Und dann natürlich der Rennverlauf, immer alles sehr blumig beschrieben mit einzelnen Anekdoten zu Rennfahrern.
00:16:07: was so unterwegs passiert ist wie realitätsnah oder fern dann immer alles ist weiß man natürlich nicht weil klar so viel haben die Journalisten unterwegs gar nicht vom renn mitgekriegt Genau, aber das haben wir dann schon sehr ausführlich recherchiert und auch über die Instagram-Seite und die Homepage da sehr präsent gemacht.
00:16:28: Also da muss ich ganz kurz einhaken.
00:16:30: also eins meiner absoluten Lieblingsbücher und eine absolute Empfehlung für jeden der mir danach fragt ist immer die Gefangen in der Landstraße und da ist das was du beschreibst einfach so großartig.
00:16:44: der rasende Reporter der Datou de France hinterherfährt ganz offensichtlich sehr wenig Ahnung vom Rennen hat, aber einfach das ganz großartig beschreibt und dann die Fahrer interviewt.
00:16:56: Und mein absolutes Lieblingszitat wir fahren mit Dynamit und dann zählt er auf was er alles nimmt von Kokain angefangen bis Whiskey und natürlich fast ausschließlich Rotwein alle Fahrer unterwegs.
00:17:14: Und das war nicht so, wie es heutzutage eher negativ behauptet.
00:17:18: Sondern es war einfach ein Zeichen dafür, wie hart das Rhein an ist und wie brutal das alles reinhauen müssen.
00:17:25: Aber ganz großartig geschrieben und sehr, sehr lustig!
00:17:29: Ist das mit dem Rotwein ein bisschen ein Mythos oder ist das wirklich so passiert?
00:17:35: Schon?!
00:17:36: Ja ja, absolut.
00:17:38: Also da gibt es auch verschiedene Quellen die das so wiedergeben.
00:17:42: Das was Vlokrat zitiert hat von Albert Londre, der Bericht ist aber von vierundzwanzig ganz lustig dass du den jetzt auch erwähnst.
00:17:49: dann habe ich neulich auch vorgelesen in der deutschen Version zumindest die eine Story als die Pellici Brüder ausgestiegen sind im Café in Couture und sich da auch recht publicity trächtigt Mit verschränkten Armen quasi ins Café gehockt haben und gesagt haben sie fahren jetzt ja nicht mehr weiter, weil die Etappen sind zu langen und so hart.
00:18:10: Und den ganzen Scheiß wollen sich nicht mehr antun... ...und da haben Sie das eben auch ganz gut wiedergegeben was Sie da alles zu sich nehmen!
00:18:18: Wir haben tatsächlich jetzt vorgestern erst waren wir im Privatarchiv vom Nikola Franz der Jahr neunzen, sieben und zwanzig in achtundzwanzig die Tour de France gewonnen hat Und das ist nicht öffentlich zugänglich, aber wir haben da so ein bisschen die Verbindungen jetzt auch hergestellt.
00:18:37: zum Enkel der da auch so historikermäßig in Marmar unterwegs ist.
00:18:42: Das ist eine Ortschaft in der Nähe von Luxemburg statt und dort haben wir tatsächlich dann auch einen Dokument gefunden wo er aufgelistet war was der so an so einer Etappe zu sich genommen hat was so der Ernährungsplan war und da war tatsächlich beim Frühstück auch schon glaubten Glas Rotwein mit drauf gestanden.
00:19:04: Also genau das fing also schon vom Frühstück an an.
00:19:10: Jetzt haben wir auch schon quasi herausgehört, warum du gerade in Luxemburg bist?
00:19:14: Also nicht Urlaub oder so sondern ein bisschen Blick in die Zukunft oder recherchieren für vielleicht weitere Dinge.
00:19:24: Ja, die Idee haben wir eben schon... Weil es eben so ist, dass dann den Luxemburger die nächsten beiden Austragungen gewonnen hat.
00:19:32: Er war neunzehn sechsundzwanzig schon zweiter gewesen und wir haben halt jetzt schon gemerkt das vielleicht zu dieses Projekt auch Potenzial hat in verschiedenste Richtungen.
00:19:44: also da sich das jetzt eben zum hundertsten Mal jährt, dass der die Tour de France gewonnen Dann wollte Luxemburg ja ursprünglich den Grande Parc zur Tour de France, in Frankreich den Zuschlag gekriegt.
00:20:01: Es wird aber höchstwahrscheinlich eine Etappe nach Luxembourg rollen und da wäre es eben auch eine Idee ein bisschen zu Nikola Franz vielleicht etwas zu arbeiten.
00:20:10: Es gibt zum Beispiel nur noch keine richtige Biografie über ihn die so richtig ausführlich wäre.
00:20:16: Und da sind wir gerade mal dabei irgendwie auszuloten, wer hier in Luxemburg da vielleicht ähnliche Gedanken schon hatte und inwiefern man da vielleicht zusammen schaffen kann.
00:20:26: Und dann natürlich auch mit Hinblick auf die Tour de Fros.
00:20:30: Das ist im Gespräch, dass sie in Berlin startet und dann vielleicht auch nach Leipzig zu uns kommt Und da sind wir gerade auch ein bisschen dabei, uns zu connecten.
00:20:40: Also genau und in dem Zuge vielleicht gibt es dann auch einen V-Ride, nineteen, siebenundzwanzig und achtundzwantig und neunundzwanzig und genau den würde ich dann aber gerne nicht mehr nur zu zweit fahren mit einem Tim der ja auch dabei gewesen ist Aber vielleicht gesellen sich ja noch ein paar Leute dazu.
00:20:55: das wäre auch so ein ganz cooles Ziel eigentlich wenn da so ein kleines Piloton dann irgendwann über die Strecke von vor hundert Jahren rollt.
00:21:06: Bevor wir jetzt zu weit in die Zukunft blicken, ist es mir noch ganz wichtig zu sagen was mich nämlich sofort begeistert hat.
00:21:12: Wir haben einen Tipp bekommen von einem Sitzfleischhörer und der hat uns quasi zusammengebracht und mir geschrieben was du und der Team eben was ihr vor habt und was ihr macht und dann haben wir im Vorfeld schon angeschaut eure Instagram Seite euren Auftritt eure Webseite und was mich sofort begeistet hat waren eben eure Auftritte.
00:21:33: Also, ich habe das so cool gefunden und wir werden das auch alles in die Show Notes verlinken also Floh deinen Buch-Deep Und natürlich die Webseite.
00:21:41: Ihr habt historische Fotos ihr habt schwarz-weiß Bilder ihr habt eingeskennte Artikel aus den Medien So verpixelte ureute Fotos Du hast teilweise so Geschichten vorgelesen.
00:21:53: also es war wirklich so eine absolut geile Sache einzutauchen und jetzt ist es wirklich geil vermittelt grafisch und natürlich durch die Geschichten dass man sich da einfach wirklich hineinspülen kann, wie vor hundert Jahren vielleicht ungefähr die Tour de France tatsächlich abgelaufen ist.
00:22:09: Und also wirklich sehr schön rekonstruiert!
00:22:12: Das hat mich im Vorfeld schon gefallen und als Irene unterwegs war zuhause aktuell nicht so live mitverfolgen können, da war er selber gerade unterwegs.
00:22:20: aber ich finde es halt jetzt dann super spannend nochmal mit dir gemeinsam das Revue passieren zu lassen, wie es dann tatsächlich gelaufen ist.
00:22:29: Danke, freut mich sehr dass das auch so gut ankommt.
00:22:32: Das war auch das Ziel eben ein bisschen medial darzustellen und es tatsächlich gar nicht so einfach wenn man dies in der Zeitung von vor hundert Jahren alte Fotos findet, die jetzt auch nicht mehr besonders frisch aussehen.
00:22:50: Also letztendlich waren wir ein Dreierteam absolut in dieser Rewrite-Geschichte.
00:22:55: Es war eben Tim und ich, die die Strecke gefahren sind.
00:22:59: Und Corinne so hinter den Kulissen, die ich habe sie dann als direkt risische General tituliert also irgendwie für alles zuständig war das war außen rum passiert ist Vor allem aber eben für die Internetgeschichte und Social-Media-Geschichte, die da die Post schön gemacht hat.
00:23:16: Und die Videos schön gemacht haben, dass man das ein bisschen nachvollziehen kann noch was das für krasse Leistungen damals gewesen sind.
00:23:26: Ja also vielleicht gehen wir dann einfach gleich rein.
00:23:29: Also die Strecke... Du hast gesagt bis in die Fünfziger hat sich die Kamm verändert immer so wirklich Tour de France quasi rund um Frankreich an der Grenze und an der Küste entlang.
00:23:45: Seit wann ist das ungefähr so, war das von Anfang an so?
00:23:48: Und wie hat dann konkret euer Strecke ausgeschaut?
00:23:53: Genau die erste Tour de Fros hat ja in drei Städten gefunden.
00:23:56: Das war eher ein Testballon ob sowas überhaupt möglich ist und es waren glaube ich noch sechs Etappen gewesen.
00:24:02: Zwei Tausend vierhundert Kilometern hat zu den größten Städte in Frankreich miteinander verbunden.
00:24:07: Aber das ging dann schon so, glaubt, war es dann quasi einmal aus dem Ruhm gefahren mit kleinen Veränderungen.
00:24:20: Und jetzt das besondere, die längste Strecke jemals gewesen ist.
00:24:29: Und eine Besonderheit war, dass die zum ersten Mal nicht in Paris gestartet sind.
00:24:33: Also das war auch bis in die fünftiger Jahre rein der Normalfall-Start in Paris und Ziel natürlich auch.
00:24:40: Aber der Henri des Grands, der ja die Tour de France begründet hat und bis siebenunddreißig glaube ich da auch Direktor geblieben ist, der war quasi immer darum bemühtes Rennen spannend zu halten und auch möglichst hart zu gestalten.
00:24:57: Der wollte eben, dass die Berge so ein bisschen näher an Paris heranrücken.
00:25:01: Und dadurch das war dann, dass sie in Evion-Leban am Genfasee gestartet sind mussten die gleich auf der ersten Etappe schon ins Jura-Gebirgereien fahren und dann kam natürlich sehr viele Flachetappen in Küstennähe entlang.
00:25:16: aber die letzte Alpmetappe war dann quasi die drittletzte Etape gewesen oder auf der vorletzten Etappe auch noch über den Jura wieder raus.
00:25:24: und da wollte er eben, dass das Rennen bis quasi kurz vor Schluss spannend bleibt.
00:25:29: Genau also grundsätzlich in Evian am Genfasee war das Start und dann einmal gegen den Uhrzeigersinn außen rum.
00:25:38: Etappenlängen waren im Schnitt dreihundertvierzig Kilometer.
00:25:41: die längste hatte vierhundertdreißig Kilometern von Metz nach Dunkerck am Ärmelkanal.
00:25:48: Insgesamt waren es glaube ich vier oder fünf Etappen, die auch über vierhundert Kilometer lang gewesen sind.
00:25:53: Und
00:25:54: die kürzeste?
00:25:55: Ich habe nämlich von eurer Website die Etappensübersicht rausgeholt.
00:26:00: Die Kürzste bitte war hundertneununddachzig und was also fort auffällt... Also wie du gesagt hast dreihundertvierhundert war irgendwie so ein Standard Und es hat offensichtlich keine Transfers geben.
00:26:13: Also immer dort, wo die Etappe endet geht am nächsten Tag die ETAppe los und... Die Etappenzeiten also die Vorzeiten, fünfzehn Stunden, vierzehnt Stunden, elf Stunden so in der Größenordnung unterwiemer die Frage gestört.
00:26:30: Also natürlich wie habt ihr das gemacht?
00:26:32: Weil euer Tempo war ja relativ ähnlich zu dem Originaltempo von damals.
00:26:37: Also jetzt nicht unwesentlich, er war es glaube ich ein Spur langsamer.
00:26:40: Insgesamt so um die zehn Stunden aber halt auf siebzehn Etappen kann man sagen das war in der gleichen ungefähr im gleichen Tempo.
00:26:48: Es ist ja dann so, dass du entweder im Dunkeln starten oder kommst im Dunkelen an und habt ihr dort Lichter dabei gehabt?
00:26:54: Und wenn ja wie war das vor hundert Jahren?
00:26:57: weil du wird's noch kein super Novart-Licht gegeben haben Das so gut funktioniert.
00:27:04: Habt ihr das herausgeschnitten wie das damals war?
00:27:07: Na ja, also wir hatten einfach kleine Batterielämpchen dran.
00:27:11: Wir haben es an einigen Tagen geschafft.
00:27:14: das war komplett im hellen gefahren sind aber grad so die längeren Etappen oder jetzt auch die Berg-Etappen wo's Angstlevel etwas größer war sie mehr dann schon auf frühes im Dunkel noch schnell gestartet weil wir einfach bedenken hatten dass das dann irgendwie ausartet hinten raus Genau.
00:27:33: und damals die hatten auch schon Licht am Fahrrad.
00:27:36: Ich glaube das waren, ich weiß es gar nicht genau um ehrlich zu sein.
00:27:39: aber kleine elektrische Lämpchen, die da auch schon dran hatten ja Und diese sind ja normalerweise tatsächlich zwischen Mitternacht und zwei Uhr nachts gestartet.
00:27:49: also die hatten am Morgen oder in der Nacht quasi noch schon eine ziemlich lange Distanz noch im Dunkeln zurückzulegen.
00:27:55: Ja Aber das habe ich jetzt aus den kleinen Recherchen Die wir gemacht haben einfach aus den Zeitungsartikeln gar nicht genau rausgelesen, wie wieder die Beleuchtung genau ausgesehen hat immer.
00:28:05: Hast du auch herausgefunden was über die Straßenverhältnisse?
00:28:11: Über die damaligen vor hundert Jahren und inwieweit hat sich das Straßennetz verändert?
00:28:18: also wenn man Start- und Zielort hat kann man ungefähr auf den gleichen Straßen da vorn oder gibt es da grobe Veränderungen?
00:28:30: Das ging die allermeiste Zeit tatsächlich auf diesen Originalrouten noch zu fahren.
00:28:36: Ein paar Abschnitte hatten wir, wo jetzt halt heute Autobahn ist oder eine vierspurige Nationalstraße, wo man dann uns eben kleine Seitenstraßen gesucht haben.
00:28:46: aber grundsätzlich hat die Strecke ja so die größeren Städte und Orte eben in Grenz und Küsten hier miteinander verbunden und die Straßen existieren heute noch genauso.
00:28:58: Aber tatsächlich, die Straßenbeschaffenheit war immer ein größeres Thema in der Zeitung.
00:29:04: Da hatten wir gelesen im April einen losgeschickt mit dem Auto, der mal die Strecke abklappern sollte, den Leuten vor Ort an den Etappenorten alles besprechen sollte, dass das dann alles klar geht im Juli und läuft.
00:29:20: Und da haben sie dann auch immer schon das Auto und seine Reifen gerühmt, dass die Strapazen der Straße quasi auch überstanden hat.
00:29:30: Genau also grundsätzlich eben eine Schotterpisten so ein bisschen wie man das jetzt von den Stradebianke-Rennen auch kennt eher alles ein bisschen gravelmäßig.
00:29:41: Ganz wenige Abschnitte waren wohl auch schon asfaltiert gewesen.
00:29:44: Das wurde dann immer besonders positiv hervorgehoben.
00:29:48: Genau, ein großes Thema war natürlich auch immer die Straßenbeschaffenheit an einem Hochgebirge.
00:29:54: Wo es halt öfter mal vorkommt dass es einen Erdrutsch gibt oder eben einfach nicht so viele Leute da vorbeikommen mit dem Auto oder mit dem Fahrrad damit die Straße auch wieder geräumt wird wenn da irgendwas abgerutscht ist.
00:30:10: Im Gebirge waren die Straßen schon noch besonders schlecht also mit Steinen und Geröll dann immer übersät.
00:30:17: Also da gibt's ja auch, weil du das gesagt hast mit dem Vorausschicken von der ersten Überfahrt über den Colb de Tour Malais.
00:30:25: Eine meiner Lieblingsgeschichten habe ich aber auch schon erzählt... Wo ist die
00:30:28: Colb-of-Ore-Flow?
00:30:30: Ob du das Video erzählst oder hast du vorab im Transcontinental letztes Jahr erzählt beim Tour Malay?
00:30:34: Der Typ, der vorausgefahren ist wurde vom Bären angefallen und wär fast im Schnee gestorben und hat er dann zurücktelegrapiert.
00:30:45: Straße ist perfekt, Tour Malais kann kommen im Juli.
00:30:50: War ihr jetzt auf eurer Strecke der Tour Malai schon dabei oder bist du es ein bisschen später gekommen erst?
00:30:55: Nee, da war tatsächlich in dem Programm zum ersten Mal schon gewesen der Tour-Malais.
00:31:02: Übrigens den Menschen die du gerade erwähnt hast, der Alphonse Dynestes haben wir heute auch tatsächlich herausgefunden waren Luxemburger der in den Achtzehnhundertneunziger Jahren aber schon nach Paris abgewandert ist, um dort Sportreporter und Sportsjournalist zu werden.
00:31:17: Und er hat eben zwei Jahrzehnte für die Lotho dann gearbeitet.
00:31:21: Er war derjenige, der die Ehre hatte da, die Pyrenäen auszukundschaften.
00:31:27: Genau also Turmallee seit Jahrzehn im Programm.
00:31:32: Ja, der Grange, der das dann tatsächlich auch gewagt hat die Strecke da langzulegen wurde ja dann entsprechend auch als Mörder beschimpft von dem Tour de France Sieger.
00:31:44: Weil natürlich jeder da irgendwie hoch schieben musste.
00:31:47: Das war ja gar nicht Farbe mit den Übersetzungen zu der Zeit.
00:31:50: also das sah dann eben Mitte der neunzehnzwanziger schon ein bisschen anders aus.
00:31:53: Da waren sie auch ein bisschen angepasst damit ihren Rädern und ihren Übersetzungen wenn es auch weiterhin nur zwei Gänge gab Genau, aber so diese klassische Pyrenäten-Etappe mit Obisk, Tourmalé, Aspa und Peresort hatten wir eben auch im Programm.
00:32:10: Und ich muss ganz komplett auf Topik, aber der Tourmalée ist ein Pass meiner Meinung nach, der ist rein!
00:32:21: Der einzige Zweck, warum es den gibt, ist für die Tour de France Weil der verbindet gar nicht zwei Orte, der verbindet gar nicht zwar Täler.
00:32:29: Du kannst locker außen runter rumfahren bis zehnmal schneller.
00:32:32: Der erfüllt gar keinen Zweck außer, dass man da auch die Radelforte drüber
00:32:37: schenkt.".
00:32:38: Ja hat aber eben ein paar schöne Geschichten produziert dann noch im Laufe der Zeit.
00:32:43: also hat sich wahrscheinlich gelohnt.
00:32:44: und auf der einen Seite wenn man runterkommt in St-Marie de Comppon heißt er Ort Gibt's ja auch die Statue vom Eugène Christophe, dem auf der Abfahrt da die Gabel gebrochen waren.
00:32:55: Wo es dann die Geschichte gibt, dass er zehn Kilometer ins Tal laufen musste und eine Schmiede suchen musste und sich dann die Gabeln wieder selber zurechtschmieden mussten weil fremde Hilfe war zu dieser Zeit nicht erlaubt.
00:33:06: also muss man alles selber machen selbst reparieren.
00:33:10: genau also dem haben sie ein Denkmal gesetzt da unten
00:33:14: Apropos keine fremden Hilfen wie um jetzt die letzten Jahre eigentlich sehr viel mit uns, mit Ansupportet-Rennen beschäftigt beziehungsweise waren selbst bei vielen dabei.
00:33:26: Wir jammern immer wenn es beim Trains Continental diese Offroad Passagen gibt und wir wissen aber dass das mitunter auch daher kommt weil eben es irgendwie an die Ursprünge der Tour de France erinnern soll und wir hören jetzt gerade wie die Tour de Frans damals wirklich aussehen hat.
00:33:43: Und jetzt bei uns ist einmal das Thema Tubeless, oder doch mit Schlauch und die dicken Reifen unter Komfort- und die Bannensicherheit.
00:33:52: Kannst du dir vorstellen?
00:33:53: Oder habt ihr herausgefunden welche Reifen damals gefahren waren sein und wie oft bitte halt solche verdammten Botschen geben also Reifenbannen?
00:34:05: Über die Reifen direkt kann ich jetzt nichts sagen wie sie so beschaffen waren Aber es gab auf jeden Fall sehr, sehr viele Pannen.
00:34:13: Also das hat total zum Rennen dazugehört und ich glaube jeder Fahrer hat auf jeder Etappe mindestens einen Platten gehabt.
00:34:21: Was ich besonders spannend fand, ist also dass das völlig normal war es dann aktiv auch auszunutzen.
00:34:27: Also dass das von der Konkurrenz unbedingt ausgenutzt werden musste wenn einer Platten hat, dass man sofort zur Attacke überging.
00:34:35: Ganz im Gegenteil stand da so noch vorwurfsvoll in der Zeitung.
00:34:38: Dann der Oride Grange, der Tourdirektor hat immer ein Leitartikel geschrieben und den Fahrrad vorgeworfen, wenn es gelbe Trikot und Platte hatte dass die anderen nicht attackiert haben, sondern einfach wieder auf den gewartet haben.
00:34:52: Das fand ich schon auch krass so ein ganz anderes Verständnis weil das einfach Teil vom Rennen gewesen ist, dass man Defekte hat und dann hat man halt Pech gehabt.
00:35:02: Also was ich weiß auf jeden Fall, dass es zu der Zeit dann auch vermehrt oder fast ausschließlich glaube ich dann auch schon Stahlfelden gegeben hat und Kinderholzfelden mehr?
00:35:15: Ja, genau.
00:35:17: Die haben ja auch immer ihre Reifen dabei gehabt, die sie sich um die Schultern gewickelt haben, sodass sie sich da unterwegs behelfen konnten.
00:35:27: Aber ein näheres zur Technik war jetzt was den Zeitungsberichten nicht rauszulesen.
00:35:33: Man kann dir wirklich sagen... ...die Regeln des Reglementaumers ist dem unsupportet Modus heute nahe.
00:35:42: Ist das... ...war es einfach irgendwie Notgetrunken, weil es einfach die Möglichkeit nicht gegeben hat, Begleitvorzeige mitzuschicken.
00:35:49: Oder war das wirklich so?
00:35:51: Man wollte dass jeder auf sich allein gestellt ist, schoffen muss ohne Hilfe von außen.
00:35:57: Ja schon erletzteres Weil.
00:35:59: begleitfahrzeuge hat's schon gegeben.
00:36:01: zu der Zeit also da waren auch von von Journalisten von Zeitungen sind sie mitgefahren und man es hat ja auch Teams gegeben.
00:36:08: das Fahrerfeld neunzig sechsundzwanzig Das hat aus glaube hundert sechsund zwanzig Fahrer waren es die da am Start gestanden waren.
00:36:15: Wir haben das Ziel erreicht am Ende in Paris und so ein gutes Drittel von dem Fahrerfeld waren ja professionelle Teamfahrer, der Rest war Einzelstaater.
00:36:24: Und die Teams hatten schon auch Fahrzeuge mit am Start, die aber eben nicht eingreifen durften.
00:36:32: Der Oride Granster war immer sehr darauf bedacht es Rennen auch möglichst hart zu machen Ja, das letztendlich auch die einzelnen Fahrer gleiche Chancen haben und der hat immer so ein Kampf geführt gegen die gegen die großen Marken.
00:36:47: Dass die da nicht zu viel Einfluss gewinnen über das Rennen und den Rennverlauf sondern er wollte eben bestimmen werder der Der stärkste Fahrer dann ist und deswegen auch dieses Selbsthilfe.
00:36:58: Aber letztendlich hat er das auch nie verhindern können, dass es solche Absprachen gegeben hat zwischen Fahrern und dass die da auch teamtaktisch irgendwie gefahren sind.
00:37:06: Im Reglementstand sogar haben wir rausgelesen, dass Windschattenfahren verboten ist dass die also immer mindestens zehn Meter Abstand halten sollen.
00:37:14: Begründet wurde das, wenn einer stürzt der Rest nicht rüberfliegt und dann noch mehr Material kaputt geht.
00:37:19: aber auf ein Foto sieht man auch, dass sich da natürlich keiner dran gehalten hat.
00:37:26: Assensturz müssen dann mehr wie eine Gabel geschmiedet werden.
00:37:31: Das würde doch zu lang dauern.
00:37:34: Ja genau!
00:37:37: Ich weiß Flo du brennst dich schon von lauter Fragen als Historiker der Tour de France, aber eine Frage bitte lasst mich noch stellen.
00:37:46: Wie habt ihr das gemacht jetzt heute und wie habt ihr es damals gemacht mit dem Thema Schlaf- und Regeneration?
00:37:54: Du sagst die Sendamme ist schon mitten in der Nacht gestartet.
00:37:57: Ihr seid glaube ich nicht mitten nachgestattet, da war auch recht früh.
00:38:01: Aber wenn wir jetzt einfach nur die Tapenzeiten auf Fahrzeit von sechzehn Stunden, fünfzehn Stunden, achtzehn stunden Es hat ja nicht wirklich ruhe Tage gegeben oder vielleicht einen maximal zwei Und es ist ja dann einfach so, du kommst dir doch niemals auf acht Stunden schlafen.
00:38:17: Oder du kannst deine Gescheittricken riechen, das soll dir dann fast schon irgendwie Elemente drinnen von einem Ultrarennen, wo du quasi auch gegen Ende hin die Müdigkeit der Schlafentzug ein Thema wird?
00:38:29: Ja, doch ich musste dich korrigieren!
00:38:31: Das hat ganz ganz viele Ruhe taget tatsächlich gegeben.
00:38:35: Also nur deswegen habe ich es eigentlich auch gemacht, weil das war ja mein großer Sommerurlaub der irgendwie erholsam sein sollte und da hab' ich mir quasi eine Tour de France rausgesucht mit vielen Ruhetagen.
00:38:48: Also tatsächlich war's so dass diese siebzehn Etappen die damals auf neunundzwanzig Tage gestreckt haben, also gab's siebzen Etappen und zwölf Ruhetaage Und es hatte den einfachen Hintergrund, dass die eben immer mitten nach zwei Uhr nachts gestartet sind.
00:39:03: Die Ersten waren dann so zur besten Feierabendzeit im Ziel, siebzehn Uhr rum, das die Leute am Etappenziel auch was davon hatten und nach der Arbeit eben den Zieleinlauf gucken konnten.
00:39:14: Und die Letzten sind dann aber halt oft erst abends um neun oder zehn ins Ziel gekommen mit einem riesigen Rückstand.
00:39:19: Dann konnten die ja nicht gleich wieder um Mitternacht in die nächste Etappe starten.
00:39:24: Deswegen war tatsächlich nach den allermeisten Etappen erst mal ein Ruhetag.
00:39:28: Also es gab zwei, drei Blöcke in der Mitte vom Rennen und ganz am Ende noch einmal drei Etappen direkt hintereinander.
00:39:38: Insofern war das für uns eigentlich auch ganz okay, dass wir einen angenehmen Ruhentag hatten in einer schönen französischen Stadt wo man dann auch noch ein bisschen Zeit hatte dadurch die Fußgängerzone zu flanieren.
00:39:51: Ich hab jetzt zu Ehren vom Flo an Kopfrechen fehlert gemacht und hab den Statum und die Ansage, der hat ab dem Falsch berechnet deswegen.
00:39:58: Aber natürlich müssen einige Ruhetage drin sein ja.
00:40:04: Genau diese Ruhentage das war in dem vorher erwähnten Buch und ich hab nicht gewusst vorher dass
00:40:09: die
00:40:10: so knapp beieinander legen also vierundzwanzig und sechsundzwannzeig das trifft super.
00:40:15: Das war dann immer ein riesen Medienrommel.
00:40:20: Interviews gegeben, haben sie beim Essen- und Weintrinken fotografieren lassen.
00:40:24: Also es ist eine Volksfeststimmung einfach wie die Tour de France jetzt noch ist und Teil des Status hat sie sich ja auch damals in den frühen Tagen einfach erarbeiten.
00:40:36: Ja
00:40:39: das ist auch da mal ganz lustige Bilder gefunden ne?
00:40:42: Da gab's auch eine Rubrik in der Zeitung in der Lotto, die hieß Le Correur en Pijama also die Rennfahrer im Pijamas Weil die halt dann meistens so in ihrem Hotel oder vor ihrem Hotel, so im Pyjama tatsächlich rumgesessen waren.
00:40:58: Also ein richtig schöner weiter Floschika-Pyjama.
00:41:04: und sich da haben interviewen lassen gibt es auch ganz lustige Fotos wie die da... Man sieht den schon an was sie jetzt die letzten Wochen eigentlich gemacht haben also braun gebrannt und eigentlich völlig fertig waren herumgehockt und haben quasi auf die nächste Etappe gewartet.
00:41:21: Habt ihr zu den einzelnen Teilnehmern, und das waren jetzt ausschließlich Männer, irgendwas herausgefunden.
00:41:28: Also es ist ja so ein Sportprinzipiell, da hat er so angefangen als Freizeitbeschäftigung der Noblen die nix arbeiten müssen und irgendwie in dem Frühjahr zwanzigsten Jahrhundert ist das dann zu einer Arbeiterbewegung auch geworden und gerade beim Radfahren waren sehr viele Arbeiter dabei, die da wirklich auf so eine Natur de France vorster Jahresgehalt verdient haben können.
00:41:56: Habt ihr da irgendwas über die einzelnen Fahrer herausfinden gerne?
00:42:00: Ja schon einiges.
00:42:01: also da haben wir auch so ein paar Beispiele rauslesen können, deren Hoffnung da einfach gewesen ist dass sich dann ein paar Groschen dazu verdienen wie du sagst oft ein paar Monatsgehälter.
00:42:16: tatsächlich Er ist auch tatsächlich zum ersten Mal ein Japaner bei der Tour de Fros an den Start gegangen.
00:42:24: Der Kisokawa-Muro hieß der, da war er in Japan geboren aber hat schon einige Zeit da in Frankreich gelebt und hat eigentlich in einem Restaurant in Paris gearbeitet.
00:42:34: Das war ein ganz nettes Interview in der Zeitung.
00:42:36: das sind die extra hin.
00:42:38: Zwo Journalisten haben den mal kurz interviewt was ihn dazu treibt da jetzt bei der tour de fros mitzufahren?
00:42:44: Hat er eben auch erzählt dass es im japanen Radsport schon recht groß ist, gewesen es zu der Zeit in den neunzehundertzwanzigern.
00:42:52: Aber eben vor allem mit einem Velodrom, das gab's dort wohl schon recht viel.
00:42:57: Genau und das ist so ein Beispiel für eigentlich einen recht armen Schlucker, der da auch nicht viel Geld verdient hat in der Küche im Restaurant oder gehofft hat, was zu verdienen.
00:43:06: Es ist leider nicht weit gekommen, ist gleich auf die ersten Etappe ausgeschieden und hat da schon nichtes Ziel erreicht.
00:43:12: Und was ich ganz krass fand ziemlich bitter, dass auf der letzten Etappe haben die auch so die Fahrer gefragt zu während der Fahrt.
00:43:22: Die sind dann da auch relativ gemütlich Richtung Paris gerollt auf der Letzten Etape.
00:43:27: Ob sie jetzt froh sind das die Plackerei jetzt bald zur Ende ist und dass wir wieder nach Hause können usw.
00:43:33: Und da haben recht viele geantwortet ja eigentlich fanden Sie es gar nicht so schlecht die letzten vier Wochen weil sie hatten in den Hotels immer was zum Essen.
00:43:41: auf dem Tisch wurde sich gesorgt und man konnte auch noch einen zweiten Teller essen.
00:43:47: Und Sie wissen genau, wenn sie jetzt nach Hause kommen müssen, sie eben wieder in die Fabrik oder auf dem Bauernhof mithelfen.
00:43:53: Wenn man da irgendwo einen zweiten teller verlangt, dann kriegt man eins hinter die Löffel.
00:43:58: Das spiegelt es eben auch ein bisschen wider was das für die bedeutet hat.
00:44:03: froh waren quasi, dass sie da überhaupt mitfahren konnten.
00:44:06: Und da gab es ja auch – das ist ganz interessant – hat ich vorhin gesagt, dass ein Drittel der Fahrer war in Teams organisiert und eben als Profis und die haben da glaube ich schon ganz gutes Geld damit auch verdient.
00:44:20: Und zwei Drittel vom Feld waren aber sogenannte Tourist-Routier also die Einzelstaater konnte sich zu der Zeit eigentlich jeder anmelden zur Tour de France, da sich das irgendwie zugetraut hat Und es lief dann so, dass die sich... Also da hatte dann die Zeitung, die Lotho das irgendwann ausgeschrieben.
00:44:38: Das können Sie jetzt hier einzelne Fahrer melden und sie sollen mal bitte einen Brief schicken zu einer kleinen Meldegebühr.
00:44:45: Das war nicht viel.
00:44:46: Ihre Adresse dazu schreiben und was sie vielleicht bisher schon so gefahren sind im Rennrad oder ob sie schon Erfolge hatten?
00:44:54: Und konnten dann, das wurde als kleine Annonce in der Zeitung geschaltet Und dann konnten sich so kleine Fahrradhersteller oder Reifen Hersteller, Trikot-Hersteller bei denen melden und dann war das quasi wie eine Vermittlungsplattform.
00:45:09: Der Tourist Trottier hatte seine Annonce in der Zeitung und wurde vielleicht von seinem kleinen Fahrrad-Hersteller kontaktiert.
00:45:16: Der Fahrrad hersteller war froh, dass eben sein Fahrrad bei der Tour de Fros mitfährt und vielleicht sogar bis ins Ziel kommt.
00:45:22: und der kleine Tourist Drottier hat etwas davon, was er eben Fahrrad gestellt bekam und damit fahren konnte.
00:45:29: Genau, das zeigt es auch die hatten vielleicht nicht mal ein eigenes Rennrad so richtig oder waren froh wenn sie nicht mit ihrem eigenen fahren mussten weil er doch unterwegs irgendwie kaputt gehen könnte.
00:45:42: Und genau gibt's auch eine ganz beeindruckende Geschichte war dann eben von einem einzelnen Tourist-Touriste Jules de Loffry hieß der aus Belgien der immer versucht hat sein Taschengeld dadurch aufzubessern, dass er im Ziel Acrobate gemacht hat.
00:46:01: Also da ist dann in die nächste Bar rein und hat da Handstände auf Stühlen gemacht und auf dem Dresen und weiß ich nicht was und ist dann hinterher mit dem Hut rumgegangen.
00:46:10: also auch ganz verrückt.
00:46:11: ja weil es bei denen tatsächlich auch so war das sie sich um ihre Übernachtung und Essen usw.
00:46:17: selber kümmern mussten im Ziel Wo es auch Berichte gab, dass wenn die zu spät ankamen, dass sie vielleicht gar keine Unterkunft mehr gefunden hatten und dann auf der Parkbank immer nachten mussten.
00:46:26: Und dann erst mal am nächsten Morgen schauen mussten wo sie überhaupt sind.
00:46:30: Das erinnert
00:46:31: schon einiges gerne an die Ansupporter-Trennen heute.
00:46:36: Ja das was die Zeitungsannounce damals war, wo quasi die Aktiven am Rad zusammenkommen sind mit vielleicht Ausrüstern oder Geldgebern.
00:46:43: Das
00:46:44: wird man heute wahrscheinlich so Influencer Marketing nennen wie eine Agentur Unternehmen und Marken und aktive miteinander in Verbindung bringt.
00:46:54: Jere, hast du noch ein paar Eindrücke für uns von der Ausrüstung?
00:47:01: Damals du hast schon gesagt zwei Gang Schaltungen oder zwei Gang Räder das war wahrscheinlich dann das Hinterrad oder dass man quasi herausnimmt umdreht.
00:47:11: es ist links und rechts ihr werdet auch Ritzel drauf und du musst je nachdem welchen Gang du fährst quasi des Laufrad umdrennen.
00:47:18: Wie war das mit den... Man sieht auf den alten Fotos Flaschen vorne am Lenker.
00:47:23: Also die Antithese zum Aero-Flaschenhalter, der heute in dem Sattel festigt ist.
00:47:29: Aufrecht senkrecht stehende Floschen zwei Stück nehmen an der vorn mitten am Lenkern damit man sofort sieht ob noch genug Rotwein da ist oder ob man Resupply braucht?
00:47:42: Hast du eine Idee wie schwer die Räder da um es ungefähr waren?
00:47:46: In welcher Kilogramm?
00:47:47: Kategorie sie das abspült und wie die Bekleidung war.
00:47:51: Ich seh da im Hintergrund, ich hab zu jetzt aktuell Ovaeo-Trikots gleich für mich.
00:47:56: Ich vermute damals hat es noch eher so die Baumwohl-Variante geben gestrickt, feinsterzieren.
00:48:04: Ungefähr ja genau dass das Trikot aufgehängt ist, hat Corinne so ein bisschen Design genaum mit Ovaio in dem Retro-Lock uns überlegt wir hätte denn so einen Bike-Ai-Triko vor hundert Jahren ausgesehen vielleicht ungefähr so Genau aber damals halt richtige Baumwolltrikos, genau das war bestimmt nicht angenehm in der großen Hitze damit durchs Land zu fahren.
00:48:29: Überraschenderweise oft auch habe ich so auf den Fotos gesehen, oft mit solchen langen wahrscheinlich dünneren Unterhemden dann auch noch.
00:48:37: und also die waren meistens eigentlich langärmlich unterwegs.
00:48:40: das wahrscheinlich auch wegen dem ganzen Staub und Dreck, die gemacht haben, dass sie da einfach ein bisschen mehr geschützt sind.
00:48:51: Genau so Fahrertechnik wie du es beschrieben hast mit Zweigangetriebe sozusagen.
00:48:57: also die sind dann eben alle kollektiv am Anstieg unten am Fuß angehalten, haben alle ihr Hinterrad ausgebaut umgedreht und sind dann weitergefahren.
00:49:11: Heute waren wir im Archiv vom Luxemburgischen Sportministerium und das stand tatsächlich ein originales Fahrrad von François Fabérum, der die Tour de France gewonnen hat.
00:49:25: Ein Original-Fahrrad auch von Nicolas Franz.
00:49:29: Ich habe mal die Übersetzung gezählt und da war der kleiner Gang.
00:49:33: Es gab vierzig Ritzel vorne, vierzig Zähne vorne und hinten in zwanziger Ritzeln.
00:49:40: Also genau, kann man sich dann mal vorstellen wie es damit ist ein Turmallee hochzufahren.
00:49:47: Auf der Schotterpiste!
00:49:50: Ja und ja lustigerweise ich mache gerade auch so'n bisschen Selbstversuche.
00:49:55: Es war ja so dass auf der... ein bissel ausholen.
00:49:58: auf der zweiten Etappe wo wir unterwegs waren zwischen Milus und Metz im Elsass sind wir ganz nah an der deutschen Grenze entlang gefahren.
00:50:08: Und es hatte sich ein paar Wochen vorher schon der Armin gemeldet, da er in der Nähe von Karlsruhr wohnt und hat gesagt, er ist auch totaler Fan von solchen überhaupt von Radsportgeschichten dann auch von den alten Fahrrädern.
00:50:21: Der hat schon circa dreißig Räder restauriert.
00:50:25: also der fährt immer in Frankreich solche Retro-Flohmärkte und kauft sich da die Teile zusammen und restauriert das originalgetreu.
00:50:32: Genau und er hat sich da gemeldet, dass er bei uns ein Stückchen mitfahren würde.
00:50:37: Der ist dann also nach Straßburg gekommen mit seinem hundert Jahre alten Renner... ...und ist also sechzig Kilometer mitgefahren bis nach Wiesnamburg.
00:50:45: Er hat gesagt seine Garage ist zu voll!
00:50:47: Da muss ein bisschen Platz schaffen.
00:50:48: die Frau schimpft Zuhause.
00:50:53: Genau und da haben wir so ein kleines Geschäft dann gemacht, weil ich im August noch mal in der Gegend und habe ihm das dann abgekauft.
00:50:59: Das heißt, ich bin jetzt auch ab und zu mal auf einem hundert Jahre alten Renner unterwegs eben auch genau mit zwei Gängen.
00:51:08: Ich habe es jetzt gar nicht im Kopf, was da genau für eine Übersetzung drauf ist.
00:51:11: Aber der kleinste Gang erscheint mir noch größer zu sein und hab ich eigentlich immer die Wahl.
00:51:18: Eigentlich gibt's dann einen großen Gang und ein ganz großen Gang.
00:51:20: Und wenn ich mit dem großen Gang fahren will, hab' ich wenigstens den Freilauf und bei dem ganz großengang kann man im Flachen wirklich ordentlich zufahren.
00:51:28: also kann man schon auf fünfunddreißig vierzig km h damit fahren.
00:51:31: das Fahrrad rollt auch super gut.
00:51:34: Bloß hat es das starre Narbe.
00:51:37: Habe ich ja noch das Handicap, dass ich mit dem alten Ding noch mit starrer Narbe fahren muss?
00:51:42: Aber habe ich jetzt schon ein paar Mal benutzt, hab' ich jetzt auch gerade hier mit dabei in Luxemburg, bin die Tage auch ein bisschen damit rumgefahren und neulich war ja ... Die Eroika wieder gewesen in der Tuscana wo ich's nicht geschafft hab hinzufahren.
00:51:59: aber das wäre auch mal irgendwie so ein Fernziel für mich.
00:52:02: Und dann habe ich mir aber gesagt, dann fährste hier rund um Leipzig eine kleine heroische Tour mit dem alten Renner und bin dann tatsächlich damit auch zuhundert Kilometer gefahren Richtung Chemnitz an der Alten Diamantfahrt.
00:52:15: Fabrik vorbei, Sachsenring vorbei die steile Wand von Merane hoch geschoben.
00:52:24: Aber das fährt sich schon recht gut und ist es tatsächlich gar nicht so schwer wie man denken mag.
00:52:28: also ich denke, dass hat zur Dreizehn vierzehn Kilo.
00:52:32: Es geht eigentlich, hätte es mir schlimmer vorgestellt.
00:52:36: Man sitzt da wirklich gut drauf richtig sportlich.
00:52:38: der Sattel ist eben so ein uralter Leder-Sattel finde ich auch gar nicht so unbequem also kann richtig damit fahren.
00:52:47: ja
00:52:50: vielleicht kommen wir jetzt nochmal zur Strecke.
00:52:53: also Frankreich ist er bekannt für seine touristisch Ausgebung Beutete, ausgeschlachtete Landschaft.
00:53:04: Aber das gilt natürlich nicht für ganz Frankreich und gerade so der Nordwesten.
00:53:11: viel flach, viel Gegenwind.
00:53:15: Wie war es da?
00:53:17: Für euch habt ihr's auch landschaftlich genossen.
00:53:19: oder vor allem wenn man dann jetzt auf der historischen Strecke unterwegs ist Das sind dann wahrscheinlich viele befahrene Hauptstraßen.
00:53:28: also es war wahrscheinlich nicht immer reiner Genuss.
00:53:32: Ja, das stimmt was du sagst.
00:53:33: Das ist eigentlich auch ein bisschen schade, dass man hier so ganz Frankreich durchquert aber eigentlich immer auf den Hauptstraßen unterwegs ist und wir haben auch eben... Eigentlich sind mir gar nicht so vielen Rennradfahrern begegnet weil die halt immer auf einen ruhigen Nebenstraß natürlich fahren.
00:53:47: also wir haben ganz viele immer gesehen diese unsere Strecke kreuzen aber nie halt mal irgendwie in uns Richtung gefahren werden, damit man da mit irgendwem ein Stück zusammenfahren kann.
00:53:59: Genau, also wir hatten schon ein paar Abschnitte wo es vom Verkehr her auch ein bisschen anstrengend gewesen ist.
00:54:05: Meistens ging's aber eigentlich und eine große Sorge war von mir schon gewesen dass wenn wir gerade oben am Ärmelkanal entlang fahren die drei Etappen in Richtung Westen das man da vielleicht eben tausend Kilometer am Stück dann Gegenwind haben.
00:54:21: Aber auch da hat man relativ viel Glück.
00:54:25: Eigentlich fällt mir jetzt nur eine Etappe an, wo es mal wirklich nervig und dann hart auch gewesen ist mit dem Wind.
00:54:30: Es war dann von Brestrichtung Lesable d'Olonne und da sind wir eben schon die ersten dreihundertfünfzig Kilometer von der Etappelstramm gegen den Wind gefahren.
00:54:41: Und flach stimmt eben auch nicht so richtig.
00:54:43: Da vertut man sich ganz schön da oben.
00:54:45: gerade auch wenn man dann in die Britanie reinkommt finde ich das am Ende fast anstrengend als durch die Pyrenäen oder Alpen zu fahren, weil du da halt so eine Kackwelle nach der nächsten quasi hast.
00:54:56: Also die ist dann immer nur so ein halben Kilometer lang und fährst da ein paar Höhenmeter hoch ne?
00:55:02: Und dann rollste wieder runter und führst gleich in die nächste Welle rein.
00:55:06: In Frankreich haben sie ein bisschen die Angewohnheit, die Straßen dann noch Kerzen gerade durchs Land zu bauen.
00:55:11: Das heißt, du kannst auch kilometerweit gucken auf die nächsten zehn Wellen, siehst ihr denn schon!
00:55:16: vor dir so kommen und das ist dann schon irgendwann auch hart.
00:55:21: Immer hoffst, dass wird jetzt schon die letzte Welle irgendwann mal wieder gewesen sein und dann aber noch eine und noch eine.
00:55:28: Das zährt dann ganz schön an den Nerven irgendwann.
00:55:33: Ihr habt ja jetzt natürlich moderne Räder gehabt als ihr euch quasi Rädern verwendet oder Stand der Technik?
00:55:40: Also einfach wirklich gutes modernes Equipment!
00:55:47: Ja, also Tim hatte ein recht neues Rad.
00:55:50: Das hat er sich schon seit langem mal wieder eins zulegen wollen.
00:55:56: Genau ich fahre seit Jahrzehnten tatsächlich einen und dasselbe Rennrad.
00:56:01: Also das ist mittlerweile doch auch schon ein bisschen veraltet weil sie in der Technik ja wahnsinnig viel getan hat die letzten zehn Jahre.
00:56:09: Es ist so ein giant Carbon-Renner, der immer noch supergut.
00:56:14: Ich bin ja lange Lizenzrennen auch gefahren.
00:56:19: In den letzten Rennsaisons waren wir in dem Jahr.
00:56:22: im Jahr war es mein Rad aus der Zeit und da gab mir jetzt noch gar kein Bedürfnis etwas Neues zuzulegen, weil das ist immer noch gut.
00:56:30: Da ist eine Ultekra drauf und ganz normale Feldenbremsen.
00:56:37: aerodynamisch glaube ich jetzt auch nicht mehr top modern, aber das fährt immer noch wunderbar.
00:56:43: Da man ein kleines Lenkertisch hin vorne drauf gemacht und dann hat es gepasst.
00:56:47: also Ich habe auch einen wirklichen relativ großes Desinteresse an Technik.
00:56:50: deswegen war mir das eigentlich alles wurscht mit was sich das Hauptsache es rollt und es hält irgendwie
00:56:59: Du hast eine Lenkerteche, aber du hast keine Flaschenhalter für die zwei Flaschanrotwein Die haben wir im ersten Modell auf dich gewartet.
00:57:09: Die hast du nicht mit gehabt?
00:57:11: Nein, das haben wir schon vermieden unterwegs genau.
00:57:14: Das war zwar der Wunsch von manchen dass wir es auch so durchziehen sollten in der Verpflegung wie damals.
00:57:19: Ich glaube für unser Spendenprojekt ein Kumpel, der hatte uns aus gar nicht mehr viel angeboten wenn wir zumindest eine Etappe lang nur Alkohol trinken.
00:57:30: Das haben wir lieber nicht gemacht sonst.
00:57:37: Habt ihr versucht, das Ganze so gut wie geht zu genießen im Wohlfühltempo zu fahren?
00:57:45: Habt sie ja versucht es ungefähr in der Zeit zu fahren wie damals die tatsächlichen Etappentzeiten waren oder habt Sie das versucht so schnell wie möglich zu fahren.
00:57:57: Nach mir waren eigentlich relativ gemütlich unterwegs.
00:57:59: Ich habe am Anfang ja auch so bin noch ein bisschen einen Zahlenfreund und zu jeder Etappe eine riesige Marsch-Tabelle erstellt, wie sich das gehört bei Naturlefrausen.
00:58:08: Da musste richtige Marschtabellen haben eben!
00:58:11: Und dann eben auch für drei Geschwindigkeiten jeweils so ne Spalte gemacht und die mittlere Spalthe... Die mittlere Geschwindigkeit war immer die Geschwindigkeit vom Sieger von der jeweiligen Etappe, von vor hundert Jahren habe ich eben noch einen schnelleren und einen langsameren Schnitt angenommen.
00:58:29: Aber eigentlich haben wir da gar nicht so richtig drauf geschaut.
00:58:31: am Ende mehr also das war immer dieses Klassement erstellt um uns einzuschauen was natürlich auch vorne und hinten hinkt und eigentlich gar nicht hin haut und wir da eher wollen wir uns gar nicht anmaßen so richtig mit den Fahrern von vorhundert Jahren zu vergleichen Genau, aber eigentlich haben wir die ganze Zeit versucht einen Wohlfühltempo zu finden.
00:58:56: Also Tim war immer so gefühlt weil er immer so zwei drei km schneller fahren als ich.
00:59:01: Ich schieb es mal auf sein modernes Rad das waren einfach die Aerodynamik dienen da.
00:59:09: Oder vielleicht bestimmt, dass ich auch ein bisschen rechnen.
00:59:11: Da hat ganz viel heimlich trainiert in Köln und im Wund in Kologne.
00:59:15: Und weil ich früher einen Radrennen immer so gequält habe, da hat er jetzt die Chance gesehen.
00:59:22: Es ist eigentlich relativ viel von vorne gefahren tatsächlich.
00:59:25: Also wenn man ganz recht war konnte ich mich schön hinten ans Hinterrad hängen und die Landschaft genießen.
00:59:34: Genau, aber wir hatten eigentlich einen ganz guten Tritt.
00:59:37: Das war auch immer die Zeit im Auge behalten, dass es nicht irgendwie mit der Nacht wird bis wir dann im Zielort ankommen und haben uns da unterwegs auf jeden Fall keine Beine ausgerissen noch immer gute und gemütliche Pausen gemacht.
00:59:51: also das waren nicht des Ziele jetzt irgendwie neue Streckenrekorde aufzustellen
00:59:56: Du hast jetzt schon gesagt Scheinbaren Flachetappen im Nordwesten, die in Wirklichkeit sehr hügelig und unrhythmisch waren relativ schwierig.
01:00:06: Wie war ... oder was waren so die schwierigsten Abschnitte?
01:00:10: Die Pyrenäden oder Alpen oder doch andere Segmen?
01:00:15: Ja also wir haben schon ein bisschen gebibert vor der eigentlich vor der Pyrenänetapel schlechthin von Bayonne nach Banyard du Luchon, die ist ja eben auch für das Rennen von neunzehn sechstenzwanzig so legendär und gilt bis heute vielleicht als die härteste Etappe, die sie bei der Tour de France gegeben hat.
01:00:36: Die war dreihundertsechsund zwanzig Kilometer lang und hat über glaube sechstausend dreihundert Höhenmeter geführt über Obisk tour Malais Aspar und Peresourt.
01:00:48: Und was damals eben dazukam, war ein ganz furchtbares Wetter.
01:00:51: Also dass es den ganzen Tag geschüttet hat.
01:00:55: Oben auf dem Turmalee war ein Schneesturm und genau die Fahrer sind da alle völlig erfroren.
01:01:02: Gibt's Berichte?
01:01:03: Dass Zuschauer vergeblich versucht haben irgendwie Feuer am Streckenrand zu machen... ...und da Fahrer irgendwo eingekehrt sind um sich wieder aufzuwärmen.
01:01:13: Genau und das war eben da, wo der Lycian Boys dann damals eigentlich auch das Rennen die Tour de France gewonnen hatten.
01:01:18: Und die letzten Fahrer waren tatsächlich um Mitternacht noch nicht im Ziel gewesen in Luchon und hat sogar der Moride Grange und sein Orgel-Team da ein bisschen Bedenken gehabt ob da alle denn lebend wieder runter kommen?
01:01:33: Da sind sie mit den Autos, denen wir da entgegen gefahren haben um quasi aus den Bergen zu evakuieren.
01:01:38: Also das war so die Geschichte, mit der wir dann auch so diese Etappe gestartet haben und haben gehofft
01:01:44: dass es für uns
01:01:44: irgendwie ein bisschen angenehmer wird.
01:01:47: Ich muss ganz kurz unterbrechen, das war sicher eine legendäre Etappel, aber die legendärste Etape war sicher die Giro d'Italia Gavia-Etappe wo sie dann was so kalt war... in der Abfahrt einige umgedreht haben, wieder zurück raufgefahren sind.
01:02:02: Um sich wieder aufzuwärmen und dann weiter runter gefahren zu sein.
01:02:06: Und das Sieger hat nicht einmal gewusst, dass er Sieger ist weil dem Sofl entgegenkommensam, der gar nicht gewusst hat wo er ist.
01:02:13: aber die war sicher ganz auch von der Beide die von der Tour erzählst.
01:02:21: Genau!
01:02:22: Aber letztendlich finde ich diese Hochgebirgs-Etappen immer ganz fahrbar, also wenn man an den langen Anstieg erst mal so sein Dritt gefunden hat und da eben schön hochkurbelt.
01:02:34: Und das halt dann noch hoffentlich irgendwie kann und dahin kriegt und da flüssig hochfährt, dann geht es schon.
01:02:41: Da hat man immer ein festes Ziel, dass man auf dem Pass ist und dann kommt erstmal wieder eine längere Abfahrt und dann nimmt man sich den nächsten Pass vor, dann hangelt man sich so durch.
01:02:50: Also insofern fand ich es manchmal tatsächlich heftiger diese elendig langen flach etappen oder högeligen Etappen dazu fahren, die quasi gar kein Ende nehmen wollten wo noch der Winter zukommt und noch ein Haufen Verkehr.
01:03:04: Und in den Bergen hat man eben recht viel Ablenkung auch einfach durch die schöne Landschaften und kann sich das im Kopf alle so ein bisschen besser einteilen.
01:03:13: Und tatsächlich fand ich es auch ziemlich heftig, die drei Etappen am Stück zu fahren zur Halbzeit.
01:03:18: Da war die erste Etappe eben oben von der Britannia aus nach Lesable d'Olonne.
01:03:23: Die war schon über vierhundert Kilometer lang.
01:03:26: und am nächsten Tag dann gleich wieder eine Etape zu fahren mit knapp dreihundert Kilometern und dann nochmal eine Eteppe mit knapp zweihundert Km.
01:03:35: Und eben so bei der zweiten und dritten Zeit habe ich sie immer schon herangegangen.
01:03:38: Auch heute sind es ja nur dreihundert, jetzt sind's ja heut nur fast zwehundert was dann natürlich auch eine blöde Herangehensweise ist.
01:03:44: Weil dann zieht sich das umso mehr weil man irgendwie in Gedanken ja eh schon fast im Ziel ist.
01:03:51: Wahrscheinlich war die kurze Hundert neunzig Kilometer dabei Einzelzeit fahren.
01:03:56: So wie es heute immer ist!
01:03:58: Das arme Einzelzahl von Gibb auf der Kürze ist nicht dabei.
01:04:02: Ja, hätte man natürlich machen können.
01:04:04: Aber die war eigentlich auch ekelig.
01:04:08: Südlich von Bordeaux geht es wirklich topf eben entlang und wir sind da über was gar nicht hundert Kilometer parallel zur Autobahn entlang gefahren.
01:04:18: Das ist absolut nichts passiert.
01:04:22: Sehr fahrt!
01:04:31: Inzwischen ist die Verkehrsproblematik in Paris ein bisschen besser, aber wenn der nicht gesperrt ist wie lustig ist am Champs-Elysees Ralf.
01:04:40: Zu der Zeit war es ziel tatsächlich noch nicht dort.
01:04:43: Es kam erst in den Sechzigern, glaubt, in den Sieben und sechzig auf dem Champs Elysee.
01:04:49: Und bis in die Sechziger Jahre rein war es Ziele traditionell im Prinzenpark gewesen – am Velodrome, am Parc des Brans Das heute natürlich auch nicht mehr existiert, da steht das große Fußballstadion von Paris Saint-Germain drauf jetzt genau an dem Ort.
01:05:05: Wenn man das alte Velodrome irgendwann abgerissen hat... Wir sind von Süden aus in die Bourlieu reingefahren und dann eben nicht direkt nach Paris rein.
01:05:18: Dann wäre es vielleicht noch gegangen, sondern haben diesen ganzen Speckgürtel da erst mal abgegrast bis wir im Westen in Versailles waren.
01:05:26: Die haben damals auch so ein bisschen ausgeholt um dann vom Westen nach Paris zu fahren Und das war tatsächlich mega stressig, weil wir da glaubt achtzig Kilometer oder so.
01:05:36: Man war die ganze Zeit nur im Stadtgebiet von diesen Vororten drin wo eben auch ein wahnsinniger Verkehr war und wo eben Radwege dort netso super ausgebaut sind.
01:05:46: also stimmt schon im Zentrum von Paris ist da ziemlich viel passiert es ist viel angenehmer.
01:05:52: Aber das war auch noch mal so eine Herausforderung auf der letzten Etappe, dass wir da auch noch heil irgendwie ankommen.
01:05:57: Ja aber war schon cool, wenn man von Versaidern rein fährt kommt man über ein Hügel und fährt dann quasi so ins Zental runter und überblickt die ganze Stadt und das erste was man sieht ist natürlich auch der Eifeltour.
01:06:10: also es ist schon dann auch ein cooles Gefühl nach so einer Tour in die Stadt rein zu fahren.
01:06:17: Jetzt wie nur ein bisschen eine persönlichere Frage, aber das interessiert mir einfach weil ich ja bei Ansupportetraining immer sehr stark interessiert bin an der zwischenmenschlichen Komponente wenn zum Beispiel Peers unterwegs sind.
01:06:29: Zwarer Teams und die Gesamterstrecke miteinander fahren.
01:06:33: Und jetzt warst du mit dem Team natürlich aufs ruhige Tage gehabt und ihr habt es keine reinen gehabt, ihr seid im Wohlfühltempo gefahren Aber ihr wart doch fünftausend siebenhundert Kilometer gemeinsam unterwegs War das immer super geschmeidig.
01:06:46: Und wenn ja, woher kommen die drei Minuten?
01:06:49: Weil ich habe meine eigene Zielzeit quasi mitgemessen und irgendwie war der Team drei Minuten schneller als du.
01:06:57: Habt ihr doch ein bisschen attackiert unterwegs?
01:07:00: Die hat er am Tourmalet tatsächlich rausgefahren.
01:07:03: aber wir haben gesagt wir bleiben schauen schon dass wir immer zusammenbleiben.
01:07:07: aber eben an so einem langen Anstieg ist dann schon oft angenehmer wenn jeder seinen eigenen Dritt findet.
01:07:13: Genau, da hat er tatsächlich ein bisschen Vorsprung ausgefahren und mein Plan war ja eigentlich bis zuletzt das eben im Pariser Stadtverkehr dann mir wieder zurückzuholen.
01:07:23: Weil das kann ich dann schon ganz gut glaube ich dazwischen in den Autos durchzuschießen.
01:07:26: aber da haben wir dann auch keinen Bock mehr gehabt zu machen.
01:07:31: Da hätte mir wahrscheinlich auch noch einen anderen Anstiegen mehr Zeit abnehmen können, aber da hat er dann auch darauf verzichtet.
01:07:39: Und tatsächlich auf der vorletzten Etappe hat er nochmal so ein bisschen... Schwäche Phase ist wahrscheinlich zu viel gesagt, das war wahrscheinlich einfach zu langweilig im Flachen nach Dijon rein, aber dort war auch so'n bisschen in Zeilen gehängt.
01:07:52: Da hat er hinterher auch gesagt, da hätt ich ihm wahrscheinlich auch sehr, sehr viel Zeit abknüpfen können.
01:07:56: und da bin ich dann glaube ich die letzten Knapp hundert Kilometer von vorne gefahren, bei Seitenwind.
01:08:03: Das war nicht das Ziel gewesen uns gegenseitig zu quälen.
01:08:09: Ansonsten war es ziemlich reibungslos.
01:08:11: Den Tim kenne ich auch noch von früher.
01:08:13: Der kommt aus demselben Heimatverein wie ich und da waren wir lang im selben Team und sind immer zusammen auf die Rennen gefahren Und der ist, glaube ich so vom Charakter her mir relativ ähnlich.
01:08:26: Also recht ruhig unterwegs und wenn man genervt ist oder es irgendwie gerade alles anstrengend ist dann am besten einfach die Klappe halten und still und leise vor sich hin leiden das ist meistens auf dem Rad.
01:08:43: Ja, Tim hatte sich so im April-Mai glaube ich gemeldet dass er eigentlich Zeit hätte im Sommer und sich das davor stellen könnte auch mitzufahren weil er jetzt die letzten Jahre da immer recht viel zeit auf dem Rennrad verbracht hat.
01:08:55: Genau!
01:08:55: Und dann haben wir eigentlich überlegt warum nicht?
01:08:57: Ich habe ihn jetzt die letzte jahre gar nicht zuviel gesehen aber ich war mir schon recht sicher dass es klappt.
01:09:02: Also was mir wichtig war, ist dass da keiner mitkommt der dann wenn es irgendwie anstrengend wird mich die ganze Zeit zutextet oder so.
01:09:11: Das hätte ich gar nicht ertragen können.
01:09:14: Wo dauert irgendwelche Problemchen oder sonst irgendwas auftreten?
01:09:18: Oder viel zu schnell oder viel zu langsam oder irgendetwas fährt?
01:09:21: Dann wäre es ein bisschen konfliktrechtiger vielleicht geworden aber das tatsächlich recht unkompliziert.
01:09:30: also grüße gehen raus.
01:09:34: Bevor wir jetzt zum Ende kommen, du hast gesagt ihr habt versucht ein bisschen Publicity zu machen um Spenden zu sammeln.
01:09:43: Du hast vorher gesagt das Trikot soll ausschauen wie ein Bike-Aid-Trikot von vor hundert Jahren also in im Mann.
01:09:50: die zwei Dinge hängen irgendwie miteinander zusammen.
01:09:53: vielleicht ganz kurz ausführen für uns
01:09:57: Ja genau, wir hatten uns dann eben überlegt also wenn man Spendenprojekt machen wie wir das genau aufziehen wollen und natürlich irgendwie da tausend Vereine und Initiativen im Hinterkopf gehabt.
01:10:08: Die es auch alle verdient hätten dass sich mit denen irgendwie zusammen tut.
01:10:14: Und naja, den Bike-Aid-Verein die sitzen ja im Saarland, die kannte ich auch noch so ein bisschen von einem Radrennen früher.
01:10:19: und genau wenn ich da irgendwie hab' ich halt nachgedacht, naja Radsport und so sozialer Hintergedanke und das sind mir dann eben die eingefallen.
01:10:28: Ich gedacht naja fragst du mal nach schreibste meine E-Mail hin ruf's da an Und dann waren wir da eigentlich recht schnell uns einig, dass das ganz cool wäre.
01:10:36: Die machen eh jedes Jahr so ihre Projekte wo sie eben Spendengelder sammeln und unterstützen da eben lokale Initiativen bei sich für Ort im Saarland.
01:10:49: Dann haben wir gesagt alles klar, dann machen wir unsere Aktion jetzt mit unserem Rewrite und das Geld kommt einfach auch in diesen Topf bis damit reinkommt Und dann bekommen das eben auch diese drei Initiativen, die es dann dieses Jahr waren.
01:11:03: Die von BikeGate gefördert worden sind hat uns natürlich auch geholfen weil sich dadurch auch ein paar Türen geöffnet haben.
01:11:12: dass wir da ein bisschen Öffentlichkeit auch noch mehr gekriegt haben und Martin Wollstorfer von Bikegate ist super, der war super engagiert, er ist auch totaler Fan davon unserem Projekt gewesen machen wir jetzt Genau, in zerbrückenden Vortrag dazu war das nochmal erzählen quasi bei denen zu Hause vor der Haustür.
01:11:33: Es hat sich dann noch ganz viel dadurch ergeben dass wir im Saarlandischen Rundfunk da eine kleine Reportage hatten und dann ja sogar während der Live-Übertragung von der Tour de Fros, von der echten Tour de Fros in der ARD zugeschaltet worden sind in der Sportschaussendung und da vom Florian Nass und vom Fabian Wegmann interviewt wurden.
01:11:53: In der Britannien haben wir uns dann eben kurzfristigen Touribüro gesucht, wo wir uns da hinhauken können.
01:12:00: Corinne im Auto hatte zum Glück ihren Laptop mit dabei und das sind wir da im Touribyro eingefallen.
01:12:08: die wussten auch gar nicht was los ist aber die haben uns dann eine Sitzegge angeboten und genau da live dazu geschaltet und durften auch etwas über unser Projekt erzählen.
01:12:18: Ganz surreal und gar nicht so einfach, sich nach zweihundertsiebzig Kilometern auf dem Rad dazu konzentrieren.
01:12:24: Und noch irgendwie gerade Sätze rausbringen.
01:12:27: Gerade weißer Shit!
01:12:28: Ich bin jetzt gerade live im Fernsehen.
01:12:30: Du musst erzählen.
01:12:32: Genau und unsere Spendenaktion soll weitergehen.
01:12:36: Das wird weiterhin über BikeAid laufen.
01:12:38: und aktuell sammeln war für einen Verein der in Leipzig existiert.
01:12:43: Der Lila Lenker Verein.
01:12:47: Und zwar haben die sich zum Ziel gemacht eben Frauen des Fahrradfahren beizubringen, weil sie tatsächlich in den Großstädten auch in Deutschland und speziell natürlich auch zugewanderte Frauen gibt.
01:13:02: Die eben nie die Gelegenheit hatten einen Fahrrad zu besitzen oder Fahrrad fahren zu lernen.
01:13:08: Genau und das machen die in Leipzig.
01:13:10: Also machen da wöchentlich eben Übungsstunden, schauen dass sie an alte Fahrräder kommen diese da zur Verfügung stellen können.
01:13:18: Und für die sammeln wir jetzt aktuell weiter hin.
01:13:23: Sehr cool ja!
01:13:24: Die Infos werden natürlich auch an die Schaunauts packen.
01:13:28: Wir hoffen natürlich, dass man euch jetzt hier damit unterstützen kann oder Menschen sich dem Aufruf anschließen um euch zu unterstützen.
01:13:39: Ja, danke.
01:13:40: Das wäre cool wenn wir das noch ein bisschen da auch voran treiben können.
01:13:45: Wir haben jetzt in naher Zukunft dann eben auch weitere Veranstaltungen, wo wir über die Aktion berichten.
01:13:53: Am zehnten November tatsächlich eine Podiumsdiskussion in Leipzig und das Cinemathek zu der Landtagsabgeordnete Katja Meier eingeladen hat.
01:14:04: Die ist ehemalige Justiz und Europaministerin von Sachsen.
01:14:08: Und war da jetzt in dieser Bewerbungsgeschichte mit involviert, dass die Tour de France nach Ostdeutschland geholt wird.
01:14:15: Da machen wir so eine kleine Podiumsdiskussion.
01:14:17: Ich erzähle ein bisschen über unser Projekt und dann ist noch der Andreas Brokopp dabei vom Grande Parallemagneverein Chefin vom deutsch-französischen Jugendwerk und wollen wir so ein bisschen die Verbindung herstellen, auch eben von unserem Rewrite.
01:14:32: Und der möglichen Tour de France in Berlin oder vielleicht auch in Leipzig und was das dann eben auch für lokale Initiativen jugendliche Vereine usw.
01:14:44: bedeuten könnte.
01:14:46: Genau da werden wir schon noch einiges machen!
01:14:50: Also ich wäre mir definitiv jetzt wieder wenn die Winter Trainingssaison kommt weiterhin nochmal eure historischen Videos anschauen und eure Website nochmal genau durchgehen.
01:15:00: Ich habe das zum Beispiel, ich hab das Gesamtklassement von nineteen sechsundzwanzig natürlich noch mal veröffentlicht und der erstplatzierte hat zweihundertdreißig Stunden gebraucht was jetzt eine Zahl ist, das ist jetzt ein bisschen schwer zu begreifen.
01:15:16: Jedenfalls war wie du gesagt hast Nikola Franz aus Luxemburg zweiter.
01:15:20: die hat eine Stunde zwanzig Rückstand Und hinter ihm der dritte ein Italiener, der hat wiederum nur vierzehn Sekunden, sechsundzwanzig Sekunden Rückstand gehabt.
01:15:33: Also zwischen zwei und drei waren nur ein paar Sekunden und eineinhalb Stunden war er Sieger vorne.
01:15:39: Das ist schon irre, also solche historischen Fakten irgendwie nochmal zu lesen und sie reinzuziehen sind einfach wirklich spannend!
01:15:47: Ja, absolut.
01:15:48: Es waren noch grasse Zeitabstände, die teilweise hatten, glaube ich, in den letzten achtundzwanzig hat der Nikola Franz mit über zwei Stunden Vorsprung die Tour de France gewonnen.
01:15:59: Das war schon so.
01:16:00: Aber eben auch tatsächlich ganz oft Sekundenabständen.
01:16:03: Also bei den Touristroutier in die Kategorie haben wir uns ja auch eingeordnet, die quasi heute wird man sagen irgendwie ansupportet Einzelstaater hatten wir auch nur eine gute Minute Rückstand auf den damaligen Sieger.
01:16:17: Also das war auch noch ein richtiger Sekundenkrimi, als wir in Paris da reingefahren sind.
01:16:24: Es gibt ja ganz legendäre Geschichten ums schwarze Trikot.
01:16:29: die rote Laterne wurde dann irgendwann abgestellt weil es zu absurd wurde Hauptzieher aus der nineteen sechsundzwanzig Austragung irgendwelche Geschichten im Maisfeld versteckt damit Letzte net zicht, dass er den vorletzten überholt.
01:16:47: Dass der Vorletzte dann das schwarze Trikot sich abholen kann.
01:16:51: oder gibt es da irgendwelche vergleichbaren Geschichten aus dem Jahr?
01:16:56: Nee war tatsächlich gar nirgends die Rede davon.
01:16:58: aber jetzt wo du sagst letzter im Gesamtklassement fällt mir trotzdem noch eine andere Anekdote ein.
01:17:03: Aber die hat jetzt auch nichts damit zu tun, dass das irgendwie ein Begehrter Platz gewesen wäre da der Letzter zu sein.
01:17:10: und zwar gab es einen Fahrer, der war nach der.
01:17:15: jetzt muss ich rechnen.
01:17:16: Nach der elften Etappe war er eben der Letzte in der Gesamtwertung.
01:17:20: Da hieß Henri Thucy Und die zwölfte Etappe führte dann von Perpignan nach Toulon und Toulons war seine Heimatstadt unten an der Côte d'Azur gelegen.
01:17:29: Das war quasi die Etape, wo er sich die ganze Zeit schon drauf gefreut hat und war eben auch so ein kleiner Einzelfahrer und Tourist-Routier, wo es überhaupt schon eine krasse Leistung war dass er zu dem Zeitpunkt überhaupt noch im Rennen war.
01:17:41: also ganz egal wenn er als letzterne Gesamtwertung war.
01:17:44: aber für den Tag hat er sich dann richtig was vorgenommen Und tatsächlich hat das geschafft, also Perpignan fährt man erst mal ganz lange durchs flache Rennen.
01:17:52: Unten durchquert man die Provence, Mordzeitenwind aber alles flach und dann bei Exxon Provences wird es ein bisschen hügelig zur Côte d'Azur hin und da hat sich's Rennen eigentlich erst so richtig belebt und da hatte er der im gelben Drikot, der Lüster und Boyz wieder attackiert Und der Einzige, tatsächlich, der am Hinterrad bleiben konnte war dieser Oritesi.
01:18:11: Also ich hatte sich anscheinend ganz viel Kräfte auch aufgespart für den Tag, dass er da irgendwie glänzen kann und hat es eben schon lange so ausgesehen, das er in Toulon jetzt richtig was reisen kann und dann mit dem gelben Trikot zusammen auf die Zielgerade einbiegt.
01:18:26: Dann ist aber auf der Abfahrt vor Toulons gestürzt in einer Kurve und hat sich dabei einen Elbogen gebrochen.
01:18:33: Man muss aussteigen!
01:18:36: Und da war so ganz Herzzerreisen doch eben in der Zeit und beschriebene wieder eben Freund und Familie und alle Fans, die auf ihn gewartet haben.
01:18:45: Das eben auch noch so scheitert, ja.
01:18:48: So krasse dramatische Geschichten hat es also zu allen Zeiten auch gegeben.
01:18:54: Es war übrigens auch ganz witzig weil das hat sich ziemlich genau ausmachen lassen wo dieser Abfahrt gewesen ist und auf diese Abfahrtt gab's eigentlich nur eine Kurve.
01:19:02: Deswegen haben wir die glaube ich ziemlich genau identifizieren können Und haben natürlich festgestellt dass es dort keine Gedenkplakette kein Gedenkestein und gar nichts für ihn gibt.
01:19:12: völlig zunrecht eigentlich.
01:19:15: Und Corinne hat dann versucht noch irgendwo im Baumarkt, als wir dann schon auf dem Rad gesessen waren wieder an dem Tag irgendwie ein Farber oder sowas ran zu kommen.
01:19:23: Aber nur so Acrylfarbe gefunden die da jetzt auch nicht so super geeignet ist.
01:19:27: aber wir haben dann außen ans Mäuerchen eben in blau-weiß-roter Schriftgroß Henri Thesid drauf geschrieben genau in der Kurve und damit die Henri Thesi Gedächtniskurve eingeweiht Müssen wir wieder hin und schauen, ob die Farbe gehalten hat.
01:19:48: Großartig!
01:19:49: Das war eh schon fast der perfekte Abschluss, eine wunderschöne Geschichte.
01:19:56: Das so ein bisschen den Spirit zackt, das super verbindet die historische Genauigkeit mit der gearbeitet habt, diese Detailverliebtheit, die Recherche-Arbeiterin reingesteckt hat und den Spirit einfach super zagt von dem Projekt.
01:20:13: Ich möchte Danke sagen, dass du dir die Zeit gemacht hast uns das heute näher zu bringen und zu erzählen.
01:20:19: Ja vielen Dank euch!
01:20:20: Mich hat es auch sehr gefreut hier in dem Rahmen noch mehr so Erzählen zu dürfen.
01:20:26: Genau ich hoffe einfach, dass das noch ein bisschen Zukunft hat und dass das weitergeht habe ja schon etwas gesagt Und auf jeden Fall würde es mich freuen, wenn der Rewrite quasi weiter rollt und sich da vielleicht in Zukunft noch ein paar Fahrer mehr dazu gesellen werden.
01:20:44: Aus dem Herd dann auch in Leipzig bemühen machen wir im Januar noch einen Vortrag beim Bike Department Ost Und hoffen, dass da viel Interessiertes Publikum ist und die sich das vielleicht dann auch vorstellen könnten mitzuradeln.
01:20:58: Auf jeden Fall bin ich auch gerade dran den Ratwert Erobert oder wie er auch immer sich grad nennt der Eroberth glaube ich nachdem er die reine Lehre ja jetzt mit Füßen tritt.
01:21:13: Er hat viele Namen aber Eroberg ist zumindest.
01:21:16: Ich glaube, du dürfen Flo wir uns ein bisschen rühmen, dass wir ihm den Namen auch angedacht haben.
01:21:23: Also für uns ist es der Erobert!
01:21:26: Aber ich erkenne ihn eigentlich gar nicht wieder mit seinem ganzen Ero-Krempel... Das hohen
01:21:31: Socken ist erschütternd.
01:21:33: Ja,
01:21:34: das geht auch nicht da.
01:21:36: Wenn er mal den Robert von vor zehn Jahren wieder treffen könnte dann ist es gar nicht wie das enden würde oder sich selber in einen Graben schupsen glaub' ich Ich werde auf jeden Fall an uns
01:21:47: mit dem Robert, wo es geplant oder was vor.
01:21:50: Auf jeden fall würde ich ihn gerne schon dafür gewinnen.
01:21:53: also und wenn er mitfährt dann muss das wahrscheinlich dann tatsächlich auch alles mit einem hundert Jahre alten Fahrrad sein.
01:21:58: Also da arbeite ich gerade ein bisschen dran.
01:22:02: Wenn wir als Partner Vermietlungsbörse, als Annonce-Plattform dienen können... Ich glaube der Robert hört uns zu!
01:22:12: Wir treffen ihn im November, im Orpheum in Graz und wir werden ihn nochmal motivieren
01:22:20: dabei zu sein.
01:22:20: Ja ich kann das ja gerne ein bisschen Druck machen.
01:22:23: Ich kenne ihn auch noch recht gut von früher wenn man immer zusammen Rennen gefahren sind unter so Aktionen gestartet haben.
01:22:30: aber genau wer zeigt dass er wieder mal von seinem Aerotrip da runter kommt und vernünftige Fahrräder fährt?
01:22:41: Wir geben unser Bestes.
01:22:42: Wir hoffen, dass noch einige Spenden zu euch kommen und ganz viele Besucher zu euren Vortragstaminen kommen.
01:22:49: Die habt ihr auf der Webseite und vermutlich auf Instagram.
01:22:53: Man findet sie unter euren Profilen.
01:22:55: Wir geben das in die Show-Notes.
01:22:58: Ich würde es als Zuseher supergeil finden, wenn's auch den Re-Rides mit historischen Fakten gibt.
01:23:09: und geilen Geschichten von unterwegs.
01:23:12: Genau, er würde mich super freuen wenn da was geht und sich vielleicht Leute melden.
01:23:20: Sehr schön, danke dir!
01:23:23: Alles Gute weiterhin!
01:23:24: Danke
01:23:25: euch alles Gute auch!
01:23:28: Servus.
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