#42 - Straps und Flo mit Dani Wyss - Teil 2

Shownotes

Im zweiten Teil des Gesprächs erzählt Dani Wyss über das irre Race Across America 2009, wo er bei seinem zweiten Sieg beim längsten Radrennen der Welt den großen Favoriten Jure Robic bezwang, obwohl er in der ersten Nacht mit Magen-Darm-Problemen zwei Stunden pausieren musste und am Rande der Aufgabe stand. Nachdem Dani aber wieder auf Jure aufschließen konnte, duellierten sich die beiden im wahrscheinlich knappsten Rennen der Geschichte bis zur Timestation 51, wo sie zeitgleich ankamen, bevor es dort zu einer absurden Entscheidung kam. Die letzten 700km durch die steilen Appalachen absolvierten die beiden Kopf an Kopf in einem Tempo, das seither unerreicht ist. Allein beim Zuhören sind Gänsehaut Momente garantiert, wenn Dani über Pro-Tour ähnliche Attacken und waghalsige Abfahrten erzählt.

Dani und Christoph erinnern sich auch gemeinsam an die Person Jure Robic, der in den 2000er Jahren das Ultracycling und das RAAM mit insgesamt fünf Siegen dominierte, wie kein anderer Fahrer zuvor. Während er als Mensch ein absolut netter und umgänglicher Kerl war, wurde er am Rad zur beinah unbezwingbaren Kampfmaschine. Dani war der Einzige, der Jure besiegen konnte. Doch all das wurde zur Nebensache, als Jure Robic 2010 in einem Trainingssturz ums Leben kam.

Was nimmt ein Ultra Radsportler als Lektionen fürs Leben mit? Dani teilt seine Lebenseinstellung mit uns.

Eine Episode, die unter die Haut geht!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei Sitzfleisch.

00:00:04: Warte zu vergessen, ich hab so eine gute Dekop

00:00:09: mit Florein Kratcheter und Christoph Lassner.

00:00:12: Ja auch Christoph.

00:00:15: Wahrscheinlich wird es eh nicht geschnitten!

00:00:17: Ich würde sagen dem Schweizer Ultra-Siking Podcast für Tickschädel.

00:00:25: Nehmen wir das.

00:00:28: Herzlich Willkommen bei Sizzfleisch

00:00:31: Dem Schweizer Ultrasiking Podcast Für Tick Schädel

00:00:35: mit Florian Kraschitzer

00:00:36: und Christoph Strasser.

00:00:45: Tataani Wüß war so nett, hat sich noch mal für uns Zeit genommen!

00:00:50: Und wir reden heute über das absolut legendäre Rhyme... ...Zweitausendneuen.

00:00:56: Und über das Buch des Tataanibüs im Nachhinein geschrieben hat, das heißt Duell der Dickschädel, weil es ein Kopfern-Kopfrennen war, ein Duell zwischen Yuri Rabich und Tana Büss.

00:01:09: aber Das Buch gibt es nicht mehr, also wir haben auch nichts drüber reden.

00:01:12: Genau, aber...

00:01:14: Es hat doch mal das Buch

00:01:16: gegeben!

00:01:17: Wir haben es erwähnt.

00:01:19: Man kann's nicht mehr kaufen.

00:01:21: Ich hab's geresen und ich kann's doch mal boang-flau.

00:01:23: Oder?

00:01:24: Wir lassen uns von Daniel Höchst selbst erzählen wie das war und reden dann auch mit ihm über das Ende seiner Karriere und über seine letzten zehn Jahre in der Ultrascyclingpension.

00:01:38: Danke erneut, dass du dir Zeit genommen hast.

00:01:40: Herzlich willkommen Danny Wüst!

00:01:50: Grüß dich Danny, danke, dass Du Dir noch einmal Zeit nimmst für uns

00:01:54: und

00:01:55: wir gehen gleich in Medias Räs und sprechen über das unglaubliche RAM-Packen

00:02:02: des Jahrhunderts, wo ich kurz als Einleitung ein bisschen was erzählen möchte wie es für mich gelaufen ist beziehungsweise aus meiner Sicht gelaufen sind, weil das war für mich das erste Mal Und ich weiß noch, es war der Start und vor dem Start, da stehen Dany Wüssturt.

00:02:24: Da steht der Jury Rabitsch dort und ... Ich war so nervös!

00:02:27: Ich weiß gar nicht ob wir uns hier noch irgendwie vielleicht die Hand geben haben oder alles Gute gewünscht haben aber... Ich war dann halt ziemlich mit mir beschäftigt und ich bin ja als Crewkid zwar aus den Neinen ziemlich früh gestartet und ihr wartest dann so drei Viertelstunden oder so hinter mir und dann bin ich eigentlich recht gut unterwegs gewesen.

00:02:44: Ich habe dann die Wüste erreicht, es ist dunkel gewesen und erst dann hat mir der Jury überholt.

00:02:51: Der Jury Robitsch, da sage ich mal eine große Favorit also war es der Tani war dabei und der Tania selbst sicher seine großen Erwartungen gehabt, weil es war einfach der Juri war ein sicherer Favorit Und der Tanni war noch hinter mir, der Marco Barlow war noch hinten mir und dann ist er offiziell gekommen, der hat uns aufgehalten.

00:03:11: Wir haben ein Penalty gekriegt, aber normalerweise kriegst du einen Penaltee und fährst weiter.

00:03:16: Und musst dann bei einer der allerletzten Time Stations absitzen.

00:03:20: Nur wir haben einen Official Cup, die hat uns da eine Predigt gehalten.

00:03:24: Es war nämlich das Drehlicht am Auto.

00:03:27: Da war der Kledestreifen auf der Vorderseite zu dünn.

00:03:30: Das heißt man hat quasi das Licht ein bisschen durch.

00:03:33: gesehen nach vorn und es das blendet entgegenverkehr.

00:03:36: Und die haben uns da eine Viertelstunde erklärt, was alles falsch ist.

00:03:38: und dann sind wir weiter gefahren.

00:03:40: und während ich gestanden bin... ...ist er Daniel Wüß vorbeigefahren!

00:03:44: Ist er Marco Balla vorbeigefahren?

00:03:46: Ist der Jure wieder vorbeegefahren?

00:03:47: weil den habe ich zwischendurch einmal zurück überholt sogar als er die Schuhe gewechselt hat.

00:03:51: ja und dann waren meine meine sag mal feuchten Träume von einem spitzen Ergebnis noch zwölf Stunden hin wieder hin.

00:03:59: Ja, das war so mein erster Eindruck vom Rhyme und plötzlich war es jetzt so.

00:04:02: Ich war auf Platz vier und Robic, Wüß und Barlow waren in Führung.

00:04:08: Das ist also mein Einstieg ins Rhymes oder so ein Neun und da würde ich jetzt irgendwie gern wissen dann wie's für dich am Auf-und-Klaufen ist?

00:04:16: Beziehungsweise vielleicht gehen wir ein Stück weiter zurück und dort hast du uns überhaupt mit was für einer Erwartung bist du am Start bestanden.

00:04:24: Mit der letzten Episode haben wir damit beendet dass du gesagt hast die Crocodile Trophy!

00:04:29: Dein Startschuss, da hast du dich richtig gut gefühlt und bist dann wahrscheinlich mit entsprechend hohen Erwartungen an den Start gestanden.

00:04:39: Ja für mich war ganz klar, im Jahr zwei Tausend Neun wollte ich nochmals gewinnen.

00:04:45: Ich stand am Start, das Teilnehmerfeld war ja exzellent und mein Ziel war ganz klare Sieg.

00:04:53: Und ich fühlte mich wirklich sehr gut, war top vorbereitet Das Team, alles hat gepasst und so gingen wir auch an den Start.

00:05:04: Und die erste Nacht war mittelmäßig oder?

00:05:08: Weil du bist an mir vorbeigefahren.

00:05:10: Ich habe gedacht, passt aus meiner Sicht all diese Ordnung, die großen Favoriten sind fahren weg!

00:05:15: Und ich habe einen Rookie Fehler gemacht, weil man Ben ja die kriegt und ich bin jetzt einmal halt hinten dran... Wir müssen aber bei jeder Abfahrt quasi den Freeway verlassen und sofort wieder auffahren.

00:05:27: Und dann war die Situation Vor mir ist jemand, der extrem langsam fährt und wir dürfen nicht überholen.

00:05:34: Und dann ist der Marco vor mir... ...und noch weiter vor mir ist es jemand, die hat nicht gesehen, wer das war.

00:05:39: Der ist einfach so im Schritttempo da hinkrollt und ich war halt ein bisschen... ...krantig weil ich habe nicht überholt können und ich würde wesentlich schneller fahren!

00:05:47: Und dann waren wir bei den nächsten Ausfahrten von Freeway und plötzlich bist du Dani rechtsraum gefahren.. ..und du warst ja jene, die da einen kompletten Einbruch gehabt hat?

00:05:58: Ja, das ist so Ich war der Übeltäder, Christoph.

00:06:03: Nein!

00:06:04: Wie du dir richtig gesagt hast... Wir sind auf den Freeway gefahren und da merkte ich nach fünfzehn Minuten, etwas stimmt nicht.

00:06:13: Ich hatte Magenbeschwerden und hatte immer das Gefühl, dass ich aufs WC muss.

00:06:22: Auf dem Freeway kannst du ja nicht einfach anhalten.

00:06:25: Ich wusste, ich muss fahren bis zur nächsten Stelle.

00:06:30: Es war für mich, wie Rainer Stromsteffer gezogen hat.

00:06:34: Auf einmal ging nichts mehr und habe mich da so irgendwie durchgekämpft.

00:06:38: Ich weiss nicht das waren vielleicht dreißig Kilometer lang bis zur nächsten Ausfahrt.

00:06:43: Und wie du es gesagt hast rechts raus und ich konnte nicht mehr richtig die Hosen abziehen kam schon alles unten und oben alles der gleichen Zeit.

00:06:55: Ich war dort ca.

00:06:57: anderthalb, zwei Stunden am Straßenrand und habe mich übergeben müssen, Durchfall ... Übergeben, Durchfahl... Ja es war für mich war eigentlich schon fast klar hier ist das Räum in dem Jahr Zwei-Tausendundneun zu Ende.

00:07:14: Und ich hatte dann noch eine Betreuerung die da war.

00:07:18: Die hat einen Arzt gesagt Kannst du nichts machen?

00:07:21: Der hat nur gesagt der Scheiß muss raus!

00:07:25: Und wenn's zwei Tage dauert

00:07:29: Und es klingt nach klassischen Symptomen, die man hat, wenn er zu lang zu viel in der Hitze ist.

00:07:37: War das so ein Hitzeschlag oder was war das?

00:07:39: Nein!

00:07:40: Das ist ganz einfach.

00:07:41: Heute kann ich Sie auch sagen... Der Fehler ist schon vor dem Start.

00:07:47: Man hat das Gefühl, man muss sich vollladen, dass das Fass... Bei mir war's eigentlich so.

00:07:52: Ich war wie ein Fass, das schon voll war Und dann startest du, fängst an zu trinken, nimmst schon Schäle und das Fass ging einfach über.

00:08:04: Weil der Körper konnte das gar nicht mehr verwerten.

00:08:07: In Kombination mit der Nervosität, Anfangstempo und der Hitze natürlich hat dann das Fuss zum Überlaufen gebracht.

00:08:18: Ich hab da auch mal so Artikelgesen von deinem Doktor, vom Dr.

00:08:22: Hoppe und vom Glawedadger oder ich bin mir nämlich sicher, wo ich das Geschenk habe.

00:08:25: Die haben diesen Begriff Fließ-Gleichgewicht verwendet.

00:08:29: Das ist nämlich genau die Energie, die du quasi produzierst, die Du aufs Bedal bringst... ...die Energie musst Du zu Dir nehmen!

00:08:37: Und wenn Du halt zuviel zu Dir nimmst oder natürlich zu wenig dann entsteht kein Gleichgewicht.

00:08:42: und dann bist Du früher oder später entweder eben bist Du übermäßig voll und musst mit Durchfall oder du hast ein Hungerast und stehst.

00:08:50: Richtig,

00:08:50: ja.

00:08:51: Genau so ist es.

00:08:52: Und gerade zu Beginn ist halt immer das Wichtigste das Gleichgewicht herzustellen und das ist eigentlich die Aufgabe am ersten Tag.

00:08:59: Wenn du das gleich Gewicht erreicht hast dann geht's meistens recht gut dahin.

00:09:03: Ja,

00:09:03: das ist so, ja!

00:09:05: Bei mir war es dann wirklich so dass nach zwölf Stunden, dreizehn Stunden ist das Fass übergegangen und ich stand da.

00:09:13: zwei, zweieinhalb Stunden waren wir dann eigentlich... außerhalb vom Rennen.

00:09:18: Ich habe mich dann eine halbe Stunde niedergelegt, mich versucht zu erholen weil ich ... da hast du kein Saft mehr, keine Power, nichts mehr.

00:09:27: und nach einer halben Stunde hat mich mein Arzt an der Schulter gestupft und ich habe mir nur gesagt, nein lass mich doch ein bisschen schlafen!

00:09:37: Nur noch ein bisschen... Und irgendwie im gleichen Atemzug habe ich mir die Frage gestellt hey wofür bist du eigentlich hier?

00:09:46: Willst du das Räum gewinnen oder willst du hier schlafen?

00:09:49: Und dann bin ich aufgestanden, habe mich wieder angezogen.

00:09:53: Ich weiss noch die Temperaturen waren zwei, drei und dreißig Grad und mich hat es geschüttelt.

00:09:59: Ich hatte Schüttelfost.

00:10:01: Mir war kalt.

00:10:02: Hat mich angezogen wie im Winter und da hat einmal auf einmal Schütze, Stefan, Schützer gesagt Fahr jetzt Rad!

00:10:13: und schnell rat, dann bekommst du wieder warm.

00:10:15: aber hoch jetzt aufs Rad und fahr weiter.

00:10:19: Ja so hab ich nach zweieinhalb drei Stunden wieder aufs Rad gestiegen und angefangen das Feld von hinten aufzurollen.

00:10:28: Das ist was wenn wir jetzt an den Jury Robitschen denken eigentlich was nicht da gewesen ist bisher weil der Jury hat Immer die Taktik gehabt, erfolgreich erstattet wie ein Wahnsinniger.

00:10:43: Er war sehr schnell immer am Start bei jedem Rennen auch wenn ihn erlebt hat beim Reserown Slovenia der ist die ersten an zweihundert Kilometer einfach immer gefahren.

00:10:52: wir Straußen rennen also Vollgas und beim Ram genauso und er hat dann immer eigentlich einen Vorsprung gehabt, paar Stunden Vorsprungen und den hat er einfach nicht mehr hergegeben.

00:11:03: und plötzlich hast du den Abstand auf den Jury wieder verringert und bist im Näher gekommen.

00:11:12: Und das war eigentlich fast unfassbar, also jetzt für Außenstehende für die Leute, die das beobachten?

00:11:19: Ja richtig!

00:11:20: Ich meine wir haben unsere Rennen dann nach Programm eigentlich weitergefahren.

00:11:25: Unsere Schlafbausen gemacht.

00:11:26: jede Nacht, die Stunde, dreiviertelstunde habe ich geschlafen Über die Rockes war ja kein Problem für mich.

00:11:37: Ich war von der Körperstruktur her, war als Bergfahrer nicht unbedingt der Roller und konnte dort immer wieder ein bisschen Zeitgut machen.

00:11:46: Durchkennst du es durch?

00:11:48: Bleibst alles beim Alten.

00:11:49: und dann nach Mississippi, dort über die Hills, die Wellen, konnte ich dann wieder Zeitgutt machen.

00:11:56: Irgendwann, ich weiss nicht, nach zweieinhalb Tausend, dreitausend Kilometer war ich bei Jure wieder dran.

00:12:06: unfassbar, also die Motivation so lange hochzuhalten.

00:12:12: Es gibt da andere Athletinnen, die das wahrscheinlich mental nicht geschafft hätten mit dem Ziel des zu gewinnen am Start zu stehen und dann zweitausend Kilometer gegen den Star der Szene an zwei drei Stunden Rückstand hinterherzufahren.

00:12:33: Das ist wie wenn du in einem Grand Slam Finale gegen Novak Djokovic zwar jetzt dahinten bist.

00:12:39: Da glauben die wenigsten daran, dass noch was geht.

00:12:42: und es war bei Juri Ravich immer so, wenn der ein Führung war, wo eigentlich ... Der Kas war Gessen!

00:12:50: Ich weiß nicht ob ihr in der Schweiz den Spruch kennt, Schweizer Käse?

00:12:54: quasi die Geschichte ist erledigt, da geht nichts mehr.

00:12:56: Das ist schon entschieden mehr oder weniger und das finde ich so beeindruckend dass du dir einfach noch dran glaubt hast mit am Rückstand von drei Stunden auf Jure Robitsch, dass der Nachos geht.

00:13:07: Und ich bin dann zu dieser Zeit ja schon ausgeschieden.

00:13:10: Ich glaube irgendwo in den Rocky Mountains, dass du mich zurück überholt.

00:13:13: Ich habe dann kurz danach in Kansas eben einen gesundheitlichen Probleme gekriegt und bin dann ausgesieden.

00:13:18: Bin am halfway Point im Krankenhaus gelandet und hab es dann mit verfügt Und ich weiß halt gar nicht mehr, ob man die Luft wegblieben ist.

00:13:28: Weil ich eben krank war oder weil ihr so ein Wahnsinnsrennen geliefert habt und die das einfach nicht glauben hab' kennen.

00:13:34: und da waren dann wirklich Time Stations hintereinander quasi mit den gleichen Zeiten gefahren, wo er zu Kopf an Kopf über Tage hinweg... ...und es war

00:13:45: als

00:13:46: Zuschauer einfach unfassbar!

00:13:49: Ja also war auch für uns unfassbaar!

00:13:52: Ich muss vielleicht noch ein bisschen aus.

00:13:55: Für mich war es ja natürlich ein psychologischer Vorteil.

00:13:59: Ich konnte mein Abstand immer ein bisschen verringern und habe dann nur hinten eigentlich auf der Pelle gesessen, für mich war das ein Vorteil.

00:14:08: er wurde vielleicht etwas nervös und bei mir ist natürlich so wenn ich mal den Gegner vor mir hab da kann ich mich ganz schön festbeißen.

00:14:21: Und sicher hatte ich auch noch, ich wusste ja von den Benaltis von Jure.

00:14:27: Ich muss jetzt einfach dranbleiben und wir haben uns dann wirklich nichts mehr geschenkt!

00:14:32: Das war nicht mehr Ultrasightling, das war Radrennen was wir dort bestritten haben.

00:14:37: Wir sind wirklich... Wir haben uns einander ganz schön weh getan.

00:14:42: Wir hatten aber noch einen schönen Schmerzen bereitet.

00:14:46: Also es hat dann quasi Abmississippi im zweier Zeitvermodus hintereinander, gegeneinander mit Überholmann über bis zur letzten Timestation gefahren und du hast den Vorteil gehabt zu wissen solange innerhalb von ein paar Minuten vom Jura bleibt werde es gewinnen weil er hat nach fünfzehn Minuten Penalty zum Absitzen.

00:15:12: Ja Jura hatte mehr Benaltis der hatte glaube ich schlussart das sogar in vierzig Minuten oder sogar eine Stunde Benalti bekommen Bis zu dem Zeitpunkt.

00:15:21: Ja, für mich war es ja klar ich muss nur dranbleiben und wir haben dann vor der letzten Time Station auch nachgefragt wie es aussieht und wir genau das haben ob wir absetzen müssen, Pause machen müssen und wir hatten die Bewilligung bekommen von der Jury dass wir durchziehen können und weiterfahren können.

00:15:41: Also vielleicht ganz kurz... Das gab's früher, das gibt's inzwischen nicht mehr.

00:15:48: Jetzt wird die Zeit einfach am Ende bei der Zielzeit dazugerechnet.

00:15:53: Damals war das Neuen was noch so, dass man bei der letzten Time Station die Panel dies tatsächlich absitzen musste.

00:16:00: Das heißt man wurde bei der Letzten Time Station für fünfzehn, fünfundvierzig Minuten eine Stunde angehalten und durfte nicht wegfahren.

00:16:09: Richtig ja, richtig!

00:16:11: Du.

00:16:12: und jetzt auch unsere Frage noch... auch einmal ein sehr, sehr knobbes Rennen gehabt.

00:16:16: Zwar das Jahr zwölf, wo der Reto Schoch schlussendlich gewonnen hat und wir waren zweiter.

00:16:21: Und da hat sie in der Crew sehr viel Wut und Ärger aufgebaut und es hat irgendwie gegenseitige Beschuldigungen gegeben und es war wirklich ja von den Emotionen her überhaupt nicht mehr friedlich oder kollegial oder es war aufgehitzte Gemüter überall.

00:16:40: Das habe ich hier so mitgekriegt.

00:16:42: Zwischen Jure und dir, beziehungsweise zwischen deinem Team und seinem Team hat sie auch immer wieder Geschichten geben.

00:16:49: Der Jure hat protestiert, dass seine Penentis ungerecht sein sollte.

00:16:55: Und dann haben die Betreuer vom Robi jetzt schon versucht, dir irgendwie was nachzuweisen damit du auch ein Penalty kriegst.

00:17:03: Da hat sie ja Diskussionen gegeben, da hat es da was YouTube-Videos geben wo versucht wird zu sagen dass der andere Fehler macht.

00:17:09: Hast du von dem was mitkrieg?

00:17:11: Oder habt ihr Fahrer irgendwie davon gespürt?

00:17:14: oder war das einfach nur... Waren das nur erhitzte Gemüter in der Crew?

00:17:19: Das in Wirklichkeit immer wieder gibt wenn's ein ganz ganz knoppes Rennen ist.

00:17:24: Weil das alle beste Freunde sind im Ultraseiging, das stimmt zwar oft aber sicher nicht immer!

00:17:30: Ja das ist so.

00:17:33: Sicher habe ich das mitbekommen, weil ab dem Zeitpunkt wo ich Jure eingeholt hab, haben wir ja dann wirklich ... Ja es gab Fights.

00:17:42: Und Jure, ich denke mal das war sein größter Fehler hat dann seine Rennen auf mich abgestimmt.

00:17:49: Wenn ich schlafen gegangen bin ist er auch schlafend gegangen und es war ja dann so weit gekommen dass ich glaube die letzten tausend Kilometer hatte immer ein neutrales Fahrzeug neben mir.

00:18:06: Die haben uns wirklich auf Schritt und Dritt bewacht, wenn ich einen Stopp gemacht habe oder eine Pause gemacht habe.

00:18:14: Schlussendlich waren sie neben uns, da haben Sie das Auto auch parkiert, Telefon raus, telefoniert, dann geht es schlafen oder macht Pause und dann haben Sie so Jure immer informiert.

00:18:26: Ich habe das mitbekommen Aber mein Fokus war ja beim Radfahren und der Rest hat das Team eigentlich recht gut von mir abgeschirmt.

00:18:35: Ich habe mitbekommen, dass wir immer wieder Leute um uns hatten.

00:18:40: aber ich musste Rad fahren und mein Job war es, Rad zu fahren und ich wollte einfach gewinnen.

00:18:46: Punkt!

00:18:49: Was für dich also definitiv mehr Anspuren als Stressfaktor?

00:18:54: Dass du es rennend zu knoppen, weil du hast erst mal gesagt, in die Situation einfach reingepissen.

00:19:00: Ich hab das zum Beispiel bei mir erlebt, ich habe auf dem Meer Zug am Betal und einen besseren Rhythmus, wenn ich mein Ding machen kann ohne Konkurrenten in der Nähe.

00:19:09: Und wenn jemand unmittelbar da ist dann ist es für mich eher ein Störfaktor.

00:19:16: Ja, ich wusste ja dass Jure immer wieder Phasen hat oder sein Nervenkostüm ein bisschen dünn war.

00:19:25: Das hat mir z.B.

00:19:26: auch Marco gesagt.

00:19:27: Wir sind im Jahr zwei Tausend neun.

00:19:28: Wir haben unsere Vorbereitung in Palm Springs gemacht und da war ich ein, zweimal mit Marco unterwegs.

00:19:36: Und dann hat er mir gesagt, dass ich gute Chancen zu gewinnen hatte weil er sah ja das ich in Form war.

00:19:43: Da hat er mich auch gesagt oder auch ein paar Storys von Jure erzählt und für mich war ganz klar wenn ich dann an Jure dran bin wird der Wahrscheinlich noch ein bisschen nervöser sein und sein Team hat es nachträglich dann auch bestätigt.

00:19:59: Ich habe Fotos gesehen von Jure während dem Räum, da hat er wirklich nicht so gut ausgesehen.

00:20:07: ich denke mal er musste auch wirklich schwer leiden.

00:20:11: Aber ist das so trotz meiner?

00:20:13: für mich ist Jure wenn man den gesehen hat das war eine Maschine einen Roboter auf dem Fahrrad eingesehen hat und mich daneben gestellt hat, von der körperlichen Füße her keine Chance gegen den.

00:20:31: Aber ich denke mal dass sich im Kopf einfach stärker war, dass es schlussendlich mit dem Kopf das Rennen gewonnen hat

00:20:39: oder Jure mit dem Kopf verloren.

00:20:42: wenn man sich zu sehr an den anderen anhaltet und sein eigenes Rennen dabei vergisst weil vielleicht hätte er auch schlaffbar so weniger machen können, wenn er sich nicht zu sehr an dich gehalten hat.

00:20:57: Das ist so ja?

00:20:58: Definitiv!

00:21:00: Dann ich sage auch jeder sollte eigentlich sein Ding durchziehen.

00:21:03: das Räum ist so lang da kann es so viel passieren und wenn man dann das Rennen auf die anderen probiert auszurichten kannst du dann vielleicht auch hinten rausgehen.

00:21:14: Sei ein Plan vernachlässigt Ja

00:21:17: Und es gibt ja so einen Spruch.

00:21:19: Ich bin zwar vielleicht nicht ganz der Meinung, aber man sagt das Team kann keine Rennen für dich gewinnen.

00:21:25: Aber das Team können das Rennen verlieren.

00:21:28: Ich glaube schon, dass das Team was zum Gewinn beitragt ist, habe ich auch schon so erlebt, dass gerade die kleinen Optimierungen, wie schnell die Pausen funktionieren – es ist echte Teamleistung!

00:21:37: Aber beim Jury hat man definitiv gesehen, wie das ausschaut wenn das Team das Renen verliert.

00:21:43: Weil im Endeffekt hat's dann Penalties geben, die seine Betreuer verursacht haben durch Falsch voran gegen die Einbundsansierung voran.

00:21:52: Und im Endeffekt haben wir die Penalties dem Jury des Rennen eigentlich gekostet, weil sonst wäre es hier kopfern-kopfverscheinlich an der Ziellinie gesprintet.

00:22:03: aber es ist nicht so weit kommen, weil an der Penalty Box also in der Time Station kurz vorm Züge wo die Penalties zum Obsitzen sind hat Jury Robitsch dann das Rennen aufgeben.

00:22:15: er war quasi aus... in seiner Meinung besser gesagt die Meinung der Crew ungerechter Penalties.

00:22:22: aus Protest wird nicht zu Ende gefahren.

00:22:25: Richtig ja, das war so.

00:22:27: ja und schade kann ich da nur sagen wenn der zweite Platz nichts mehr wert ist an dem Rahmen.

00:22:39: Schade ja Der NDR hätte es gar nicht nötig.

00:22:44: Juris waren so ein grosser Sportler der hätte das gar nicht mötig gehabt.

00:22:49: Also ich denke mal, wenn es bei uns so weit gewesen wäre, hätte mich mein Team gezungen das Rennen fertig zu fahren.

00:22:58: Ob ich dann für die letzten hundert Kilometer nach einem Tag gehabt hätte?

00:23:01: Hätte keine Rolle gespielt!

00:23:02: Aber ich muss es ganz sicher fertigfahren...

00:23:05: Ich weiss nicht flowig ob du hättest auch meine nicht aufhören lassen oder?

00:23:09: Ganz bestimmt nicht.

00:23:10: also vor allem So spät.

00:23:13: Ich weiß wie sehr du das hast aber da ist es nicht mehr weit.

00:23:20: Die meisten Hundert Kilometer sind die Schlimmsten.

00:23:23: Ja, absolut!

00:23:24: Definitiv.

00:23:26: Die haben keine einen der Meld.

00:23:30: Du bist aber die letzten hundert Kilometern noch mit einem Wahnsinn Stamper gefahren und ich möchte dann gleich einmal ein paar Statistiken dir vorlesen.

00:23:38: vielleicht weißt du selbst gar nicht mehr alles so genau Aber ihr habt heute nochmal die ganzen Tabellenbuch geschaut auf der RAM Webseite.

00:23:44: Allerdings haben wir vorher noch einen Moment eingefangen, wo du ins Zürich kommst und da gibt es ja ganz ein geiles Interview.

00:23:54: Weil das ist einfach so cool!

00:23:57: Du bist im Zoo, streust über das ganze Gesicht, wirst von der englischen Reporterin interviewt aber dein Englisch ist ja... wie soll man sagen?

00:24:07: Ausbaufähig oder?

00:24:09: Very small

00:24:12: Und wir huchen da kurz eine.

00:24:17: Ich bin

00:24:36: so froh, hier zu sein und das ist mein Lieblingsinterview.

00:24:56: Seit dem Beginn!

00:24:57: Kannst du mir erzählen, was gewinnt Ramm für dich?

00:25:05: Das bedeutet sehr viel zu Danny, dass er das Rennen gewonnen hat.

00:25:13: Es ist wie ein Lifetime-Dream, um den Rennen wieder zurückzukommen und wieder winnen.

00:25:21: Er wonnete im Jahr in dem Jahr Jungen,

00:25:25: dann hatte er einen

00:25:28: sehr schweren

00:25:31: Jahr im Jahr.

00:25:39: Er war still und

00:25:43: konnte

00:25:44: nicht seine Performance bekommen.

00:25:49: Ja,

00:25:51: dieses Jahr

00:25:57: ist er zurück.

00:26:03: Er könnte gewinnen und er wird mit diesem Wettbewerb beendet sein.

00:26:19: Du hast dir vorhin schon mal erzählt, du hast dich eigentlich mit dem Jury auch nicht direkt mit ihm reden können.

00:26:26: Weil dein Englisch einfach wie gesagt ausbauffähig ist oder du nicht wirklich englisch sprichst und der Jury natürlich slovenisch und ihr habt es miteinander nicht wirklich reden können?

00:26:37: Nein wir haben eigentlich miteinander überhaupt nie gesprochen.

00:26:41: Schade ja das war schade.

00:26:44: vielleicht noch etwas ich denke auch Jury hat mich im Null neun, wie auch Null sechs, nicht als Gegner wahrgenommen.

00:26:55: So habe ich es empfunden.

00:26:57: Weil er hat von allen anderen gesprochen mit Favoriten und mich hat er eigentlich nie erwähnt.

00:27:04: Und das war natürlich für mich auch ein bisschen Ansporn.

00:27:07: Ich hatte ja der Einzigste, den Ram schon mal gewonnen hatte.

00:27:12: Er hat mich nirgends als Konkurrent erwähnten.

00:27:18: Und hab vielleicht auch damit zu tun gehabt, Nullacht haben wir uns getroffen beim ... ... den Scherz.

00:27:26: Das habe ich dann in der Nacht aufgegeben, auch wegen Wagenproblemen und so war... So habe ich's entlunden!

00:27:34: War meine Wahrnehmung oder mich eigentlich als Gegner auch gar nicht wahrgenommen?

00:27:39: Ich kann mir auch riehen, er hat von Gerhard Kuhlewitz gesprochen, der ja schon einige Male ein paar Tests verstanden ist als Konkurrenten.

00:27:49: Vielleicht war das deswegen für ihn dann so schwer, dass du ihn wieder einholst.

00:27:54: Dass du zu ihm hinforst die zwei Stinken wieder aufhorst und er hat mit dir gar nicht gerechnet?

00:27:59: Und ist es für ihn glaube ich noch schwieriger das zu akzeptieren, dass da jetzt eine Kopfhörn-Kopfduell entsteht wie wenn er dich quasi als großen Favoriten irgendwie in den Kopf hat?

00:28:10: Ich meine als großer Favorit war ja er aber auch als Mekonkurrent oder einer der auch die Möglichkeit hat, das Renn zu gewinnen.

00:28:19: Und ich habe mich auf der Liste gehabt, wobei ich auch andere auf dieser Liste hatte.

00:28:25: Weil mein Einstellen war ja immer so und unterschätzt keinen geht mehr.

00:28:31: Denn es gibt immer wieder Leute, auch die man nicht kennt, die schnell Radfahren können und auch das Potenzialen haben das Rennen zu gewinnen.

00:28:42: Mit der Einstellung bin ich eigentlich immer gut gefahren Weil ich hatte eigentlich alle auf der Liste drauf.

00:28:48: Auch dich!

00:28:51: Ja, ich hab mich selbst damals zumindest auf Bodiumsplatzierung gehabt.

00:28:56: In dieser Größenordnung.

00:28:58: Ich denke mal das wäre bei dir auch machbar gewesen, wenn du nicht die gesundheitlichen Probleme gehabt hättest.

00:29:04: Vielleicht hätte es dann sogar ein Dreikampf gegeben?

00:29:07: Und mein Team war damals halt... Da waren alle Rookies und du es dir bei deinem ersten Ram-Team gehabt, die schon Erfahrung gehabt haben.

00:29:16: Das war für mich sicher leergeld nicht nur für mich als Person sondern auch für meine ganzen Betreuer.

00:29:23: Sicher ja!

00:29:25: Was ist so?

00:29:27: Für alle diese Netwissen... Der Flow wird noch was sagen.

00:29:32: Na erzeugt dein Geschichtstest.

00:29:35: Ja.

00:29:35: Für alle diesen Netwissenden der Jury ist er dann aus dem Zehn verunglückt.

00:29:40: Ja, dann sturzgab im Training.

00:29:43: Seitdem ist er ihm nicht mehr am Leben und ich glaube für uns alle war das ein schwieriger Moment wie man die Nachricht kriegt haben dass er verstorben ist.

00:29:54: Und deswegen finde ich es jetzt sehr schön wenn wir einfach nochmal über ihn reden können was er für einen Sportsmann war was er von den Leistungen gebracht hat Dass er sicher nicht immer leicht war mit ihm.

00:30:06: aber ich habe eben diese Erfahrung gemacht Wenn er vom Raerl aufsteigt war ein total lieber Mensch, wenn er am Raerlt gesehen ist, war er eine Kämpfmaschine.

00:30:15: Ja das ist so, definitiv weil eben leider ich konnte mich mit ihm nicht verständigen.

00:30:21: wir hatten auch meine grosse Möglichkeit miteinander zu sprechen was ich im Nachhinein wirklich bedauere und ich habe ja Jure-Ur.

00:30:31: Jahrzehnte und der Tortur noch kennengelernt oder?

00:30:34: Wir haben dann auch über drei Personen miteinander gesprochen.

00:30:37: da Weil ich konnte ja nicht starten.

00:30:40: Ich habe zwei Monate oder einen Monat vor dem Start, habe mir das Bein gebrochen beim Radsturz mit der Mountainbike und wir haben dort zusammen diskutiert mit dem Veranstalter von der TourTour.

00:30:56: Das Ziel wäre eigentlich gewesen, in den Viererteam zu stellen – mit Jure, Marco, glaube ich Radshop Thomas wäre auch noch und ich.

00:31:06: Und das Ziel wäre gewesen Vierteam neun Rekord aufzustellen.

00:31:12: Aber eben soweit ist dann leider nicht mehr gekommen, ja?

00:31:16: Strap scharzt schon in den Stadtlichen und jetzt kannst endlich die Echselliste auspacken und uns heute eine Zahl vorlesen.

00:31:24: Genau!

00:31:25: Die eine Frage ist nämlich du hast in dem englisch übersetzten Zühlinterview gesagt Du wirst mit diesem Sieg deine Karriere beenden aber es ist ein anderes Kommen.

00:31:33: du hast nicht beendet.

00:31:35: Du hast diese Zwangspause einlegen müssen wegen der Verletzung, aber es ist dann doch noch weitergegangen.

00:31:40: Aber ihr seht ich schon fast vergessen was ich ankündigt habe nämlich ein paar Statistiken.

00:31:46: Ich kann mich erinnern Raze Across America, zwanzwölf dreizehnviertzehn.

00:31:51: Der reine Hochgarterer meint Teamchef Sagt zu mir Wir kommen jetzt durch den Upper Lachen Die Time Station in Athens Dort wo's wirklich hügelig und bergig wird.

00:32:02: Und dann sagt er jedes mal zu mir Der Jure und der Dani sind es in einer unglaublichen Geschwindigkeit gefahren mit vierundzwanzig im Haarturchschnitt.

00:32:11: Und das schaffst du auch, und ich habe gesagt, na, das schaffe ich nicht!

00:32:16: Ich bin netter Bergfahrer und das was ihr damals gefahren seid ist unglaublich.

00:32:20: Wir haben jahrelang immer diese Zeit im Hinterkopf gehabt.

00:32:24: Nämlich die letzten... also ich war zum Beispiel in Time Station Atoms am fünfzehn Uhr Fünfzehn warst du dort?

00:32:33: Am fünften Uhr zwölf, war Jure Robert stört.

00:32:37: Dann habt ihr am vier Uhr in der Nacht anscheinend geschlafen weil da ist die Time Station forty-six.

00:32:43: Da warst Du um vier Uhr vierzig und der Jure um vier ure einunvierzig!

00:32:47: Und beim Penalty Point wurde dann auch der Jury ausgestiegen, es war zu beidem achtzehn Uhr zweiundzwanzig auf die Minute gleich.

00:32:54: Und zusammengefasst hast Du für den letzten siebenhundertachzehn Kilometer ein Tag und sechs Stunden braucht.

00:33:03: Das ist das Vierundzwanzig-Chem Haarturschnitt!

00:33:05: Und in meinen allerbesten Zeiten, wo ich unter acht gefahren bin, habe ich einen Tag zehn und einen Tag elf gebraucht für die Passage.

00:33:15: Also siehst du mal... Ich bin das auch schnell gefahren aber es ist mir absolut unbegreiflich was ihr damals da für Radenrennern gefahren seid.

00:33:25: Des, was du erzählt hast, das war wirklich... Ich hab dort auf euch fünf oder sechs Stunden verloren, das ist unfassbar.

00:33:32: Ja gut, vielleicht noch eine kleine Anekdote.

00:33:35: Meine ... Die Schlafpause, die du erwähntest, das war ja unsere letzte Schlaf Pause und wie ich da zum Besgar rauskam nach der Schlafause habe ich dann sein Spion entdeckt und habe gesehen, wie sie die Meldung machen.

00:33:52: Und dann bin ich losgefahren und hab nach fünfzehn-zwanzig Minuten den Jury eingeholt.

00:33:58: Er hat sich danach gerade aufs Rad gesetzt Und dann ging es dann wirklich los.

00:34:06: Da bin ich, wie die Feuerwehr neben ihm vorbei, direkt Angriff gestartet und Jure lässt sich nicht auf sich warten.

00:34:17: halt ist er.

00:34:18: nach fünfzehn Minuten ist er neben wir wieder vorbei und dann ging's dann richtig los.

00:34:23: Die ganze Nacht durch haben wir eine Art Packen nach der anderen gesetzt und bergab Teilz-Stock, Fenstere Nacht.

00:34:30: Die Baseguards sind uns gar nicht mehr nachgekommen.

00:34:33: so schnell sind wir runtergefahren.

00:34:35: Ich weiß gegen Morgengrauen hin habe ich dann zu meinem Team oder zu meiner Kluke gesagt, ich glaube erst ist es an der Zeit das man wieder das Hirn einschaltet weil wenn das so weitergeht seht sehen wir das Ziel nicht.

00:34:53: Dann hätte es uns irgendwann graus an verblasen und ich wusste ja von meinen Wurstungen von den Penaltis her.

00:35:01: Und dann habe ich ihn ein bisschen an der anderen Leine gelassen, so vier, fünf Minuten Vorstellung einfach nichts weiter.

00:35:07: und so haben wir das Ding eigentlich durchgesucht.

00:35:10: Ich hatte ja immer ... ich sah ihn immer wieder.

00:35:15: War dann halt ein bisschen im Mensch hatten.

00:35:19: Kind wie in der Prothur.

00:35:22: Tag eck als Ram und es wird gefahren wie in einer Prothuhr.

00:35:25: Unglaublich

00:35:26: heiße Dwelle mit zweiundzwanzig keinmal einer Protuhr Aber wirklich Wahnsinn.

00:35:34: Wir haben das Rennen einfach so oft erwähnt, weil es so wahnsinnig knapp war und weil das oft so ein bisschen kritisiert wird oder lächerlich dargestellt wird wenn wir sagen es geht halt auch um Minuten und man braucht gerade bei einer kurzen Pause beim Radwechsel, bei einem Gewandwechsel jetzt nicht sie hinsetzen und fünf Minuten verschwenden.

00:35:58: Es kann sein dass es dann wirklich genau auf das ankommt.

00:36:02: Vermeidbare Zeit.

00:36:05: Ja, das ist so!

00:36:06: Das definitiv ist auch so...

00:36:10: Und der Strabs hat schon angesprochen?

00:36:13: Also es war jetzt ein neun im Ziel, also das ist jetzt da für dich.

00:36:16: würdest du sagen, dass es so ... War das dein bestes Rennen?

00:36:21: Ja definitiv, das war unser Bestes Rennen.

00:36:25: Unser Bestes Rennen.

00:36:28: Das ist so ja.

00:36:29: Das war das Highlight.

00:36:32: Und trotz Ankündigung im Zielinterview hast du Dann noch nicht deine Karriere beendet, sondern hast du ein paar Jahre dranken?

00:36:40: Ja bei mir war es ja immer so.

00:36:44: Das große Problem die Sponsoren suchen und ich musste ja immer wieder noch arbeiten.

00:36:49: vielleicht eine kleine Story.

00:36:50: In dem Jahr zwei Tausend und neun wie ich dann wieder zur Arbeit ging musste ich einen Kredit aufnehmen um meinen Arbeitgeber die Minustunden zurück zu bezahlen weil das so viel in Minus war.

00:37:05: Ich musste das dann wieder zurückbezahlen irgendwie.

00:37:09: Und ich wusste nicht, wie es weitergeht.

00:37:11: Sponsoren hatte ich keine mehr und mein Arzt oder meine Crew hat mir immer gesagt, Dani bleibst schön am Ball, trainiere noch ein bisschen weiter.

00:37:20: vielleicht ergibt sich ja danach etwas.

00:37:23: Zwei Zehn war ja dann E-Bause mit dem Beinbruch.

00:37:27: Zwei, elf bin ich dann im Frühjahr mit einem gebrochenen Bein, mit Platten im Bein.

00:37:31: Laufen konnte ich nicht, Radfahren ging wieder.

00:37:34: Ging ich dann von der Tortur aus in ein Trainingscamp nach Malorca und dort habe ich die Leute kennengelernt, die mich weiter unterstützt haben.

00:37:45: Das war für mich das große Glück!

00:37:47: Und so hat es sich ergeben, dass wir zwei Tausendunddreizehn nochmals eine Gelegenheit hatten ans Rennen zu gehen.

00:37:54: Es ist ja...

00:37:54: Ganz kurz eine Gretchen, du bist jetzt der zweite, der uns das erzählt.

00:37:58: Also junge Athleten und Athletinnen da draußen wenn ihr euch ein Rhyme finanzieren willst, fahrt es noch mal Jorga!

00:38:05: Da gibt's anscheinend Menschen, Radsport begeisterte Menschen die euch Geld fürs Rhym geben.

00:38:11: Der Pierre hat das erzählt, du erzählst uns das jetzt auch.

00:38:13: Ja quasi

00:38:13: fast gleich.

00:38:15: Aber das andere ist ja einfach ... Die Realität ist halt echt brutal.

00:38:20: Du bist Zweifache Rhyme-Sieger und musst ein Kredit aufnehmen, damit du das alltägliche oder den Job irgendwie bewältigst.

00:38:28: Das ist schon echt krass!

00:38:33: Man glaubt oft dass man dann sehr viele Möglichkeiten hat oder dass sich Türen öffnen oder dass man zum Verdienst kommt.

00:38:40: Bei mir ist es glücklicherweise in den Jahren noch den großen Erfolgen gut gelaufen auch wirtschaftlich hier in der Schweiz noch mehr wesentlich härter als Ultrasighting, was fürs Leben ein Einnahmequellen oder eine Vermarktungsmöglichkeit mitzunehmen.

00:39:02: Ja das ist definitiv so!

00:39:04: Ich denke mal... In Österreich hätte ich es wahrscheinlich ein bisschen leichter gehabt, da zumal.

00:39:11: Wie hier in den Schweiz?

00:39:12: Meiner Mann nimmt's zur Kenntnis aber... Derzeit.

00:39:20: So ist es fertig.

00:39:21: ja Man bekommt es mit, was sich einer leistet und was man macht.

00:39:25: Und ich hatte dann wirklich Glück, dass ich über Beziehungen gute Läuten kennengelernt habe die mich dann auch unterstützt haben und so konnte man das machen.

00:39:36: Aber eben meine ich hatte ja einen Leistungsausweis.

00:39:40: Das ist für junge Athleten die ins Business einsteigen noch viel schwerer.

00:39:47: Die haben vielleicht noch keine Resultate, keine Leistungsausweise.

00:39:52: Da muss man dann viel selber beifügen, hinzufügen.

00:40:00: Ja also bevor wir jetzt so ganz kurz das Rennen im Jahr den Abschiedstournee ansprechen... Was war denn im Endeffekt deine Zielzeit im Jahr?

00:40:12: Das war ja du bist mit dem Stahlrad gefahren und ohne Zeitfahrer gefahren aber es war auch eine sehr schnelle Zeit.

00:40:20: Ja, die Zeit war ich bei acht Tagen und sechs Stunden.

00:40:28: Da waren wir.

00:40:29: Genau habe ich sie nicht mehr im Kopf.

00:40:32: Das stimmt.

00:40:32: Acht Tage, sechs Stunden habe ich auch rausgesucht.

00:40:36: Denke das war damals die schnellste Zeit.

00:40:39: oder von der Duschnitzgeschwindigkeit her?

00:40:41: Ja, genau.

00:40:43: Weil die allerschneuste Zeit vom Rob Kiesch mit acht Tagen.

00:40:47: drei Stunden war eine kürzeren Strecken.

00:40:51: Also so genau habe ich es nicht in den Kopf.

00:40:54: Ja, ist so!

00:40:55: Und für zwei Dreizehn war dann das Ziel unter acht Tagen.

00:41:01: Das Ziel war eigentlich Christoph ein bisschen einzaheizen?

00:41:05: Ja, zwei Dreizehn.

00:41:07: Reto Schoch hat angefangen mit dem unter Acht.

00:41:10: Ich hab irgendwie... Wir haben das wirklich zutraut und ich habs dir natürlich zuzutraute.

00:41:17: Ich habs mir selbst auch zuzurtraut aber für mich war halt da Es war schon sehr viel von außen auch gemacht, die unter acht Geschichten.

00:41:24: Also ich hab's halt einfach vom Tier und vom Retter mitgekriegt und ich hab gedacht mir es wichtiger schneller zu sein als ihr.

00:41:32: egal ob sieben, acht, neun oder zehn Tage weil hängt vom Wetter ab kann man ihn beeinflussen.

00:41:37: aber da waren schon die die Emotionen und die Anspannung, die Stimmung vor dem Rennen, jetzt hat das ein dreizehn wirklich sehr speziell.

00:41:46: Ja gut bei mir hat das natürlich noch eine Vorgeschichte.

00:41:51: Ich hatte Bis April war eigentlich alles sehr gut bei mir und dann ist alles ein bisschen aus dem Fugen geraten.

00:41:59: Ich hatte familiäre Probleme, die Trennung von der Familie usw.

00:42:03: weiter und sofort.

00:42:05: Das Team hat sich zum Teil distanziert von mir.

00:42:07: nur der hart erkehrend wie Glawey und Schütz waren da noch dabei bereit mich zu unterstützen.

00:42:15: Bei mir war es auch so dass Druck kamen von Sponsoren.

00:42:22: Ich musste starten, weil sonst hätte das für mich ein finanzielles Fiasco geändert.

00:42:32: Ich hätte eigentlich alles Geld zurück bezahlen müssen.

00:42:36: und ja so ging ich dann rüber nach Ostenseite und wusste auch nicht wo ich stehe.

00:42:42: Ich habe die letzten eineinhalb Monate, zwei Monate praktisch nicht mehr trainiert große Probleme.

00:42:55: Und das Ziel war eigentlich starten, damit man gegenüber den Sponsoren die Verpflichtungen erfüllt und mal schauen wie weit das ankommt.

00:43:07: Es ist wirklich unglaublich, wir haben das zu einem Podcast jetzt auch schon ein paar Mal gehabt immer diese Gradwanderung einerseits das finanzielle Risiko wenn man es selber macht andererseits dieser enorme Druck von außen Wenn man Sponsoren hat, die natürlich Leistung sehen wollen.

00:43:29: Ja gut von dem her gesehen hatte ich eigentlich meinen Sponsor-Niedruck.

00:43:34: Die haben mich machen lassen.

00:43:37: Die wussten ja was ich fahren will und im Normalfall haben wir unsere Reisungen dann auch gebracht.

00:43:43: aber ich hatte nie die Voraussetzung dass mir der Sponsore gesagt hätte ich erwarte von dir den Sieg oder mindestens das Protestplatz.

00:43:51: Den Druck habe ich mir dann eigentlich selber gemacht.

00:43:53: Also von dem her gesehen, muss ich sagen, hatte ich nie Druck von den Sponsoren.

00:43:59: Das nicht!

00:44:00: Das andere war jetzt etwas ganz anderes.

00:44:02: natürlich weil sie haben ja Geld investiert und es sind dann halt wirklich ein paar Dinge unglücklich verlaufen da.

00:44:11: Und dreizehn, zwei dreizehn.

00:44:15: Dennoch auch Wahnsinnsrennen abgeliefert.

00:44:18: also wir haben das Rennen schon ein paarmal besprochen unter dem Blickwinkel des großen Duells zwischen Strabs und Rhetor Schoch.

00:44:27: Und du bist da relativ souverän, ein bisschen unter dem Radar mitgeschwommen hast aber dann einen unglaublichen zweiten Platz mit ebenfalls einer Topzeit?

00:44:41: Ja es war unter neun Tagen, acht Tage.

00:44:43: zwanzig, zweiundzwanzig Stunden hatte ich da ja die Zeit hätte in einem normalen Jahr eigentlich auch gereift zum Siegen.

00:44:54: Da hat sie leider dieser, der Pierre hat das glaube ich auch irgendwann mal gesagt.

00:45:00: Da hat sich dieses eingeschlichen dieser Stress in dem Sport, dass wir irgendwie überhaupt keine Zeit mehr hatten, dass alles so wie der Formel I abgeht.

00:45:08: aber es war jetzt bei uns ist er so sensationell gelaufen und zwar aus den Treizen mir des Duellen einfach wirklich beflügelt Und ich weiß nicht wie du das mitkriegt hast wieder Reto Schoch dann eigentlich auch so an der einen Tag gestanden In Ohio Zuerst war er recht nah an mir dran und dann hast du ihn überholt.

00:45:29: Hast Du da von dem, was mitgekriegt?

00:45:30: oder weißt Du auch wieder so bei dir bis Dein Rennen gefahren?

00:45:34: Ja ich habe das damit bekommen dass Reto angeblich das Ram aufgegeben hat Und wie ich ihn überholte hab, habe ich ihn auf der rechten Seite von mir gesehen Wie er vor dem Hotel steht die Fahrzeuge und er selber hat vor dem hotel gestanden in ziviler Kleidung.

00:45:54: Und da bin ich rechts rüber gefahren und habe ihn gefragt, was ist los?

00:45:57: Dann habe ich gesagt, fertig.

00:45:59: Ich höre auf!

00:46:01: Und dann habe ich ihm gesagt, bist du verletzt oder isst dir irgendetwas nicht gut?

00:46:07: Nein, ist alles okay.

00:46:08: Dann habe er gesagt, dann sitz auf das Rad und fahr das Räum fertig.

00:46:12: Ohne einen Verletzung, einen drifftigen Grund gibt man keinen Räume auf.

00:46:17: Nach fünfzehn Minuten bin ich wieder weitergefahren und irgendwie zwei-drei Stunden später habe ich dann gehört... Redos ist wieder auf dem Ragenfeld weiter.

00:46:27: Oder was ich auch gehört habe, ist zwar wahrscheinlich auch dass ihn dann sein Halbsponsor – er hat ja einen gleichen Halbsponsor wie ich – in WC vermutlich auch ans Herz gelegt hat vor Weiter.

00:46:40: Aber ich denke der ist zerbrochen daran weil er keine Chance hat dich zu schlagen?

00:46:46: Ja über das habe ich einem einen Vorträgen schon oft geredet.

00:46:49: Ich glaube du war die Zielsetzung so speziell.

00:46:51: eher wirklich gesagt Sein Ziel ist, unter acht zu fahren.

00:46:55: Aber ich bin mir ganz sicher dass er damit auch gemahnt hat zu gewinnen weil ich glaube nicht das er zum Beispiel glücklich gewesen wäre mit einer Zeit unter acht und Platz zwei.

00:47:04: Und für mich immer gesagt theoretisch können alle drei unter acht sein Es können es wir können alle treien mit sieben tag zwanzig ins züg kommen.

00:47:13: und trotzdem bin ich dann als dritter nicht ganz zufrieden.

00:47:15: also es ist schon klar dass man da Ja, sich selbst manchmal vielleicht ein bisschen anklügt wenn man so Ziele formuliert und im tiefsten Innersten fühlt man vielleicht doch was anderes.

00:47:26: Und das wird dann halt im Reinen bewusst, wenn du nicht schlaufst.

00:47:28: Wenn du irgendwie dein Südnetzer ganze reichst, wird der Bewusstes eigentlich in deinem Unterbewusstsein ganz was anderes drinnen ist als das, was du dir ja gedacht hast?

00:47:38: Ja, das ist so definitiv!

00:47:40: Wobei ich war mir ganz klar bewusst, dass wenn man unter acht Tagen fährt, hätte man das rein.

00:47:46: gewonnen.

00:47:47: Ich weiß gar nicht mehr, wie lange hast du gehört?

00:47:49: Sieben, siebzehn?

00:47:51: Ja,

00:47:51: sieben zwei und zwanzig war es.

00:47:53: Und ein Jahr später, im Falle des Jahrhunderts war es dann sogar als sieben, fünfzehn und sechsundfuchzig.

00:48:00: Du hast ja noch mal brutal schnell und zwar vierzehn war wirklich das war das perfekte Rennen für mich da.

00:48:06: Da hat ... War das Wetter günstig, da war keine schwäche Phase drin, da waren kein Kopfdurchhänger drinnen.

00:48:14: Da war halt wirklich alles ideal.

00:48:17: Ja ja, sonst geht es ja auch nicht.

00:48:20: Das ist ganz klar so.

00:48:24: Aber eben Sport ist ja auch ein bisschen Psycho-Krieg und das habe ich genossen.

00:48:30: Ich habe das gerne gehabt.

00:48:31: Ich

00:48:33: hab das extrem gut gefunden und das ist etwas was ich jetzt vermisst habe in den letzten Jahren.

00:48:39: Da hat sie die Jahre gegeben wo die Konkurrenz bisher weniger gut war oder wo die Abstände sehr krass waren.

00:48:46: Gern, wenn es so einfach wirklich wie du sagst, wenn's ein Fight ist.

00:48:50: Das macht das einfach spannend!

00:48:52: Ja, ja... Eben, das ist ja für dich... Ja, vom mentalen Herd ist für dich sicher schwierig, wenn du kein Gegner hast weil da musst du dich selber beschäftigen indem du die Schmerzen an uns verdrängst.

00:49:06: aber wenn du einen Gegner hinten dran hast oder vor dir hast was du keine Zeit den nachzustudieren was ihr weh machen kann dann fährst du dann halt rad und am besten schneller Rad, dann hast du weniger Schmerzen.

00:49:18: Man hört immer wieder von vielen Teilnehmern die das Rain bestritten haben, dass man daraus Lektionen lernt für sie zukünftiges Leben und dass du von den Erfahrungen, die du als Radfahrer machst wenn du solche unglaublichen Distanzen schoffst, dein ganzes Leben profitieren kannst.

00:49:38: Wie siehst du das?

00:49:39: Du hast jetzt schon einige Jahre dann das Rad quasi weggestellt.

00:49:42: Du fährst jetzt noch zum Spaß, aber die Wettkämpfe machst du jetzt nicht mehr.

00:49:48: Hast du noch Dinge von denen du wirklich in deinem alltäglichen Leben oder vielleicht für restliches Leben profitierst?

00:49:56: Oder sagst du das habe ich in dem Sport gelernt?

00:50:01: Ja sicher, da habe ich es gelernt.

00:50:02: Ich meine

00:50:04: sich

00:50:05: durchzusetzen zu beißen oder die Ausdauer ist ja immer noch da und es wird auch im eigentlichen Leben nichts geschenkt einem.

00:50:18: Und ich denke, das Wichtigste, was ich mitgenommen habe über all die Jahre ist einfach zu kämpfen.

00:50:26: Wenn man überzeugt von einer Sache, dass man dran bleibt und es auch durchzieht.

00:50:32: Und der Ehrgeiz ist sicher auch noch da.

00:50:35: Das sind Tugenden, die du dort mitbekommst und die man fürs Leben mitnehmen kann.

00:50:44: Ich denke, Sport ist generell eine leere Schule!

00:50:47: Ob man jetzt Ultraseiten macht oder auch sonst etwas.

00:50:54: Den Glauben nicht verlieren, wenn das gute und einfach immer dranbleiben.

00:50:59: Dann kommt es gut.

00:51:01: Hand aufs Herz!

00:51:02: Wenn du jetzt gerade mit uns in einem Podcast sitzt und darüber redest wie oft denkst du dir in deinem Alltag?

00:51:10: Ich bin Ram Sieger.

00:51:17: Für mich ist das weit, weit weg mehr.

00:51:20: Ich habe auch keine Erinnerungen mehr, ich hab noch etwas Fotos aber sonst ist für mich das Kapitel wirklich erledigt.

00:51:27: Es war eine super tolle schöne Zeit!

00:51:29: Ich verfolge es immer noch.

00:51:31: Äh...ich weiß genau was der Christoph macht.

00:51:35: Ich

00:51:36: krieg ja beim Ram immer wieder Nachrichten des was mir extrem freut und motiviert wenn von dir was kommt

00:51:44: Ja da muss ich aber sagen dass ist meine Lebenspartnerin Die ist auch angefressen, die verfolgt das wirklich.

00:51:52: Sie schreibt dann für mich auch.

00:51:54: Aber sie schreibt, dass Danik am Computer schaut und mir die Dame drückt.

00:52:00: Das ist normal.

00:52:01: bei einem Ram sind man auf dem Computer, ob bei der Arbeit man Zeit hat oder zu Hause.

00:52:07: Ich weiss was läuft und was geht.

00:52:09: Da bin ich auf dem Laufenden.

00:52:11: Es fasziniert mich immer noch.

00:52:17: Mit Herzen, Seele dabei.

00:52:20: Und es ist auch gut so!

00:52:22: Ist ja wirklich eine tolle Sache was wir da gemacht haben oder machen?

00:52:26: Wir haben jetzt noch einen Einspieler aus dem Jahr hier von IT'S ALL BAUT FILM.

00:52:33: Da ist dir fünfzig-sechzig wahrscheinlich weit weg vorgekommen.

00:52:38: Jetzt bist du fünfzig.

00:52:42: Hör uns das einmal an und dann sagst vielleicht mal etwas dazu wie du heute diese Antwort geben würdest.

00:52:52: Es gibt heute genügend Leute, die stuhrdurchs Leben gehen.

00:52:55: Die sind irgendwann mal vierzig, fünfzig oder auch sechzig und dann hinterfragen sie sich mal an.

00:53:03: Und dann merken Sie, dass sie eigentlich gar nicht richtig gelebt haben.

00:53:07: Ja, heute mit einer gewissen Distanz kann ich sagen... Ich habe gelebt!

00:53:12: Ich habe immer das gemacht was ich gerne gemacht habe.

00:53:16: Und ich würde es eigentlich jedem weiter empfehlen.

00:53:19: Mach was du willst wenn Spaß macht Wenn es dir Freude macht, dann lebt.

00:53:25: Und so spürst du dich auch am besten!

00:53:27: Also ich würde es genau gleich nochmals machen.

00:53:30: Wenn ich die Möglichkeit hätte, nochmal zwanzig Jahre jünger... ...ich würde nochmals Vollgas geben.

00:53:36: Weil das war eine geile Zeit.

00:53:39: Oder ist eine geilen Zeit?

00:53:40: Immer noch!

00:53:43: Wunderbare Schlussworte, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

00:53:46: Wir dürfen nix mehr hinzufügen weil man kein besseres Schlusswort machen kann.

00:53:52: Danke vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast für unseren Podcast.

00:53:58: Tolles Gespräch, danke vielmals!

00:53:59: Es war ja eine riesengroße Ehre mit dir zu plaudern.

00:54:03: Ich hoffe ihr trefft uns wieder mal.

00:54:04: Vor zwei Jahren habe ich mir bei einem Besuch in der Schweiz gesehen und ich hoffe das vielleicht wirklich aber dich noch Österreich verschluckt oder wir uns wieder sehen.

00:54:13: es wäre großartig.

00:54:14: Ja wenn man mal Corona ein bisschen wieder beiseite ist denke ich mal, dass wir dann wirklich mal nach Graus kommen.

00:54:21: Nein, ich hoffe schon wir sehen uns bald mal wieder.

00:54:25: Vielen Dank!

00:54:30: Bitte gerne.

00:54:30: Tschau tschau.

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