#41 - Straps und Flo mit Dani Wyss

Shownotes

In unserer heutigen Episode sprechen wir mit einer wahren Ultracycling Legende und blicken gemeinsam mit Dani Wyss 15 Jahre zurück. Der Schweizer war der erste, der 2006 das Race Across America als Rookie gewinnen konnte. Als ehemaliger Elite-Rennfahrer ging auch Dani Wyss durch die „Grundschule des Weitradlfoans“, er nahm 3x am 1000 Kilometer langen Glocknerman teil, den er ebenso oft gewinnen konnte.

Am Start des RAAM galt er aber überhaupt nicht als Favorit, denn diese Rolle wurde dem damaligen Dominator der Szene – Jure Robic – zuteil. Kommen sollte es dann aber ganz anders, obwohl das Team Wyss viel Lehrgeld zahlen musste, triumphierten sie schlussendlich sensationell.

Dani schildert uns seine Sicht auf die Weiterentwicklung des Ultracycling in den letzten 10 Jahren. Außerdem erzählt er uns, wie seine Vorbereitung auf das RAAM aussah und was er von Radtraining bei Schlechtwetter hält.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei SitzFlesch,

00:00:02: dem Podcast auf Schweizer Tournee.

00:00:05: Mit Christoph Strasser

00:00:06: und Florian Kraschitzer.

00:00:20: Du hast mich mit der Eröffnung wieder mal draußen gebraucht, die müssen echt überlegen!

00:00:23: Wer wird's was haben?

00:00:25: Das nächste Mal mit Namen Schilder

00:00:28: Naja ob ich noch erwähnen muss das man über Langstreckenradl von Ultraseigengräden oder ob es die Leute eh schon wissen.

00:00:36: Ja wir sind jedenfalls auch sehr... Männerlastiger Podcast.

00:00:41: Wir wollten jetzt die einmalige Chance nutzen, da jetzt das Aufnahmegerät gerade in der Schweiz ist, die Nicole Reist einzuladen zu uns.

00:00:52: Die hat uns leider an den Korb verpasst und sie hat keine Zeit.

00:00:54: Sie is im Training für SRAM!

00:00:58: Die Nicole Reiste ist im Training fürs SRAM.

00:01:00: Man hat jetzt im Rennrad Magazin eine echt lesenswerte Reportage über sie gelesen und dort versteht man das auch.

00:01:07: richtig berufstätig also.

00:01:08: sie macht einige stunden mehr damit sich dann für die rennen die nötigen tage freikriegt steht meines erachtens mitten in der nacht auf um vor der arbeitsstunde zu trainieren nach der arbeit ein paar stunden zu traineren geht früh schlafen und hat einfach jetzt keine zeit gehabt um mit uns.

00:01:26: an oder zwei stunden zublaudern ist absolut verständlich.

00:01:31: priorität rein fahren oder übers rame reden

00:01:35: ist klar, wir hoffen dass man das irgendwann nochmal nachholen können.

00:01:38: Was wir aber jetzt geschafft haben, wir haben einen anderen Schweizer Super-Gast an Land gezogen zweifacher Ramseeker schlecht aus des Ultrasiklingergebnis auf vierter Platz der unglaubliche Dany Wüß.

00:01:53: und an dieser Stelle auch noch mit danken an den Pierre die er in uns die erste Episode aufgenommen hat aus Deutschland auf Heimatbesuch dann in die Schweiz gereist ist zu seinem aktuellen Wohnsitz.

00:02:05: Aufnahmegerät mit Numan hat es nach der letzten Episode dem Dani persönlich in die Hauendruckt hat und deswegen haben wir heute die Möglichkeit, mit den Danivüs zu reden.

00:02:16: Herzlich willkommen!

00:02:18: Grüezi

00:02:19: in die Schweiz.

00:02:20: Hallo Danny wie geht's?

00:02:22: Hallo Christoph danke es geht sehr gut.

00:02:25: ich hoffe euch auch gut.

00:02:27: Ja man tut was man kann.

00:02:30: Danke dass du dir Zeit für uns genommen hast und wir freuen uns auf ein super angenehmes Gespräch aus einer anderen Generation.

00:02:41: Ja, sind schon ein paar Jahre her ja!

00:02:44: Absolut.

00:02:45: also für mich war das ja auch die... Ich hab gerade reingeschnuppert in den Sportvitu irgendwie schon am Zenit vorerst und ich habe da sehr weit aufgeschaut.

00:02:57: zu dir zum Wolfgang Fasching und Jure Rabic.

00:03:00: Ich werde auch noch ein Foto herzeigen.

00:03:04: Wir sind ja einmal schon gemeinsam am Protest gestanden, wenn du die erinnerst im Jahr zwei Tausend Sieben beim vierundzwanzig Stunden Rennen in Schötz.

00:03:12: Das war so das erste Mal, glaube ich, wo wir uns wirklich persönlich gesehen haben und wo ich mir gedacht habe Wahnsinn!

00:03:17: Daniel Wüß, Rhyme-Sieger damals schon und ich stehe da direkt auf Platz Zwei.

00:03:24: Ja, schon lange mal her, ja, zwei tausend sieben.

00:03:26: Schon bald, schon bald wieder vergessen.

00:03:30: Kannst du dir noch erinnern, wieviel Kilometer du da gefahren bist bei diesen Rundstreckenrennen?

00:03:34: Ja knapp, neunhundert-achtzig Kilometer.

00:03:37: Neunhundundseinzehntig.

00:03:39: Dort irgendwo waren wir ja.

00:03:41: Ich habe nachgeschaut es war ein Neun-Achtundsiebzig und das ist meines Seasons auch die beste Leistung in vierundzwanzig Stundenrennen wo zwar Windschatten gefahren wird Und für mich war es damals auch irgendwie so ein Meilenstein.

00:03:55: ich hab neun hundertfuchzig Kilometern gehabt.

00:03:59: Das war eine coole Zeit.

00:04:01: Aber vielleicht gehen wir noch mal zurück zu dir, also zu deinem Werdegang?

00:04:05: Das ist immer so.

00:04:06: die Frage vom Floh der da immer recht gern Nachbord.

00:04:11: Ja, ich habe es vorher überhaupt nicht despektierlich gemeint aber das Sport hat sich extrem weiterentwickelt.

00:04:18: und wenn ich sage andere Generationen dann meine ich einfach alte Schule und das war einfach der Ultrasport vor zwanzig Jahren hat einfach ganz anders ausgeschaut, wie er jetzt ausschaut.

00:04:30: Wie bist du zum Sport gekommen?

00:04:32: Was hat dir daran so fasziniert und was waren deine ersten Rennen oder Berührungspunkte mit dem Sport?

00:04:39: Ja bei mir war es eigentlich so dass ich einen ganz normalen Werdegang gemacht habe als Ratsfahrer.

00:04:47: Ich habe als Schüler meinen ersten Radrennen bestritten, hab dann das Anfänger Junior Amateur und Elite-Amateur.

00:04:56: Zum Profi hat es nie gereicht, und in den letzten Jahren habe ich dann aufgehört als Elite-Amateur.

00:05:06: Und dann habe ich ein, zwei, drei Jahre nicht mehr so viel gemacht, Familie gegründet, Kinder bekommen – also die Frau, nicht ich!

00:05:15: Und irgendwann hat mein Bruder etwas von einem Vierundzwanzigstundenrennen erzählt, eben das Vierunzwanzigtundenrennenschütz.

00:05:25: und von Rathmarathon Bern Bodensee-Bern.

00:05:29: Und da bin ich dann heilhöhre geworden, habe mich dann auch informiert.

00:05:35: Dann habe ich gesehen, dass es dort auch ein gewisser Schweizer Name ist am Start ist und der wollte die Reimqualifikation fahren.

00:05:52: Und so habe ich mich dann spontan auch angemeldet, weil mein Bruder es auch fahren wollte.

00:05:56: Ich habe gedacht was mein Bruderkrank kann ist ja auch.

00:06:00: und so stand ich ... das war im Jahr two-thausend, zwei-tausend und eins glaube ich.

00:06:05: Stand ich da am Start und es ging sehr gut.

00:06:10: Er kam sauer und siegte hat einen grossen Vorsprung und so hat es bei mir das innere Feuer ein bisschen geweckt.

00:06:19: Rund zwei Monate später stand ich an der Startlinie beim.

00:06:24: Ich wollte dort auch gewinnen, habe dann ein bisschen Pech gehabt und bin dann zweiter geworden.

00:06:30: Und so habe ich mich dann eigentlich weiter jedes Jahr ein bisschen länger, ein bisschen mehr bis zum Rennen.

00:06:38: Wann hast du das erste Mal ... also du hast gesagt Bären Bodensee bären?

00:06:44: Das war der erste Berührungspunkt, dass das erste mal davon gehört, dass man sich für den Rennen qualifizieren kann, dass es das Rennen gibt.

00:06:51: aber wann hast Das erste Mal ernsthaft gedacht, da kann ich mitfahren.

00:06:55: Da möchte ich gern mitfahren!

00:06:57: Ja

00:06:57: das war im Frühjahr... ...zwei tausend und fünf.

00:07:05: Da war ich in der Toskanen Trainingslager und da stand auf einmal am Abend Andrea Glava-Detscher vor der Tür, vorm Hotel.

00:07:18: Wir sind ein Jahr vorher, sind wir schon mal zweimal gegeneinander gefahren und da hat er mir gesagt, Dani du hast das Potenzial auch das Rem zu fahren eventuell auch so zu gewinnen.

00:07:28: Und dann im Frühjahr in der Toskana stand der Glawida und hat mich nochmals bearbeitet und da hatte ich mir ganz klar gesagt Dani los wenn du nur einmal ans Rem gehst oder gehen kannst vielleicht dann schau dass du ein gutes Team hast und vielleicht ein Team das auch Erfahrung hat dann geht es noch ein bisschen einfacher.

00:07:47: Da habe ich ihn spontan gefragt, kommst du mit?

00:07:51: Dann hat er mir gesagt.

00:07:52: Ich weiss nicht ob ich der Richtige bin aber ich kenne da jemanden, der passen würde und mein Teamchef Christian Hoppe.

00:08:03: Und so hast dann ergeben das wir uns getroffen haben und dann musste natürlich zuerst als Finanzielle geklärt werden und das Team war dann eigentlich gar auch kein Problem.

00:08:12: Ich konnte das ganze Team von Klabe übernehmen Und so haben wir uns dann im Februar oder März, im Jahr two-thausend und sechs entschieden, uns allein zu fahren.

00:08:22: Zum Andrea Klawadetscher bin ich auch ein bisschen freak wenn es um Statistiken geht und vielleicht kennen ihn nicht viele von denen die uns jetzt zuhören.

00:08:33: Andrea Klaawadetsche ist viermal das Ram gefahren selbst und hat's einmal gewonnen.

00:08:38: Er ist da einfach so eine Experte und später ist er als Coach sehr aktiv und tätig geworden Einige Radelfahrer betreut und gecoacht.

00:08:49: Aber ich glaube, er ist auch wirklich einer der selbst weiß worum es geht.

00:08:54: Ja ganz klar!

00:08:55: Ich meine viermal selber das Räum gefahren hat seine Erfahrungen gemacht und eigentlich immer mit dem Grundteam dasselbe Grundteams dabei gehabt.

00:09:04: also riesengroße Erfahrung halt.

00:09:08: aber bevor es zum Räumen gegangen ist hast du auch mehrmals erinnern.

00:09:13: Absolut wird das, glaube ich alle gefahren sind.

00:09:16: Alle mit denen wir bis jetzt geredet haben.

00:09:18: Der David Nisch der Philipp Keider der Flo selbst.

00:09:22: Ich selbst alle waren einmal bei dem Rennen dabei

00:09:26: beim Glockenommen.

00:09:27: Unser absolutes Lieblingsrennen da in diesem Parkkast!

00:09:31: Das ist wie die Geburtsstunde für alle Ultraradlfahrer Glockenehmen.

00:09:35: Ja es ist ein super Rennen sehr gut organisiert und auch von den Strecken her natürlich Fantastisch, auch mit den Bergen und so.

00:09:45: In Österreich gibt es keine flachen Berge, gleich wie hier in der Schweiz.

00:09:49: Nur habe ich das Gefühl, dass in Österreich die Berge noch ein bisschen steiler sind.

00:09:54: Wie oft wissen du beim Glockenwender?

00:09:55: bei zwei Mal?

00:09:56: Drei mal?

00:09:57: Ich glaube vor drei Mal am Start.

00:10:00: Und für andere Platzierungen als Platz eins hat es nicht gegeben, oder?

00:10:04: Nein.

00:10:04: Eigentlich habe ich jedes Mal gewonnen.

00:10:05: Ja.

00:10:08: Ich weiß noch, wie ich beim Glockenmennem gewonnen hab, im Jahr seven, da habe ich deinen Streckenrekord um vier Minuten verbessert und... Ich war aber mit Marco Barlo sehr lange gemeinsam unterwegs.

00:10:21: erst die letzten hundert Kilometer, haben wir uns quasi getrennt.

00:10:25: Aber das war für mich auch so ein erster Schritt, weil mir durch die Wahnsinn Daniel Wüß, Streckenrekordhäuter und ich bin da gleichwertig unterwegs.

00:10:32: Das war für mich so ein kleiner Ritterschlag irgendwie.

00:10:38: Sportschuss!

00:10:40: Ja genau aber du bist ja dann in dem Jahr zum ersten Mal beim Ram gestartet.

00:10:46: Und bevor wir jetzt reden wie es gelaufen ist... Ich habe glaube irgendwo einmal gelesen was in einem Bericht oder in einem Video oder in dem Interview von dir stimmt das?

00:10:56: Dass du im Jahr zum nächsten Jahr mit deinem Stahlrahmen Unterwegs warst du am richtig bewusst gewählten älteren Radelrahmen.

00:11:04: Nein, das war in dem Jahr

00:11:06: zwei Tausend Neun.

00:11:07: Zwei

00:11:07: Tausende Neun?

00:11:08: Ja, zwei ist erst, zwei Null sieben.

00:11:11: bei meinen ersten beiden Rhymes bin ich mit einem normalen Karbonrad gefahren.

00:11:16: Erst

00:11:17: im Jahr

00:11:18: zweitausend neun sind wir dann das erste Mal mit einem Stahlrahmen unterwegs gewesen zu Zeiten von Fausto Coppi, Fertig Vibler und so Ein gleiches Modell.

00:11:27: Und

00:11:27: das waren die bewusste Entscheidungen wegen Komfort oder wegen der Vibrationen?

00:11:32: Ja, genau!

00:11:34: Einfach auch den grösseren Radabstand und so... Das war ein richtiger Cruiser war das.

00:11:39: Schön gemütlich zum Fahren.

00:11:42: Eine Herrli.

00:11:43: Herrli, richtig, ja.

00:11:45: Du bist in dem Jahr die erste Ram gefahren.

00:11:51: Wie hast du dich qualifiziert dafür?

00:11:53: In welchen Rennen hast du die Quali geschafft?

00:11:56: und war das zu dem Zeitpunkt, dass gesagt gibt Trainingslager.

00:12:00: Im Frühjahr ist der Entschluß gefallen dann relativ kurze Zeit bis zum Start.

00:12:05: Wie hast du diese Monate organisatorisch verbraucht?

00:12:10: Also qualifiziert habe ich mich... Ich bin eigentlich nie ein richtiges Qualifikationsrennen gefahren!

00:12:16: Ich bin im Jahr zwei Tausend Fünf noch das XXL gefahren Und sonst noch zwei oder drei andere Rennen.

00:12:23: Anhand von den Resultaten haben sie mich einfach starten lassen, ja.

00:12:28: Da war ich sicher auch mit Glawadetscher Andrea und die haben dann hinten rum auch noch das für mich gesprochen dass ich da starten kann.

00:12:38: aber eine richtige Qualifikation bin ich nie gefahren.

00:12:41: Ja im Februar März sind wir dann das erste Team Meeting.

00:12:46: Da waren Glawi, Hoppe und sonst noch ein Kollege von mir Wir waren zuviert.

00:12:52: Und dann haben sie mich gefragt, Anne hast du ein Team?

00:12:55: Dann habe ich gesagt nein Hans-Peter und sonst eigentlich niemand.

00:13:00: Und da haben sie während fünfzehn Minuten telefoniert und zehn Minuten Viertelstunde später stand das Team.

00:13:06: Einfach die Leute haben sich wirklich ganz spontan... Eigentlich so kurze Zeit vor dem Start vier Monate vor dem start haben Sie sich war das Team bei Samen also ganz kurzfristig alles zusammen ja Und vom Urgang ist er torsional her.

00:13:24: Ich muss einfach nur schauen, dass ich das geil zusammenbringe und der Rest haben sie mir alles übernommen.

00:13:28: Muss ja gar nichts machen!

00:13:30: Zur Qualifikation möchte ich noch was ergänzen.

00:13:33: Es war zu deiner Zeit wesentlich schwieriger die Quali zu schaffen.

00:13:37: Da waren die Kriterien viel viel schwerer und es hat sich jetzt in den letzten Jahren so etabliert.

00:13:44: Es gibt immer mehr Ultrarad-Rennen und es mittlerweile gilt fast jedes Rennen als Quali wenn man in der Querenzzeit durchkommt.

00:13:51: Und zu deiner Zeit, das war wie ich angefangen habe.

00:13:55: Da hat es viel weniger Qualifikationsrenner gegeben und da war das Limit echt hoch!

00:13:59: Also da war's wirklich sehr selektiv und du hast gezielt erinnern dir aussuchen, da hat nur drei oder vier in Europa geben wo die Quali möglich war und der ist nicht nur in der finischer Zeit schaffen sondern ihn wesentlich schneller als die finischerzeit.

00:14:14: Und nachdem du ja das iXX Alps gewonnen hast, ist ja Rennen über, ich glaube, fünfzig Alpenpässe und zweitausendfünfhundert Kilometer.

00:14:23: Also so ähnlich wie das Race-Around Austria nur noch mehr Höhenmeter... Ich glaub da ist die Qualifikation mehr als fällig!

00:14:33: Auch wenn dies nicht als quali Rennen gelistet war weil es damals halt noch so wenig quali Renner gegeben hat.

00:14:37: Ja,

00:14:38: richtig, ja.

00:14:40: Eben werden Bodensee wäre auch Qualifikationsrennen gewesen Und man konnte ja das als Solo-Starter machen oder im großen Haufen starten.

00:14:53: Aber bei mir war es eigentlich immer so, dass ich die Rennen gleichfiebt.

00:14:56: Der Gluckner Mann von der Sobo dann war ich dann immer alleine unterwegs.

00:15:00: Dann habe ich sie eigentlich auch immer in einer Einzelzeit fahren, Rhythmus gefahren.

00:15:06: Wie war es für dich mit deinem Buch?

00:15:07: Du hast ja schon, glaube ich, seit jeher den gleichen Job wie jetzt.

00:15:12: Oder sprichst du all das in einem In einem Betrieb, wo es drei Schichtbetriebe gibt, wo du teilweise in den Nachtschicht gehen musst.

00:15:21: Wenn ich das richtig verfügt habe, hast du teilweise Urlaub genommen vor dem Ram einige Wochen damit du wirklich durchgehend trainieren kannst?

00:15:27: Ja eigentlich habe ich immer hundert Prozent gearbeitet und eben dadurch dass ich auch Schicht arbeite hab ich dann halt immer einen halben Tag Zeit gehabt zum Trainieren.

00:15:40: Ja, der Schlaf ist dann manchmal ein bisschen zu kurz gekommen.

00:15:43: Aber von dem her gesehen war das eigentlich okay so und ja ich musste halt Urlaub nehmen oder unbezahlter Urlaub, sodass ich mich danach vorbereiten konnte für die Werkempfe.

00:15:55: Du hast dann innerhalb kürzester Zeit das Budget aufgestellt.

00:16:00: jetzt verdient man in der Schweiz relativ gut aber die Lebenserhaltungskosten sind natürlich auch dementsprechend hoch.

00:16:07: Wie schwer oder wie leicht ist es dir gefallen da?

00:16:11: dieses Budget vor allem in so kurzer Zeit aufzutreiben, was wahrscheinlich noch ein bisschen schwieriger ist wie wenn man das länger planen kann.

00:16:18: Ja also ich habe dann ... ... im Jahr zwei Tausend Fünf wusste ich dass ich zum Jahr zwei tausend Sechs ans Räum gehen will und in diesem Jahr lief es ja wirklich super für mich.

00:16:30: beim Glockner gab's ja damals noch zweitausend Euro Preissgeld.

00:16:34: beim Radtag gab's auch zweitaussend Euro Preis Geld Und so konnte ich eigentlich mit dem Preisgeld meine Spesen alles decken und konnte so das Sponsoring Geld, dass ich da hatte, eigentlich schon alles auf die Seite legen fühlte als nächster Jahr.

00:16:52: Darf ich ganz kurz dazwischenhaken wenn wir von Ihnen eine Geschichte ein zum Glockenen Preissgeld?

00:16:58: Bei mir war es so... unterwegs gewesen auf Streckenrekordkurs und ich habe auch gewusst, es gibt Preisgeld.

00:17:04: Und auf der Homepage ist gestanden Es gibt für ein Strecken rekord zusätzlich zweitausend Euro Preissgeld.

00:17:11: Da war er so motiviert und ich glaube das hat mit mitgeholfen dass ich es dann um vier Minuten geschafft hab.

00:17:16: und dann im Ziel habe ich gefragt wie sie jetzt ausschaut haben sie gesagt naah Da gibt es keine extra Prämie, das haben sie von der Homepage gelöscht gestern.

00:17:22: Das ist eine falsche Info!

00:17:27: Aber ja, das war nicht nur in dieser Zeit uns wirklich noch Preisgeld geben, aber ich glaube für dich, du kommst aus der Schweiz mit ein paar Leuten... Du bist für den ersten Platz quasi, dass du gerade die Ausgaben abdeckst und für mich als Einheimischen ist dann halt zwei Partys überblieben an Taschen geht.

00:17:45: Jetzt hat er die perfekte Vorlage.

00:17:48: Beste Geschichte, eigentlich.

00:17:50: Und jetzt erzählt er es nicht!

00:17:51: Jetzt muss ich ihn da ein bisschen hinbringen in den Straßen.

00:17:54: Was hast du denn dann gemacht mit dem Preiskart nach der Party?

00:17:58: Ja wir sind fuhrt gegangen mit dem Geld und ihr habt den Heimweg nie mehr geschafft und habt dann irgendwo auf einer Parkbank übernachtet...

00:18:06: Mit dem restlichen preiskart im Hosensack?

00:18:09: Ja genau und am nächsten Tag bin ich dann heimgegangen und hab mir gedacht zum Glück ist mein Geld noch in der Hosentasche.

00:18:18: Ach so wild war es.

00:18:21: Ja, da wollen wir noch jung... Da wollen wir jetzt noch jung gehen?

00:18:27: Ja ja, das ist so.

00:18:30: Definitiv!

00:18:31: Bei mir ist klar, meine Wegkämpfe mit dem Team hat auch immer wieder viel Geld gekostet.

00:18:37: Das muss ich dir nicht sagen.

00:18:39: Es ist eigentlich ein teures Hobby, dass wir hier haben.

00:18:45: Wie generell der Stellenwert vom Ultrarad-Sport in der Schweiz.

00:18:52: Hat sich das vielleicht geändert jetzt über die Jahre?

00:18:54: oder wie war es damals, weil das ist sicher was wo wir in Österreich eine recht gute Ausgangsposition haben?

00:19:01: Es ist ein Sport der sehr bekannt ist.

00:19:04: Es gibt ein paar Athleten, die recht bekannt sind und das ist natürlich bei den Sponsoren suche auch etwas einfacher wahrscheinlich als wenn man wo ist, wo der Sport unbekannt ist oder einen sehr geringeren Stellenwert hat.

00:19:15: Nein, Fakt ist den Stellenwert hat der Ultrarad-Sport hier in der Schweiz eigentlich keiner.

00:19:20: Das ist nur eine kleine Anachtdode.

00:19:24: Ich glaube, dass es bei meinem letzten Räum vorgängig war.

00:19:28: Hat mir Schorschen Kern.

00:19:31: Dazu mal der Big Boss von IBC, von meinem Halsponsor, hat er mir ganz klar gesagt, Danielos du bist ein ganz feiner Kerl!

00:19:41: Du bist mir sympathisch ich mag dich.

00:19:43: Darum machen wir

00:19:44: das.".

00:19:45: Weil Werbetechnisch bringt uns das nix.

00:19:50: Das war eigentlich gut will, alles gut will und meine Fernsehpräsenz haben wir hier in der Schweiz keine und das weiss du ja selber auch.

00:20:00: wenn du irgendwo Megen hast hinten dran mit Fernsehen oder so Werbemöglichkeit dann ist es lukrativ oder interessant aber so... Ja das halt mal so, das ist unser Schicksal hier in Der Schweiz.

00:20:15: Social Media, Facebook und Instagram hat es damals noch nicht gegeben zu der Zeit weil das ist jetzt natürlich eine Möglichkeit wo man sich selbst irgendwie mehr Aufmerksamkeit schaffen kann wenn's nicht über die großen Medien geht zum Beispiel.

00:20:28: Ja sicher aber ich bin eigentlich nicht der Typ dazu.

00:20:32: Ich seh's lieber auf dem Rad als vor dem Computer.

00:20:36: Jetzt muss mal ganz kurz für unsere jüngeren Zuhörerinnen ganz kurz sagen Dein erstes Ramp-Sechs Das iPhone gibt es erst seit dem Jahr.

00:20:47: Also du hättest auch gar nicht die Möglichkeit gehabt, große Social Media Präsenz aufzubauen.

00:20:53: Ja das ist so ja.

00:20:57: Ein Rookie Ram mit einer erfahrenen Crew.

00:21:02: Seid ihr Dommels schon mehr oder weniger auf der jetzt aktuellen Strecke gefahren von Annapolis noch umgekehrt von Ostenseit nach Annapolis?

00:21:12: Oder war das neue Jahr mit irgendwelchen Ausreisern?

00:21:16: Nein, meinet's.

00:21:17: Die ersten beiden Rhymes sind aus der Ostenseite gestartet und in Atlantic City war da noch das Ziel.

00:21:26: Atlantic City, ja!

00:21:28: Ich glaube, die Strecken waren sehr ähnlich oder aber quasi.

00:21:31: nur das Finisch war dann weiter an der Küste ein bisschen weiter im Norden.

00:21:35: Aber so durch das Monument Welli, durch Känzers, durch die Aparlachen war es sehr eng.

00:21:40: Das war alles dasselbe, was ich nicht bekommen habe damals.

00:21:46: Jetzt sind wir endlich mittendrin erzählt von deinem ersten Ram.

00:21:50: Wie geht es da einem Rookie?

00:21:53: Wie ist es dir ergangen, was waren so für dich die großen Herausforderungen?

00:21:58: Ja bei meinem ersten Ram habe auch ich massiv Leergeld bezahlt obwohl eine sehr erfahrene Klu.

00:22:08: Ich glaube das macht jeder Radfahrer oder jeder Ultraseiter muss bezahlt dort Leergelde.

00:22:13: Mein Gestart Durch die Wüste war es sehr, sehr heiss.

00:22:18: Für mich total unbekannt, weil meine Vorbereitung habe ich vorne in Außenseite abgehalten bei siebzehn, achtzehn und neunzehnt Grad.

00:22:26: Nach zwei Stunden Radfahren bist du dann schon bald einmal bei dreißig Grad und in der Wüse dann über vierzig Grad halt.

00:22:33: Und so hat es sich ergeben, dass ich bis zu meiner ersten Pause oder Schlafpause und dazu mal Krieg glaube ich war das da.

00:22:43: In der zweiten Nacht konnte ich schon fast nicht mehr laufen weil es mir meine Füße schlichtweg verbrannt hat durch die Wüste.

00:22:50: Dann war das Team gefordert, mit grösseren Radschuhen zu organisieren und normalerweise habe ich Grösse einvierzig und ab da bin ich mit Größen vierundvierzig gefahren, dass ich noch ein bisschen Platz habe in den Schuhen.

00:23:04: Und schlussendlich haben wir dann sogar vorne aufgeschnitten, damit ich noch frische Luft bekomme.

00:23:11: Ich muss kurz etwas dazu sagen.

00:23:13: Wir haben vor ein paar Episoden mit Robert Müller geredet Und der Robert hat erzählt, er hat sich unseren Podcast angehört und hat sehr viel gelernt.

00:23:20: Alles was der Flo und ich besprochen haben, hat er sie irgendwie notiert und hat es versucht umzusetzen... ...und das war da jetzt ganz gleich hier drin mit!

00:23:28: Ich bin bei meinem ersten Ram habe ich bei Specialized gesagt, ich brauche bitte Schuhe.

00:23:33: Normalerweise habe ich forty-fünf und ich hab dann bestellt... ...fünfervierzig, sechservierzch, siebenervierzig und achtervierziger Schulgröße.

00:23:40: weil ich die Geschichte von dir kennt habe.... Auch alte Schuhe vorher schon vorbereitet, die vorhin aufgeschnitten waren.

00:23:47: Das war dann wie Sandalen.

00:23:49: Eben weil ich das einfach bei dir gelesen habe und lustigerweise hab' ich nicht gemerkt dass das Problem mit den brennenden Füßen, weil es von unten her so heiß ist.

00:24:00: Das ist bei mir zum Beispiel gar nicht so aufgetreten.

00:24:02: Ich hab auch andere Baustellenkörper in meinem Körper oder das ist halt sehr individuell?

00:24:06: Ja sicher!

00:24:08: Das ist so meine... Meine brennenden Füße, da gibt es mittlerweile so viele Sachen, dass man hier machen kann.

00:24:16: Ich bin dann zum Beispiel meine Lessen beiden Rams Null Neun und Zwei Tausend Dreizehn.

00:24:22: Bin ich mittelfussgefahren?

00:24:24: Da hatte ich überhaupt keine Probleme mehr.

00:24:27: Auch von der Hitze her war das okay, kein Problem!

00:24:31: Du hast gesagt erste Schlafpause Montezuma Creek.

00:24:36: Das ist heizutage jetzt undenkbar oder unvorstellbar.

00:24:40: Also das war ja die alte Schule, da strabsen wir uns das schon ein paar Mal angesprochen.

00:24:46: Früher war einfach so diese Vorstellung, solange wie nur irgend möglich am Radl sitzen und erst dann die Schlafpause.

00:24:54: So frühere Power Naps sind als Zeichen der Schwäche angesehen worden?

00:24:59: Oder hat man da noch nicht das Wissen gehabt... Wie habt ihr euch da entschieden zu spät schlafen?

00:25:07: Ja spät!

00:25:08: Das war ja erst in der zweiten Nacht.

00:25:12: Es ist eigentlich schon früh.

00:25:14: Nein, das haben wir so mit den anderen besprochen.

00:25:17: Klavi hat das so gemacht und habe ich das halt auch so gemacht.

00:25:20: Und von dem her gesehen war das nicht zu einem Problem.

00:25:23: Bei mir war es ja so, da ich gewohnt bin, in der Nacht zu arbeiten ... Von den Schichten her hatte ich auch keine Probleme in der nachts Bratfahren.

00:25:33: Wenn ich dann gehört hab dass gewisse Radfahrer in der ersten Nacht schon mit Sekundenschlaf haben, Probleme haben.

00:25:41: Das war bei mir nie der Fall!

00:25:43: Da konnte ich also mein längstes Mixix-Halb, im Jahr zwei Tausend und fünf bin ich dreiundsechzig Stunden durchgefahren ohne eine Schlafpause.

00:25:52: Absolut ohne Schlaf?

00:25:54: Ohne Schlaf Pause?

00:25:54: Ja, dreiundzehntig Stunden.

00:25:56: Wahnsinn!

00:25:57: Wahnsinn...

00:25:59: Ja, kann man nicht anders sagen.

00:26:02: Also ich habe vor gerade so ihn Gedanken aufgezeigt.

00:26:06: in der ersten Nacht schon Sekundenschlaf das kommt mir bekannt vor also ich kann es dann schon wieder überwinden und es geht schon weiter.

00:26:11: aber es ist es ist schon sehr hart.

00:26:14: in der erste nacht

00:26:15: eben ich kenn das nicht ich kenne das nicht da hatte ich nie Probleme.

00:26:20: die erste nachts ging eigentlich immer reibungslos.

00:26:23: ob sie eigentlich Erwartungen gehabt Vor am Start.

00:26:27: Also so eine Zielsetzung.

00:26:28: hast du gesagt, du fährst so gut wie es geht oder du fahrst einfach auch finnisch... Oder hast du nachdem du XXL gewonnen hast, Glockerman gewonnen?

00:26:36: Hast schon gewusst dass du realistische Chancen hast recht weit vorne zu sein.

00:26:42: Obwohl das war ja die Zeit wo der Jurji Rabitsch gerade extrem am zernitten war.

00:26:48: Der hatte dort ziemlich dominiert und hat da schon zwei Siege in der Tasche gehabt.

00:26:53: War wieder der große Favorit!

00:26:55: Was sozusagen der Serien-Sieger und mehr oder weniger umschlagbare Sportler in dieser Zeit?

00:27:03: Ja, das stimmt.

00:27:06: Mein Ziel war ganz klar, ich wollte gewinnen!

00:27:09: Und da habe ich eigentlich auf bei Interviews gesagt, ich bin hier und will das RAM gewinnen Auch... Das war mir eigentlich egal.

00:27:18: Ich war ja das erste Mal da aber ich hatte die Sicherheit hinten im Team.

00:27:22: Ich hausse die Begleitcrew Die ist geprift.

00:27:26: Die wissen, was sie machen.

00:27:28: Ich muss ja nur

00:27:29: ratfahren.".

00:27:30: Der Strap hat gesagt, es hat zu der Zeit relativ wenig Ultra-Rennen in Europa gegeben.

00:27:36: Bist du vor dem Ramp schon mal auf den Jury Robich getroffen?

00:27:39: Seid ihr schon einmal gegeneinander gefahren oder war das erste Zusammentreffen?

00:27:45: Das war das Erste.

00:27:49: Das war des ersten Mal.

00:27:51: Und wie hast du das mitkriegt?

00:27:52: Der Jury ist dann nicht durchgekommen, er ist am Wolf Creek Pass oder irgendwo in den Rocky Mountains ausgeschieden.

00:27:58: Mit einer Problematik die ich selbst auch gut kenne, nämlich mit Lungen-ÖDM oder einfach Lungenproblemen.

00:28:07: hat ihr das beschäftigt oder hast du dir so ein Bit bekommen oder ist dir das gar nicht gesagt worden?

00:28:10: Oder bist du denn einfach dein Rhythmus weitergefahren?

00:28:15: Weil immer sagen, ich bin auch sehr Wettkampf Wettkampfmäßig eingestellt und mir beschäftigt das schon, was die Konkurrenz macht.

00:28:21: Also mich motiviert es oder stresst es halt wenn die anderen ja so weit vorn sind oder nie im Nacken sitzen?

00:28:29: Ja doch ich habe es mitbekommen was mit Juregeschehen ist wobei ich muss ehrlich sagen Ich war damals mit mir selber sehr beschäftigt über die Rockes weil wie du ja sagst du hast deine Erfahrung nachgemacht hab ich meine Erfahrungen selbst auch gemacht.

00:28:46: für mich war komisch Weil kurz vor dem Drog ist, ist mein Teamarzt das erste Mal im Basegras gesessen.

00:28:55: Und ich weiß noch in der Abfahrt vom Wolfkriegspass... Ich weiss nicht mehr wie das Dorf heisst oder die Stadt heisst.

00:29:01: die Erste Stadt nach dem Wolfkreige muss sich an einer Ampel warten und ich habe in der abfahrt einen Kernelbecken gehabt hat mich immer wieder flüssig ernährt und bei der Ampel wie es dort stand bekomme ich auf einmal Atemprobleme Und da habe ich wirklich das Gefühl gehabt, dass mir einer die Lungen zusammendrückt.

00:29:23: Ich konnte nur noch sehr oberflächlich atmen und dann habe ich das auch gemeldet in Basecar und dann sind natürlich beim Arzt die Alarmglocken gegangen.

00:29:35: Da haben sie mir massiv das Trinken reduziert und dann hat man sich voll über die Rockes gepusht.

00:29:42: also das war wirklich ein echter Kampf!

00:29:46: bis es ausgangsrock ist und da habe ich dann einen kurzen Power-Nap machen können, aber das war horrig.

00:29:54: Ich hatte wirklich eine Panikartacken weil ich zu wenig Luft bekam.

00:29:59: Und bei mir war es genau gleich.

00:30:03: Ich habe auch ein leichtes Lungenödem.

00:30:05: Ich konnte es trotzdem ein bisschen durchziehen Aber ich hatte auch die Kieferhöhlen und Stebenhöhle alles voll mit Schleim und so.

00:30:18: Es war sehr, sehr unangenehm und ich hatte auch mit Ämzen zu kämpfen.

00:30:25: Die Phase war nicht schön.

00:30:29: Aber ich habe mich da voll auf mein Team oder auf meinen Arzt verlassen und die hatten das eigentlich recht gut unter Kontrolle.

00:30:36: Jetzt möchte ich kurz was ansprechen weil wir das ein paar Mal schon erwähnt haben, weil mir das einfach so fasziniert.

00:30:42: Wir reden jetzt einfach von... ...Kennes Smartphones!

00:30:46: Kein Internet im Auto.

00:30:48: Unglaublich schlechter Handyempfang, wenn überhaupt Satellitentelefone, wo auch Minuten hundert Dollar kostet zum Anrufen... Wie war es unterwegs vor allem?

00:31:04: Wenn das PSK weiter weg ist oder wenn das Wohnmobil weiter weg isst?

00:31:08: Wie hat da die Kommunikation funktioniert?

00:31:12: Also meine Kommunikationszum Basecar war ja über Funk!

00:31:17: Damals hatten wir schon die Funkverbindung zueinander.

00:31:21: Ich war eigentlich immer online mit ihnen, ich habe alles gehört was im Bassgar von sich ging und so war ich ja eigentlich nie alleine.

00:31:32: Und ich habe auch da Musik hören können und das funktioniert alles sehr gut.

00:31:38: Und darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht.

00:31:41: Ich wusste ja hinten der Ars ist hier.

00:31:44: Notfalls kann er eingreifen.

00:31:47: Oder er hat mir auch ganz klar gesagt, Dani, probier es durchzuziehen, so lange es geht.

00:31:53: Bei einem medizinischen Notfall hat er mich ins Auto genommen und dann werden wir halt auch so schnell wie möglich in einem Spital und dann wäre ich ja das Dreckampf e-Wert gewesen.

00:32:04: Und so waren wir auch organisiert.

00:32:05: Wir hatten einen Satelliten-Telefon hatten wir aber eben zur Not!

00:32:10: Du beschreibst jetzt den Kampf mit dir selbst gegen dich selbst?

00:32:15: Wann im Rennen hast du das erste Mal das Gefühl gehabt, ich kann das gewinnen?

00:32:21: Ich bin auf Siegkurs oder sehr gut unterwegs.

00:32:25: Wann hast du dir das erste mal vor deinem inneren Auge gesehen oder vorgestellt dass es ganz gut laufen könnte?

00:32:34: Es hat schon lange her aber in den Apparatchen war ich dann vorne weg Und dort hatte ich glaube ich drei, vier Stunden Vorsprung auf Piasolo Fabio der Italiener und jetzt habe ich es.

00:32:52: Nein sicher war ich mir ja eigentlich nie weil beim Räum kann man auf den letzten hundert Kilometer noch so viel passieren.

00:32:59: Sicher bist du eher über die Ziele nicht ein Besten

00:33:02: Aber wenn du als Schweizer dir im Wallis wohnt in den Bergen unterwegs ist wird immer viel anbrennen.

00:33:07: normalerweise

00:33:10: Ja aber eben meine Blöder Sturz, Sekundenschlaf, wie die das schon gesprochen haben oder ein Auto von hinten rannte ich und dann ist alles vorbei.

00:33:21: Also wirklich im Ziel ist man erst wenn man über der Ziellinie ist.

00:33:26: Und was damals noch nicht hier gewesen ist und was es mittlerweile schon öfters gegeben hat du als der erste der als Rookie des Rennens gewonnen hat?

00:33:37: Also du hast wirklich den ersten Rookie der abgesehen vom Pionieren in den Achtzigerjahren Beim ersten Rennen muss Anna gewinnen, der das erste Mal mitmacht logischerweise.

00:33:47: Aber das hat es dann eigentlich jahrzehntelang nicht gegeben, dass jemand bei der ersten Teilnahme gewinnt und du aus dem Band gebrochen.

00:33:54: Das war ein Jahrzehnte.

00:33:56: Wirklich deine große Leistung?

00:33:58: Ja!

00:33:59: So haben Sie mir das gesagt ja.

00:34:02: Was ich dein erster Rucki bin.

00:34:04: Das ist so.

00:34:05: Ja aber sicher schön.

00:34:08: Aber eben... Noch einmal, ohne ein gut funktionierendes Team funktioniert das auch nicht.

00:34:16: Geht es auch nicht?

00:34:17: Aber das muss ich dir ja nicht sagen!

00:34:18: Das weißt du mittlerweile.

00:34:19: zur Gelüge oder

00:34:21: so?

00:34:21: Ja, das wissen wir alle und das betonen wir recht oft.

00:34:25: Ich glaube, das haben manche Leute vielleicht keiner zu ganz nachvollziehen, wenn man das selbst erlebt hat... Wie du auch gesagt hast, wenn man Angst hat am Radl.

00:34:34: Wenn man sich unsicher ist, wenn wir Panik hat oder irgendwie einfach sie fürchtet vom Ausscheiden... Du bist einfach ein Doktor der mir extrem gut vertraut, einfach wichtig!

00:34:46: Vielleicht kann er gar nicht so extrem viel ausrichten.

00:34:48: Einfach wenn er etwas zu dir sagt, wenn er zu dir sorgt Alles in Ordnung Dann hast du einfach wieder ein gutes Gefühl.

00:34:54: Es ist ja psychologisch so wichtig.

00:34:56: Ja sicher Ganz klar Das ist so.

00:34:59: Nein Ich wusste ja Wenn es gefährlich wird, nehmt er mich vom Rad.

00:35:04: Das hat auch meiner Familie versprochen und solange das nicht passiert ist alles gut.

00:35:10: Kann man weiterfahren?

00:35:11: Jetzt habe ich eigentlich zwei Fragen, aber ich stelle sie jetzt in einer.

00:35:16: Also jetzt... ...fünfzehn, sechzehn Jahre nach dem Ramseek wie fühlt sich das an und wie hat es in dem Moment angefühlt.

00:35:27: was war so als Festgestandnis du bist Der Ram Sieger, was ist da durch den Kopf gegangen?

00:35:34: und wie schaust du da jetzt zurück auf diesen Moment?

00:35:38: Also rückblickend weiß ich dass ich das Räum gefahren bin.

00:35:43: Dass ich das Reim auch zweimal gewonnen habe Und es waren Riesenerfahrungen vom Land her und so.

00:35:52: Es war eine super schöne tolle Zeit.

00:35:55: Wenn man's doch mal machen könnte würde das man wahrscheinlich nochmals machen.

00:35:59: Aber Ich habe jetzt nicht irgendwie das Gefühl, dass ich der Superhero bin.

00:36:08: Zu dieser Zeit hatte ich einfach die Gnade, dass sich ein gutes Team hatte und die Feierigkeiten hatte, damit ich einen vielleicht etwas länger Rad fahren kann als die anderen.

00:36:18: Und heute umvorstellbar, wie man das machen kann!

00:36:24: Ich war ja an der Startlinie und wusste es kommen knapp fünftausend Kilometer auf mich zu.

00:36:31: Ich wusste ja im Training habe ich dafür mindestens zwei Monate trainiert, dass ich fünftausend Kilometer auf die Reihe bekam.

00:36:38: Und hier wusste ich jetzt acht, neun Tagen sollte ich eigentlich im Ziel sein.

00:36:45: Ja das sind Dimensionen kann man sich gar nicht gross vorstellen.

00:36:50: Was muss man einfach machen?

00:36:52: Danny wir haben zu diesem Thema irgendwie rückblickend und wie sich der Sport über diese Jahre entwickelt hat einen Ausschnitt gefunden und zwar ist das ein Interview von dir, dass wir aus dem Film It's All About an Ultra Cycling Movie genommen haben.

00:37:10: Der Film ist aus dem Jahr Oeuf rausgekommen und da gibt es recht viel sehr interessante Interviews auch mit dir und das suchen uns.

00:37:18: jetzt zum Thema wie hat sich der Sport in den letzten Jahren entwickelt?

00:37:22: Im Moment, oder so wie wir es im Moment betreiben, ist das wirklich Spitzensport.

00:37:26: Vor vier, fünf Jahren hat man sicher beim Rennen noch eine WC Stoberlauben können von fünfzehn Minuten Kleiderwechsel vom fünfzehnten Minuten.

00:37:34: Heute ist das wie Formel eins.

00:37:36: Man hat dafür eigentlich nicht mehr Großzeit Weil das geht vom Start an mit die Post ab Also Vollgas Und wenn man zwischendurch noch eine Pause hier, eine Pause da Kommt man nicht mehr in das

00:37:48: Ziel.

00:37:51: Das ist jetzt schon wieder zehn Jahre hier Und du hast gesagt, der Sport hat sich so brutal entwickelt.

00:37:55: Die Pausen haben eigentlich für die Pause noch keine Zeit mehr.

00:37:58: Es ist wie Formel eins.

00:37:59: Man muss von Anfang an jede Minute ausnutzen.

00:38:01: Was sagst du jetzt dazu?

00:38:02: Jetzt hat es sich nochmal weiterentwickelt wahrscheinlich!

00:38:05: Ja das ist so... Die ganze Szene hat sich weiter entwickelt wenn ich das sehe, wie ihr mittlerweile zum Teil mit Zeitform-Maschinen auch unterwegs seid und ich dazu mal noch mit meinem Stahler raus unterwegs war oder auch die ganzen Trainingsmethoden und so.

00:38:25: Wenn ich sehe, wie ihr heute trainiert... Ich bin einfach aufs Rad gesessen und bin in den Radfahren gegangen.

00:38:32: Bin vielleicht fünf, sechs, sieben, acht Stunden unterwegs gewesen.

00:38:35: Viel länger war ich nie unterwegs!

00:38:37: Und das hat dann irgendwie gepasst.

00:38:40: Am Januar-Februar habe ich angefangen auf der Straße zu trainieren, sobald hier der Schnee ein bisschen weg war.

00:38:48: Und im Juni beim Start beim Rhino hatte Zwischen elf und zwölftausend Kilometer in den Beinen, weil Winter hier Radfahren geht nicht.

00:38:57: Von November bis Januar-Werbror kann ich hier nicht Radfahren.

00:39:01: Und das ist eigentlich heute ... Kann man sich das nicht mehr vorstellen.

00:39:06: Radfahren ist ein ganz jahres Sport!

00:39:09: Ich würde mal heute auch behaupten... In der heutigen Zeit würde ich mit meiner Methode keine Rennen mehr gewinnen.

00:39:18: Weil der Fortschritt hat auch vor dem Ultras eigentlich keinen Halt gemacht.

00:39:27: Du bist ja das beste Beispiel!

00:39:29: Du trainierst seit zehn, zwölf Jahren nach System und hast dich so weiterentwickelt.

00:39:35: Und

00:39:36: du

00:39:36: darmest deine Dominanz auf so groß.

00:39:38: Für

00:39:38: dich ist ja Heimtrainer nicht unbedingt ein Wortstest hier, wo du zum Lachen anfingst.

00:39:45: oder du lagst jetzt gerade sehr ironisch?

00:39:50: Da gehe ich lieber ein Bier trinken.

00:39:55: Weil,

00:39:56: ich kann mich noch erinnern der Jürgen Kruger, unser Kameramann, die diesen Film gebracht hat.

00:39:59: Ich überzeugte Jürg, wie war's?

00:40:01: Du hast den Dani besucht!

00:40:02: Wie geht es ihm?

00:40:03: Ist er gut im Training und so?

00:40:05: Und der Jurg sagt ja du... Aber der Dani, der trainiert nur wenn das anscheinend ist.

00:40:10: Schlechtes Wetter, der geht nicht draus trainieren.

00:40:13: Und ich habe gesagt, das ist unmöglich.

00:40:14: Der ist für Sram in Vorbereitung.

00:40:18: Ich selbst bin bei jedem Wetter draußen gefahren und hab irgendwie mal gedacht, das ist ja quasi schlecht vorbereitet.

00:40:25: Aber du profitierst natürlich... Du machst anderes Training im Winter oder du wohnst in den Bergen?

00:40:32: Du bist in die Berg unterwegs aber Heimtrainer war nie so deins!

00:40:35: Und bei Regen draußen fahren auch nicht.

00:40:37: Nein, bei Regendrausen fahren hat ich zu meiner Rennfahrer-Karriere genügend müssen.

00:40:43: Bei Wind und Wetter sind wir Rennen geworden.

00:40:46: Also das wusste ich, dass kann ich.

00:40:48: Das muss ich nicht mehr trainieren.

00:40:51: und ja im Winter bin ich dann auf den Langlaufskies oder Skitouren.

00:40:56: einfach Sport allgemein Fitness ein bisschen Krafttraining.

00:41:01: Das war okay so.

00:41:02: Ja

00:41:03: Es ist immer schwierig, Sportler aus verschiedenen Generationen zu vergleichen aber nachdem du jetzt selbst das Fass aufgemacht hast wie würdest Du jetzt selbst deine Zeit von zwei tausend sechs einschätzen?

00:41:18: im Rückblick, würdest du sagen?

00:41:20: Also du bist da mit einer anderen Zielsetzung an den Startgangen.

00:41:23: Wir betonen das immer wieder wie wichtig Ziele sind.

00:41:28: Wenn man mit dem Ziel an den start geht zu gewinnen dann schaut man halt auf die Anderen und wenn die andern stehen bleiben und schlafen ist die Motivation weiterzufahren nicht so groß weil es nicht zwingend notwendig ist.

00:41:40: aber wenn Du jetzt auf Zeit gefahren wärst was glaubst Du wofür Optimierungspotenzial hättet?

00:41:50: eine Zeit.

00:41:50: Wie viel schneller hättest du sein können in dem Jahr?

00:41:53: Also ich würd mal sagen, im Jahr zwei Tausend Sechs ist es gar keine Referenz.

00:41:57: Da war ich bei neun Tagen und elf Stunden glaube ich damals.

00:42:03: Und ich bin ja da meine Rennen gefahren.

00:42:05: Ich hab mich auch nicht nach den anderen orientiert.

00:42:10: Wir wussten wenn wir unser Ding durchziehen können und vielleicht hatte ich dann auch ein bisschen Glück mit meinen Kontrahenten.

00:42:18: Jure musste ja leider aufgeben.

00:42:21: Und es hat sich dann ergeben, auch die Bitterungsbedingungen und so... Ich weiss nicht, ob ich da schneller gefahren wäre.

00:42:31: Die Facht ist, ich habe sie dann bewiesen, dass ich es noch schneller konnte später.

00:42:37: Aber beim ersten Mal ... Ja, ich musste meine Erfahrung sammeln.

00:42:42: Ich habe sie selber gesehen, wie es von Jahr zu Jahr eigentlich besser ging.

00:42:45: Ach der Körper hatte das besser!

00:42:48: Verdauert und die Probleme sind dann auch kleiner geworden eigentlich mit den Jahren.

00:42:54: Du bist ja gut im nächsten Jahr schneller gewesen, du warst in dem Jahr sieben wieder dabei.

00:42:57: Du warst Titelverteidiger aber du warest vor am Start absolut schlecht beieinander.

00:43:05: Du hast dir mit einer Krankheit kämpft oder warst verkühlt und hast wieder ein sehr starkes Teil nehmen erfüllt gehabt.

00:43:11: Der Jure Rabitsch war wieder am Start, der Wolfgang Fasching war am Start.

00:43:14: Gehrt Gullwitz war am start Nicht fit und am Start.

00:43:19: Ja, das war... Ich war zwei, drei Wochen bevor ich abgeflogen bin.

00:43:24: Zwei Wochen vor dem Abzug nach Außenseite oder nach Los Angeles war ich noch in einem Test im Padra Gatz.

00:43:31: Und ich hatte eine Form.

00:43:33: Ich war wirklich sehr gut beieinander.

00:43:38: Auf der Heimreise habe ich mich leicht verkühlt.

00:43:41: Das ist dann von Tag zu Tag schlechter gekommen.

00:43:45: Ich bin dann noch übergeflogen und wie drei oder vier Tage vor dem Start mein Teamarzt ankam, hatte ich keine Stimme mehr.

00:43:55: Hatte eine schwere Bronchitis.

00:43:58: Und Steeren, Kieferhöhlen alles voll eiger eigentlich als voll entzündet... ...und da hat er mich vollgebungen mit Antibiotika!

00:44:07: Und ich weiß noch, wie ihr im Team-Meeting zum Team gesagt haben das sind wir hier Starten wir, schauen wir mal wie weit wir kommen.

00:44:16: Aber er rechnet nicht dass wir über die Rockies kommen.

00:44:19: In dem Zustand war ich damals.

00:44:21: Er hat sich damit gerechnet oder auch das Team vorbereitet darauf... ...dass sie mich wahrscheinlich spätestens in der Rockies vom Rad nehmen müssen.

00:44:30: Ja da war ich also wirklich krank!

00:44:34: Trotzdem hast du es durchzogen.

00:44:36: Warst im Ziel sechs Stunden schneller als aus den Sechs?

00:44:40: Und dann reicht es jetzt nur, also wir haben dieses Ergebnis Da vor uns liegen, es war ein unfassbar knappes Rennen die ersten vier innerhalb von neun Stunden auf so einem langen Rennen.

00:44:54: Also da sieht man die extreme Leistungstichte bei dem Rennen in den Jahr zwei Tausend Sieben und dann reicht das nur für einen vierten Platz.

00:45:01: enttäuscht oder im Anbetracht der Umstände zufrieden?

00:45:07: Eigentlich eine Wahnsinnsleistung mit dieser Ausgangssituation durchzukommen.

00:45:14: Also mein Arzt hat damals gesagt, das war die größte Leistung, die er je gesehen hat.

00:45:18: Bei dem Zustand am Start und ich meine wenn ich, ich habe den letzten Tag nicht einmal mehr schalten konnte weil meine Hände waren so kaputt Ich hatte kein Gefühl mir Die Nerzen waren tot Ja ein Ziel war dann wirklich Tod.

00:45:40: Und von dem her gesagt gesehen ist die Leistung sicher hochhandzusehen.

00:45:48: Aber ob es gesund war, ist eine andere Sache.

00:45:53: Ob das Ram überhaupt gesund ist, aber das ist ja ganz andere Geschichte.

00:45:57: Wir haben schon gesagt, gesund muss man leben um ein Ram auszuhalten.

00:46:02: und wenn man gesund und fit ist dann haltet der Mensch das Ram aus.

00:46:06: Du hast was anders erlebt als der Strapster sagt eigentlich von Rennen zu rennen werden die Probleme immer ein bisschen weniger, verlagern sie ein bisschen, fühlen sich weniger schlimm an.

00:46:19: Du hast aber vom Ersten auf das zweite Ramp einen brutalen Abstieg erlebt oder also dieses deutlich schlechter Gang in jeder Rennphase als

00:46:29: im Jahr war es.

00:46:29: Ja ganz klar meine.

00:46:30: Spätestens oder in den Druckkiss hatte ich dann schon Probleme mit den Achilleszenen.

00:46:35: Ich konnte ja nicht mehr laufen.

00:46:37: Die Achillescenen waren dicht geschwollen und Beim Radfahren ging es einigermaßen noch.

00:46:44: Es hat einfach immer wie eine alte Stalltüre gerischt, die man eigentlich mal etwas ölen müsste.

00:46:52: Aber der Ars hat gesagt, passieren kann nicht viel.

00:46:57: Solange du die Schmerzen aushälst weiterfahren und der Physiak sagt, das Schlimmste was passieren kann ist, dass die Achilleszene reißt.

00:47:08: Aber beim Radfahren ist noch nie eine Achilleszene gerissen, also weiterfahren.

00:47:15: Das ging immer so brutal.

00:47:17: wenn man als Außenstehender das so hört... aber ich kann es ungefähr nachvollziehen.

00:47:24: Es ist einfach die Wahrheit!

00:47:30: Man muss es aushalten und man kann weiterfahren, man muss dazu bereit sein dass er ein paar Tage wehtut.

00:47:36: Ja, das ist so Das ist definitiv so.

00:47:38: Und das machst du ja schon in der Vorbereitung.

00:47:43: Das ist dann ein mentaler Aspekt, wenn du dich darauf vorbereitest... Wenn du das Gefühl hast einen Renn einfach so zu fahren ohne Schmerzen, dann wirst du bitterböse erwachen.

00:47:56: aber du musst dich damit auch beschäftigen und es ist eine Einstellungssache Ja?

00:48:03: Und die Schmerze kann man verdrängen!

00:48:04: Das geht.

00:48:06: Eine gewisse Zeit lang auf jeden Fall.

00:48:09: Ja sicher, ja sicher.

00:48:11: Wie war das dann für dich wenn du heimkommst vom Ram?

00:48:15: Du hast das Ram zu Ende gefahren aber du hast sicher nicht das erreicht was du vielleicht erträumt hast.

00:48:23: Wenn ich das jetzt auf mich ummünze bei mir ist oft so wie eine Vollkopp wenn es super gut läuft dann komme ich heim und bin irgendwie zwar glücklich und zufrieden aber gleichzeitig ein bisschen antriebslos ja so ein bisschen ziedellos ist und irgendwie, ich würde nicht sagen in einer depressiven Phase für eine vorübergehende Zeit.

00:48:45: aber doch es ist irgendwie seltsam.

00:48:47: Man ist jetzt nicht Himmel hoch, ja auch sind glücklich über Wochen hinweg.

00:48:51: Aber wenn's bei mir schlecht läuft Wenn ich zum Beispiel zwartausend zwölf zurückdenke da bin ich zweiter geworden Da bin ich harmkomm und war extrem motiviert weil ich wusste hab Ich habe was zum Ausbessern Ich habe einen Auftrag, den ich optimieren kann.

00:49:07: Und ich war richtig motiviert für das nächste Jahr wieder.

00:49:10: Hast du es auch so ähnlich erlebt?

00:49:12: Ja ganz klar!

00:49:13: Bei dem Räum, in dem ich vierter wurde... Das war übrigens mein schlechtes Resultat als Ultraseiker.

00:49:22: Ein Vierter Platz.

00:49:23: Das hat es vorn und nachher nie mehr gegeben bei mir.

00:49:28: Ich wusste ja wieso, warum das so weit gekommen ist.

00:49:33: Und hat mich dann aber kurzfristig entschieden, nach dem Schötz zu fahren, fünf oder sechs Wochen später.

00:49:43: Das war ja dann wieder ein Erfolgserlebnis und von diesem her gesehen konnte ich mich so eigentlich gut überbrücken.

00:49:54: Aber nach den Schötzen war ich dann eingültig kaputt!

00:49:58: Das habe ich dann wirklich ein mindestens halbes Jahr, drei Viertel Jahre gebraucht bis ich mich richtig erholt habe wieder.

00:50:05: Es hat gerade noch gereicht um den jungen Stresser zu schlagen.

00:50:08: Da hast du noch gereift und heute würde es nicht mehr reichen!

00:50:12: War diese totale Erschöpfung, war das der Grund warum du ausgelassen hast des Ram oder hat es da andere Gründe auch noch gegeben?

00:50:23: Zwei Tausend Nacht hatte ich auch nicht die Sponsoren dazu.

00:50:25: Da hat es dann auch am Geld gelegen, finanziell.

00:50:30: Aber wir wussten, dass wir in dem Jahr zwei Tausend Neun nochmals gehen wollen und da haben wir ja schon früh angefangen zu planen.

00:50:36: Da hatten wir die Planung im Mai.

00:50:38: Zwei Tausends Acht.

00:50:40: Wussten wir schon das wieder nochmal gehen?

00:50:44: Und da habe ich mir dann einfach gesagt, alles was sich Zwei Tausend und Acht machen ist schon fürs Zwei Null Neun für SREM Zwei tausend Null neun.

00:50:54: Es war eigentlich Kein gutes Jahr, im Jahr two-thausend und acht.

00:50:59: Ich bin ja dann auch in Glockner gefahren nochmals Und da hatten wir wirklich sieben dreißig Stunden Regen.

00:51:06: Mein Hinterteil war danach wirklich kaputt.

00:51:09: Kunde zwei Wochen oder zehn Tage fast nicht fahren Und bin dann eigentlich von Null auf Hundert beim Rata gefahren.

00:51:17: Ich war ja der Einzigste.

00:51:19: Damals gab es eine Kombination Rata

00:51:25: Glocknomen und Race Across the Alps, glaube ich.

00:51:28: In drei Wochen oder

00:51:30: zwei Wochen?

00:51:32: Ja.

00:51:33: Und ich war der einzigste Teilnehmer, der beide wegkämpferfertig gefahren hat.

00:51:38: aber ich war jedes Mal nachher wieder tot weil sich der Körper noch nicht ganz erholt hatte.

00:51:46: Ich bin dann im Oktober an die Klocodile trotzdem gefahren oder geflogen nach Australien Und war vierzehn Tage vorher dort, konnte mich ein bisschen nachklimatisieren und die Crocodile Trophy hatte damals zehn Tage gegen die Sennentapen.

00:52:03: Und da habe ich dann gemerkt mit der Wärme.

00:52:06: das Klima-Mautback hat mir wirklich sehr gut getan und es ging von Tag zu Tag besser.

00:52:13: Und hier habe ich mich dann wieder gespürt.

00:52:17: Und das war eigentlich dass die Crocodile Trial Toffee was für mich der Startschuss Zum Rhein.

00:52:24: Ich denke, der Straps schaut schon ganz nervös auf die Uhr die ganze Zeit.

00:52:29: Das Rhein-Mann-Märk-Ausgabe des Jahrhunderts, das verdient sie wirklich eine eigene Episode, weil es war ein ihres Rennen.

00:52:38: Ein Wahnsinnsrennen!

00:52:39: Der Strabs hat man ein ganzes Echsel ausgedruckt mit unfassbaren Zahlendatenfakten und wenn du so lieb bist und noch ein bisschen bei uns bleibst dann wird mir das gerne in einer eigenen Episode besprechen.

00:52:51: Ja Sicher, passt.

00:52:52: Kein Problem!

00:52:53: Ich hoffe du hast noch Zeit, Dani und ich kann nur eins vorwegnemen, Rhymes oder das Neuen war glaube ich wirklich ein historisches Rennen.

00:53:01: Was alles passiert ist, hören wir in der nächsten Folge.

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