#145 – Paris Brest Paris Finisher Severin Zotter und Thomas Stindl
Wer hat noch nichts vom 1200 Kilometer langen Klassiker Paris-Brest-Paris gehört? Unsere heutigen Gäste erzählen in allen Details, wie es ihnen dabei ergangen ist.
Wer hat noch nichts vom 1200 Kilometer langen Klassiker Paris-Brest-Paris gehört? Unsere heutigen Gäste erzählen in allen Details, wie es ihnen dabei ergangen ist.
Es gibt harte, sehr harte, und fast einschüchternd wirkende richtig harte Ultracycling Rennen. Das Silk Road Mountain Race in Kirgisistan zählt definitiv zu jener Sorte an unsupported Rennen, die man (in den meisten Fällen) nicht einfach so als Einstieg probiert.
Am Freitagabend wurde im Rahmen des Kick-Off im Hotel „Das Zeit“ Zeitfahrspezialist, Triathlon-Redakteur und Buch-Autor Marcus „Der Baranski“ zu einer Live-Session von Sitzfleisch, dem Podcast von Christoph Strasser und Florian Kraschitzer, eingeladen.
Christoph Strasser und Flo Kraschitzer sind auf der Bühne des RAA zu Gast und moderieren die Starts des ersten Startblocks der 2200 Kilometer langen RAA extreme Distanz. Die Szenerie wirkt bizarr: Es ist bereits dunkel, Starkregen und stürmischer Wind lassen die Bühne zittern und sorgen für eine spezielle Atmosphäre. Irgendwie spiegelt das Ambiente die Stimmung bei Ultra Radrennen wider. Egal wie das Wetter auch sein mag, man akzeptiert die Bedingungen und macht das Beste daraus.
Heute blicken wir noch einmal auf das Transcontinental Race zurück, Flo und Straps besprechen die Unterschiede zwischen Ultra Rennen mit Crew und unsupported races, bereiten die Leistungswerte anschaulich auf, rechnen den Kalorienbedarf der 8d:16h:30min in Zimtschnecken um und beantworten eure Fragen, die ihr uns in den letzten Wochen geschickt habt.
Beinahe jeder Teilnehmer würde sich über ein erfolgreiches Transcontinental Race Finish auf Platz sechs freuen und auf das Erreichte stolz sein. Zu einem gewissen Teil ist das auch Robert „Roboter“ Müller, und wer weiß, ob sich seine Sichtweise nach einiger Zeit vielleicht noch ändern wird.
Wenige Tage nach dem Zieleinlauf treffen sich Robin Gemperle und Christoph Strasser auf einen Drink und reden über das Transcontinental Race, tauschen Erfahrungen und Geschichten aus und können auch über sich und ihre kleinen Hoppalas auf dem Weg lachen.
Wenn du nach 3750 von 3900 Kilometern denkst, dass es ist nicht mehr weit ist, dann ist das kein guter Gedanke. Wenn du nach einer groben Krise mit Sturz, Defekt, verlorenem Tracker und fünf Kilometer Rad schieben denkst, dass das Schlimmste hinter dir liegt, dann muss das auch nicht stimmen. Wenn du nach einer weiteren Offroad-Passage denkst, dass es ab der Ortseinfahrt Thessaloniki entspannt bis ins Ziel rollt, dann ist das leider auch nicht wahr.
Mit Griechenland erreicht Christoph Strasser das letzte Land des Transcontinental Race, doch bis zum Ziel in Thessaloniki gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen:Die Wartezeit an der Grenze nutzt Straps, um den Grenzbeamten (möglicherweise) zum TCR Fan zu machen ...
Das Transcontinental Race 2023 hat den Halfwaypoint überschritten, und in Bosnien kündigt sich eine mögliche Vorentscheidung an.